<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>LovelyBooks Blog &#187; Krimimimi</title>
	<atom:link href="http://blog.lovelybooks.de/author/krimimimi/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.lovelybooks.de</link>
	<description>... Hier dreht sich alles rund ums Buch</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 20:37:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.5</generator>
		<item>
		<title>Buchpräsentation von Philipp Lahms &#8220;Der feine Unterschied&#8221;</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2011/11/30/buchprasentation-von-philipp-lahms-der-feine-unterschied/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2011/11/30/buchprasentation-von-philipp-lahms-der-feine-unterschied/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 23:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krimimimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Seiler]]></category>
		<category><![CDATA[Der feine Unterschied]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[münchen]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Lahm]]></category>
		<category><![CDATA[Willy Astor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=27830</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/11/30/buchprasentation-von-philipp-lahms-der-feine-unterschied/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_2106-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Signiermarathon für Lahm" title="Signiermarathon für Lahm" /></a>Ich hatte mich so darauf gefreut! Das Buch hat mir echt gut gefallen, ich hatte eine Karte für die Buchpräsentation im Volkstheater München im September, die Veranstaltung wurde verschoben, meine Vorfreude hielt dann eben länger… Gestern endlich war es soweit, und jetzt bin ich echt enttäuscht. Alles fing noch gut an, das Theater war voll [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/11/30/buchprasentation-von-philipp-lahms-der-feine-unterschied/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/08/Lahm-Unterschied.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26349" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/08/Lahm-Unterschied-192x300.jpg" alt="" width="128" height="200" /></a>Ich hatte mich so darauf gefreut! Das <a href="http://www.kunstmann.de/titel-0-0/der_feine_unterschied-759/">Buch</a> hat mir <a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/08/30/philipp-lahm-der-feine-unterschied/">echt gut gefallen</a>, ich hatte eine Karte für die Buchpräsentation im Volkstheater München im September, die Veranstaltung wurde verschoben, meine Vorfreude hielt dann eben länger… Gestern endlich war es soweit, und jetzt bin ich echt enttäuscht. Alles fing noch gut an, das Theater war voll besetzt, der Moderator <a href="http://www.willyastor.de/biografie.html">Willy Astor</a> (ein Kabarettist) trug einen schrägen grünen Cordanzug und hatte ein paar flotte Sprüche auf den Lippen, die Fotografen zogen sich nach ein paar Minuten an den Rand zurück und Astor und Lahm fingen an, eine nette Atmosphäre aufzubauen. Astor erzählte, wie mies er sich fühlte nach einer schlechten Kritik seiner Show in der Zeitung. Als ob jeder auf der Strasse ihn besonders lange anschaut und komplett glaubt, was er sicher grad gelesen hat. Lahm hat ihm zugestimmt, dass er dieses Gefühl zum ersten Mal nach seinem 3. Länderspiel hatte und es sei furchtbar gewesen.</p>
<div id="attachment_27832" class="wp-caption alignright" style="width: 131px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_2101.jpg"><img class="size-medium wp-image-27832" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_2101-225x300.jpg" alt="" width="121" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Der Journalist Christian Seiler ist Lahms Ghostwriter </p></div>
<p>Das ganz nette Gespräch wurde dann aber nicht weitergeführt, sondern der Moderator fing an zu lesen. Schade nur, dass er in meinen Ohren wirklich kein Vorlesetalent ist. Besonders schade ist dann, wenn der Moderator ziemlich viel und lange liest, dabei ein paar Schoten einbaut, Lahm ein wenig lacht, hier und da einen Kommentar macht, aber in den relativ kurzen Pausen zwischen den Vorlesestücken kein interessantes Gespräch mehr zustande kommt. Für Besucher, die das Buch noch nicht gelesen hatten, war dies sicher ein netter Abend &#8211; weil das Buch wie gesagt in meinen Augen unterhaltsam ist. Aber für jemanden wie mich, die das Buch noch genau im Kopf hat, hat es wenig Neues geboten. Astor hat es nicht verstanden, Lahm in ein Gespräch zu verwickeln, ihm noch weitere Erlebnisse, Anekdoten oder Ansichten zu entlocken. Ich bin ja gar nicht heiss auf was Spektakuläres. Aber so ein wenig mehr Persönliches bei so einem persönlichen Buch, das wär schon schön gewesen. Statt dessen die Aneinanderreihung der 3 Verletzungen vor der WM 2006, das Tor im 1. WM-Spiel 2006, der Stalker vor seiner Tür. Alles schöne Passagen im Buch, keine Frage. Aber für so einen Abend in meinen Augen zu wenig… vor allem, weil die Veranstaltung nur gut 1 Stunde dauerte.</p>
<p>Ganz nett war, dass der Ghostwriter <a href="http://www.christianseiler.com/">Christian Seiler</a> zum Ende hin mit auf die Bühne kam und beschrieb, wie das Buch zustande gekommen ist und dass er bis zu diesem Buch wirklich wenig Ahnung von Fussball hatte <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_27834" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_2106.jpg"><img class="size-medium wp-image-27834" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_2106-225x300.jpg" alt="" width="128" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Signiermarathon für Lahm</p></div>
<p>Trotz allem hab ich mich nach der Lesung in die Signierreihe gestellt, ich bin ja immer noch ein Lahm-Fan, oder? Also wartete ich brav 45 Minuten … um dann binnen 10 Sekunden fertig zu sein. So schnell konnte ich kaum gucken, da stand ich auch schon wieder neben der Reihe. War das ein Fliessband? Das Buch wurde mir von einer Buchhändlerin aus der Hand genommen, aufgeschlagen, Philip Lahm schaute kaum hoch, als er nach meinem Namen fragte, das Buch gereicht bekam, kritzel kritzel und schwups hatte ich mein Buch in der Hand und der nächste war dran. Kein Blick, kein überflüssiges Wort, kein Interesse an den Besuchern? Wäre ich nicht letztens bei Benedikt Wells gewesen und hätte das genaue Gegenteil erlebt, wäre es mir wahrscheinlich gar nicht so krass aufgefallen. Aber so? Überdenke ich mein Fan-Sein doch noch mal und beschränke es auf gelegentlichen Torjubel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2011/11/30/buchprasentation-von-philipp-lahms-der-feine-unterschied/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Boston Run&#8221; von Frank Lauenroth</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2011/09/07/boston-run-von-frank-lauenroth/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2011/09/07/boston-run-von-frank-lauenroth/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 21:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krimimimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Boston Run]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Lauenroth]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Steck]]></category>
		<category><![CDATA[Sportwelt Verlag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=26377</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/09/07/boston-run-von-frank-lauenroth/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/09/Boston-Run-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Boston Run" title="Boston Run" /></a>Die Mischung klang verlockend. Ich bin ja bekanntlich krimi- und hörbuchversessen und hin und wieder laufe ich gern. Und dann bringt der Sportwelt Verlag doch wirklich einen Marathon-Thriller heraus und lässt Johannes Steck das Hörbuch lesen, ungekürzt. Johannes Steck liest u.a. auch die Bruno-Hörbücher und ist einer meiner Lieblingsvorleser. Kein Wunder also, dass ich dieses [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/09/07/boston-run-von-frank-lauenroth/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote cite="7B20459D-C7DC-46BD-A294-EA28A9C85A70@mac.com">
<div><span style="color: #000000"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/09/Boston-Run.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26380" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/09/Boston-Run-300x300.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a><span style="color: #808080">Die Mischung klang verlockend. Ich bin ja bekanntlich krimi- und hörbuchversessen und hin und wieder laufe ich gern. Und dann bringt der Sportwelt Verlag doch wirklich einen <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Horbucher/horbucher.html">Marathon-Thriller</a> heraus und lässt <a href="http://www.johannes-steck.tv/">Johannes Steck</a> das Hörbuch lesen, ungekürzt. Johannes Steck liest u.a. auch die Bruno-Hörbücher und ist einer meiner Lieblingsvorleser. Kein Wunder also, dass ich dieses Hörbuch unbedingt haben musste. </span></span></div>
<div><span style="color: #808080"><br />
</span></div>
<div><span style="color: #808080">Worum geht es? Fred Longer tritt erst zum 2. Mal bei einem Marathon an und doch ist er sich sicher, ihn zu gewinnen. Und zwar dank eines Dopingmittels, das sein Freund Christopher Johnson entwickelt hat und das exakt so dosiert wurde, dass es ihm bis zur Ziellinie eine enorme Ausdauer verleiht und danach nicht mehr im Blut nachweisbar ist. Die Freunde stellen sich vor, wie Longer den Marathon als Newcomer spektakulär gewinnt, die Siegerprämie kassiert und als schöner Nebeneffekt Johnson auch noch die Formel für die Droge an die NSA teuer verkauft. Eine verlockende Idee, ein detailliert ausgetüftelter Plan und mit dem Startschuss des Marathons beginnt auch für den Leser ein mitreissender Lauf. Zuerst sieht es so aus, als würden Longer und Johnson lediglich die unangenehmen Nebenwirkungen der Droge in den Griff kriegen müssen. Die Substanz suggeriert Longer, unbesiegbar zu sein und so lässt er sich zu Sprints hinreissen, die den Sieg gefährden, weil das Mittel dadurch schneller verbraucht wird und evtl. nicht mehr bis zum Ziel reicht. Doch wie ein Marathon mit jeder Meile an Dramatik gewinnt, so verhält es sich auch mit diesem Thriller. Die NSA ist Johnson nämlich keineswegs wohlgesonnen, seitdem er seinen Dienst bei ihr quittiert hat und dabei die Formel für die Droge mitgenommen hat. Als die NSA auf den Ausnahmeläufer Longer aufmerksam wird, beginnt sie erst Johnson und dann Longer zu jagen. Und nach jedem gescheiterten Versuch, an die Substanz zu kommen, wird die Jagd intensiver, verzweifelter, fast besessener. </span></div>
