<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>LovelyBooks Blog</title>
	<atom:link href="http://blog.lovelybooks.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.lovelybooks.de</link>
	<description>... Hier dreht sich alles rund ums Buch</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 20:37:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.5</generator>
		<item>
		<title>Auf Wiederlesen</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2012/02/01/auf-wiederlesen/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2012/02/01/auf-wiederlesen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buecherkinder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=28472</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/02/01/auf-wiederlesen/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/lb-blogger-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Die Blogger mit &quot;Bloggermama&quot; Karla, erstellt von Mr Rail" title="lb-blogger" /></a>Vor fast genau 2 Jahren hat LovelyBooks beschlossen, seinen Blog vielfältiger zu gestalten. Karla hat mit jedem von uns gesprochen. Ein paar von uns sind seit Beginn dabei, manche sind unterwegs dazu gestoßen. Uns allen gemein war immer die Freude an Büchern, Buchveranstaltungen, Autoren, Verlagen, am Lesen und natürlich auch am Schreiben. Wir haben hier [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/02/01/auf-wiederlesen/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fast genau 2 Jahren hat LovelyBooks beschlossen, seinen Blog vielfältiger zu gestalten. Karla hat mit jedem von uns gesprochen. Ein paar von uns sind seit Beginn dabei, manche sind unterwegs dazu gestoßen. Uns allen gemein war immer die Freude an Büchern, Buchveranstaltungen, Autoren, Verlagen, am Lesen und natürlich auch am Schreiben. Wir haben hier über unsere Leidenschaft schreiben dürfen und uns über Eure Kommentare gefreut. Dieser Blog hat uns vieles beschert: manche Nachtschicht, um noch schnell einen versprochenen Beitrag zu schreiben, einen interessanten Austausch mit Euch, interessante Themen der Mit-Blogger, manche hat diese Tätigkeit inspiriert, einen eigenen Blog zu eröffnen, manche haben sogar neue Freunde gefunden.</p>
<p style="text-align: left">Nun sind 2 Jahre in der Netzwelt fast schon eine kleine Ewigkeit und in der Zwischenzeit hat das LovelyBooks-Team seine Website mehrfach neu entwickelt. Inzwischen passen unsere Artikel wunderbar in den Stream der Hauptseite und wir Blogger schwimmen dort ab jetzt für Euch mit. Wir bleiben so lese- und schreibwütig, wie wir nun mal sind, freuen uns, dort weiterhin mit Euch in Kontakt zu bleiben und danken allen Lesern dieses Blogs und natürlich dem LovelyBooks-Team für die wunderbare Zeit hier. Auf bald!</p>
<p style="text-align: left">
<div id="attachment_28473" class="wp-caption aligncenter" style="width: 515px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/lb-blogger.jpg"><img class="size-large wp-image-28473 " src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/lb-blogger-841x1024.jpg" alt="" width="505" height="614" /></a><p class="wp-caption-text">Die Blogger mit &quot;Bloggermama&quot; Karla, erstellt von Mr. Rail</p></div>
<p>Auf Wiederlesen sagen &#8230;<a href="http://buecherkinder.wordpress.com/"></a></p>
<p><a href="http://buecherkinder.wordpress.com/">Buecherkinder</a>,<a href="http://zeilenkino.de/"> Textstube</a>, <a href="http://www.krimimimi.com/">Krimimimi</a>, <a href="http://www.buecherplausch.de/">Bücherplausch</a>,<a href="http://literatwo.wordpress.com/"> Mr. Rail und Binea</a>,<a href="http://www.libromanie.de/"> Nina</a> und <a href="http://www.buchsaiten.de/">Katrin von Saiten</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2012/02/01/auf-wiederlesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>[Binea &amp; Mr. Rail] Acht Minuten&#8230; im Gespräch mit Péter Farkas</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/binea-mr-rail-acht-minuten-im-gesprach-mit-peter-farkas/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/binea-mr-rail-acht-minuten-im-gesprach-mit-peter-farkas/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 19:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. Rail</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews (Im Gespräch)]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Acht Minuten]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse Frankfurt 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Péter Farkas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=28213</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/binea-mr-rail-acht-minuten-im-gesprach-mit-peter-farkas/"><div class="wp-caption" style="padding:6px; float:left; margin:2px; margin-right:10px; margin-left:0px;"><div style="max-height:110px; overflow:hidden; text-align:center;"><img align="left" hspace="5" width="160" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_farkas-titelfinal2-e1327838079279.jpg" class="" alt="" title="" /></div></div></a>Alles das entschädigte ihn aber nicht einmal annähernd für seinen Verlust. Lesen war nämlich seine dritte Natur. Und er war noch immer nicht so weit, diesen dritten Teil seines Lebens ohne das Gefühl eines herben Verlustes zu verschmerzen. Der Verlust der Lesefähigkeit traf ihn wie eine überaus langsame, tückische, aber unaufhaltsam fort­schreitende Lähmung. Das Sonnenlicht benötigt genau acht Minuten, [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/binea-mr-rail-acht-minuten-im-gesprach-mit-peter-farkas/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_farkas-titelfinal2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28268" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_farkas-titelfinal2-e1327838079279.jpg" alt="" width="600" height="361" /></a></p>
<p style="text-align: center"><strong><em><span style="color: #008000">Alles das entschädigte ihn aber nicht einmal annähernd für seinen Verlust.<br />
</span></em></strong><span style="color: #008000;font-style: italic;font-weight: bold">Lesen war nämlich seine dritte Natur.</span></p>
<p style="text-align: center"><strong><em><span style="color: #008000">Und er war noch immer nicht so weit, diesen dritten Teil seines Lebens<br />
</span></em></strong><strong><em><span style="color: #008000">ohne das Gefühl </span></em></strong><span style="color: #008000;font-style: italic;font-weight: bold">eines herben Verlustes zu verschmerzen.</span></p>
<p style="text-align: center"><strong><em><span style="color: #008000">Der Verlust der Lesefähigkeit traf ihn wie eine überaus langsame,<br />
tückische, aber unaufhaltsam fort­schreitende Lähmung.</span></em></strong></p>
<p style="text-align: left"><strong><em><span style="color: #008000"> </span></em></strong></p>
<div id="attachment_28226" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_demenz.jpg"><img class="size-full wp-image-28226" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_demenz-e1327833014430.jpg" alt="" width="600" height="361" /></a><p class="wp-caption-text">Ein bewegendes Buch über ein dementes Paar... Acht Minuten...</p></div>
<p style="text-align: justify"><strong>Das Sonnenlicht benötigt genau acht Minuten</strong>, bis es die Erde erreicht. Ein langer Weg. Genau acht Minuten würden wir in trügerischer Ruhe leben, wenn die Sonne bereits aufgehört hätte zu existieren. Acht Minuten der Ahnungslosigkeit würden uns bleiben, bevor die Dunkelheit alles Sein vernichtet. Acht Minuten in scheinbarer Helligkeit&#8230; Acht Minuten nur.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Péter Farkas erzählt in &#8220;<a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Acht-Minuten-Roman/Peter-Farkas/e271964.rhd">Acht Minuten</a>&#8221; von einem dementen Ehepaar</strong>, dem genau diese acht Minuten bleiben, bevor sich der Mantel der Dunkelheit über einen langen gemeinsamen Lebensweg legt. Farkas zeichnet trotz Alter und Krankheit ein versöhnliches Bild von den letzten Momenten der Selbstbestimmung, beschreibt liebevoll die Augenblicke der letzten aufflammenden Erinnerungen der beiden Liebenden, denen nichts auf dieser Welt die Würde zu nehmen vermag und macht uns zu atemlosen Wegbegleitern der zunehmenden Verdunkelung.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Er gibt seinen Protagonisten keine Namen.</strong> Die Frau und der Mann werden somit zum Symbol einer Erkrankung, die immer weiter um sich greift. Einer Erkrankung, die unheilbar ist und die den Betroffenen ausnahmslos in die Pflegeheime dieser Welt treibt. Fremdbestimmt, medikamentös beruhigt und behandelt wie kleinen Kinder. Der alte Mann und die Frau erleben ihre Krankheit zuhause. In ihren eigenen Wänden und doch stellen sie Veränderungen fest. Man trennt ihre Betten voneinander, damit sie sich nicht so sehr stören in der Nacht. Fremdbestimmt&#8230; behandelt wie kleine Kinder&#8230; Doch in aller Umnachtung verlieren die Beiden weder die Liebe zueinander, noch ihre Menschenwürde aus den Augen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Sie kämpfen gemeinsam gegen die schleichende Entmündigung an:</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><span style="color: #008000"><em>Mit der anderen Hand<br />
hielt sie ihre Bettdecke weiter fest,<br />
sie versuchte, sich damit zuzudecken,<br />
doch brachte sie das nicht fertig,<br />
die mitgeschleppte Fracht war zu schwer. </em></span></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><span style="color: #008000"><em>Der alte Mann griff im Sitzen<br />
über die alte Frau hinweg<br />
und zog die Decke über sie.</em></span></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><span style="color: #008000"><em> Die alte Frau schnaufte friedlich neben ihm,<br />
als hätte sie ihren Schlaf gar nicht unterbrochen. </em></span></strong><br />
<strong><span style="color: #008000"><em> Von da an schliefen sie zusammen in einem Bett.<br />
</em></span></strong></p>
<div id="attachment_28276" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_demenz23.jpg"><img class="size-full wp-image-28276" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_demenz23-e1327844614400.jpg" alt="" width="600" height="361" /></a><p class="wp-caption-text">Würde und Liebe bewahren... bis zum Ende... Acht Minuten...</p></div>
<p style="text-align: justify"><strong>Trotz Krankheit und Schicksal seine Menschenwürde zu bewahren</strong> und die gemeinsame Liebe zum Rettungsanker eines Lebens in der Dämmerung des Tages zu erheben, diese Botschaft von Péter Farkas beruht auf der einzigartigen Perspektive seines Romans. Die Innenansicht der Betroffenen lässt uns erahnen, was in der Seele eines dementen Menschen vorgehen muss &#8211; und es zeigt, was wir in der Pflege und Behandlung wohl alles falsch machen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ich weiß, wovon ich rede</strong>. Mein eigener Vater starb als Alzheimer-Patient in einem Pflegeheim und ich bin dankbar für den Blickwinkel von Péter Farkas. Die Gefühlsebene geht nie unter&#8230; der kranke Mensch kämpft um den letzten Hauch seiner Selbstachtung und bemerkt sehr wohl, was um ihn herum passiert. Würde bis zum Ende&#8230;</p>
<p style="text-align: center"><strong><em><span style="color: #008000">Der alte Mann neigte etwas den Kopf, lächelte die alte</span></em></strong><br />
<strong><em><span style="color: #008000">Frau unschlüssig an, dann lachte auch er los, und sie</span></em></strong><br />
