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	<title>LovelyBooks Blog &#187; BTOYA</title>
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	<description>... Hier dreht sich alles rund ums Buch</description>
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		<title>Holger Weinbach &#8220;Die Eiswolf-Saga: Brudermord&#8221;. Auftakt eines einzigartigen Mittelalter-Epos</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 01:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BTOYA</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews (Im Gespräch)]]></category>
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		<category><![CDATA[Die Eiswolf-Saga]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittelalter-Epos]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinung 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/03/29/holger-weinbach-die-eiswolf-saga-brudermord-auftakt-eines-einzigartigen-mittelalter-epos/"><div class="wp-caption" style="padding:6px; float:left; margin:2px; margin-right:10px; margin-left:0px;"><div style="max-height:110px; overflow:hidden; text-align:center;"><img align="left" hspace="5" width="160" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Cover_Eiswolf-Saga-Brudermord-150x150.jpg" class="" alt="" title="" valign="middle" /></div></div></a>• Alles zum Buch • Interview • ausführliche Leseprobe • Die neue Gesprächsgruppe des Autors • Mein Geheimtipp für alle Fans des Genre &#8220;Historischer Roman&#8221; erschienen 2010 im ACABUS-Verlag •••••••••••••••••• Liebe, Intrigen, Freundschaft und Verrat vor der farbenprächtigen Kulisse des Mittelalters – die mitreißende Geschichte des jungen Waisenknaben Faolán, der im Reich König Ottos I. [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/03/29/holger-weinbach-die-eiswolf-saga-brudermord-auftakt-eines-einzigartigen-mittelalter-epos/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">• Alles zum Buch • Interview • ausführliche Leseprobe • Die neue Gesprächsgruppe des Autors •</p>
<p style="text-align: center"><strong>Mein Geheimtipp für alle Fans des Genre &#8220;Historischer Roman&#8221; </strong></p>
<p style="text-align: center">erschienen 2010 im <strong><a title="ACABUS Verlag Literatur &amp; Sachbuch" href="http://www.acabus-verlag.de" target="_blank">ACABUS-Verlag</a></strong></p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: justify"><em><em><br />
</em></em></p>
<div id="attachment_5749" class="wp-caption alignleft" style="width: 218px"><a title="&quot;Die Eiswolf-Saga: Brudermord&quot; &amp; Rezensionen auf Lovelybooks" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Holger-Weinbach/Die-Eiswolf-Saga-Brudermord-218666918-w/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5749   " src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Cover_Eiswolf-Saga-Brudermord.jpg" alt="" width="208" height="296" /></a><p class="wp-caption-text">ISBN 9783941404397, 2. Auflage, Acabus Verlag 2010, 300 Seiten, Paperback</p></div>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p><em><em>Liebe, Intrigen, Freundschaft und Verrat vor der farbenprächtigen Kulisse des Mittelalters – die mitreißende Geschichte des jungen Waisenknaben Faolán, der im Reich König Ottos I. als Novize eines Benediktinerklosters aufwächst, unwissend, welches Schicksal ihm bevorsteht &#8230;</em></em></p>
<p style="text-align: center"><strong><a title="Holger Weinbach: geb. 1971, Wahlheimat Freiburg" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Holger-Weinbach/" target="_blank">Holger Weinbach</a></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Die Eiswolf-Saga:</strong> <strong>Brudermord</strong></p>