<div><span style="color: #808080"><br />
</span></div>
<div><span style="color: #808080">So werden Laufstrecke und Spannungsbogen geschickt miteinander verbunden und als Leser springt man zwischen den Perspektiven der TV-Berichterstattung über den Marathon, der Gedankenwelt Longers und der Agentenmannschaft des NSA hin und her. Damit erzeugt der Thriller Tempo und es gelingt ihm auch, das bis zum Ende zu halten. In meinen Augen auch durch das Talent des Sprechers, die Atmosphäre vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen. Eigentlich hab ich beim Hören das Buch als Film gesehen und das hat mir gut gefallen.</span></div>
<div><span style="color: #808080"><br />
</span></div>
<div><span style="color: #808080">Mich hat er also richtig gut unterhalten. Ich kann ihn jedem empfehlen, der temporeiche Spannung schätzt und der dabei über ein paar Dinge hinwegsehen kann: Der Spannungsbogen ist manches Mal vorhersehbar, die Figuren sind nicht wirklich psychologisch fein gezeichnet und an amerikanischen Klischees wird auch nicht gespart. Mir ist das gelungen, auch weil ich es genossen habe, den Thriller beim sporteln zu hören. Durch einen Park zu joggen, während Longer vor dem geistigen Auge von der NSA angegriffen wird…da lief ich manches Mal selbst schneller und meine Pulsuhr blinkte aufgeregt. Und allein deshalb bekommt dieser Thriller 4 von 5 Mimis von mir. </span></div>
<div><span style="color: #808080"><br />
</span></div>
<div><span style="color: #808080">Ach ja, und bevor ich&#8217;s vergesse: Momentan könnt Ihr dieses Hörbuch ausschliesslich beim Verlag selbst bestellen und zwar <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/buechershop/product_info.php?info=p29_Boston-Run---8211--Der-Marathon-Thriller--Hoerbuch-.html">hier</a>. Da findet Ihr auch eine <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Boston%20Run%20Demo.mp3">Hörprobe</a>. Falls Ihr lieber lest als hört, das Buch bekommt Ihr überall <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Wenn es Euch also über den Weg läuft, ruhig mitnehmen. Es lohnt sich.</span></div>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2011/09/07/boston-run-von-frank-lauenroth/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
<enclosure url="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Boston%20Run%20Demo.mp3" length="4520394" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Philipp Lahm: &#8220;Der feine Unterschied&#8221;</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2011/08/30/philipp-lahm-der-feine-unterschied/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2011/08/30/philipp-lahm-der-feine-unterschied/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 20:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krimimimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Lahm]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=26345</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/08/30/philipp-lahm-der-feine-unterschied/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/08/Lahm-Unterschied-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Lahm Unterschied" title="Lahm Unterschied" /></a>&#8220;Muss der jetzt auch ein Buch schreiben?&#8221; habe ich gedacht, als ich zum ersten Mal hiervon hörte. Ein Fußballer. Gut, immerhin einer, der vor der Kamera fliessende Sätze hintereinander aussprechen kann. Aber auch einer, der immer nett und sympathisch rüberkommt. Was will denn der schreiben? Ich bekam die Möglichkeit, das Buch bereits als Druckfahne zu [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/08/30/philipp-lahm-der-feine-unterschied/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/Lahm-Unterschied.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-26349" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/08/Lahm-Unterschied.jpg" alt="" width="220" height="342" /></a>&#8220;Muss der jetzt auch ein Buch schreiben?&#8221; habe ich gedacht, als ich zum ersten Mal hiervon hörte. Ein Fußballer. Gut, immerhin einer, der vor der Kamera fliessende Sätze hintereinander aussprechen kann. Aber auch einer, der immer nett und sympathisch rüberkommt. Was will denn der schreiben?</p>
<p>Ich bekam die Möglichkeit, das <a href="http://www.kunstmann.de/titel-0-0/der_feine_unterschied-759/">Buch</a> bereits als Druckfahne zu lesen, bevor es auszugsweise in der <a href="http://www.bild.de/sport/fussball/philipp-lahm/exklusiv-ueber-leben-klinsi-teil1-19533158.bild.html">BILD</a>-Zeitung vorabgedruckt wurde. So wußte ich bei den inzwischen vielzitierten Sätze genau, an welchen Stellen und in welchem Zusammenhang er diese im Buch erwähnt hat und habe dann interessiert verfolgt, wer sich auf den Schlips getreten gefühlt hat. Mit einem Schmunzeln nahm ich wahr, dass die Herren Löw, Bierhoff und Zwanziger erstmal das &#8220;Gesamtwerk&#8221; lesen wollten, bevor sie sich äußerten. Und ganz und gar nicht überrascht war ich vom Ergebnis, dass sie das Buch im großen und ganzen ausgewogen finden. Genauso geht es mir nämlich auch. Ich gebe allerdings auch gleich zu, dass ich den Lahm mag. Und ehrlich gesagt mag ich ihn nach diesem Buch noch mehr als vorher. Was hat er denn nun geschrieben?</p>
<p>Er sagt im Vorwort, er sei viel zu jung, eine Autobiographie zu schreiben. Er wollte ein Buch schreiben, dass er als fußballspielender Bub gern gelesen hätte. Das ihm ein wenig erklärt hätte, wie die Welt des Profifußballs aussieht, in die er so gerne aufsteigen wollte. Und im Ergebnis finde ich, ist es dann eben doch ein autobiographisches Buch geworden. Was soll es aber auch sonst sein, wenn er doch beschriebt, wie seine berufliche Welt aussieht.</p>
<p>Und die beginnt in einer fußballverliebten Familie, die ihn vorbehaltlos unterstützt. Lahm erzählt, wie er schon als Teenager einfach nur Fußball spielen wollte. Auch wenn das manchmal hart war, wenn die Freunde sich im Schwimmbad mit Mädels vergnügten. Er beschreibt, wie er in die Jugendmannschaft des FC Bayern aufgenommen wurde, dann in Stuttgart Profispieler wurde und wieder zurück zum FC kam. Er erzählt von besonderen Spielen, wie unterschiedlich die Trainer eine Mannschaft führen, wie er mit Verletzungen fertig wurde und was es für ihn bedeutet, Kapitän seiner Mannschaft zu sein. Er erzählt aber auch von seiner Stiftung, warum er gerade dem Schwulenmagazin &#8220;Front&#8221; ein Interview gab, in dem er klarstellte, er sei ganz und gar nicht schwul. Er berichtet, wie eines Tages ein fremder Mann an seiner Wohnung klingelt und ihm eine Liebeserklärung macht und wie sehr ihn das erschüttert hat, weil er sich bis dahin in seinem Zuhause einfach als Privatmann und sicher gefühlt hat. Nicht zuletzt beschreibt er immer wieder, welche Faktoren einen Fußballer zu einem Spitzenfußballer machen. Neben unbändiger Leidenschaft und Talent zum Fußball eben auch der Charakter, sich und andere zu Höchstleistungen anzutreiben, eine scheinbar triste Situation rumzureißen und Klartext zu kommunizieren &#8211; sei es mit mit dem Team, dem Trainer, den Funktionären seines Vereins oder der Presse. Es ist dieser ständige Spagat, ein Alphaltier zu sein, das sich permanent behauptet, und doch nur im Team mit den anderen Alphatieren zusammen ein Spiel gewinnen zu können.</p>
<p>Mich haben viele dieser Aspekte an meinen eigenen Beruf erinnert. Jeder Ratgeber für erfolgreiche Manager hat mir die gleichen Ratschläge gegeben, wie Lahm&#8217;s Buch. Diese Parallele war neu für mich, die hab ich vorher noch nie so gesehen. Das war für mich sozusagen das Tüpfelchen auf dem i. Aber auch sonst hat mir das Buch gut gefallen. Es ist informativ, wirkt authentisch und transportiert Leidenschaft für die Sache. In meinen Augen ist dies richtig gute Unterhaltung für Fußballinteressierte. Ich fand die Beschreibung einzelner Spielszenen sogar so lebendig, dass ich sie mir am liebsten gleich nochmals im Fernsehen angeschaut hätte. Wie klasse fände ich hier ein ebook, dass die entsprechenden Spielzüge direkt nach der Beschreibung im Buch abspielt… Also, Ihr seht, mir hat es gefallen. Ich hab es in einem Rutsch durchgelesen, obwohl das Lesen auf dem iPhone manchmal mühsam war.</p>
<div id="attachment_26352" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/08/Druckfahne-quer.jpg"><img class="size-full wp-image-26352" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/08/Druckfahne-quer.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">Lesen der Druckfahne auf dem iPhone</p></div>