<strong><em><span style="color: #008000">lachten zusammen, befreit, verschwörerisch, sie füll­ten </span></em></strong><br />
<strong><em><span style="color: #008000">den Augenblick randvoll mit ihrem selbstvergessenen Glück an.</span></em></strong></p>
<p><strong>Binea</strong><span style="text-align: justify"> </span><strong>kannte meine Gefühlslage</strong><span style="text-align: justify">, als wir uns dem Buch gemeinsam näherten und durch meinen persönlichen Hintergrund entstand aus der Sprachlosigkeit nach dem Lesen der Wunsch das Buch aktiv zu verarbeiten &#8211; würdevolle Bilder zu suchen und Péter Farkas zu begegnen.</span></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Kein Bild könnte den Begriff der Würde besser dokumentieren</strong>, wie das <strong><a href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.fraktale-berlin.de/kuenstler_images/koelbl4/01.jpg&amp;imgrefurl=http://www.fraktale-berlin.de/index.php%3Fkoelbl4_de&amp;usg=__mA4_KHYb4x0ixnkyZcXb2XiT6gQ=&amp;h=383&amp;w=567&amp;sz=73&amp;hl=de&amp;start=1&amp;zoom=1&amp;tbnid=kbpDxjLofbqcLM:&amp;tbnh=91&amp;tbnw=134&amp;ei=iCklT8mGJIWg-Abgp9DeCA&amp;prev=/search%3Fq%3Dherlinde%2Bkoelbel%2Btod%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26biw%3D1366%26bih%3D677%26tbm%3Disch&amp;um=1&amp;itbs=1">Photo von Herlinde Koelbl</a></strong>. Kein Bild passt besser zum Buch &#8211; kein Buch passt besser zum Bild.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Gemeinsam mit Binea traf ich Péter Farkas in Frankfurt&#8230; wir hatten viele Fragen&#8230; und ein Bild im Gepäck&#8230;</strong></p>
<div id="attachment_28243" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_farkas-im-gespräch2.jpg"><img class="size-full wp-image-28243" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_farkas-im-gespräch2-e1327836048350.jpg" alt="" width="600" height="361" /></a><p class="wp-caption-text">Binea und Mr. Rail im Gespräch mit Péter Farkas... Acht Minuten</p></div>
<p style="text-align: justify"><strong><em>Herr Farkas, ich sitze ihnen hier als 49jähriger Mann gegenüber, der seinen eigenen Vater an die Demezerkrankung Alzheimer verloren hat. Ich habe meinen Vater dabei meist von Außen betrachtet. Ich fühlte beim Lesen von &#8220;Acht Minuten&#8221; eine Gänsehaut nach der anderen, weil sie mir einen Blick in das Innere eines Betroffenen gewährt haben. Wie ist ihre Perspektive entstanden? Sind es eigene Erfahrungen mit dieser Erkrankung, die es ihnen ermöglichen, sich in zwei Menschen hineinzuversetzen?</em></strong></p>
<p style="text-align: justify">Ich bin froh, dass sie das so empfunden haben. Es geht eben genau darum in diesem Buch, aus welchen extremen Situationen heraus man noch sprechen kann, wenn die Sprache eigentlich schon verschwunden ist. Die Inspiration zu dieser Perspektive kam nicht durch Beobachtungen meines Umfeldes &#8211; sie kam von Innen.</p>
<p style="text-align: justify">Im Alter von etwas über 50 Jahren, als ich das Buch geschrieben habe, hatte ich schon einige negative Erfahrungen mit meinem Körper. Ich habe gedacht, ich versuche diese Symptome im Gedanken zu vergrößern und dann werde ich vielleicht erfahren, wie ich mich später fühlen könnte. Der Ich-Bezug war also der Auslöser. Aber auch andere Erlebnisse lösten den Wunsch aus, darüber zu schreiben. So sah ich vor einigen Jahren einmal ein Bild von einer dementen alten Frau, die beim Essen ein Stück Butter anschaute. Mit einem solchen Erstaunen und einer solchen Neugierde, dass ich mich einfach mit dieser Thematik auseinandersetzen musste.</p>
<p><span style="font-style: italic;font-weight: bold;text-align: justify">Denken sie, dass dieses respektvolle innere Bild, das sie im Buch von dieser Krankheit zeichnen, den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen ein Stück Würde zurückgeben kann?</span></p>
<p style="text-align: justify">Dazu bräuchte es viele Bücher. Ein gesellschaftliches Umdenken wäre hier nötig, da die Menschen gar nicht mehr gelernt haben, sich mit Älteren zu beschäftigen.</p>
<p style="text-align: justify">Früher hatte schon ein 10jähriges Kind in einer Großfamilie Erlebnisse mit Tod und Alter. Geburt und Sterben haben sich zuhause vollzogen. Heute geht es nur noch um die Abwicklung von Krankheit und Tod. Nicht weil die Menschen schlecht sind, sondern weil durch die gesellschaftlichen Veränderungen viel von diesem  Wissen verloren gegangen ist.</p>
<p style="text-align: justify">Deshalb sind Tod und Krankheit zu den größten Tabuthemen geworden. Nur der funktionsfähige Mensch zählt – und dieser muss ununterbrochen Wachstum erzielen. Wobei wir wissen, dass es nur ein Sache gibt, die hierzu in der Lage ist: die Krebszelle…. Daran kann man erkennen, wohin dies führen muss…</p>
<p style="text-align: justify">Ich hoffe natürlich, dass mein Buch ein wenig zum Umdenken beitragen kann. Vielleicht hilft es dabei, zu verstehen, was in einem kranken Menschen vorgeht – und  dass der Grund für Aggressionen oder &#8220;Bösartigkeiten&#8221; in den Veränderungen zu suchen ist. Im Inneren sind Liebe und Güte immer anwesend.</p>
<p style="text-align: justify"><span style="font-style: italic;font-weight: bold">Haben sie gespürt, dass sie ihre Leser nur auf dieser Gefühlsebene erreichen können? Sie lassen Gefühle im Inneren eines Kranken spürbar werden und bremsen den Leser dann mit einem Brief aus der Vergangeheit, der zeigt, wie der alte Mann in der Blüte seines Intellekts bewundert wurde. Sie reißen den Leser aus dem Inneren heraus und konfrontieren ihn mit dem Alltag. Das macht ihr Buch zu einem großen Werk über Fühlen und Liebe. Ist dies ihre Technik des Schreibens?</span></p>
<p style="text-align: justify">In meiner Methodik habe ich schon immer gerne Geschichten entgleisen lassen&#8230; und durch den Brief soll der Leser einfach einmal herauskommen um zu realisieren &#8220;Das hier ist der Mensch, um den es geht&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify">Es ist meine Absicht zu beschreiben, dass es kein vollständig unglücklicher Zustand ist, eine Art von innerer Leere zu verspüren. Es kann kein Zufall sein, dass die höchste Meditationsebene in der buddhistischen Religion die Meditation über die Leere ist. Der physische Zustand innerhalb der Demenz kann sicherlich eine Hölle sein – ich gehe jedoch davon aus, dass der Zustand des inneren Friedens auch in der Demenz erreichbar ist.</p>
<p>Ich weiß nicht, was wirklich im Inneren dieser Menschen vorgeht. Ich versuche trotzdem Zeugnis abzulegen über einen Zustand, den niemand bezeugen kann.</p>
<div id="attachment_28440" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_farkas-im-gespräch11.jpg"><img class="size-full wp-image-28440" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_farkas-im-gespräch11-e1328015905314.jpg" alt="" width="600" height="361" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Kampf um Würde und Liebe... Acht Minuten von Péter Farkas...</p></div>
<p style="text-align: justify"><strong><em>Warum haben sie dem alten Mann und der Frau keinen Namen gegeben?</em></strong></p>
<p style="text-align: justify">Ich habe noch niemals einem meiner Protagonisten einen Namen gegeben. Meist beschreibe ich sie mit Abkürzungen, wie zum Beispiel &#8220;K&#8221;, weil ein Name einen geographischen Bezug herstellen könnte. Genau das möchte ich vermeiden. Ebensowenig möchte ich zeitliche Bezüge herstellen. Zeitlos und ohne festen Ort möchte ich schreiben. Darüber hinaus spielen Namen in &#8220;Acht Minuten&#8221; aufgrund der sogenannten Erkrankung überhaupt keine Rolle. Sie sind einfach weg.</p>
<p style="text-align: justify"><strong><em>Ihr Buch ist ein großes Plädoyer für die Selbstbestimmtheit von Menschen. Seit meinen ersten Zeilen in ihrem Buch habe ich ein Photo von Herlinde Koelbl bei mir. Ich möchte es ihnen gerne zeigen, weil es aus meiner Sicht die Würde und Selbstbestimmung bis in den Tod so sehr veranschaulicht wie ihr Buch. Darf man über die letzten Seiten ihres Romans hinaus in diesem Bild denken?</em></strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><em> </em></strong></p>
<div id="attachment_28306" class="wp-caption aligncenter" style="width: 577px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/koelbel_tod.jpg"><img class="size-full wp-image-28306" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/koelbel_tod.jpg" alt="" width="567" height="383" /></a><p class="wp-caption-text">© Herlinde Koelbl - Sterbezyklus - Tod und Abschied</p></div>
<p style="text-align: justify">Ich kenne die Bilder. Absolut&#8230; es endet so. Es ist klar dass die Frau und der Mann sterben &#8211;  es ist klar wohin sie gehen, wenn sie das Haus betreten. Das erschließt sich auch im Titel meines Buches. Die acht Minuten kommen an keiner Stelle im Text vor, die Beiden leben in diesen acht Minuten, bevor die Dunkelheit kommt.</p>
<p style="text-align: justify"><strong><em>Acht Minuten haben sie schon vor Jahren geschrieben. Dürfen wir uns auf weitere Publikationen freuen, Herr Farkas?</em></strong></p>
<p style="text-align: justify">Das sollten sie den Verlag fragen. Ich habe mehrere Bücher geschrieben, die nicht so “gemütlich” sind. Für mich war die deutsche Übersetzung auch ein Experiment und wir müssen schauen, wie es weitergeht.</p>
<p style="text-align: justify">Mir ist vollkommen klar, dass Kultur in der heutigen Zeit eine Ware ist und auch hier bestimmt der Markt. Für mich ist das unproblematisch, da ich genau weiß, worauf ich mich eingelassen habe und in welcher Gesellschaft ich lebe. Mir war von Vorneherein klar, dass ich nicht vom Schreiben werde leben können, also kann ich auch nicht enttäuscht sein, wenn ich meine zweifellos schwer konsumierbaren Texte nicht verkaufen kann.</p>
<p style="text-align: justify">Es wäre aber natürlich schön, wenn es weitere Bücher geben würde&#8230;</p>
<p style="text-align: justify"><strong><em>Wir müssen widersprechen! Acht Minuten ist kein &#8220;gemütliches&#8221; Buch &#8211; an keiner Stelle ist es gemütlich&#8230;. Sie haben nichts ausgelassen. Nichts verharmlost und alle Härte beschrieben. Das war kein leichtes Lesen. Und genau durch diese Art des Schreibens hilft das Buch. Betroffenen Angehörigen kann es sehr sanft die Augen öffnen, obwohl die Härte so augenscheinlich abstoßend scheint. Wir danken für das bewegende Gespräch.</em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em>~~~~~</em></strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><em>Genau am heutigen Tag in der Presse zu lesen, dass auch der ehemalige Fußballmanager Rudi Assauer an Alzheimer erkrankt ist und seine &#8220;verblassenden Erinnerungen&#8221; schreibend festhalten möchte, macht betroffen und nachdenklich. Wir wünschen ihm innere Würde auf dem schweren Weg.</em></strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><em> </em></strong></p>
<div id="attachment_28336" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://literatwo.wordpress.com/"><img class="size-full wp-image-28336" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/8-minuten_literatwo-abschied1-e1327858610893.jpg" alt="" width="600" height="361" /></a><p class="wp-caption-text">Es war schön hier mit euch... Ein leises Adieu von Bini und Raily...</p></div>
<p style="text-align: center"><strong><em><span style="color: #008000">Und die Geschichten ihres vergangenen Ichs beunruhigten sie nicht,<br />
allerdings konnte sie sich auch nicht gegen die Eventualitäten wappnen,<br />