<p style="text-align: center">Historischer Roman. Teil 1</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Das Ostfrankenreich im Jahr 956:</strong> Es herrscht wieder Frieden im Reich König Ottos, nachdem im Vorjahr die ungarischen Horden auf dem Lechfeld geschlagen wurden. Doch die vermeintliche Ruhe trügt. Die noch vor wenigen Monaten einig hinter dem König stehenden Fürsten trachten danach, ihre Macht im Reich zu festigen und ihren Einfluss auszudehnen. Kaltblütig werden selbst gegen die eigene Familie Intrigen geschmiedet!</p>
<p style="text-align: justify">Durch einen Verrat seines Bruders soll die gesamte Familie des Grafen Farold  gemeuchelt werden. Einzig dem siebenjährigen Sprössling Rogar gelingt die Flucht. Traumatisiert und ohne Kenntnis über seine wahre Identität, gelangt er in ein Benediktinerkloster. Der Abt hingegen ahnt, wer der Junge ist und nimmt ihn unter dem Namen Faolán  in das Noviziat auf. Der Abt und der Kellermeister versuchen den Knaben vor den meuchelnden Fingern des Verräters zu bewahren.</p>
<p style="text-align: justify">Doch auch die irdischen Mächte bleiben nicht untätig. Der junge Ritter Brandolf, der seinem Herrn Farold selbst nach dessen Tod treu ergeben ist, strebt danach, Rogar zu finden. Er hat geschworen, ihn zu seinem rechtmäßigen Erbe zu verhelfen und den Verräter aufzuhalten. Zu diesem Zweck rufen er und sein Vater die höchste Instanz im Reich an, König Otto selbst, und beschuldigen Farolds Bruder öffentlich des Verrats. Doch der Herrscher hat weitreichende Pläne und benötigt schlagkräftige Vasallen …</p>
<p style="text-align: justify">Unwissend über all diese Streitereien, lernt Faolán eines Tages das Mädchen Svea kennen. Durch diese Begegnung beginnt sich sein Leben dramatisch zu verändern. Sein Weltbild gerät ins Wanken, als er sich seiner Liebe zu Svea bewusst wird. Faolán versucht alles in seiner Macht stehende, um das Mädchen wiederzusehen. Dabei begeht er einen fatalen Fehler, der seinen Häschern nach all den Jahren endlich eine Gelegenheit bietet, den wahren Erbe der Grafschaft ein für alle Mal aus dem Weg zu schaffen. <strong>(ausführliche Leseprobe: am Ende dieses Beitrages!) </strong></p>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p style="text-align: justify"><strong><a title="Holger Weinbach bei LOVELYBOOKS" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Holger-Weinbach/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5772 alignleft" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Autorenfoto_Weinbach.jpg" alt="" width="127" height="123" /></a>Holger Weinbach</strong> wurde 1971 im baden-württembergischen Buchen geboren und lebt heute in seiner Wahlheimat Freiburg. 2009 hat er sich als Autor und Architekt selbstständig gemacht, um mehr Zeit für seine Leidenschaft, dem Schreiben, zu haben. Seit vielen Jahren bewegt er sich in der Mittelalterszene und recherchiert für seine historische Romanreihe sowohl in Fachliteratur wie auch an Originalschauplätzen in Deutschland und Skandinavien.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify"><em>„Es mag auf den ersten Blick zwar nicht so aussehen, doch Architektur und Literatur sind zwei verwandte Tätigkeiten. Beide setzen eine kreative Idee voraus. Eine Vision. In beiden Fällen setzt man sich zum Ziel, diese Vision zu realisieren. Entwürfe werden erarbeitet, Strukturen entwickelt, Alternativen gesucht und wieder verworfen. Es sind kreative Prozesse, die nahezu identisch ablaufen. Was die Detailarbeit und die Bauleitung in der Architektur sind, ist bei einem literarischen Werk der Feinschliff an jedem Satz. Beides bedeutet harte Arbeit, doch nur so entsteht am Ende ein befriedigendes Ergebnis.</em></p>
<p style="text-align: justify"><em>Die Vision zu dieser historischen Reihe hatte ich bereits vor einigen Jahren. Da ich mich privat gerne mit dem Mittelalter beschäftige, stand auch schnell die Epoche fest. Zunächst als ein etwas dickerer Roman geplant, entwickelte sich der Plot mit den ersten Überlegungen schnell darüber hinaus. Ein solches Projekt jedoch neben einem Vollzeitberuf umzusetzen erwies sich als schwierig, ja nahezu unlösbar. Erst 2008 erkannte ich, dass eine Realisierung die Änderung meiner beruflichen Situation voraussetzte.  Als Selbstständiger kann ich nun die Zeit einteilen, zwischen Architektur und Literatur, um beides zu einem befriedigenden Ergebnis zu bringen.“</em> (HW 2009)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p>Der Autor ist auch Mitglied von LOVELYBOOKS und konnte mir natürlich nicht entkommen …<strong> <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