<p>Ja, Philipp Lahm ist ein Alphaltier. Ja, er hat sicher ganz bewusst den Vorabdruck dieser provokanten Sätze in der BILD lanciert. Und ja, er hat offensichtlich wieder mal genau den feinen Grat gefunden, Aufregung zu erzeugen ohne sich wirklich zu schaden. Die 3 Herren des DFB haben zumindest entschieden, ihn weiterhin Kapitän der Nationalmannschaft sein zu lassen. Und ich freu mich auf die <a href="http://www.lovelybooks.de/veranstaltung/Buchpräsentation-Der-feine-Unterschied-Wie-man-heute-Spitzenfussballer-wird-von-Philipp-Lahm-712659676/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS8/c3VjaGU9cGhpbGlwcCtsYWht&amp;liste=modern">Buchpremiere</a> im September in München.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2011/08/30/philipp-lahm-der-feine-unterschied/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;So kommen Sie in Schwung&#8221; sagt Jayne Williams &#8211; ich auch?</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2011/06/26/so-kommen-sie-in-schwung-sagt-jayne-williams-ich-auch/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2011/06/26/so-kommen-sie-in-schwung-sagt-jayne-williams-ich-auch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 08:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krimimimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Testleserunden]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Sportwelt Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Triathlon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=25202</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/06/26/so-kommen-sie-in-schwung-sagt-jayne-williams-ich-auch/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/06/WilliamsSchwung-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Schon das Cover sagt &quot;Los geht&#039;s&quot; :)" title="So kommen Sie in Schwung" /></a>Vor einigen Monaten hab ich ja hier schon den Sportwelt-Verlag vorgestellt. Neben vielen guten Sachbüchern hat dieser kleine, feine Verlag auch ein paar andere sportliche Bücher im Programm. Dieses Jahr neu dazugekommen ist &#8220;So kommen Sie in Schwung&#8221; von Jayne Williams. Mich hat daran vor allem der Untertitel angesprochen: Triathlon für Couchpotatoes. Ich bin jetzt [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/06/26/so-kommen-sie-in-schwung-sagt-jayne-williams-ich-auch/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten hab ich ja <a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/11/26/vorstellung-des-sportwelt-verlags/">hier</a> schon den <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/">Sportwelt-Verlag</a> vorgestellt. Neben vielen guten Sachbüchern hat dieser kleine, feine Verlag auch ein paar andere sportliche Bücher im Programm. Dieses Jahr neu dazugekommen ist &#8220;<a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/SFT/sft.html">So kommen Sie in Schwung</a>&#8221; von Jayne Williams. Mich hat daran vor allem der Untertitel angesprochen: Triathlon für Couchpotatoes. Ich bin jetzt weniger eine Couchpotatoe und auch nicht gänzlich unsportlich, aber so richtig regelmäßig trainier ich dann auch wieder nicht. Und Triathlon fasziniert mich schon länger. Die letzten Jahre stand ich beim Ironman in Frankfurt anfeuernd an der Strecke, geduldig lausche ich Erfahrungen und Nöten von Freunden über ihre Wettkämpfe und Vorbereitungen, aber da ich nie ein Faible für&#8217;s Schwimmen hatte, kam Triathlon für mich nicht in Frage. Witzigerweise hab ich dieses Jahr Lust bekommen, mal richtig kraulen zu lernen, die erste Trainerstunde hab ich schon erfolgreich hinter mir und da kommt mir dieses Motivationsbüchlein gerade recht.</p>
<div id="attachment_25206" class="wp-caption alignleft" style="width: 182px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/WilliamsSchwung.jpg"><img class="size-full wp-image-25206" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/06/WilliamsSchwung.jpg" alt="Schon das Cover sagt &quot;Los geht's&quot; :)" width="172" height="274" /></a><p class="wp-caption-text">Schon das Cover sagt &quot;Los geht&#039;s&quot; <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Ja, im Gegensatz zu den meisten Triathlonbüchern auf dem Markt beschäftigt sich dieses nicht mit Trainingsplänen und Spezialistendetails, sondern es geht um Jedermann/Jederfrau, die sich an Triathlon heranwagt. Die Autorin ist mollig, um die 40 und hat Sorge, irgendwann vor lauter Übergewicht wirklich krank zu werden. Sie nimmt sich vor, sportlich zu werden und beschreibt, wie ihr dies gelungen ist. Wirklich sympatisch find ich an ihr, dass sie sich keine utopischen Ziele gesetzt hat und kontinuierlich dabei geblieben ist. Sie beschreibt von ihren ersten Erfolgserlebnissen als &#8220;Triathlonschnecke&#8221; und was man wirklich an Ausstattung braucht (und welche Feinheiten dann erst kommen, wenn man &#8220;Freak&#8221; ist <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) Sie erzählt humorvoll von ihren ersten Pannen und wie sie mit Verletzungen umgegangen ist. Und naürlich auch, wie sie die einzelnen Sportarten trainiert, wie sie die Wechsel übt, wie sie sich z.B. Zielzeiten auch für die Wechselzonen setzt und dann ganz beschwingt in die nächste Etappe startet, wenn sie diese Zeiten im Wettkampf einhält oder sogar unterbietet. Sie freut sich, dass auch sie von ihren Kollegen des Triathlonvereins angefeuert wird und vermittelt mir beim Lesen dieses &#8220;Dabeisein-ist-alles&#8221;-Gefühl.</p>
<p>Das Buch ist in einem Plauderton geschrieben. Mehrfach dachte ich, die Autorin sitzt mir gegenüber beim Kaffee und erzählt einfach. Das ist nett, das gibt ein gutes Gefühl und vielleicht versuch auch ich es tatsächlich mal mit einem Triathlon. Jedem, der aus irgendwelchen Gründen denkt &#8220;Sport ist nix für mich&#8221;, dem leg ich dieses Buch gern ans Herz. Und ich jetzt laufen. Ihr auch? In dem Sinne schönen Sonntag!</p>
<p>PS: Übrigens gibt es gerade auf Lovelybooks eine <a href="http://www.lovelybooks.de/leserunde/So-kommen-Sie-in-Schwung-Triathlon-für-Couchpotatoes-von-Jayne-Williams-630359104/?ov=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS9hdXRvci9KYXluZS1XaWxsaWFtcy9Tby1rb21tZW4tU2llLWluLVNjaHd1bmctVHJpYXRobG9uLWYlQzMlQkNyLUNvdWNocG90YXRvZXMtNjI5MTE2NDYyLXcvYWt0dWVsbC8/c3VjaGU9amF5bmUrd2lsbGlhbXM%3D&amp;liste=modern">Leserunde</a> zu diesem Buch. Wer nicht dabei ist, kann ja zumindest bei den anderen mitlesen, wie es ihnen gefällt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2011/06/26/so-kommen-sie-in-schwung-sagt-jayne-williams-ich-auch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lisa Lutz lässt die Familie Spellman ermitteln</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2011/03/03/lisa-lutz-lasst-die-familie-spellman-ermitteln/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2011/03/03/lisa-lutz-lasst-die-familie-spellman-ermitteln/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 06:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krimimimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa Lutz]]></category>
		<category><![CDATA[Reihe]]></category>
		<category><![CDATA[Spellman]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=21819</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/03/03/lisa-lutz-lasst-die-familie-spellman-ermitteln/"><img align="left" hspace="5" width="84" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/03/TwistAgain-115x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Der 3. Spellman-Band" title="Twist Again" /></a>Gestern habe ich über&#8217;s ganze Gesicht gestrahlt. Warum? Weil ich Band 3 und 4 der Reihe um Familie Spellman gekauft habe, und das sogar signiert Glücklich hab ich sie aus dem Regal genommen und zur Kasse getragen. Mit welcher Freude werd ich jetzt weiterlesen, wie diese sehr spezielle Familie sich weiter so durch&#8217;s Leben schlägt [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2011/03/03/lisa-lutz-lasst-die-familie-spellman-ermitteln/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21824" class="wp-caption alignleft" style="width: 105px"><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Lisa-Lutz/Little-Miss-Undercover-143353570-w/"><img class="size-full wp-image-21824   " src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/03/LittleMissUndercover.jpg" alt="" width="95" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Der 1. Spellman-Band</p></div>
<p>Gestern habe ich über&#8217;s ganze Gesicht gestrahlt. Warum? Weil ich Band 3 und 4 der Reihe um Familie Spellman gekauft habe, und das sogar signiert <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Glücklich hab ich sie aus dem Regal genommen und zur Kasse getragen. Mit welcher Freude werd ich jetzt weiterlesen, wie diese sehr spezielle Familie sich weiter so durch&#8217;s Leben schlägt und dabei den einen oder anderen Fall löst. Warum mich das so froh macht? Weil ich die ersten beiden Bände der Reihe gerade verschlungen habe und der 3. Band zwar gerade auf deutsch erschienen ist, ich nun aber auf Reisen bin und ihn nicht kaufen/lesen kann. Jetzt muss ich allerdings nicht länger warten, denn Band <a href="http://lisalutz.com/revenge-spellmans">3</a>+<a href="http://lisalutz.com/spellmans-strike-again">4</a> habe ich im &#8220;<a href="http://www.mysteriousbookshop.com/">Mysterious Bookshop</a>&#8221; in New York in amerikanischer Originalausgabe erstanden <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer sind denn nun diese Spellmans? Kreiert von der amerikanischen Autorin <a href="http://lisalutz.com/">Lisa Lutz</a> betreiben die <a href="http://lisalutz.com/spellman-books">Spellmans</a> eine Detektei. Zunächst verdienen nur die Eltern ihren Lebensunterhalt damit, aber die Büroräume befinden sich gleich im Haus und die heranwachsenden Kinder fangen früh an, mitzuermitteln. An Kindern gibt es 3: die eigensinnige Isabel (genannt Lizzy), ihr perfekt anmutender älterer Bruder David und ihre geschickte kleine Schwester Rae. Die 3 wachsen wie selbstverständlich damit auf, dass man sich in der Familie gegenseitig verdächtigt, beschattet, verhört und verfolgt. Sie sind trotzdem eine richtige Familie, mit aller Zuneigung zueinander und den üblichen Reibereien. Aber die Umgangsformen sind halt manchmal etwas eigen… Nun, wenn der Vater ein ehemaliger Polizist ist, nimmt man vielleicht eher hin, dass die üblichen Auseinandersetzungen im Verhörzimmer stattfinden und mitgeschnitten werden.</p>
<div id="attachment_21826" class="wp-caption alignright" style="width: 105px"><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Lisa-Lutz/Die-Spy-Girls-144138930-w/"><img class="size-full wp-image-21826  " src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/03/DieSpyGirls.jpg" alt="" width="95" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Der 2. Spellman-Band</p></div>