die ihrem zukünftigen Ich zustoßen konnten.</span></em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em><span style="color: #008000"> Nur der alte Mann maß die Zeit,</span></em></strong><br />
<strong><em><span style="color: #008000">und nur er suchte in ihr unaufhörlich den Inhalt,<br />
den er »Ich« nennen konnte.</span></em></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><em><span style="color: #008000">Er befürchtete, wenn er das nicht mehr tun würde,<br />
würde er auch die Frau verlieren.</span></em></strong></p>
<p style="text-align: center"><em><span style="color: #008000">(Péter Farkas ~ Acht Minuten)</span></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/binea-mr-rail-acht-minuten-im-gesprach-mit-peter-farkas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>[Verfilmung] Die Fünf Freunde – aus alt mach neu</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/verfilmung-die-funf-freunde-%e2%80%93-aus-alt-mach-neu/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/verfilmung-die-funf-freunde-%e2%80%93-aus-alt-mach-neu/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin von Saiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verfilmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=28448</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/verfilmung-die-funf-freunde-%e2%80%93-aus-alt-mach-neu/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/33865164n-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="ffn" title="ffn" /></a>Seit vergangenem Donnerstag gibt es im Kino eine weitere Adaption der Buchreihe „Die Fünf Freunde“ von Enid Blyton. Es handelt sich beim Auftakt der Reihe, um Band sechs der Bücher, in dem es um die Felseninsel geht. In einer deutschen Produktion, wurde das gesamte Setting in die Gegenwart verlagert. Die Freunde sind mit Fotohandy und [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/verfilmung-die-funf-freunde-%e2%80%93-aus-alt-mach-neu/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/33865164n.jpg"><img src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/33865164n.jpg" alt="" width="157" height="250" class="alignleft size-full wp-image-28449" /></a>Seit vergangenem Donnerstag gibt es im Kino eine weitere Adaption der Buchreihe „Die Fünf Freunde“ von Enid Blyton. Es handelt sich beim Auftakt der Reihe, um Band sechs der Bücher, in dem es um die Felseninsel geht. In einer deutschen Produktion, wurde das gesamte Setting in die Gegenwart verlagert. Die Freunde sind mit Fotohandy und Laptop ausgestattet und auch eine tragbare Festplatte erhält eine Schlüssel-Rolle.</p>
<p>Alles in allem ist die Umsetzung recht nah am Buch, aber ob diese neue Verfilmung der Welt noch gefehlt hat, <a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/00031921n.jpg"><img src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/00031921n.jpg" alt="" width="157" height="250" class="alignright size-full wp-image-28450" /></a>muss jeder Kinobesucher für sich entscheiden. Interessant war es, die Reihe aus der Perspektive von drei Generationen zu betrachten. Meine kleinste Schwester (13) kennt bisher weder die Buchreihe, noch die ursprüngliche Verfilmung. Ihr hat der Film gut gefallen, ich glaube auch, weil moderne Elemente enthalten waren. Meine Stiefmutter hat als Kind immer die Bücher gelesen und war ebenfalls angetan vom Film und den bekannten deutschen Schauspielern. Ich persönlich habe sowohl die Bücher gelesen, als auch die Hörspielkassetten gehört und die Verfilmung der Serie  angesehen. Mir war die Veränderung des Handlungsortes nach Deutschland, ohne Anpassung der sehr untypischen Namen und bei weiterhin englischer Aussprache irgendwie unangenehm. Außerdem gab es zwar Handys und Festplatten, aber weiterhin Lichtzeichen, Funkgeräte und einen Retro-Bus.<br />
<a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/FF_Hauptplakat.jpg"><img src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/FF_Hauptplakat-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-28451" /></a><br />
Offenbar werden weitere Filme folgen und ich habe Hoffnung, dass dann die ganze Produktion ein wenig homogener wird. Die Kinderschauspieler haben oft sehr übertrieben und wenig natürlich gespielt, was sich sicher mit der Zeit einspielen wird. Mutig ist es jedenfalls, dass man sich an diesen regelrechten Klassiker der Kinder und Jugend-Literatur neun heran gewagt hat. Natürlich wurde in diesem Zug auch das Taschenbuch wieder neu aufgelegt. Lesenswert sind die Abenteuer in jedem Fall, ob sie auch sehenswert sind sollte man einfach selbst herausfinden!</p>
<p><a href="http://fuenf-freunde.com/#/home">Link zur Film-Homepage</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/verfilmung-die-funf-freunde-%e2%80%93-aus-alt-mach-neu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>[Tipp] Außergewöhnlicher Lesespaß mit Rico und Oskar</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/tipp-ausergewohnlicher-lesespas-mit-rico-und-oskar/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/tipp-ausergewohnlicher-lesespas-mit-rico-und-oskar/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 13:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Steinhöfel]]></category>
		<category><![CDATA[Rico und Oskar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=28424</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/tipp-ausergewohnlicher-lesespas-mit-rico-und-oskar/"><div class="wp-caption" style="padding:6px; float:left; margin:2px; margin-right:10px; margin-left:0px;"><div style="max-height:110px; overflow:hidden; text-align:center;"><img align="left" hspace="5" width="160" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC_0043-150x150.jpg" class="" alt="" title="" valign="middle" /></div></div></a>Bevor am heutigen Tag der Vorhang für den Lovelybooks-Blog fällt (weitere Infos dazu wird es später noch geben), möchte ich euch noch schnell einen Autoren bzw. eine Trilogie ans Herz legen, die für mich ganz klar zu meinen tollsten Neuentdeckungen des letzten Jahres zählt. Die Rede ist von Andreas Steinhöfel, den ich auf der Frankfurter [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/tipp-ausergewohnlicher-lesespas-mit-rico-und-oskar/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Bevor am heutigen Tag der Vorhang für den Lovelybooks-Blog fällt (weitere Infos dazu wird es später noch geben), möchte ich euch noch schnell einen Autoren bzw. eine Trilogie ans Herz legen, die für mich ganz klar zu meinen tollsten Neuentdeckungen des letzten Jahres zählt.<br />
Die Rede ist von <a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Steinhöfel/">Andreas Steinhöfel</a>, den ich auf der Frankfurter Buchmesse live erleben durfte. Dort stellte er den (leider) letzten Teil der Reihe um Rico und Oskar vor und überraschte mich dabei ungemein. Ja, ich hatte gehört, dass die Reihe lustig sein soll. Aber so lustig?</p>
<div id="attachment_28425" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-28425 " src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC_0043.jpg" alt="" width="500" height="335" /><p class="wp-caption-text">Andreas Steinhöfel im Lesezelt auf der Frankfurter Buchmesse 2011</p></div>
<p>Die kurze Lesung hatte gereicht. Ich war völlig angefixt und verließ das Lesezelt in dem festen Wissen, dass ich diese Bücher einfach lesen MUSS. Ich wollte einfach mehr erfahren über die beiden titelgebenden Helden: Der eine tiefbegabt und mit Bingokugeln im Kopf, der andere hochbegabt und sicherheitshalber stets behelmt. Kaum zuhause angekommen lud ich mir daher den ersten Teil auf den Kindle &#8211; und kurz darauf auch schon den zweiten.</p>
<h2>Die Bücher</h2>
<p><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Steinhöfel/Rico-Oskar-und-die-Tieferschatten-143911060-w/"><img class="alignleft" src="http://cover.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/9783551555519_hi.jpg" alt="" width="115" height="164" /></a><strong><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Steinhöfel/Rico-Oskar-und-die-Tieferschatten-143911060-w/">Rico, Oskar und die Tieferschatten</a></strong></p>
<p>Eigentlich soll Rico ja nur ein Ferientagebuch führen. Schwierig genug für einen, der leicht den roten oder den grünen oder auch den blauen Faden verliert. Aber als er dann auch noch Oskar mit dem blauen Helm kennen lernt und die beiden dem berüchtigten ALDI-Kidnapper auf die Spur kommen, geht es in seinem Kopf ganz schön durcheinander. Doch zusammen mit Oskar verlieren sogar die Tieferschatten etwas von ihrem Schrecken.<br />
Es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft &#8230;</p>
<p style="text-align: right"><strong><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Steinhöfel/Rico-Oskar-und-das-Herzgebreche-144843760-w/">Rico, Oskar und das Herzgebreche</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Steinhöfel/Rico-Oskar-und-das-Herzgebreche-144843760-w/"><img class="alignright" src="http://cover.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/9783551554598_hi.jpg" alt="" width="115" height="164" /></a></p>
<p><em>&#8220;Für jemanden, der tiefbegabt ist und ins Förderzentrum geht, weil er einen Kopf wie eine Bingotrommel hat, ist ein Tagebuch die Erfindung des Jahrhunderts.&#8221;</em><br />
Rico ist wieder da! Und natürlich ist sein Freund Oskar mit von der Partie. Eigentlich gehört er praktisch schon zur Familie, also zu Mama und Rico in die Dieffe 93. Aber diesmal trägt Oskar keinen Helm, schließlich sind die beiden Freunde inkognito unterwegs. Handtaschen, Hamster mit Mörderzähnen und jede Menge Herzgebreche &#8211; Rico und Oskar müssen sich nicht nur kriminalistischen Herausforderungen stellen. Mann, Mann, Mann.<br />
Aber wie Rico so schön erklärt: Sellawie.</p>
<p><strong><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Steinhöfel/Rico-Oskar-und-der-Diebstahlstein-630450740-w/">Rico, Oskar und der Diebstahlstein</a></strong></p>
<p><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Steinhöfel/Rico-Oskar-und-der-Diebstahlstein-630450740-w/"><img class="alignleft" src="http://cover.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/9783551555724_hi.jpg" alt="" width="115" height="162" /></a></p>
<p>Bei Rico ist ziemlich alles bestens. Sein Freund Oskar wohnt jetzt im selben Haus. Sein Hund Porsche ist immer bei ihm. Mama und er haben die coolste Wohnung in Berlin. Und der Bühl wird wohlmöglich bald sein neuer Papa. Aber dann finden Rico und Oskar einen Toten im Treppenhaus. Mann, Mann, Mann!<br />
Es ist der Beginn eines neuen Abenteuers, das die beiden Freunde bis an die Ostsee führt &#8211; brodelndes Adrenalinzeugs, Para-Neujahr und klackernde Bingokugeln inklusive.<br />
Doch weder das Essen noch die Gemütlichkeit kommen zu kurz: Dafür sorgen jede Menge Müffelchen, neun verschiedene Kaminfeuer auf DVD und nicht zuletzt Oskars peruanische Bommelmütze.</p>
<h2>Mein Fazit</h2>
<p>&#8230;ist eigentlich gar kein richtiges Fazit, da ich Teil 2 und 3 noch gar nicht gelesen habe, weil ich es nicht über mich bringen konnte, so schnell durch die Trilogie zu hetzen und schon wieder Abschied von den beiden Jungs nehmen zu müssen. Wo ich sie doch gerade erst für mich entdeckt habe.<br />
Selten habe ich so einen pfiffigen Erzähler erlebt. Andreas Steinhöfel schreibt witzig, frech, intelligent und hat mich (und jeden anderen, dem ich die Bücher seither empfohlen habe) zu 100% überzeugt. Auch für Erwachsene sind diese Bücher etwas ganz Besonderes und ich kann sie jedem, der gerne spannende, warmherzige und extrem unterhaltsame Bücher mit originellen und liebenswerten Charakteren liest, nur wärmstens empfehlen.</p>