</strong></p>
<p><strong>… für Euch gefragt:</strong></p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Holger, in Deiner      eigenen Gruppe bei Lovelybooks &#8211; <a title="IM GESPRÄCH mit HOLGER WEINBACH bei Lovelybooks" href="http://www.lovelybooks.de/gruppe/225342837/im_gespraech_mit_holger_weinbach/" target="_blank">IM GESPRÄCH mit HOLGER      WEINBACH</a> - habe ich      gelesen, dass Du keiner der Autoren bist die schon &#8220;von Kindesbeinen      an&#8221; den Drang zum Schreiben verspürten?</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-5777" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Autorenfoto_Weinbach-32_31.jpg" alt="" width="32" height="31" />Ja, das ist richtig. Allerdings habe ich irgendwann der Drang entwickelt, mich mitzuteilen, bzw. Geschichten zu erzählen. In meiner frühen Jugend war ich <a title="Star Wars (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Wars" target="_blank">Star-Wars</a>-Fan und mein großes Idol war <a title="George Walton Lucas Jr., USA (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Lucas" target="_blank">George Lucas</a>. Nicht etwa, weil er so erfolgreich war, sondern weil er es verstand seinem Publikum eine atemberaubende und wunderbare Geschichte zu erzählen. Diesen Anspruch hege ich auch und er treibt mich an. Lucas‘ Medium ist der Film, meines sind die Bücher … wobei ich auch eine Zeit lang geglaubt hatte, Regie studieren zu müssen …</p>
<p style="text-align: justify">Mit dem ernsthaften Schreiben habe ich aber letztendlich erst Anfang 30 begonnen. Im Vergleich zu vielen anderen Kollegen ziemlich spät.</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-5777" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Ich weiß, dass Du auch als Leser die Genre SiFi und Fantasy sehr magst. Für Deine »EISWOLF-SAGA« hast Du Dich allerdings für das Genre des historischen Romans und die Zeit des frühen Mittelalters entschieden. Hat dafür Dein privates Interesse an der Mittelalterszene den Ausschlag gegeben?</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-5777" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Autorenfoto_Weinbach-32_31.jpg" alt="" width="32" height="31" />Zum Teil. Ursprünglich war die Saga aber als Fantasy-Mehrteiler gedacht. Als ich den Plot entwickelte befand sich aber der Harry-Potter-Hype gerade auf seinem Höhepunkt und mir war die Gefahr zu groß, als „Trittbrettfahrer“ eines Trends bei Verlagen abgetan zu werden. Da ich mich aber tatsächlich sehr für das Mittelalter interessiere, habe ich die Geschichte umstrukturiert und nach einer ersten Prüfung gemerkt, dass das <a title="Das 10. Jahrhundert: In Europa die Epoche des Frühmittelalters (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/10._Jahrhundert" target="_blank">10. Jhdt.</a> ganz gut zum Plot passt. Es lässt genug Spekulationsraum offen, um einige fantastische Elemente in die Geschichte mit aufzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify"><img class="size-full wp-image-3608 alignleft" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Laut Deiner Vita im Buch recherchierst Du nicht ausschließlich mittels Fachliteratur, sondern auch an Originalschauplätzen in Deutschland und Skandinavien. Wie muss man sich das vorstellen? Besuchst Du z.B. auch archäologische Ausgrabungsstätten?