<p>Auf Lizzy&#8217;s Partner dagegen wirkt ihr detektivisches Verhalten öfters befremdlich. Nicht umsonst berichtet Lizzy von den Männern in ihrem Leben als &#8220;Exfreund Nummer x&#8221; oder sogar &#8220;möglicher zukünftiger Exfreund Nummer x&#8221;. Sie sieht die Dinge halt ab und an recht sachlich. Was sie nicht von durchaus engagierten Flirtereien abhält. Da lernt sie auch schon mal für einen Schwarm das Tennis spielen, lässt sich von ihm freiwillig die Zähne reinigen und &#8220;verkleidet&#8221; sich wochenlang als biedere Lehrerin, damit er als Zahnarzt sie als angemessene Begleitung empfindet. Zum einen ist das Anbandeln mit einem Mann aber recht mühsam, wenn frau vorher schon ohne sein Wissen seine familiären und finanziellen Verhältnisse ausgekundschaftet hat, samt potentieller Vorstrafen, Insolvenzen etc. Und natürlich lässt sich so eine Maskerade nicht auf ewig aufrechterhalten und es wird turbulent.</p>
<p>Überhaupt geht es bei den Spellmans bunt zu. Der ach so perfekte Bruder David möchte nicht im Familienunternehmen arbeiten und wird Anwalt. Als solcher beauftragt er hin und wieder seine Familie mit Ermittlungen und außerdem möchte er gar nicht so perfekt sein wie er scheint und verliebt sich in Lizzy&#8217;s beste Freundin Petra. Was er natürlich zu Anfang geheim halten möchte, seine kleine Schwester aber durch gezieltes Ermitteln herausfindet und das Netz zwischen den Protagonisten noch enger spinnt. Petra ist nämlich die einzige Vertraute von Lizzy. Gemeinsam haben sie manche Streiche ausgeheckt, die sogar von den detektivischen Eltern unentdeckt geblieben sind … oder zumindest nicht eindeutig zu beweisen waren <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_21828" class="wp-caption alignleft" style="width: 125px"><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Lisa-Lutz/Twist-again-Die-Spellmans-schlagen-zurück-Familie-Spellman-ermittelt-533404726-w/"><img class="size-full wp-image-21828  " src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2011/03/TwistAgain.jpg" alt="" width="115" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Der 3. Spellman-Band</p></div>
<p>Rae mischt sich als kleine Schwester überall ein, möchte ernst genommen werden, liebt es mitzuermitteln und versucht auch mit unorthodoxen Mitteln, die Familie zusammenzuhalten. Zum Beispiel, als Lizzy ausziehen und im Familienunternehmen kündigen möchte. Selbst Lizzy ist es nämlich mal zu viel geworden, keinen privaten Schritt ohne Kenntnis (= Observierung) ihrer Eltern tun zu können. Da verschwindet Rae und der Rest der Familie ermittelt plötzlich wieder zusammen, mit einem gemeinsamen Ziel…</p>
<p>Diese Bücher bieten kriminelle Unterhaltung. Immer wieder hab ich beim Lesen geschmunzelt, den Kopf verwundert geschüttelt und mich auf jedes mitprotokolliertes Gespräch gefreut. Schon die grellbunten Cover haben meine Aufmerksamkeit angezogen und genau so lebenslustig und farbig sind diese Bücher geschrieben. Dank der vielen kurzen Kapitel sind sie dazu noch schneller gelesen, als mir lieb war. Und nein, sie sind keine große Literatur &#8211; aber sie machen Spaß! Vor kurzem haben sich die Spellmans sogar auf <a href="http://www.facebook.com/spellman.investigations">Facebook</a> angemeldet. Izzy und Rae sind nach Berlin gereist, Rae ist verschwunden und wir können alle Izzy helfen, sie zu finden. Seid Ihr auch dabei?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2011/03/03/lisa-lutz-lasst-die-familie-spellman-ermitteln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorstellung des Sportwelt Verlags</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/26/vorstellung-des-sportwelt-verlags/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/26/vorstellung-des-sportwelt-verlags/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 15:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krimimimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>
		<category><![CDATA[Mission Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Sportwelt Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Triathlon]]></category>
		<category><![CDATA[Verlagsvorstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=17412</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/11/26/vorstellung-des-sportwelt-verlags/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Cover-RT-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Cover RT" title="Cover RT" /></a>Der Winter naht und für viele beginnt die damit die Jahreszeit, in der sie all den Leckereien verfallen und parallel ein wenig faul werden. Spätestens im Frühjahr kommt dann die Erkenntnis, dass die Bikini-Figur sich wieder erarbeitet werden will und dann geht das Schwitzen los. Na, wiedererkannt? Ich muß mich ja zugegebenermaßen auch selbst motivieren, [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/11/26/vorstellung-des-sportwelt-verlags/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/SportweltLogo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17419" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Sportwelt_Logo_RGB_80x100px.jpg" alt="" width="115" height="155" /></a>Der Winter naht und für viele beginnt die damit die Jahreszeit, in der sie all den Leckereien verfallen und parallel ein wenig faul werden. Spätestens im Frühjahr kommt dann die Erkenntnis, dass die Bikini-Figur sich wieder erarbeitet werden will und dann geht das Schwitzen los. Na, wiedererkannt? Ich muß mich ja zugegebenermaßen auch selbst motivieren, um wie heute bei grauem Himmel und 6 Grad draußen laufen zu gehen. Bin ich erstmal unterwegs, ist alles super. Aber es gäbe eben auch so viele andere verlockende Dinge in der Zeit zu tun&#8230; Eine Möglichkeit, den Sport über die Wintermonate nicht ganz zu vergessen ist: sportliche Bücher lesen! Genau das habe ich getan, und zwar 3 Exemplare des <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/">Sportwelt Verlags</a>.</p>
<p>Der Sportwelt Verlag verlegt allerlei Bücher aus der Welt des Sports. Zum einen gibt es die Fachbücher, die sich mit Trainingstechniken, Hintergrundwissen und Trainingsplänen beschäftigen. Im Fokus stehen dabei die Sportarten des Triathlons, also Laufen, Schwimmen und Radsport. Da gibt es zum einen Bücher über die Einzelsportarten wie z.B. „<a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Leseprobe%20Grundlagentraining/leseprobe%20grundlagentraining.html">Grundlagentraining für Radsportler</a>“. Zum anderen gibt es welche, die die Einzelsportart im Trainingszusammenhang mit anderen Sportarten behandeln, z.B. „<a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Leseprobe%20Krafttraining/leseprobe%20krafttraining.html">Krafttraining für Triathleten</a>“ oder „<a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Leseprobe-Schwimmtraining/leseprobe-schwimmtraining.html">Schwimmtraining für Triathleten und Langstreckenschwimme</a>r“.<a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/LautrainingfürTriathleten.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-17417" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Cover-RT.jpg" alt="" width="172" height="259" /></a></p>
<p>Ich hab mich intensiv mit dem <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Leseprobe-Lauftraining/leseprobe-lauftraining.html">„Lauftraining für Triathleten und Marathonläufer</a>“ beschäftigt. Dabei bin ich weder Triathlet noch trainiere ich auf einen Wettkampf hin. Aber ich möchte schon Erfolge meines regelmäßigen Trainings sehen und und für so „ambitionierte Hobbyläufer“ wie mich ist aus dem Buch auch allerhand zu holen. Zuerst geht es darin um die richtige Lauftechnik, wo man z.B. erklärt bekommt, wie man richtig bergab und bergauf läuft. Als nächstes geht es um Trainingspläne: wie oft, wie schnell, wie abwechslungsreich, wie lange erholen zwischen den Einheiten und natürlich auch Anleitungen zum Koppeltraining. Besonders gut fand ich, dass es in diesem Abschnitt nicht einfach fertige Trainingspläne gab, sondern dass ich soviel gelernt habe, dass ich nun meinen eigenen Trainingsplan erstellen kann. Beispielstrainingspläne gibt es aber natürlich im Anhang, damit ich mich orientieren kann <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Der letzte Teil gibt dann jede Menge Tips. Da geht es um Wettkampfvorbereitung, wie man sich die Kräfte während des Wettkampfs einteilt und Verletzungsprävention, aber auch um Ernährung. Viel Informationen also auf 350 Seiten, die man nicht unbedingt in einem Rutsch durchlesen muß, sondern in dem man sich die einzelnen Themen super kapitelweise durchlesen kann.</p>
<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/MissionMarathon.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17418" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Mission-Marathon-klein.jpg" alt="" width="164" height="259" /></a>Bei aller Ernsthaftigkeit baut der Sportwelt Verlag aber auch gerade eine kleine Belletristik-Abteilung auf. Dabei geht es natürlich auch um das Thema Sport, aber z.B. in Form von Erfahrungsberichten wie „<a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Leseprobe-Lauf-meines-Lebens/leseprobe-lauf-meines-lebens.html">Der Lauf meines Lebens – Im Kampf gegen den Krebs zur Ironwoman</a>“, eines Krimis mit dem Titel „<a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Leseprobe%20Boston%20Run/leseprobe%20boston%20run.html">Boston Run – Der Marathon-Thriller</a>“ oder einer humorvollen Abhandlung die da heißt „<a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Leseprobe%20Mission-Marathon/leseprobe%20mission-marathon.html">Mission Marathon – Wie ich kein Superläufer wurde</a>“. Letzteres hab ich als Bettlektüre verschlungen, wozu es sich wegen seiner kurzen Kapitel hervorragend eignet. Der Autor Lothar Koopmann erzählt mit einem ordentlichen Schuß Selbstironie, wie er von einer Couch-Potatoe zum Marathonläufer wurde – was er natürlich gar nicht vorhatte. Gemeinsam mit seiner Frau hat er sich einfach mal bei einem Lauftreff angemeldet. Nach und nach erfährt er dort etwas über Grundlagentraining, die richtige Kleidung, Ernährung und erlebt erste Verletzungen. Am ersten Volkslauf kann er daher nicht teilnehmen, unterstützt aber seine Frau nach Kräften und beschließt danach, einmal im Leben einen Marathon laufen zu wollen. Es ist also wirklich ein Buch für den Durchschnittsdeutschen, der sich denkt „Ich müsste mal wieder Sport treiben“ und was einem dann so alles passieren kann. Das ganze ist illustriert mit ein paar Zeichnungen und wirklich kurzweilig zu lesen.<a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/GracieGoatsgrossesRadrennen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-17416" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Gracie_Cover_221x259.jpg" alt="" width="171" height="200" /></a></p>