<p>Vielen Dank, Herr Steinhöfel, für diese tolle Geschichten! Und dafür, dass das Wort Fundnudel in meiner Familie zu jeder Zeit für gute Laune sorgt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/31/tipp-ausergewohnlicher-lesespas-mit-rico-und-oskar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>[Binea &amp; Mr. Rail] 3 im Interview mit Ralf Isau</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/30/binea-mr-rail-3-im-interview-mit-ralf-isau/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/30/binea-mr-rail-3-im-interview-mit-ralf-isau/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 19:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Binea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews (Im Gespräch)]]></category>
		<category><![CDATA[Das Geheimnis der versteinerten Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Isau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=28279</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/30/binea-mr-rail-3-im-interview-mit-ralf-isau/"><div class="wp-caption" style="padding:6px; float:left; margin:2px; margin-right:10px; margin-left:0px;"><div style="max-height:110px; overflow:hidden; text-align:center;"><img align="left" hspace="5" width="160" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Isau2-e1327844862773.jpg" class="" alt="" title="" /></div></div></a>Ralf Isau ist ein wahrer Fantasieautor. Er verzaubert, er schafft dem Leser unbegrenzte Welten und zieht mit seinen leichten Worten in den Bann. Als Leser träumt man sich förmlich immer mehr ins Buch zu den Protagonisten und durchlebt Abenteuer an Abenteuer. Zeit zum Aufwachen bleibt kaum, denn es folgen immer wieder Überraschungen, denen man sich [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/30/binea-mr-rail-3-im-interview-mit-ralf-isau/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Isau2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28283" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Isau2-e1327844862773.jpg" alt="" width="599" height="310" /></a></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ralf Isau ist ein wahrer Fantasieautor. </strong>Er verzaubert, er schafft dem  Leser unbegrenzte Welten und zieht mit seinen leichten Worten in den  Bann. <strong>Als Leser träumt man sich förmlich immer mehr ins Buch</strong> zu den  Protagonisten und durchlebt Abenteuer an Abenteuer. Zeit zum Aufwachen  bleibt kaum, denn es folgen immer wieder Überraschungen, denen man sich  stellen muss, überall lauert die Gefahr und es ist nicht immer  ersichtlich, wer auf der guten und wer auf der bösen Seite steht. Die  Charaktere sind liebevoll gezeichnet und einfach sofort sympathisch. <strong>Ein  auf keinen Fall steinernes Buch, sondern ein fantastisches, mystisches  und geschichtliches Abenteuer.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Auf der Buchmesse in Frankfurt haben wir nicht geträumt, </strong>sondern im wachen Zustand ein Interview mit Ralf Isau zu seinem Roman <strong>&#8220;Das Geheimnis der versteinerten Träume&#8221;</strong> geführt.<strong> Vollkommen überraschend haben wir noch eine Leserin dazu geholt.</strong> Sie dachte ebenfalls, dass sie träumt, denn Nathalie hätte es nie für möglich gehalten, den Autor von dem sie alle Bücher verschlungen hat, in Wirklichkeit zu treffen. <strong>Sie war mehr als baff, stimmte aber sofort ein, mit zu unserem Termin zu kommen. Einem Autor mal ein paar Fragen stellen, na das wäre mal was. Sowas gibt es doch nur um Traum, dachte sie, doch wir bewiesen ihr das Gegenteil.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Vor unseren Fragen und Ralf Isau´s Antworten gibt es vorab die Rezension zum Buch.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/spacer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28297" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/spacer-e1327849615613.jpg" alt="" width="598" height="137" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Was habt ihr denn letzte Nacht geträumt?</strong></p>
<p style="text-align: justify">War es ein schöner Traum, der hätte endlos weitergehen können oder doch ein ganz fürchterlicher, der nie wieder kehren soll? War es gefährlich oder liebevoll? Seid ihr erwacht und ward wie eigentlich alle normalen Menschen so im Bett wieder zu finden, wie ihr ins Bett gegangen seid oder habt ihr etwas aus dem Traum mitgebracht? Vielleicht ein Lebewesen oder einen Gegenstand? Hoffentlich nicht, denn sonst würde es euch bald wie Leo Leonidas gehen, dem Protagonist aus Ralf Isaus Roman „Das Geheimnis der versteinerten Träume“.<br />
<strong><br />
„Man muss sich etwas Neues ausdenken und es laut aussprechen oder singen. Eine Wortschöpfung, einen Reim oder eine Melodie. Dadurch setzt man eine Kraft frei, die mit der deiner Träume eng verwandt ist: die Energie der Fantasie.“</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wäre Doktor Herger Dabelstein nicht gewesen, wäre der 15-jährige Leo jetzt wahrscheinlich im Gefängnis oder in einer psychologischen Anstalt</strong>. Leo hat ein Traum in diese ganze Misere geritten. Dieses Problem hat er schon länger, ein echtes Traumproblem, denn er wacht auf und findet neben sich Gegenstände, ab und an sogar Lebewesen. Dieses Mal ist es der kupferne Wetterhahn von der Kreuzkirche. Leo ist perplex, soll er wirklich auf dem Dach der Kirche gewesen sein? Dr. Dabelstein hilft ihm, vorerst aus den Fängen der Polizei zu kommen, und lädt ihn zu sich an den Bodensee ein. Er leitet dort in Salem die Traumakademie und hält Leo für einen Traumschmied. Deren Eigenschaften ist es Dinge aus Träumen mit in unsere Welt zu bringen und eigene Träume zu erschaffen, beides ist bei Leo der Fall. Er hat Begabung und wechselt auf das Internat der YourDream Akademie, um dort beim Herstellen maßgeschneiderter Träume zu helfen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Dies Träume kann man sich dann beliebig zusammenstellen,</strong> aus dem Internet herunter laden und mit der sogenannten Dreamcap anschauen. Träume, die nicht nur solange dauern, wie man eigentlich schläft, Träume, die viel länger und vor allem voller Abenteuer sind. Leo lebt sich schnell ein und freundet sich mit seinem Zimmergenossen Benno Kowalski an, eine weibliche Schülerin namens Orla Flaith verdreht ihm auch gleich den Kopf und lässt die Schmetterlinge in seinem Bauch fliegen. Leo lernt immer mehr seine Träume zu kontrollieren, allerdings bringt er weiterhin ungewöhnliche Traummitbringsel mit. Eines davon bringt ihn erneut in Schwierigkeiten und ein Todesfall lässt die Polizei ins Internat kommen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Leo wird verdächtigt und ihm bleibt nur ein Ausweg. Die Flucht. </strong>Die Flucht in den Traum nach Illusion, ins Reich der ungeträumten Träume, auf den unsichtbaren Kontinent auf dem Refi Zul herrscht. Orlas Schlafpastillen wecken in ihm ungeahnte Kräfte und er schafft es nach Illusion zu entkommen. Doch auch dort ist er nicht sicher, ganz im Gegenteil, die Probleme sind jetzt noch größer, als vor seiner Flucht, denn Refi Zul ist gefährlich. Er zieht immer mehr Traumenergie aus der Menschenwelt ab. Die Welten geraten aus dem Gleichgewicht und um die globale Katastrophe abzuwenden, müssen Leo und Orla schnellstens das Geheimnis der versteinerten Träume lösen. Ein Wettlauf gegen die Zeit inmitten von Gefahren beginnt.<br />
<strong><br />
„Das Echo der Vergangenheit. Was nie geschehen ist, braucht auch nicht umgekehrt zu werden.“ </strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Isau1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28284" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Isau1-e1327845130520.jpg" alt="" width="599" height="310" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Herr Isau, wir haben Ihnen soeben Nathalie vorgestellt, die wir direkt vom Bücherregal weggeholt haben und fragten, ob Sie spontan beim Interview mit dabei sein möchte. Sie stimmte sofort zu, da Sie erst gar nicht glauben wollte, dass dies so einfach geht.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wie wichtig ist Ihnen der direkte Kontakt zu Ihren Lesern?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Mir ist dieser sehr wichtig, denn ich habe gern, wie man sprichwörtlich sagt: &#8220;Das Ohr auf der Schiene&#8221;. Ich möchte wissen, wie der Leser tickt und dieser direkte Kontakt hat ein großes Gewicht. Ich genieße das vor allem hier auf der Buchmesse und bei Lesungen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die meisten Leserstimmen werden sicher positiv sein, aber gibt es ab und an auch negative Stimmen, die direkt persönlich an Sie heran getragen werden?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Natürlich gibt es auch diese, zum Glück aber eher selten. Dennoch möchte ich mir auch diese Kritik anhören. Wenn es nämlich konstruktive Kritik ist, kann ich aus dieser etwas mitnehmen, weil diese Dinge dann meist im Ansatz auch berechtigt sind. Und genau diese regen mein Denken an und fließen dann in meine nächsten Arbeiten mit ein.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wenn wir an das Buch denken und es vor uns sehen, fragen wir uns: wie träumt denn Herr Isau?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Meine Träume sind so wie bei den meisten Menschen. Man träumt und nach dem Aufwachen hat man diese auch gleich schon wieder vergessen. Es soll ja die Möglichkeit geben, seine Träume selbst zu beeinflussen. Im Buch geht es ja genau um das Thema. Leider hat das bei mir selbst noch nicht ganz so geklappt, dieses Training habe ich noch nicht betrieben und träume von daher wohl ganz normal. Ich träume allerdings schon oft fantastisch und ich musste über das Thema &#8220;träumen&#8221; nun mal schreiben.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Das heißt, Sie passen in keine Traumkategorie der Personen hinein die auf der Traumakademie sind. Sie sind auch kein Traumwandler und können auch nicht einen Wetterhahn in Ihr Bett zaubern. Also ist der Roman eher sehr gute Fantasy, mit wenigen autobiographischen Zügen, oder?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Gute fantastische Literatur und Träume haben mich von Anfang an beschäftig, mein erster Roman hieß ja &#8220;Die Träume des Jonathan Jabbok&#8221; und in fast allen Romanen von mir gibt es zumindestens eine Passage wo es um einen besonderen Traum geht. Weil der Traum, wie ich finde, der unmittelbare Beweis ist, dass jeder Mensch Fantasie hat und in unseren Träumen erleben wir alle ab und an mal etwas, was es in Wirklichkeit nicht gibt. Nur wenige trauen sich zu, darüber mal eine Geschichte zu schreiben. Träume sind für mich die Schnittstellen zur Fantasy.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Während des Lesens dachte man immer wieder, dass vielleicht auch etwas Gegensätzliches zum Traum auftaucht. Der Albtraum. Dieser kommt allerdings nicht vor bzw. dieses Wort erwähnen Sie nie. Ist das Absicht, dass Sie die Träume positiv darstellen, trotz ihrer auch negativen Effekte?