</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-5777" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Autorenfoto_Weinbach-32_31.jpg" alt="" width="32" height="31" />Archäologische Ausgrabungsstätten stehen natürlich auf meinem Plan. Allerdings ist es schwer, sich nur anhand der Stätten ein richtiges Bild machen zu können, denn beispielsweise in <a title="Ingelheimer Kaiserpfalz (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ingelheimer_Kaiserpfalz" target="_blank">Ingelheim liegt der Bereich der Kaiserpfalz</a> mitten in der Stadt. Es ist nicht ganz einfach den Flair der damaligen Zeit zurückzuholen, wenn man sich dort befindet. In Schweden gelang mir das schon eher, denn an meinem dortigen Ziel gibt es heute keine Siedlung mehr. Dort kann man sich gut einstimmen lassen. Dennoch bin ich auch auf die Fachliteratur angewiesen, vor allem wenn es um Details, Rekonstruktionen und Illustrationen des damaligen Lebens geht.</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Welche Ansprüche bzgl. der Authentizität stellst Du noch an Deine Mittelalter-Saga? Reichen Dir die eigenen Recherchemöglichkeiten bzgl. der Zeitgeschichte,  religiösen Hintergründen, Lebensbedingungen  usw. aus oder hast Du zusätzlich das Bedürfnis z.B. einen Historiker hinzuzuziehen?</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-5777" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Autorenfoto_Weinbach-32_31.jpg" alt="" width="32" height="31" />Dieses      Bedürfnis hatte ich und ich habe ihm nachgegeben. Mir war es sehr wichtig,      einen Historiker im Hintergrund zu haben, um die fachlichen Schwachstellen      im Roman möglichst zu minimieren. Es ist zudem wichtig, den      geschichtlichen Hintergrund möglichst genau zu halten.</p>
<p style="text-align: justify">Allerdings habe ich nicht immer der Meinung meines Fachmanns nachgegeben      und meiner eigene Interpretation des damaligen Lebens freien Lauf      gelassen. Ich glaube auch nicht, dass in einem historischen Roman alles zu      einhundert Prozent authentisch sein muss. Das ist auch gar nicht möglich,      denn wer kann schon genau sagen, wie die einfachen Leute damals gedacht      und gefühlt haben? Und das ist es, worauf ich bei meinen Charaktere Wert      lege: Ihre Gedanken- und Gefühlswelt dem Leser näher zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Gibt es in Deiner Geschichte auch Figuren die reale Personen der Zeitgeschichte zum Vorbild haben?</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-5777" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Autorenfoto_Weinbach-32_31.jpg" alt="" width="32" height="31" /></p>
<p style="text-align: justify">Bis auf <a title="Otto I., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_I._%28HRR%29" target="_blank">Kaiser Otto I.</a> und andere historische Randfiguren sind alle anderen Personen frei erfunden. Vorbilder aus der Zeitgeschichte als solches haben sie nicht, sie entspringen vielmehr meiner Vorstellung und müssen so handeln, wie es die Geschichte erfordert, nicht wie eine historische Figur gehandelt hätte. Sie haben sozusagen ein gewisses Eigenleben in meinem Plot entwickelt …</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />»DIE EISWOLF-SAGA« ist als 6-Teiler geplant und Du schreibst gerade mit »Irrwege«  (ISBN 9783941404298)<strong> </strong> am zweiten Band. Als beigeisterte Leserin von »Brudermord« bin ich natürlich neugierig: Welcher Erscheinungstermin ist geplant?</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-5777" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Autorenfoto_Weinbach-32_31.jpg" alt="" width="32" height="31" />Momentan ist nur der grobe Erscheinungstermin für Sommer 2010 geplant. Genauere Angaben kann ich leider noch nicht machen, so gerne ich die Vorfreude meiner Fans steigern würde.