<p>Um das Angebot abzurunden hat der Sportwelt Verlag sogar ein Kinderbuch herausgegeben.  „<a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Gracie-Goat/gracie-goat.html">Gracie Goats grosses Radrennen</a>“ richtet sich an Kinder ab 5 Jahren und illustriert, wie Gracie begeistert zusagt, mit Ihren Freunden zusammen an einem Radrennen teilzunehmen, dann aber realisiert, dass sie ja noch gar nicht Radfahren kann. Ihre Großmutter bringt es ihr geduldig bei und Gracie ist natürlich wahnsinnig stolz, dass sie beim Rennen dabei sein kann. Ein Buch, dass sich um das Thema „Mut“ dreht. Mut ist für jeden etwas anderes – so hat die Großmutter Angst, sich Ohrlöcher stechen zu lassen, was für Gracie selbstverständlich war. Und es ist einfacher, mutig Neues zu tun, wenn andere an einen glauben.</p>
<p>Wer nun Lust bekommen hat auf das Angebot des Sportwelt Verlags, der kann auf der <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/">Homepage</a> herumstöbern und sich anhand der vielen <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/leseproben.html">Leseproben</a> einen eigenen Eindruck verschaffen. Darüberhinaus gibt es dort auch <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Athletenportraits/athletenportraits.html">Athletenportraits</a>, Basiswissen über den <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Triathlon%20Wissen/triathlon%20wissen.html">Triathlon</a> und einen <a href="http://www.sportwelt-verlag.de/Trinews/trinews.html">newsletter</a>. Viel Spaß beim Entdecken!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/26/vorstellung-des-sportwelt-verlags/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorstellung Koehlers Verlagsgesellschaft</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/23/vorstellung-koehlers-verlagsgesellschaft/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/23/vorstellung-koehlers-verlagsgesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 15:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krimimimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Koehlers Verlagsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=17441</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/11/23/vorstellung-koehlers-verlagsgesellschaft/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Titel_Nordwest1207671232-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Titel_Nordwest1207671232" title="Titel_Nordwest1207671232" /></a>Draußen wird’s grad immer ungemütlicher – beste Lesezeit also. Und warum sollten wir ausschließlich Belletristik lesen, wenn es so gut gemachte Sachbücher vom Koehler Verlag gibt? Bis vor ein paar Monaten hatte ich keine Ahnung, was dieser Verlag macht. Dann hatte ich das Vergnügen, etliche seiner Bücher zu lesen und habe auch gleich meine Bildungslücke [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/11/23/vorstellung-koehlers-verlagsgesellschaft/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/koehlerverlaglogos.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-17602" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/image.jpg" alt="" width="600" height="35" /></a></p>
<p>Draußen wird’s grad immer ungemütlicher – beste Lesezeit also. Und warum sollten wir ausschließlich Belletristik lesen, wenn es so gut gemachte Sachbücher vom <a href="http://www.koehler-mittler.de/koehler/index.php?option=com_frontpage&amp;Itemid=1">Koehler Verlag</a> gibt? Bis vor ein paar Monaten hatte ich keine Ahnung, was dieser Verlag macht. Dann hatte ich das Vergnügen, etliche seiner Bücher zu lesen und habe auch gleich meine Bildungslücke gestopft. „Koehlers Verlagsgesellschaft“ ist nämlich einer der ältesten deutschen Verlage. 1789 in Leipzig gegründet wuchs er über viele Familiengenerationen zu einem großen Verlag heran und führte ein breites Sortiment von über 80.000 Werken, als er nach dem 2. Weltkrieg von der DDR liquidiert wurde. Die Familie konnte sich aber ein paar Rechte sichern und hat den Verlag seit 1951 wieder aufgebaut. Inzwischen hat er sich zum <strong>führenden deutschen Verlag für Schifffahrtsliteratur</strong> gemausert und sitzt passenderweise in Hamburg.</p>
<p>Das <a href="http://www.koehler-mittler.de/shop/shop/index.php?tpl=koehler">Sortiment</a> umfasst wirklich alles, was mit Schiffen zu tun hat: Reiseführer für Skipper, Bildbände über Gewässer, Schiffe, Häfen und Schiffstechnik, Schifffahrtsgeschichte und Piraterie-Geschichten. Wer also maritimes Flair sucht, der wird bei Koehler sicher fündig. Allen Büchern, die ich lesen durfte, ist eines gemein: <strong>Sie verbinden ansprechende Fotos mit gut recherchierten Informationen</strong>. Die Bilder haben wirklich die Qualität reiner Fotobücher, man kann die Bücher also auch einfach nur durchblättern und sich an den Bildern erfreuen, sich zum Träumen anregen lassen. Der dazugehörige Text liefert alle relevanten Informationen zum Thema, auf den Punkt und aktuell. Genauso kann man die Bücher aus diesem Verlag also als Nachschlagewerke nutzen. Sie verbinden also das Beste zweier Welten <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was hab ich mir nun genauer angeschaut? Zum einen bin ich letzten Sommer mit einem <a href="http://www.koehler-mittler.de/shop/shop/article/viewArticleList.php?sessionId=o3b1flpaunbi0k7sfih9md5do9ng98r7&amp;partnerId=&amp;qryOpt=name&amp;orderBy=name&amp;offset=0&amp;limit=20&amp;tpl=&amp;parentCIdLogStream=&amp;qryText=skipper+guide&amp;submit.x=0&amp;submit.y=0">Skipper-Guide</a> segeln <a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/GGWismarStralsund.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-17452" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/GG_Jens_Wismar-Stralsund1207921652.jpg" alt="" width="135" height="180" /></a>gegangen. Diese Führer gibt es für unterschiedliche Küstenabschnitte. Sie nehmen den Segler wirklich an die Hand. Für jeden Ort findet man darin wichtige Informationen über den Hafen und den Ort. Für Wismar seh ich z.B.  dass es 3 Häfen gibt, wo sie liegen, wie sie am besten angesteuert werden, woran ich freie Liegeplätze erkenne und Name und Telefonnummern des Hafenmeisters. Außerdem noch wo sich die sanitären Anlagen befinden, wo ich mich in Hafennähe verpflegen kann und wie ich am besten in die Innenstadt komme. Auf den nächsten Seiten erfahre ich einen Kurzabriß über Wismar’s Geschichte, bekomme die Sehenswürdigkeiten vorgestellt und eine Auswahl empfehlenswerter Gaststätten inclusive Adresse und Telefonnummer. Das alles ist sehr ansprechend mit vielen Bildern aufbereitet, so dass ich in dem Büchlein auch Informationen über Orte durchgelesen habe, an denen wir gar nicht festgemacht haben. Der Skipper war übrigens genauso begeistert wie ich und sehr traurig, dass ich den <strong>Genießer-Guide</strong> wieder mit nach Hause genommen habe.</p>
<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Helgolandfuehrer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17604" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Kramp-Helgoland_300dpi-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Reiseführer</strong> gibt es aber nicht nur für aktive Segelsportler, sondern auch für Touristen. Nach der Lektüre des Führers über <a href="http://www.koehler-mittler.de/shop/shop/article/viewArticleDetail.php?partnerId=&amp;qryOpt=name&amp;qryText=helgoland&amp;orderBy=name&amp;offset=0&amp;limit=20&amp;tpl=&amp;parentCIdLogStream=&amp;artId=212">Helgoland</a> wollte ich nichts wie hin. Auch hier werden jede Menge schöner Bilder der Insel mit umfassenden Informationen kombiniert. Wieder werde ich als Leser an die Hand genommen und erfahre als erstes alle Wege, wie ich auf die Insel komme. Und zwar nicht nur, dass ich mit dem Schiff und mit dem Flugzeug hinkomme, sondern auch wer die Fahrzeuge betreibt (mit homepage und Telefonnummer), Abfahrtzeiten, Reisedauer etc. Was dann folgt ist wie ein Rundgang über die Insel inklusive Führer. Je nach Interesse kann ich kapitelweise nachlesen, wie die berühmten Felsen entstanden sind, welche Vögel dort wann zu sehen sind und brüten, wie das Inselleben sich über die Jahrhunderte entwickelt hat und welche kulturellen kulinarische und entspannende Angebote ich heute dort nutzen kann. Der Text ist hier und da auch noch mit lokalem Slang gespickt und ich weiß nicht, wie es Euch geht – aber wenn ich lese „das Meer kann ganz schön kabbelig sein“, dann will ich am liebsten direkt hinfahren und mir das anschauen.</p>
<p>Ich bin ja eine Wasserratte und bisher war ich auf den europäischen Meeren, dem Atlantik, Pazifik und in der Karibik unterwegs. Das Eismeer hat mich schon lange gereizt, aber bisher war ich noch nicht dort. Einen guten Eindruck, was mich dort erwartet, konnte ich aus dem Bildband über die „<a href="http://www.koehler-mittler.de/shop/shop/article/viewArticleDetail.php?partnerId=&amp;qryOpt=name&amp;qryText=nordwest&amp;orderBy=name&amp;offset=0&amp;limit=20&amp;tpl=&amp;parentCIdLogStream=&amp;artId=26">Nordwest- und Nordost-Passage</a>“ gewinnen. Stellt Euch Bilder vor von Eismassen, die sich am Horizont am Ende des Wassers erheben, unglaublichen Sonnenuntergängen, deren Silhouette von keinem Haus gestört wird, treibenden Schollen im Meer, Hafenanlagen, dick eingemummelten Menschen, Eisbären und Seevögeln. Dazu erfahrt Ihr, wie die beiden Seewege entdeckt wurden, wer sie mehr oder weniger erfolgreich befahren hat natürlich wie die Menschen heute dort leben.</p>