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Es gibt im Roman eine Welt, die wird angesprochen, aber nie genauer beschrieben. Allein der Eintritt in diese Welt ist schon schrecklich, denn die Protagonisten sehen, das jemand da hinein gezogen wird. Dies soll den Lesern einige Schauer über den Rücken laufen lassen und das soll genügen. Es gibt in der Fantasy gerade den Trend, sich an gruseligen Elementen, sogar richtigem Horror zu bedienen, welches allerdings überhaupt nicht meins ist. Deswegen habe ich dieses Tiefdunkle, den absoluten Albtraum nicht groß thematisiert. Das Träume zweischneidig sind, kann man aber klar erkennen.</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Isau3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28329" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Isau3-e1327857614233.jpg" alt="" width="599" height="310" /></a></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Am Ende des Romans denkt man ein klein wenig darüber nach, ob er jetzt tatsächlich beendet ist oder ob ggf. noch ein zweiter Teil folgt. Was sagen Sie dazu?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Ja, das ist richtig, das soll so sein. Ich halte mir da bewusst immer ein kleines Hintertürchen offen. Das ist in allen Roman so, ohne jetzt konkret den Gedanken zu haben, irgendwann mal eine Fortsetzung zu schreiben. Leser die meine Romane kennen, wissen dass meine Bücher untereinander alle vernetzt sind. Das heißt es gibt immer eine Person, die bereits in einem anderen Roman schon eine Rolle spielt und an irgendeiner Stelle kurz erscheint. Es ist eine Art Schnittstelle für mich.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Nathalie kennt alle Ihre Werke und wir sind gespannt, was Sie als Fantasykennerin für Fragen hat. </strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Herr Isau, ich habe von Ihnen die Bücher &#8220;Der Kreis der Dämmerung&#8221; gelesen und mag diese einfach sehr. Diese sind fantastisch, aber sehr genau mit historischen Fakten belegt, unter anderem handeln sie von den Weltkriegen, die es gab. Im neuen Buch, welches ich leider noch nicht gelesen habe, erschaffen Sie allerdings eine komplett fantastische Welt, wie ich weiß. Das sind schon zwei unterschiedliche fantastische Genre, wie ich finde. Wie kamen Sie denn darauf, einmal historisch genau und einmal ganz fantastisch, mit komplett erfundener Welt zu schreiben? Was beeinflusst Sie beim Schreiben und welche Art von Genre schreiben Sie lieber?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Ich schreibe gern Bücher, die ich selber gern als Jugendlicher gelesen hätte. Auch heute lese ich vorwiegend Jugendbücher. Geschichte hat mich damals einfach auch sehr interessiert. Fragen wie &#8211; wo kommen wir her? Nur wer seine Vergangenheit kennt, kann seine Zukunft bestreiten und daher war das für mich ein besonderes Anliegen diese Bücher zu schreiben. Ich habe aber in fast allen Romanen reale Elemente. Hier in meinem aktuellen Buch ist es das luzide Träumen, seine Träume bewusst zu beeinflussen, dies gibt es nämlich wirklich. Das zweite reale Element sind die Osterinseln, mit den Moais, den Steinfiguren, die eine große Rolle spielen. Bei denen rätselt man ja heute noch, wo die herkommen und ich finde das spannend, wenn etwas wissenschaftlich noch nicht zu 100% erwiesen ist. Da erwacht bei mir die Fantasie und ich suche nach Erklärungen und dadurch sind die versteinerten Träume entstanden. Auch die Schnittstelle Computer ist in unsere Welt einzuordnen, denn in Zukunft wird man vielleicht versuchen, Computer durch das menschliche Gehirn zu steuern oder einen Traum-Download zu erzeugen <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify">Bei den Büchern &#8220;Der Kreis der Dämmerung&#8221; war es eher die Geschichte, hier ist es die Forschung und die Technik, die im Fordergrund steht.</p>
<p style="text-align: justify">Was ich lieber schreibe, ist schwer zu sagen. Ich sage immer, es ist die Mischung und behaupte auch auf meiner Website, dass ich Phantagone schreibe. Ein Phantagon ist ein Roman, in dem jeder Leser eine andere Mischung verschiedener literarischer Formen oder Gattungen erblickt. Das finde ich spannend. Außerdem macht es Spaß reale Dinge die nicht allzu bekannt sind, in einen Roman zu bringen, um diese dann fantastisch zu machen oder überspitzt darzustellen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Vielen Dank Herr Isau für das Beantworten meiner Fragen. Ich bin jetzt noch gespannter auf das Buch und Danke für das signierte Exemplar, was ich einfach mitnehmen darf.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Isau4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28326" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Isau4-e1327857507751.jpg" alt="" width="599" height="310" /></a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Sie haben eine umfangreiche Homepage. Wie wichtig ist für Sie das Internet mit allen seinen  sozialen Plattformen wie zum Beispiel Lovelybooks mit den Leserunden um Ihr Buch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Also das Internet wächst und die Wichtigkeit hat für mich in den letzten drei Jahren zugenommen. Lange Zeit waren für mich meine Webseite und Emails der Hauptkontakt, diese sind auch weiterhin der Dreh- und Angelpunkt, aber auch die neuen sozialen Netzwerke und Plattformen sind sehr wichtig, da diese Leser anziehen und die Bücherfresser, wie ich gerne sage, sich dort tummeln und untereinander austauschen. Ich nehme dies alles gern an, nur für mich als Autor ist es ein kleiner Drahtseilakt, denn die Leser wollen mit mir in Kontakt sein, gleichzeitig aber am liebsten zwei neue Bücher von mir lesen. Leider ist mein Tag auch nur 24 Stunden lang und da muss ich mich immer etwas einschränken und kann leider nur punktuell reagieren. Aber das wird auch wahrgenommen und wertgeschätz.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Der jetzige Roman liegt ja in Ihrer Arbeit als Autor schon etwas hinter Ihnen. Können Sie uns schon verraten, an welchem Buch Sie gerade schreiben?<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify">Ja, es gibt mehrere Ideen und es liegt auch schon ein Feinkonzept vor. Der Roman wird wieder bei cbj erscheinen und er wird historisch-fantastisch. Wir sind in der Zeit Ende des 18. Jahrhunderts, zur Zeit der französischen Revolution, es spielt in London und Paris, aber es gibt auch rein fantastische Elemente. Mein Arbeitstitel ist &#8220;Die Seelendiebe&#8221;. Es geht um die Fähigkeit, mit jemanden den Körper zu tauschen, wenn dieser berührt wird. Also ich bin bei Ihnen im Körper und Sie stecken in meinem Körper. Das allerdings ist nicht bewusst steuerbar, es kann auch ausversehen passieren, sogar mit einem Hund. Daraus ergeben sich wieder viele spannende, aber auch humorvolle Elemente. Ich glaube damit habe ich schon viel verraten.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lieber Herr Isau, wir sagen Danke für dieses umfangreiche Interview und Ihrem offenen Umgang, auch dafür das wir Nathalie mitbringen konnten und diese ein signiertes Buch erhielt. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und hoffen, dass Sie Ihren Körper nicht mit einem ohne Ideen austauschen und Ihnen dadurch nichts mehr einfällt.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Vielen, vielen Dank.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>P.S. Auf der Buchmesse in Leipzig werden wir auch einige Interviews führen und uns wieder ganz spontan einen Leserfan dazu holen. Literatwo machts möglich.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/30/binea-mr-rail-3-im-interview-mit-ralf-isau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>James Sallis &#8211; Ein großartiger Autor</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/30/james-sallis-autor/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/30/james-sallis-autor/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Textstube</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Verfilmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Der Killer stirbt]]></category>
		<category><![CDATA[Drive]]></category>
		<category><![CDATA[Driver]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkle Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkle Vergeltung]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkles Verhängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[James Sallis]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[noir]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=28352</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/30/james-sallis-autor/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_James_72dpi_12802-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="James Sallis (c) Karyn Sallis" title="Foto von James Sallis" /></a>Letzten Donnerstag ist der exzellente und sehr sehenswerte Film „Drive“ von Nicolas Winding Refn in den Kinos angelaufen. Er erzählt die Geschichte eines namenlosen Stuntfahrers, der sich am Abend als Fluchtfahrer bei Raubüberfällen verdingt. Grandios gespielt von Ryan Gosling, hervorragend fotografiert von Newton Thomas Sigel ist „Drive“ ein stilistisch bemerkenswerter Film, der mit erstaunlich wenig [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/30/james-sallis-autor/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 20px">
<div id="attachment_28381" class="wp-caption alignright" style="width: 148px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_Driver.jpg"><img class="size-medium wp-image-28381" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_Driver-192x300.jpg" alt="" width="138" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Liebeskind</p></div>
<p>Letzten Donnerstag ist der exzellente und sehr sehenswerte Film <a href="http://www.spielfilm.de/kino/2986132/drive.html">„Drive“</a> von Nicolas Winding Refn in den Kinos angelaufen. Er erzählt die Geschichte eines namenlosen Stuntfahrers, der sich am Abend als Fluchtfahrer bei Raubüberfällen verdingt. Grandios gespielt von Ryan Gosling, hervorragend fotografiert von Newton Thomas Sigel ist „Drive“ ein stilistisch bemerkenswerter Film, der mit erstaunlich wenig Action auskommt. Überraschend mag für manche aber sein, dass sich bei dem Film um eine Literaturverfilmung handelt. Er basiert auf dem ursprünglich unter dem Titel <a href="http://zeilenkino.de/bald-in-cannes-driver-von-james-sallis">„Driver“ erschienenen Roman von James Sallis</a>, der im Jahr 2008 monatelang auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste stand und zudem den Deutschen Krimipreis gewonnen hat.</p>
<p style="margin-bottom: 20px">„Driver“ ist ein ein literarischer Noir-Roman auf 160 Seiten und ungemein lesenswert. Hier ist kein Wort zu viel, dennoch ist er atmosphärisch sehr dicht. Oder wie Axel Bussmer in seiner Kriminalakte sagte: <a href="http://kriminalakte.wordpress.com/2007/10/24/sallis-uberzeugt-hundertprozentig/">„Perfekt“</a>. Eine Verfilmung des Romans war aufgrund des Erfolgs abzusehen, aber Nicolas Winding Refn hat wundervolle Bilder für den Roman gefunden, indem er die Schönheit der Sprache in tolle Einstellungen fasst. Zugleich lässt der kongeniale Soundtrack des Films eben die Stimmung aufkommen, die auch beim Lesen des Romans entsteht.</p>
<div id="attachment_28356" class="wp-caption alignleft" style="width: 272px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_James_72dpi_12802.jpg"><img class="size-medium wp-image-28356" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_James_72dpi_12802-300x225.jpg" alt="" width="262" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">James Sallis (c) Karyn Sallis</p></div>