</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Bekommen wir Fans dafür einen kleinen Tipp was Faolán, Svea und Ritter Brandolf in »Irrwege« erwartet? <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-5777" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Autorenfoto_Weinbach-32_31.jpg" alt="" width="32" height="31" />Einen <a title="Inhaltsangabe, in der wesentliche Spannungselemente vorweggenommen werden (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spoiler_%28Medien%29" target="_blank">Spoiler</a>? Hmm, nun ja, es gibt eine Vorschau im ersten Band, die ganz grob die Handlung beschreibt. Doch seitdem diese verfasst wurde ist viel geschehen und der zweite Band hat sich weiter entwickelt. Ich kann nur so viel verraten, dass die alten Widersacher und die Hauptpersonen natürlich ihrer Rolle gerecht werden, aber es kommen auch neue Personen hinzu. Die Charaktere werden sich im Verlauf des Buches entwickeln und teilweise wandeln. Gut zu böse und böse zu gut …? Vielleicht nicht ganz so stark, doch es gibt einige Konflikte die selbst Verbündete entzweien können und es gibt Zweifel bei den Gegnern, die sie läutern könnten … ob sie es tun, werdet Ihr allerdings erst im zweiten Band erfahren.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Lieber Holger, ich danke Dir herzlich für das schöne Gespräch und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Deinen Büchern.</p>
<p><strong>Neugierig geworden oder Fan? Besucht den Autor doch in seiner neuen Gruppe: </strong></p>
<p><strong> </strong><a title="IM GESPRÄCH mit HOLGER WEINBACH bei Lovelybooks" href="http://www.lovelybooks.de/gruppe/225342837/im_gespraech_mit_holger_weinbach/" target="_blank">IM GESPRÄCH mit HOLGER  WEINBACH</a> (•<em> Diskussionen zu meinen Themen &amp;  Büchern </em>•<em> Leserunden (zur Zeit: Leserunde zum Auftaktband »Brudermord« meiner  historischen Reihe »DIE EISWOLF-SAGA«) </em>•<em> meine aktuellen Projekte &amp; Termine </em>•<em> wer seid Ihr &amp; wer bin ich </em>•<em> Faszination »Mittelalter« </em>•<em> »Fantasy-Roman«  vs. »Historischer Roman«? Oder kann man Fan von beiden Genre sein? </em>•<em> &#8230; und  alles was uns sonst noch gemeinsam interessiert. Ich würde mich über einen Austausch mit Euch freuen &#8230; Willkommen in meiner Gruppe! Euer Holger</em>)</p>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p style="text-align: center"><strong>Und jetzt wünsche ich viel Spaß mit der Leseprobe!</strong></p>
<p style="text-align: center">Mit freundlicher Genehmigung des <a title="ACABUS Verlag Literatur &amp; Sachbuch" href="http://www.acabus-verlag.de" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/LOGO_ACABUS.gif" alt="" width="120" height="18" /></a></p>
<p style="text-align: center"><strong>Die Eiswolf-Saga:</strong> <strong>Brudermord</strong></p>
<p style="text-align: center">(Seite 136 ff.)</p>
<p style="text-align: center"><strong>Anno 957  –  Ingelinheim</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Reise hatte nahezu zwei Wochen gedauert, doch nun waren sie ihrem Ziel nahe. Im breiten Tal vor sich konnte Brandolf bereits die mächtige Pfalz zu Ingelinheim sehen, wo die von seinem Vater erbetene Audienz bei König Otto stattfinden würde. Ihr Anblick verschlug ihm beinahe den Atem, als er die Ausmaße der Anlage erfasste. Er hatte bereits einiges über die Pfalzen der einstigen Kaiser gehört, doch diese übertraf alles, was er sich je vorgestellt hatte.</p>
<p style="text-align: justify">Die Anlage war eine Mischung aus repräsentativen Bauwerken und den Wehranlagen einer Burg. Unverkennbar ragten am südlichen Rand die Türme einer neu erbauten Kirche in den Himmel. An ihr wurde immer noch gearbeitet und die Gerüste entlang der Außenwände ragten hoch bis unter die Traufe des Daches. Im östlichen Bereich konnte Brandolf ein weitläufiges, sichelförmiges Gebäude ausmachen, das in seiner Mitte eine überhöhte Halle besaß. Vorgelagerte Türme waren an die Außenmauer des langen, gekrümmten Bauwerks in regelmäßigen Abständen erbaut worden. Sie sahen zwar nicht besonders wehrhaft aus, verliehen dem momentanen Sitz des Königs aber dennoch einen burgähnlichen Charakter. Wo