<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/NordwestundNordostPassage.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17450" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Titel_Nordwest1207671232.jpg" alt="" width="290" height="295" /></a><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Frachtschiffreisen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-17449" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Frachtschiffreisen_3d1207654645-244x300.jpg" alt="" width="270" height="315" /></a></p>
<p>Ich könnte noch Stunden weitererzählen. Von Erlebnisberichten wie dem Peer Schmidt-Walthers, der als <a href="http://www.koehler-mittler.de/shop/shop/article/viewArticleDetail.php?partnerId=&amp;qryOpt=name&amp;qryText=peer%20schmidt&amp;orderBy=name&amp;offset=0&amp;limit=20&amp;tpl=&amp;parentCIdLogStream=&amp;artId=11">Passagier auf Frachtschiffen</a> um die Welt gereist ist und sein Leben auf den Schiffen, seine Routen und Landgänge beschreibt. Ich wusste bisher gar nicht, dass man richtig offiziell bei Frachtschiffen mitreisen kann. Das ist sicher das Gegenteil einer klassischen Kreuzfahrt, aber mit umso individuelleren Erlebnissen. Mich hat es zumindest neugierig gemacht.<a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/HafenHamburg.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-17605" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Reissig-Hafen-Hambur1E2458-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Dann gibt es da noch „<a href="http://www.koehler-mittler.de/shop/shop/article/viewArticleDetail.php?partnerId=&amp;qryOpt=name&amp;qryText=hafen%20hamburg&amp;orderBy=name&amp;offset=0&amp;limit=20&amp;tpl=&amp;parentCIdLogStream=&amp;artId=211">Hafen Hamburg – Das Kennenlern-Buch</a>“. Schon mehrfach bin ich durch den Hamburger Hafen geschippert und jedes Mal hab ich was Neues über seine Geschichte und die Containerschifffahrt gelernt. Dieses Büchlein fast es alles zusammen. Jede Brücke, jedes Terminal ist beschrieben. Dazu wird erklärt, wie kommerzielle Schifffahrt funkioniert, wie Schiffe gebaut sein müssen, um als Containerschiff, Tanker, Kühlschiff etc. fungieren zu können. Wie der Hafen sich über die Jahrhunderte entwickelt hat und welche Behörde wofür zuständig ist. 100 Seiten mit gefühlt dreimal so viel Bildern und Informationen.</p>
<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/LePonant.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17446" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Prise72dpi1227699994-150x150.jpg" alt="" width="125" height="175" /></a>Nicht zu vergessen die <strong>Piraterie</strong>-Abteilung des Verlags. Gerade für einen Krimi-Junkie wie mich sind diese wahren Geschichten reines Adrenalin. Kapitän Patrick Marchesseau berichtet von einer real erlebten Geiselnahme seines Schiffs „<a href="http://www.koehler-mittler.de/shop/shop/article/viewArticleDetail.php?partnerId=&amp;qryOpt=name&amp;qryText=le%20ponant&amp;orderBy=name&amp;offset=0&amp;limit=20&amp;tpl=&amp;parentCIdLogStream=&amp;artId=160">Le Ponant</a>“. Die Geschichte ist eine Dokumentation der Piraterie vor der Küste Somalias, sie erzählt aber auch, wie Reederei, Kapitän und Besatzung mit so einer Situation umgehen. Ganz frisch ist erschienen „<a href="http://www.koehler-mittler.de/shop/shop/article/viewArticleDetail.php?partnerId=&amp;qryOpt=name&amp;qryText=piraterie&amp;orderBy=name&amp;offset=0&amp;limit=20&amp;tpl=&amp;parentCIdLogStream=&amp;artId=175">Piraterie – Neue Dimensionen eines alten Phänomens</a>“, das sich vor allem mit Lösungsansätzen beschäftigt. Wer kann wo für Sicherheit sorgen? Der Autor hat für das Buch verschiedene Betroffene interviewt, z.B. Marineinspekteure, Mitarbeiter der Internationalen Handelskammer und Besatzungsmitglieder von gekaperten Schiffen.</p>
<p>Ich hoffe, Euch ist beim Lesen des Artikels der Wind um die Nase geweht, Ihr habt das Salz in der Luft gerochen und der Boden hat sanft unter Euch geschwankt. Für noch mehr <strong>maritime Gefühle</strong> empfehle ich die <a href="http://www.koehler-mittler.de/koehler/index.php?option=com_frontpage&amp;Itemid=1">homepage des Verlags</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/23/vorstellung-koehlers-verlagsgesellschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lesungsbericht zu &#8220;Ich bin an wenigen Orten daheim&#8221;</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/22/lesungsbericht-zu-ich-bin-an-wenigen-orten-daheim/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/22/lesungsbericht-zu-ich-bin-an-wenigen-orten-daheim/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 10:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krimimimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Bongartz]]></category>
		<category><![CDATA[Ich bin an wenigen Orten daheim]]></category>
		<category><![CDATA[Kronenhalle Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Faes]]></category>
		<category><![CDATA[weissbooks.w Verlag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=17484</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/11/22/lesungsbericht-zu-ich-bin-an-wenigen-orten-daheim/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Bongartz-Faes-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Barbara Bongartz und Urs Faes lesen und beantworten Fragen" title="Bongartz Faes" /></a>Vor wenigen Wochen ist dies Büchlein erschienen und letzte Woche gab es eine kleine aber feine Lesung dazu in Frankfurt. Der Schweizer Generalkonsul hatte in seine Residenz geladen und die Gäste nach der Lesung sogar mit Züricher Leckereien verwöhnt. Durch den Abend geführt hat Rainer Weiss, Geschäftsführer vom weissbooks.w Verlag, der das Buch verlegt hat. So [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/11/22/lesungsbericht-zu-ich-bin-an-wenigen-orten-daheim/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/IchbinanwenigenOrtendaheim2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17500" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/IchbinanwenigenOrtendaheim2.jpg" alt="" width="72" height="126" /></a>Vor wenigen Wochen ist dies Büchlein erschienen und letzte Woche gab es eine kleine aber feine Lesung dazu in Frankfurt. Der Schweizer Generalkonsul hatte in seine Residenz geladen und die Gäste nach der Lesung sogar mit Züricher Leckereien verwöhnt. Durch den Abend geführt hat Rainer Weiss, Geschäftsführer vom <a href="http://www.weissbooks.com/news.html">weissbooks.w Verlag</a>, der das Buch verlegt hat. So war der ganze Abend kulinarisch wie auch kulturell erlesen und ich würde sagen, der Kronenhalle durchaus würdig <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die <a href="http://www.kronenhalle.com/CMS/Alle-Sprachen/Alle-Kategorien/Home.aspx?Sel=336&amp;lg=1">Kronenhalle</a> ist eines der traditionsreichsten Spitzenrestaurants Zürichs. Eröffnet 1924 wurde es durch die private Kunstleidenschaft der Gründerfamilie zu einem begehrten Treffpunkt von Schauspielern, Malern und Dichtern. “<a href="http://www.weissbooks.com/buecher/Ich-bin-an-wenigen-Orten-daheim-Die-Zuer.html">Ich bin an wenigen Orten daheim</a>” ist eine Sammlung persönlicher Erzählungen verschiedener Autoren über ihre Erlebnisse und Erinnerungen an die Kronenhalle. Dazu beigetragen haben u.a. Sibylle Berg, Martin Mosebach, Adolf Muschg, Daniel Zahno – und eben auch Urs Faes und Barbara Bongartz, die vor Ort waren und aus ihren Geschichten lasen.</p>
<div id="attachment_17485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/BongartzFaes.jpg"><img class="size-medium wp-image-17485" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Bongartz-Faes-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Barbara Bongartz und Urs Faes lesen und beantworten geduldig Fragen des Publikums</p></div>
<div id="attachment_17488" class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Bongartz.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-17488" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Bongartz-150x150.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Barbara Bongartz</p></div>
<p><a href="http://www.barbarabongartz.de/">Barbara Bongartz</a> schildert, wie sie die Kronenhalle als Kind in den 60er Jahren erlebt hat. Mit ihrer Familie hat sie dort auf dem Weg in den Urlaub zu Mittag gegessen. Damals war das kein besonders vergnügliches Erlebnis. Als Kind mußte sie still sitzen, aufessen und sich ruhig verhalten. Weil das Schnitzel so groß war, schaffte die Kleine es nicht ganz. Die strengen Eltern ließen das Kind allein und gingen spazieren mit der Ansage, sie solle inzwischen aufessen. Das Kind hatte leider keinen Hunger, quälte sich und sah zu, wie alle anderen Mittagsgäste fertig wurden und gingen. Die Saaltochter erbarmte sich schließlich und bot an, das Schnitzel zumindest nochmal aufzuwärmen. Gerade, als das Essen wieder hereingebracht wurde, kamen die Eltern und holten zufrieden ihre Tochter ab. Die Saaltochter war so freundlich, mit dem Schnitzel in der Hand umzudrehen, so daß die Kleine tatsächlich drumrum kam, aufzuessen.</p>
<p>Keine besonders schöne Erinnerung, die Barbara Bongartz da an die Kronenhalle schilderte. Aber zumindest hält sie sie nicht davon ab, heute noch hinzugehen. Was in meinen Augen eindeutig für die Qualität des Restaurants spricht, denn wer will schon an so eine grausame Kindheitsepisode erinnert werden?</p>