<p style="margin-bottom: 20px">Aber nicht nur „Driver“ ist ein lesenswerter Roman, <a href="http://www.jamessallis.com/">James Sallis</a> gehört für mich ohnehin zu besten Schriftstellern der Gegenwart. Geboren im Jahr 1944 in Arkansas schreibt er überwiegend Kriminalromane, die die Grenzen des Genres ausloten und einen sehr eigenen Ton haben. Es ist selten, dass man den Stil eines Kriminalautors derart deutlich ausmachen kann. Aber Sallis‘ reduzierte, zugleich wortmächtige Sprache, die Wucht einzelner Sätze und seine melancholische Helden sind einzigartig. In den USA wurde er vor allem mit seiner Reihe um den Privatdetektiv <a href="http://www.thrillingdetective.com/griffin.html">Lew Griffin</a> bekannt, von der aber bislang lediglich zwei Teile übersetzt wurden. Deshalb würde ich als Einstieg in das Werk von James Sallis die Trilogie um den Ex-Cop Turner empfehlen – es sei denn, man weiß bereits, dass man noir-Romane gerne liest. Dann würde ich mit seinem bisher besten Roman „Der Killer stirbt“ beginnen.</p>
<div id="attachment_28357" class="wp-caption alignright" style="width: 135px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_JDunkle_Schuld_99596.jpg"><img class="size-medium wp-image-28357" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_JDunkle_Schuld_99596-189x300.jpg" alt="" width="125" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Heyne</p></div>
<p style="margin-bottom: 20px"><strong>Die Turner-Trilogie</strong><br />
An den drei Romanen der Turner-Trilogie wird deutlich, warum James Sallis oft als „Southern writer“ bezeichnet wird. Zu Beginn des ersten Teils, „Dunkle Schuld“ sitzt Turner auf der Verena seines Hauses irgendwo im Hinterland von Memphis. Ein Mann kommt zu ihm, sie sitzen schweigend zusammen, essen, trinken Kaffee und Turner fasst seine Existenz knapp zusammen: „Ich war ein Bulle. Habe elf Jahre im Gefängnis verbracht. Habe einige Jahre mehr als nützlicher Bürger verbracht. Dann habe ich mich zur Ruhe gesetzt und bin hergekommen.“ Dann fragt er seinen Besucher, „Kann ich irgendwas für Sie tun, Sheriff?“ Der Leser wird sofort in die Handlung hineingezogen, denn der Sheriff sucht Hilfe bei einem merkwürdigen Mordfall. In dem kleinen Ort Cypress Grove liegt das letzte Tötungsdelikt Jahrzehnte zurück, nun scheint ein Landstreicher einem Ritualmord zum Opfer gefallen sein. Turner hilft dem Sheriff bei den Ermittlungen und kehrt auf diese Weise allmählich in die Gesellschaft zurück. Er freundet sich mit den Mitarbeitern des Sheriff-Büros und der Anwältin Valerie Bjorn an, später übernimmt er sogar kommissarisch den Sheriff-Posten. Zugleich wird in rückblickenden Kapiteln Turners Vergangenheit immer deutlicher. Dadurch entwirft Turner ein knorriges Bild von dem Leben und der Gewalt in Memphis – und seinem Protagonisten.</p>
<div id="attachment_28358" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_JDunkle_Vergeltung_98100.jpg"><img class="size-medium wp-image-28358" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_JDunkle_Vergeltung_98100-189x300.jpg" alt="" width="120" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Heye</p></div>
<p style="margin-bottom: 20px">Mit Turners Rückkehr in die Gesellschaft sind weitere Verluste verbunden, denen zum Trotz er weiterzuleben versucht. Dadurch rücken die eigentlichen Kriminalfälle im Verlauf der Trilogie trotz aller Brutalität, mit der sie geschildert werden, in den Hintergrund. Stattdessen steht die Frage zunehmend im Mittelpunkt, wie ein Mensch mit all dem Leid und der Schuld weiterleben kann. Die Turner-Trilogie entwickelt sich zu dem Porträt dieses einsamen Mannes und drückt eine illusionslose Sicht auf die Welt aus: „Und da war ich wieder, wieder in dieser Welt, so fremd und so vertraut zugleich, und dies hier war mein Leben. Keine große Erkenntnis oder Erleuchtung linste durch die Bodenbretter. Der Soundtrack meiner Tage, unschuldig bis auf das immerwährende Summen der Erinnerungen. Man sehnt sich nach den drei Akkorden eines Hank-Williams-Songs, um alles ordentlich an seinen Platz zu rücken“, sinniert Turner im zweiten Teil, „Dunkle Vergeltung“. Die Bluegrass-Musik ist wichtig für Turner, sie wird sogar indirekt zu seiner Lebensphilosophie. Seine Freundin Valerie hatte einst zu ihm gesagt, „Manchmal muss man einfach sehen, wie viel Musik man noch machen kann, mit den Mitteln die einem bleiben“. Und nach dieser Maßgabe lebt Turner sein Leben am Ende des letzten Teils, „Dunkles Verhängnis“, weiter.</p>
<div id="attachment_28375" class="wp-caption alignright" style="width: 172px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_Killer.jpg"><img class="size-medium wp-image-28375" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_Killer-191x300.jpg" alt="" width="162" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Liebeskind</p></div>
<p style="margin-bottom: 20px"><strong>„Der Killer stirbt“</strong><br />
In seinen Romanen erzählt James Sallis von einsamen Männern, Außenseitern der Gesellschaft. In seiner Turner-Trilogie ist es der ehemalige Cop, der sich in einer Abgeschiedenheit niedergelassen hat, in „Driver“ der namenlose Fahrer. Sie sind verletzte Helden in einer trostlosen Welt. Doch zugleich gibt es immer die kleinen Szenen, die Hoffnung machen – selbst in seinem letzten Roman, „Der Killer stirbt“. Dieser Roman war meine allererste Begegnung mit James Sallis – und er gehört für mich fraglos zu den besten Büchern, die ich im letzten Jahr gelesen habe. Es gibt drei Perspektiven, die scheinbar nicht zusammenhängen: ein todkranker Auftragsmörder will herausfinden, wer seine letzte Zielperson an seiner statt ermordet hat; der Junge Jimmy verdient seinen Lebensunterhalt mit Internethandel und versucht die Illusion aufrechtzuerhalten, dass seine Eltern ihn nicht verlassen haben; und der Polizist Sayles will verheimlichen, dass seine Frau ihn verlassen hat. Die Perspektiven wechseln, daher ist eine konzentrierte Lektüre unbedingt erforderlich. Aber auf diese Weise entsteht auch ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Während Sayles nun dem sterbenden Killer immer näher kommt, träumt der Junge die Träume des Auftragskillers. Ihre Wegen werden sich unweigerlich in irgendeiner Art kreuzen – und sie müssen sich alle mit dem Verlust und dem Tod auseinandersetzen. Doch in all der Trostlosigkeit, all dem Niedergang gibt es doch auch immer noch die Menschlichkeit.</p>
<p style="margin-bottom: 20px"><strong>Eine Empfehlung</strong><br />
James Sallis ist ein bemerkenswerter Autor, den ich Euch allen, aber insbesondere Lesern von amerikanischer Literatur und Noir-Romanen ans Herz legen möchte. Er erzählt ungewöhnliche Geschichten voller melancholischer Schönheit, Lakonie und literarischer Wucht.</p>
<div id="attachment_28376" class="wp-caption alignleft" style="width: 131px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_Augen.jpg"><img class="size-medium wp-image-28376" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_Augen-192x300.jpg" alt="" width="121" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Liebeskind</p></div>
<div id="attachment_28359" class="wp-caption alignright" style="width: 118px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_JDunkles_Verhaengnis_112859.jpg"><img class="size-medium wp-image-28359" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Sallis_JDunkles_Verhaengnis_112859-189x300.jpg" alt="" width="108" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Heyne</p></div>
<p style="margin-bottom: 20px">Die <strong>Turner-Trilogie</strong> besteht aus <strong>„Dunkle Schuld“</strong>, <strong>„Dunkle Vergeltung“</strong> und <strong>„Dunkles Verhängnis“</strong>. Alle drei Teile sind bei <a href="http://www.randomhouse.de/">Heyne</a> als Taschenbuch erschienen. Dort ist auch <strong>„Drive“</strong> als Taschenbuchausgabe zum Film erhältlich.</p>
<p style="margin-bottom: 20px"><strong>„Der Killer stirbt“ </strong> und <strong>„Driver&#8221;</strong> sind bei <a href="http://www.liebeskind.de">Liebeskind</a> erschienen. Dort ist auch <strong>„Deine Augen hat der Tod“</strong> erschienen, der Kritiken zu urteilen ein noir-Agententhriller sein soll. Den muss ich unbedingt lesen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/30/james-sallis-autor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>[Ohrensessel-Premiere] Wohnzimmerlesung mit Gina Mayer</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/27/ohrensessel-premiere-wohnzimmerlesung-mit-gina-mayer/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/27/ohrensessel-premiere-wohnzimmerlesung-mit-gina-mayer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 18:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrensessel]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnzimmerlesung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=28188</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/27/ohrensessel-premiere-wohnzimmerlesung-mit-gina-mayer/"><div class="wp-caption" style="padding:6px; float:left; margin:2px; margin-right:10px; margin-left:0px;"><div style="max-height:110px; overflow:hidden; text-align:center;"><img align="left" hspace="5" width="160" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/373575_312994678720556_1869053754_n-150x150.jpg" class="" alt="" title="" valign="middle" /></div></div></a>Ein bisschen verrückt ist es ja schon, was das Internet heutzutage so alles möglich macht. Da lernen sich eine begeisterte Leseratte und eine Autorin kennen, weil deren Tochter zu den Bücherkindern der Leseratte gehört, man trifft sich auf der Buchmesse, bleibt in Kontakt&#8230; Und irgendwann tut die Leseratte ohne groß darüber nachgedacht zu haben bei [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/27/ohrensessel-premiere-wohnzimmerlesung-mit-gina-mayer/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-28189" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/373575_312994678720556_1869053754_n.jpg" alt="" width="180" height="167" />Ein bisschen verrückt ist es ja schon, was das Internet heutzutage so alles möglich macht. Da lernen sich eine begeisterte Leseratte und eine Autorin kennen, weil deren Tochter zu den <a href="http://Buecherkinder.de/">Bücherkindern</a> der Leseratte gehört, man trifft sich auf der Buchmesse, bleibt in Kontakt&#8230; Und irgendwann tut die Leseratte ohne groß darüber nachgedacht zu haben bei Facebook kund, dass sie gerne mal eine Wohnzimmerlesung veranstalten würde. Die Autorin sagt &#8220;Ich komme&#8221; und nur wenige Wochen später sitzen an die 30 Leute im Wohnzimmer der Familie Leo und lauschen <a href="http://www.lovelybooks.de/mitglied/gina_mayer/">Gina Mayer</a>, die aus ihrem aktuellen Jugendroman<strong> <a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Gina-Mayer/Die-Wildnis-in-mir-669437266-w/">Die Wildnis in mir</a></strong> liest.</p>
<p><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Gina-Mayer/Die-Wildnis-in-mir-669437266-w/"><img class="alignright" src="http://cover.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/9783522200745_hi.jpg" alt="" width="115" height="184" /></a></p>
<p>So schnell kann&#8217;s gehen.  Fast genau so schnell waren übrigens auch die Tickets weg und ich hatte Glück, dass ich noch einen Platz im Leo&#8217;schen Wohnzimmer ergattern konnte. So machte ich mich gestern Abend auf den Weg nach Solingen, wo ich nicht nur Frau Bücherkinder und Gina Mayer wiedersehen durfte, sondern auch endlich mal einen Rundgang durch Steffis Wohnzimmer machen konnte, das ich dank diverser Fotos bei Twitter und Facebook schon auszugsweise kannte. Ein spannendes Gefühl, wenn sich die Puzzleteile zusammensetzen und Interneteindrücke plötzlich ins Real Life übergehen.</p>