<div id="attachment_17486" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Faes.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-17486" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Faes-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Urs Faes</p></div>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urs_Faes">Urs Faes</a> dagegen erzählt von seinen aktuellen Eindrücken, die er in Abschnitte eingeteilt hat wie eine Menufolge: vom Entrée zur Mousse au Chocolat. Er beschreibt die Atmosphäre im Saal, die 2 Mädchen am Nebentisch, die mehr schreiben als essen. Der Verleger, der mit seinen Autoren über Auflagen spricht, über Bestseller und das gerade erschienene Online-Programm. Während er das Essen genießt, läßt er seine Gedanken zu einigen der Künstler wandern, die hier schon vor ihm waren wie Joan Miró und James Joyce. Er besichtigt die 2 Küchen im Keller und die Lagerräume. Der Weinkeller duftet so verführerisch, daß ihm direkt das Wasser im Munde zusammenläuft. Mit dem Duft der Küche noch in der Nase kehrt er zurück in den großen Saal, in dem früher Pferdekutschen standen und der heute voller Tische steht. An den Nachbartischen wird munter weiter erzählt und er denkt sich “Vielleicht ist das das Besondere dieses Lokals, daß man hier ißt und trinkt und gleichzeitig an Geschichten denkt. An vergangene und gegenwärtige, an eigene und fremde, Fiktion und Wirklichkeit. Hier drin in dieser Halle fangen Geschichten an und gehen immer weiter. “</p>
<p>Nach diesem Abend scheint es mir auch so, daß es interessant ware, wenn dieser Ort erzählen könnte, was in ihm schon alles geschehen ist. Die Wände können leider nicht sprechen, dafür aber das Gästebuch. Und Auszüge aus diesem sind in dem Buch abgedruckt. Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Kokoschka">Kokoschka</a> auf dem Cover macht bereits Lust auf mehr und beim Durchblättern hab ich direkt eine Zeichnung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tomi_Ungerer">Tomi Ungerer</a>s gesehen. Wer sich also an Bildern erfreut – sowohl an den Gästebucheintragungen wie auch an den durch die Geschichten erzeugten – wird an diesem Büchlein auf 111 Seiten viel Freude haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/22/lesungsbericht-zu-ich-bin-an-wenigen-orten-daheim/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Extrem laut und unglaublich nah &#8211; Folge 4</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/14/extrem-laut-und-unglaublich-nah-folge-4/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/14/extrem-laut-und-unglaublich-nah-folge-4/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 19:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krimimimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Extrem laut und unglaublich nah]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Safran Foer]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[szenische Lesung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=16374</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/11/14/extrem-laut-und-unglaublich-nah-folge-4/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Extremlaut4copyrightFriederikeMeisel-mitMoritzPliquet-Henriette-Blumenau-SandraGerling-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Oskar (Moritz Pliquet) findet einfach nicht das richtige Schloß zum Schlüssel ©Friederike Meisel, Schauspiel Frankfurt" title="Extremlaut4copyrightFriederikeMeisel mitMoritzPliquet, Henriette Blumenau, SandraGerling" /></a>Da hatte ich mich über die letzten Folgen hinweg richtig schön auf die Handlung eingestellt und in dieser Folge wird jetzt einiges aufgemischt. Das Schauspiel Frankfurt führt Jonathan Safran Foers “Extrem laut und unglaublich nah” als szenische Lesung auf. Es geht um Oskar, einen 9jährigen Jungen, der sich gern in kreativen Gedankenspielen verliert und in [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/11/14/extrem-laut-und-unglaublich-nah-folge-4/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12951" class="wp-caption alignleft" style="width: 100px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/extremlautundunglaublichnah.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-12951" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/09/9783462036077_hi-115x150.jpg" alt="" width="90" height="130" /></a><p class="wp-caption-text">Extrem laut und unglaublich nah</p></div>
<p>Da hatte ich mich über die letzten Folgen hinweg richtig schön auf die Handlung eingestellt und in dieser Folge wird jetzt einiges aufgemischt. Das <a href="http://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/extras.php?SID=1000029">Schauspiel Frankfurt</a> führt <a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Jonathan-Safran-Foer/">Jonathan Safran Foers</a> “<a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Jonathan-Safran-Foer/Extrem-laut-und-unglaublich-nah-60477308-w/">Extrem laut und unglaublich nah</a>” als szenische Lesung auf. Es geht um Oskar, einen 9jährigen Jungen, der sich gern in kreativen Gedankenspielen verliert und in allem sehr systematisch vorgeht. Er hat bei den Terroranschlägen am 11. September seinen Vater verloren, nachdem dieser noch einige beruhigende Nachrichten auf den heimischen Anrufbeantworter gesprochen hat. Nach seinem Tod findet Oskar einen Schlüssel bei den Sachen seines Vaters, der in einem Umschlag mit dem Wort “Black” steckt. Seitdem sucht er systematisch alle Personen in New York mit dem Nachnamen “Black” auf und probiert, ob irgendwo bei ihnen der Schlüssel in ein Schloß paßt. Parallel dazu wird die Geschichte Oskars Großeltern erzählt. Wie sei einander kennenlernen, miteinander und doch sehr distanziert voneinander leben. Wie der Großvater seine Frau verläßt, bevor ihr Sohn geboren wurde.</p>
<div id="attachment_16378" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Extremlaut4CopyrightFriederikeMeiselmit-Moritz-Pliquet.jpg"><img class="size-medium wp-image-16378" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Extremlaut4CopyrightFriederikeMeiselmit-Moritz-Pliquet-200x300.jpg" alt="" width="150" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Oskar (Moritz Pliquet) stellt sich vor ©Friederike Meisel</p></div>
<p>Ich habe mich gefragt, wie das Theater dies löst. Die Vorgeschichte wird ja von Folge zu Folge länger und sie wollen ja nicht einfach wie ich hier eine kurze Zusammenfassung erzählen. Wieder haben sie mich mit ihrer Kreativität überrascht. Das Stück geht los, es erklingt laute Musik und die 3 Schauspieler halten abwechselnd Tafeln hoch, die in Stichworten sowohl Oskar beschreiben als auch erzählen, was bisher geschah. Viele der Tafeln bedecken darüberhinaus auch die Wände der Bühne. So kann wirklich jeder auch bei dieser Folge noch einsteigen.</p>
<p>Auch in dieser Folge wird wieder schnell deutlich, wie sehr Oscar am Tod seines Vaters knabbert. In der Schule wird er von seinen Mitschülern wegen seiner Ernsthaftigkeit gehänselt – er ist einfach nicht cool genug für sie. Seiner Mutter wirft er immer noch vor, nicht angemessen um ihren Mann zu trauern und zu fröhlich mit ihrem neuen Partner zu sein. Er verlangt von ihr, sich nie wieder zu verlieben und auf ihren Widerspruch sagt er “Ich muß nicht fair sein, ich bin Dein Sohn”. Ein sehr verzweifelter Sohn.</p>
<div id="attachment_16377" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Extremlaut4CopyrightFriederikeMeisel.Mit-Isaak-Dentler-Sandra-GerlingHenriette-Blumenau.jpg"><img class="size-medium wp-image-16377" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Extremlaut4CopyrightFriederikeMeisel.Mit-Isaak-Dentler-Sandra-GerlingHenriette-Blumenau-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Oskars Mitschüler (Sandra Gerling, Henriette Blumenau und Issak Dentler) sind deutlich cooler als Oskar ©Friederike Meisel</p></div>
<p>Währenddessen geht auch die Geschichte Oskars Großeltern weiter. Diesmal allerdings nicht aus der Perspektive des Großvaters, sondern aus der der Großmutter erzählt. So bekommt die inhaltlich bereits erzählte Geschichte eine zweite Perspektive,. Auch sie erzählt ihre Sicht der Geschichte in Briefform an Oskar. Wie sie mit ihrem Mann zusammenlebte, sich ein Kind gewünscht hat, wie sie schließlich schwanger wurde, es ihrem Mann erzählte und dieser sie am nächsten Tag verlassen will, dann doch wieder zu ihr nach Hause kommt, sie letztendlich aber doch verläßt.</p>
<div id="attachment_16375" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Extremlaut4copyrightFriederikeMeisel-mitMoritzPliquet-Sandra-Gerling.jpg"><img class="size-medium wp-image-16375" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Extremlaut4copyrightFriederikeMeisel-mitMoritzPliquet-Sandra-Gerling-200x300.jpg" alt="" width="160" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Oskar (Moritz Pliquet) fährt mit Mr. Black (Sandra Gerling) durch New York ©Friederike Meisel</p></div>
<p>Oskar ist natürlich weiter auf der Suche nach dem Schloß, zu dem der Schlüssel seines Vaters paßt. Zusammen mit dem alten Mr. Black besucht er Agnes Black in den Bronx. Sie hat im Restaurant des World Trade Centers gekellnert, aber an seinen Vater kann sie sich nicht erinnern. Dabei hatte er doch an dem Tag einen Geschäftstermin in dem Lokal! Danach besuchen die beiden noch Alice Black, in die Oskar sich mal wieder direkt verliebt und einen anderen Mr. Black. Aber nirgends findet er einen Hinweis auf seinen Vater oder das passende Schloß.</p>
<p>Dann erzählt wieder der Großvater. Wie seine große Liebe Anna ihm in Dresden ihre Schreibmaschine geschenkt hat. Wie sie ihm sagte, sie sei schwanger. Wie sehr er sich darüber freute. Wie er nach einem schweren Bombenangriff im 2. Weltkrieg dann weder seine Familie noch Anna wiedergefunden hat. Stundenlang lief er durch zerstörte Keller, über tote Körper, hinterläßt ein Lebenszeichen im Auffanglager. Nichts.</p>
<p>Ein Zeitschwenk und zurück zur Großmutter erfahren wir, wie sie die Terroranschläge im Fernsehen verfolgt. Unruhig wird sie erst, als Oskars Mutter anruft und sich besorgt nach einem Lebenszeichen ihres Mannes erkundigt. Obwohl der Leichnam Oskars Vater nie gefunden wird, besteht die Mutter auf eine Beerdigung mit leerem Sarg. Als Oskar mit seiner Oma davon nach Hause kommt, reicht der Portier der Oma einen Brief, den ein Mann für sie abgegeben habe. In dem Brief stehen nur 4 Worte: “Es tut mir leid”.</p>