<p>Als ich ankam war die Bude schon gerammelt voll und die Lokalpresse machte sich fleißig Notizen. Nachdem auch die letzten Gäste eingetrudelt waren, nahm Gina Mayer im roten (und extrem plüschig aussehenden) Ohrensessel Platz und gab ein paar Infos zu ihrem Roman, bevor sie drei Szenen daraus vortrug. Zwischendurch (ermuntert von Zwischenfragen aus dem Publikum) erzählte sie von ihrer Reise nach Afrika, nach der sie Teile des Manuskriptes umschreiben musste, da ihr die Schönheit und die Größe des Landes erst richtig bewusst geworden waren, nachdem sie die Strecke, die ihre Protagonistin in der Geschichte nimmt, nahezu komplett selbst zurückgelegt hatte.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-28192 alignnone" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/GinaMayer05.jpg" alt="" width="200" height="190" /> <img class="size-full wp-image-28193 alignnone" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/GinaMayer04.jpg" alt="" width="275" height="190" /></p>
<p>Dass Gina Mayer Spaß am Schreiben und an ausgiebiger Recherche hat, merkte man ihr deutlich an und so übertrug sich ihre Begeisterung auch auf die Zuschauer, die sich in der gemütlichen Atmosphäre sichtlich wohl gefühlt haben. Bei Fassbrause, Sekt und Fingerfood hatte man anschließend die Möglichkeit, noch ein bisschen zu plaudern und natürlich durfte auch ein Büchertisch nicht fehlen. Besser hätte es nicht organisiert sein können.</p>
<p>PS: Wer die Premiere gestern verpasst hat, kann sich zum Glück schon auf den nächsten Termin freuen: Am 02. März kommt <a href="http://www.lovelybooks.de/mitglied/jutta_wilke/">Jutta Wilke</a> nach Solingen, um ihren aktuellen Roman <a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Jutta-Wilke/Wie-ein-Flügelschlag-824954423-w/">Wie ein Flügelschlag</a> vorzustellen. Also, nichts wie ran an die <a href="http://de.amiando.com/HLVFWEB">Tickets</a>!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/27/ohrensessel-premiere-wohnzimmerlesung-mit-gina-mayer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Visier: „Mandels Büro“ von Berni Mayer</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/26/im-visier-mandels-buro-berni-mayer/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/26/im-visier-mandels-buro-berni-mayer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Textstube</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Berni Mayer]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi-Reihe]]></category>
		<category><![CDATA[Mandels Büro]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=28176</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/26/im-visier-mandels-buro-berni-mayer/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Mayer_BMandels_Buero_122211-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="(c) Heyne" title="Mandels Buero von Berni Mayer" /></a>Von Musikjournalisten zu Nachwuchsdetektiven – so sieht die Karriere von Max Mandel und Sigi Singer aus. Denn zufälligerweise hat Max‘ Onkel Hans seinem Neffen sein Detektivbüro just in dem Moment vererbt, in dem die Redaktion des Rock’n’Roll Express geschlossen werden soll. Also sitzen sie fortan in dem Detektivbüro herum, anstatt Popstars zu interviewen. Eines Tages [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/26/im-visier-mandels-buro-berni-mayer/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_28178" class="wp-caption alignleft" style="width: 165px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Mayer_BMandels_Buero_122211.jpg"><img class="size-medium wp-image-28178" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Mayer_BMandels_Buero_122211-189x300.jpg" alt="" width="155" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Heyne</p></div>
<p style="margin-bottom: 20px">Von Musikjournalisten zu Nachwuchsdetektiven – so sieht die Karriere von Max Mandel und Sigi Singer aus. Denn zufälligerweise hat Max‘ Onkel Hans seinem Neffen sein Detektivbüro just in dem Moment vererbt, in dem die Redaktion des Rock’n’Roll Express geschlossen werden soll. Also sitzen sie fortan in dem Detektivbüro herum, anstatt Popstars zu interviewen. Eines Tages taucht die verführerische und geheimnisvolle Blondine Veronika Malleck im Büro auf. Sie will sich von ihrem Mann Leo Tilmann, dem Sänger der Punkrockband DEMO, trennen, und die Neu-Detektive sollen dessen Untreue beweisen. Sie sind bestens dafür geeignet, da sie die Branche kennen und sich unauffällig unter Musikern aufhalten können. Darüber hinaus wäre dies ihr erster Fall – und sie haben eine Schwäche für die Frau. Also übernehmen sie den Auftrag. Aber bei einer bloßen Beschattung bleibt es nicht. Schon wenig später wird Leo Tilmann ermordet aufgefunden – und Mandel und Singer geraten in eine abenteuerliche Suche nach Tilmanns letzten Aufnahmen.</p>
<div id="attachment_28179" class="wp-caption alignright" style="width: 195px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Mayer_Berni_.jpg"><img class="size-medium wp-image-28179" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/Mayer_Berni_-224x300.jpg" alt="" width="185" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Berni Mayer (c) Erik Weiss</p></div>
<p style="margin-bottom: 20px">„Mandels Büro“ ist der Debütroman von <a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Berni-Mayer/">Berni Mayer</a>, der unter anderem Chefredakteur von MTV und Viva online war, mit Markus Kavka „Kavka vs The Web“ produzierte, in der Heavy-Metal-Band <a href="http://www.gebrudergrim.com/">„The Gebruder Grim“</a> spielt und den <a href="http://www.burnster.de">Blog St. Burnster</a> betreibt. Seine Neu-Detektive ermitteln also in einem ihm vertrauten Milieu, so dass er einige Sticheleien gegen Manager einbaut, die noch das Band des Anrufbeantworters nach dem Ableben ihres Schützlings zu Geld machen würden – aber auch gegen Musiker, die auf einmal die Welt retten wollen. Seinen Erzähler Sigi lässt er darüber hinaus über Bands, Musikrichtungen, Platten und die Industrie im Allgemeinen schwadronieren. Eingefleischte Musikfans werden daran sicherlich Freude finden, mitunter sind sie aber zu lang geraten. Insgesamt erweist sich aber vor allem die personale Erzählperspektive als schwierig. Es kommt wiederholt zu Einschüben im Stil von ‚er habe es im Nachhinein erzählt‘, vieles wird erklärt und erläutert. Außerdem bleibt eine beträchtliche Distanz insbesondere zu Max Mandel, aber auch zu Sigi Singer bestehen. Doch die Abenteuer des ungleichen Ermittler-Duos wären an mancher Stelle mit einer größeren Anteilnahme an ihrem Schicksal einfach packender. Darüber hinaus hätte im ersten Teil des Kriminalromans ein höheres Erzähltempo nicht geschadet – und insgesamt hätte der Ton auch etwas bissiger ausfallen können.</p>
<p style="margin-bottom: 20px"><strong>Mein Fazit:</strong> <a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Berni-Mayer/Mandels-B%C3%BCro-847769756-w/">„Mandels Büro“</a> revolutioniert nicht die deutschsprachige Kriminalliteratur, aber diese musikalische Krimi-Parodie lässt sich recht vergnüglich lesen. In dem Roman stecken einige gute Ideen, außerdem hat Berni Mayer ein durchaus interessantes Ermittler-Duo und skurrile Nebencharaktere wie Mandels Bruder geschaffen. Und vielleicht werden diese Figuren ja in einem zweiten Teil weiter entwickelt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/26/im-visier-mandels-buro-berni-mayer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sei dabei: 5. Bücherwürmer- und Bloggertreffen in Köln</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/04/sei-dabei-5-bucherwurmer-und-bloggertreffen-in-koln/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/04/sei-dabei-5-bucherwurmer-und-bloggertreffen-in-koln/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 21:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB-Gastblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggertreffen]]></category>
		<category><![CDATA[Café Goldmund]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=28168</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/04/sei-dabei-5-bucherwurmer-und-bloggertreffen-in-koln/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/10/bloggertreffen-in-köln-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="bloggertreffen in köln" title="bloggertreffen in köln" /></a>2011 ist vergangen und das neue Jahr hat frisch begonnen. Grund genug um den Termin für das nächste Bücherwürmer- und Bloggertreffen bekannt zu geben. Noch bevor die heiße Phase für die Leipziger Buchmesse beginnt, wollen wir uns wieder treffen und zusammen plauschen und bekannte und neue Gesichter kennenlernen. Genug der langen Worte. Diesmal findet das [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/04/sei-dabei-5-bucherwurmer-und-bloggertreffen-in-koln/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/01/bloggertreffen-in-köln.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-19387" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/01/bloggertreffen-in-köln-300x253.jpg" alt="" width="300" height="253" /></a>2011 ist vergangen und das neue Jahr hat frisch begonnen. Grund genug um den Termin für das nächste <strong>Bücherwürmer- und Bloggertreffen </strong>bekannt zu geben. Noch bevor die heiße Phase für die Leipziger Buchmesse beginnt, wollen wir uns wieder treffen und zusammen plauschen und bekannte und neue Gesichter kennenlernen.</p>
<p>Genug der langen Worte. Diesmal findet das Treffen nicht an einem Sonntag, sondern an einem Samstag statt, um den vielen Bitten gerecht zu werden. Deshalb öffnet uns das <strong>Café Goldmund in Köln</strong> am <strong>04. Februar 2012 ab 14 Uhr </strong>bereits zum 5. Mal die Türen. Es gibt wie immer leckeres Essen und Getränke und eine buchige Atmosphäre. Wer das Café noch nicht kennt, wird es bestimmt lieben lernen.</p>
<p>Eingeladen ist jeder Büchermensch, der gerne auch mal andere Buchsüchtige live und in Farbe treffen möchte.  Bisher ist jedes Treffen mit vielen netten Gesprächen und neuen Eindrücken zu Ende gegangen. Das wird sicherlich auch diesmal wieder der Fall sein. Und wir freuen uns über jedes Gesicht, dass an diesem Tag den Weg ins Café Goldmund findet.</p>
<p>Damit organisatorisch auch alles erledigt werden kann, meldet Euch einfach im Stream, per E-Mail an info(at)buchleben.com oder bei Facebook an.</p>
<p><strong>Hier noch einmal alle Infos kurz und knapp:</strong></p>
<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/10/Goldmund.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-27395" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/10/Goldmund.jpg" alt="" width="173" height="151" /></a><strong>Wann?</strong> Samstag, 04. Februar 2012, ab 14:00 Uhr<br />
<strong> Wo?</strong> Café Goldmund<br />
<strong> Wer?</strong> Jeder, der Bücher liebt, lebt, schreibt… was auch immer. Büchermenschen eben. <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<strong> Wie?</strong> Meldet euch bei <a href="http://www.facebook.com/pages/B%C3%BCcherw%C3%BCrmer-und-Bloggertreffen/280348065342408">Facebook</a>, per E-Mail (info(at)buchleben.com) oder direkt hier im <a href="http://www.lovelybooks.de/veranstaltung/5-B%C3%BCcherw%C3%BCrmer-und-Bloggertreffen-837781917/?liste=modern">Lovelybooks-Stream</a> an.</p>