<div id="attachment_16376" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Extremlaut4copyrightFriederikeMeisel-mitMoritzPliquet-Henriette-Blumenau-SandraGerling.jpg"><img class="size-medium wp-image-16376" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/11/Extremlaut4copyrightFriederikeMeisel-mitMoritzPliquet-Henriette-Blumenau-SandraGerling-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Oskar (Moritz Pliquet) findet einfach nicht das richtige Schloß zum Schlüssel ©Friederike Meisel, Schauspiel Frankfurt</p></div>
<p>Oskar ist derweil müde vom Suchen nach dem richtigen Schloß. Erschöpft geht er zu seiner Oma, die allerdings nicht zu Hause ist. Er ruft sie, aber keine Reaktion. Er öffnet ein paar Schubladen und findet eine ganze Kommode voller Umschläge. Hunderte Umschläge, alle chronologisch sortiert. An jedem Tag kam ein Umschlag, bis zum 11. September. Auf allen Umschlägen steht “An mein ungeborenes Kind”. Verwirrt öffnet er einige der Umschläge – sie sind alle leer. Da hört er ein Geräusch aus dem Gästezimmer. Ängstlich ruft er nach seiner Oma, da geht die Tür auf und ein Mann steht im Rahmen. Er hat die gleiche Zahnlücke wie sein verstorbener Vater und antwortet auf alle seine Fragen nur schriftlich. Sein Opa ist zurückgekommen.</p>
<p>All die Dramatik wird in dieser Folge von Musik untermalt. Auch die zeitlichen Schwenks werden mit lauter Musik eingeleitet. Wieder eine andere Interpretation des Titels und der Handlung, diesmal umgesetzt von Lily Sykes (Regie), Friederike Meisel (Bühne) und Lene Schwind (Kostüme). Ich kann die 5. und letzte Folge kaum erwarten. <a href="http://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/spielplan.php">Im November</a> werden aber auch die ersten 4 Folgen alle nochmalaufgeführt. Also, liebe Frankfurter, hin da!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2010/11/14/extrem-laut-und-unglaublich-nah-folge-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Extrem laut und unglaublich nah – Folge 3</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2010/10/31/extrem-laut-und-unglaublich-nah-%e2%80%93-folge-3/</link>
		<comments>http://blog.lovelybooks.de/2010/10/31/extrem-laut-und-unglaublich-nah-%e2%80%93-folge-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 07:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krimimimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Extrem laut und unglaublich nah]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Safran Foer]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[szenische Lesung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=15753</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/10/31/extrem-laut-und-unglaublich-nah-%e2%80%93-folge-3/"><img align="left" hspace="5" width="109" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/10/Oskar-und-der-alte-Mr-Black-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-caption wp-post-image" alt="Oskar (Moritz Pliquet) und der alte Mr. Black (Christoph Pütthoff). Foto: © Olga Ventosa Quintana, Schauspiel Frankfurt" title="Oskar und der alte Mr Black" /></a>So langsam entwickelt diese Serie bei mir ihr volles Suchtpotential. Am Freitag Abend besuchte ich die 3. Folge der szenischen Lesung zu Jonathan Safran Foers “Extrem laut und unglaublich nah”.  und der einzige Wermutstropfen des Abends war: Er war eindeutig zu schnell zu Ende. Auch in dieser Folge werden beide Erzählstränge weitergeführt. Zum einen geht’s [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/10/31/extrem-laut-und-unglaublich-nah-%e2%80%93-folge-3/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12951" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/extremlautundunglaublichnah.jpg"><img class="size-full wp-image-12951" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/09/9783462036077_hi.jpg" alt="" width="100" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Extrem laut und unglaublich nah</p></div>
<p>So langsam entwickelt diese Serie bei mir ihr volles Suchtpotential. Am Freitag Abend besuchte ich die <a href="http://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/extras.php?SID=1000012">3. Folge </a>der szenischen Lesung zu Jonathan Safran Foers “<a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Jonathan-Safran-Foer/Extrem-laut-und-unglaublich-nah-60477308-w/">Extrem laut und unglaublich nah</a>”.  und der einzige Wermutstropfen des Abends war: Er war eindeutig zu schnell zu Ende.</p>
<p>Auch in dieser Folge werden beide Erzählstränge weitergeführt. Zum einen geht’s um den 9jährige Oskar, der in New York systematisch alle Personen mit Namen “Black” nacheinander abklappert, um herauszufinden, zu welchem Schloß ein Schlüssel seines Vaters paßt. Er vermißt seinen Vater auch 2 Jahre nach seinem Tod bei den Anschlägen auf’s World Trade Center noch sehr und hat in seinen Sachen diesen Schlüssel gefunden in einem Umschlag, auf dem “Black” stand. Zum anderen geht es um Oskars Großvater, der seine große Liebe Anna im 2. Weltkrieg verlor und dann ihre Schwester heiratete.</p>
<p>Diese 2 traurigen, manchmal skurilen Handlungsstränge wurden gestern abwechselnd weitergeführt. Und das mit so vielen verkörperten Emotionen, daß ich wieder regelrecht in die Handlung gesogen wurde. Von Herzen gelacht hab ich, als Oskar auf der Suche nach dem nächsten “Black” den indischen Taxifahrer nicht bezahlen kann. Seinen kindlichen Stolz konnte ich spüren, als er in der Schulaufführung von “Hamlet” als “Yorick” mitspielt. Seine Vehemenz nachempfinden, mit der er seiner Mutter erklärt, daß er nach dem Tod nicht begraben werden möchte. Seine Neugierde, mit der er eine sehr reiche Frau Black kennenlernt und einen Herrn Black, der sogar im gleichen Haus wie Oskar wohnt. Sein Mitgefühl mit diesem Herrn Black, einem alten, vielgereisten, fast tauben Mann, der tausende Menschen kennengelernt hat, aber nun sehr einsam lebt … seit dem Tod seiner Frau vor 29 Jahren hat er seine Wohnung nicht mehr verlassen. Aber leider, leider findet Oskar nirgendwo das passende Schloß zum Schlüssel seines Vaters.</p>
<div id="attachment_15756" class="wp-caption alignleft" style="width: 265px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/10/Oskar-und-der-indische-Taxifahrer.jpg"><img class="size-medium wp-image-15756" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/10/Oskar-und-der-indische-Taxifahrer-300x169.jpg" alt="" width="255" height="145" /></a><p class="wp-caption-text">Oskar (Moritz Pliquet) und der indische Taxifahrer (Christoph Pütthoff). Foto: © Olga Ventosa Quintana, Schauspiel Frankfurt</p></div>
<div id="attachment_15754" class="wp-caption alignleft" style="width: 265px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/10/Oskar-und-der-alte-Mr-Black.jpg"><img class="size-medium wp-image-15754" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/10/Oskar-und-der-alte-Mr-Black-300x170.jpg" alt="" width="255" height="145" /></a><p class="wp-caption-text">Oskar (Moritz Pliquet) und der alte Mr. Black (Christoph Pütthoff). Foto: © Olga Ventosa Quintana, Schauspiel Frankfurt</p></div>
<p>Oskar’s Großvater liest derweil Briefe an seinen ungeborenen Sohn mit dem Titel “Warum ich nicht bei Dir bin”. Darin erzählt er von seinem Leben. Wie er Anna kennengelernt hat, damals in Dresden. Wie sie sich näher und näher kamen und er sie dann bei den Bombenangriffen verlor. Wie er ihre Schwester kennenlernte und heiratete. <a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/09/16/extrem-laut-und-unglaublich-nah-folge-2/">In der letzten Folge</a> hat Foer ja eindringlich beschrieben, wie, wie distanziert sie miteinander in der gleichen Wohnung lebten. In der gestrigen Folge dann hat er sie verlassen. Vorher aber hat er sie ermutigt, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Sie schrieb und schrieb und eines Tages überreichte sie ihm voller Stolz einen dicken Packen Papier von über 1000 Seiten. Mit großem Interesse stürzte sich der Großvater auf die Seiten … und sah nur weiße Blätter. Er erinnerte sich, wie er Jahre zuvor das Farbband aus der Schreibmaschine genommen hatte. Und damit wurde ihm schmerzlich bewußt, daß seine Frau wirklich so schlecht sehen konnte, wie sie immer behauptet hatte. Er erkennt, daß er dort nicht hingehört, daß er weder seiner Frau ein guter Ehemann noch seinem Sohn ein guter Vater sein kann und verläßt sie.</p>
<div id="attachment_15755" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/10/Oskars-Opa-lernt-Anna-kennen.jpg"><img class="size-medium wp-image-15755" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/10/Oskars-Opa-lernt-Anna-kennen-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Oskars Opa (Christoph Pütthoff) lernt Anna (Henriette Blumenau) kennen. Foto: © Olga Ventosa Quintana, Schauspiel Frankfurt</p></div>
<p>Wie Ihr seht, war die Handlung schon packend. Und die Inszenierung hat wieder super dazu gepaßt. Alle Wände waren diesmal beklebt mit den vielen weißen Blättern der Lebensgeschichte, Musik leitete ein, welcher der beiden Handlungsstränge jetzt weitergeht und an den Fotos könnt Ihr sehen, daß die Schauspieler wieder alles gegeben haben, das Buch so lebendig wie möglich zu “lesen”.</p>
<p>Das Schauspielhaus Frankfurt führt diese Serie von 5 Folgen in der Box auf, <a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/10/26/interview-zur-szenischen-lesung-von-jonathan-safran-foer/">jede Folge wird von einem anderen Team gestaltet</a>. Im Regieteam dieser Folge waren Karoline Behrens (Regie), Olga Ventosa Quintana (Bühne) und Lene Schwind (Kostüme).</p>
<p>Zu Anfang jeder Folge wird das bisherige Geschehen kurz zusammengefaßt und die ersten 3 Folgen werden im November alle wiederholt. Wer also in Frankfurt ist, kann jederzeit noch einsteigen. <a href="http://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/extras.php?SID=1000029">Folge 4</a> hat am nächsten Dienstag Premiere und ich kann es kaum erwarten…</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lovelybooks.de/2010/10/31/extrem-laut-und-unglaublich-nah-%e2%80%93-folge-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