<p>Bei weiteren Fragen könnt Ihr mir jederzeit eine Nachricht zukommen lassen und sicherlich freuen sich alle Teilnehmer wieder auf viele neue und bekannte Gesichter!</p>
<p>In diesem Sinne verbleibe ich mit riesiger Vorfreude und wünsche euch eine schöne Woche,<br />
Eure <a href="http://www.lovelybooks.de/mitglied/Mandel/">Mandel</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/04/sei-dabei-5-bucherwurmer-und-bloggertreffen-in-koln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Büchern leben</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/01/mit-buchern-leben/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/01/mit-buchern-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 23:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. Rail</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliophilie]]></category>
		<category><![CDATA[Mit Büchern leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=20172</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/01/mit-buchern-leben/"><div class="wp-caption" style="padding:6px; float:left; margin:2px; margin-right:10px; margin-left:0px;"><div style="max-height:110px; overflow:hidden; text-align:center;"><img align="left" hspace="5" width="160" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/mitbüchernleben-e1325237262486.jpg" class="" alt="" title="" /></div></div></a>Das Jahr 2012 ist gerade wenige Minuten alt, das Feuerwerk verraucht noch lautstark, der Sekt verschäumt in seinen letzten Zügen und schon muss ich wieder an meine gebundenen und ungebundenen Weggefährten denken. Im Leben vieler Menschen nimmt die Literatur einen hohen Stellenwert ein. Dies manifestiert sich in Lesegewohnheiten, in der Leidenschaft, sich über gute Geschichten [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2012/01/01/mit-buchern-leben/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/mitbüchernleben.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28040" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/mitbüchernleben-e1325237262486.jpg" alt="" width="600" height="312" /></a></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Das Jahr 2012 ist gerade wenige Minuten alt, das Feuerwerk verraucht noch lautstark, der Sekt verschäumt in seinen letzten Zügen und schon muss ich wieder an meine gebundenen und ungebundenen Weggefährten denken.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Im Leben vieler Menschen nimmt die Literatur einen hohen Stellenwert ein.</strong> Dies manifestiert sich in Lesegewohnheiten, in der Leidenschaft, sich über gute Geschichten auszutauschen und letztlich in der Wahl der richtigen Lese- und Bücherplätze.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Höchst individuell und unterschiedlich</strong> sind die bibliophilen Rückzugsgebiete der Leser. Unsere literarischen Reservate unterliegen allen Einflüssen unseres Lebens, unseren persönlichen Vorlieben und Vorstellungen von Entspannung und Unterhaltung.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Dem gegenüber stehen die täglichen Konflikte</strong> zwischen realem Platzangebot und Bücherflut – ein kaum aufzulösendes Missverhältnis. Ich persönlich lese im Jahr durchschnittlich 60 bis 80 Bücher – Tendenz steigend. Nicht gezählt die Bücher, die auf den unterschiedlichsten Kanälen zu mir finden und den Stapel der ungelesenen Kostbarkeiten auf die Größe des Präsenzbestandes der Bibliothek von Alexandria wachsen lassen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Unveränderbar dabei und damit eine wesentliche Konstante in meinem Leben</strong> – gleichsam limitierender Faktor meiner Bücherleidenschaft &#8211; ist der selbst gewählte Lebensraum, der sich einfach nicht vergrößern will. Es ist, als würde man Jahr um Jahr ein paar neue Schichten Tapete auftragen und sich dann irgendwann darüber wundern, dass man kaum noch um den eigenen Tisch herum gehen kann. Und es wird schon kompliziert, wenn man sich von der alten Tapete nicht verabschieden kann -sprich: Bücher verlassen meine Wohnung nicht freiwillig&#8230; niemals&#8230;!</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Und so wird es angenehm eng im Leseleben.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/platzmangel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28042" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/platzmangel-e1325237422405.jpg" alt="" width="600" height="312" /></a></p>
<p style="text-align: justify"><strong>So kommt es mir jedenfalls vor.</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Und trotzdem gelingt es immer und irgendwie</strong>, ein kleines Fleckchen zu finden, an dem man ein neues Buch erstmal deponiert und sich sicher ist, dass man schon bald ein besseres Plätzchen findet. Die Kettenreaktion, die sich daraus ergibt erinnert ein wenig an den altbekannten Dominoday bei RTL. Fasst man auch nur ein Buch an, um es irgendwo einzusortieren, hat man automatisch viele andere Bücher in der Hand, die vorher räumlich verändert werden müssen, um irgendwie in der Systematik des eigenen Leselebens bleiben zu können.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Bin ich ganz allein mit diesem Problem?</strong> Verfügen andere bibliophil veranlagte Menschen über Wohnzimmer in der Größe der Schweizer Nationalbibliothek oder können gar mehrere dutzend Regalmeter in die weitläufigen Eingangsbereiche der jeweiligen Häuser auslagern?</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Und &#8211; mit Verlaub &#8211; man kann ja nicht erwarten</strong>, dass jeder &#8220;normale&#8221; Leser dieser Welt über das Platzangebot eines <strong><em>Karl Lagerfeld</em></strong> verfügt. Dessen Lese- und Sammelleidenschaft ist legendär. Exaltiert und ein wenig sonderbar mag er ja sein. Ein Büchermensch ist er allemal &#8211; und das verbindet.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Rückzugsgebiete und Entspannungsbiotope</strong> sind selten geworden heute. Zumeist liegen sie nicht in den eigenen vier Wänden und der moderne Mensch versucht, Outdoor seinen Abstand vom Alltag zu gewinnen. Ich halte es wie Lagerfeld &#8211; auch Indoor kann das Glück sich Raum verschaffen. Nur fehlt mir eben der Platz, über den der große Modeschöpfer verfügt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/lagerfeld.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28041" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/lagerfeld-e1325237320612.jpg" alt="" width="600" height="312" /></a></p>
<p style="text-align: justify"><strong>„<a href="http://www.amazon.de/Mit-B%C3%BCchern-leben-Buchliebhaber-Bibliotheken/dp/383692983X/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1325245895&amp;sr=1-1">Mit Büchern leben</a>“</strong> – ja – dieses Buch (schon wieder eins und wohin damit?) sollte diese und viele andere Fragen beantworten. Schlägt nur über mir die Lesewelle zusammen oder ist da draußen jemand, der auf diese wichtigen Fragen Antworten liefern kann?</p>
<p style="text-align: justify"><strong>In diesem romantisierend therapeutischen Prachtband</strong> werden <strong>40 private Bibliotheken</strong> und deren Besitzer vorgestellt &#8211; Bücherliebhaber, die sich selbst über ihre zwanghafte verzehrende Besessenheit definieren, ihre Buchbestände unablässig zu mehren. Bücher sind Sinn und Inhalt ihres Lebens, Bücher bestimmen ihre Interessen, Berufe und Wertvorstellungen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Bücherregale im engen Treppenhaus</strong>, Bücherwände als Raumteiler, Büchermassen von der Diele bis zum Speicher, Bücher hinter doppelt verspiegelten Türen, Bücherstapel auf dem Nachttisch&#8230; nichts bleibt dem Leser und Betrachter verborgen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Eine schöner Bildband wahrlich, jedoch als Ratgeber darf man ihn nicht betrachten. </strong>Hier ist jeder schwedische Möbelkatalog hilfreicher <strong><em>(Liest du schon, oder schraubst du noch)</em></strong>. Zum Träumen lädt das Buch jedoch ein&#8230; tauschen mag man manchmal schon ganz gerne und ich habe mich gedanklich in den ein oder anderen Bücherplatz hineinversetzt. Dem bibliophilen Leserherz vermag es jedoch keine Linderung zu verschaffen, da die Abhilfe des eigentlichen Problems in immer weitere Ferne rückt.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Das Erwachen</strong> ist jedesmal brutal, wenn man seine eigenen vier Wände mit denen eines englischen Gutshauses vergleicht&#8230; schluchz&#8230;</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/bücherplätze.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28043" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/bücherplätze-e1325237465566.jpg" alt="" width="600" height="312" /></a></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ich habe keinen schlauen Ratgeber gefunden.</strong> Ich bin unschlüssig, welche Alternativen überhaupt existieren, wenn ich mich weiter standhaft weigere auch nur ein einziges Buch in die Freiheit zu entlassen.  So werden sie sich weiter vor mir stapeln &#8211; die Schätze meines Lebens. Neidische Blicke werde ich werfen, wenn wieder jemand davon spricht, dass er gerade wieder 27 Billy-Regalmeter in die Wohnung gewuchtet hat und ich werde es wieder nicht fassen können, wie viele Bücher sich bei mir in ein paar Wochen einfinden werden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Einen Trost habe ich allerdings</strong> &#8211; ich beherrsche mein System. Ich finde meine Schätze sofort wieder. Und wenn sie dann beginnen miteinander zu reden, aufeinander zu verweisen und Parallelen aufzuzeigen, dann &#8211; ja genau dann &#8211; sitze ich in ihrer Mitte und lese hin und her, kreuz und quer und werfe mit Notizzetteln und PostIts nur so um mich.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Unheilbar&#8230;? Mag sein! Von gestern&#8230;? Mag sein! Aber voller literarischer Leidenschaft und damit bin ich nicht allein! Zumindest das weiß ich ganz genau!</strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/myway1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28128" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/12/myway1-e1325258812564.jpg" alt="" width="600" height="312" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong><strong>Der einzige Weg für mich, dem Dilemma doch noch zu entkommen</strong>,</strong> ist zu schrumpfen&#8230; mich ganz klein zu machen und in meinen Büchern zu verschwinden. Im Bücherregal falle ich so kaum auf und es gibt nur einen natürlichen Feind, den ich zu fürchten habe&#8230; <strong>Den Altpapiercontainer&#8230;.</strong></p>
<h3 style="text-align: center"><strong><span style="text-decoration: underline">Nachtrag:</span></strong></h3>
<p style="text-align: center"><strong>Ich weiß nur ganz genau, wie mein Weg nicht aussehen wird:</strong></p>
<p style="text-align: left"><strong><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/regal2012.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28160" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2012/01/regal2012-e1325404591588.jpg" alt="" width="600" height="312" /></a></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><span style="color: #008000">Ich wünsche euch ein belesenes Jahr 2012 &#8211; immer einen Regalmeter Holz unter dem Buch und eine unglaubliche Portion Phantasie um dem Alltag ein Schnippchen zu schlagen!</span></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2012/01/01/mit-buchern-leben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>30</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