die Anlage nicht durch Gebäude abgegrenzt wurde, schloss eine Mauer mit einem einfachen Tor die Lücken. Diese Mauer war nicht mit Verteidigungsanlagen ausgestattet und sah auch nicht aus, als könnte sie einem feindlichen Ansturm standhalten. Das brauchte sie aber auch nicht, denn die Pfalz war einzig zu Zeiten der Besuche des Herrschers mit Leben gefüllt und diente sonst lediglich der Verwaltung der Ländereien. Ursprünglich war die Anlage nicht mehr als ein großes Gut gewesen, das erst unter dem fränkischen Kaiser Karl seine jetzigen Ausmaße erhalten hatte. Nach dem Zerfall des Reiches wurde die Pfalz von den nachfolgenden Herrschern kaum in Anspruch genommen. König Otto hingegen war an den Gebräuchen der einstigen Kaiser sehr gelegen und suchte immer wieder die Pfalzen auf. Da das Osterfest kurz bevorstand, hatte er sich zu Ingelinheim eingefunden, um in der neuen Kirche das Hauptfest der Christen zu feiern.</p>
<p style="text-align: justify">Mit dem Herrscher war auch ein großer Tross angereist. Brandolf konnte von der Anhöhe aus einige Menschen im Innenhof sehen, darunter Ritter, Knappen und Adelsleute. Der Großteil des Gefolges hielt sich jedoch außerhalb der Pfalz auf und hauste in Zelten auf den umliegenden Feldern und Weidegründen. Brandolf begriff, dass die große Zahl an Kriegern wie eine hohe, wehrhafte Mauer dem Schutz des Königs diente.</p>
<p style="text-align: justify">Die kleine Gruppe um Brandolf und seinen Vater, den Edelherrn Gerold, näherte sich von Osten her. Von hier aus waren weite Teile der Rheinebene zu überschauen, ebenso einige Höfe, die der Pfalz zugehörig waren.</p>
<p style="text-align: justify">Das Frühjahr war außergewöhnlich milde und versprach ein sonniges Osterfest in diesem April.</p>
<p style="text-align: justify">Im Tal angekommen, folgten die Reiter einem breiten Weg quer durch das Lager. Buntes Treiben herrschte hier und sowohl Krieger wie auch anderes Volk befanden sich darunter. Frauen und Kinder gingen einher, Händler boten an ihren Ständen Waren feil und einige Dirnen wussten mit ihren besonderen Diensten den Recken aufzuwarten. Eine Vielzahl an Rauchsäulen stieg zwischen den Zelten auf, wo die Mahlzeiten für die Anhänger des Königs zubereitet wurden oder die Schmiede ihrer Arbeit nachgingen.</p>
<p style="text-align: justify">Die Männer im Dienste des Herrschers waren es gewohnt derart zu hausen, denn sie reisten mit König Otto von einer Pfalz zur nächsten, wo sie unterschiedlich lange lagerten. Oftmals reisten ihre Familien mit und so mancher Handwerker tat es ihnen gleich, denn hier hatte er stetige Kundschaft. Flatternde Banner mit Wappen an den Zelten gaben die Namen des jeweiligen Kronvasallen preis. Die adeligen Herren waren hier jedoch nicht anzutreffen. Sie hatten mit ihren Hauptmännern und getreuesten Rittern ein Quartier innerhalb der Anlage gefunden, in der Nähe des Königs, wie es auch die Männer des Edelherrn Gerold erhalten würden.</p>
<p style="text-align: justify">Nachdem sie das Lager bis zum Tor durchquert hatten, nannten sie dort den Wachen ihre Namen und durften in den Hof einreiten. Sie saßen ab und überließen ihre Pferde einigen Stallburschen. Der große Platz zwischen den hoch aufragenden Gebäuden war weitestgehend leer und niemand hielt die Neuankömmlinge auf. Edelherr Gerold lenkte seine Schritte zur neuen Kirche, um dem Allmächtigen für die sichere Reise zu danken. Brandolf folgte ihm, während sein Blick umherschweifte, die hohen, ansehnlichen Gebäude bestaunend, aber auch jeden einzelnen Mann im Hof beachtend. Die Kirche war mit ihren Türmen zwar das höchste Gebäude der Anlage, aber die <em>Aula regia</em>, die Königshalle, war mit Abstand der eindrucksvollste Bau. Sie erstreckte sich entlang der Westseite der Pfalz und ragte weit über zwei Dutzend Ellen in den Himmel empor.</p>
<p style="text-align: justify">Brandolf dachte an die einfache, hölzerne Halle auf der Burg seines Vaters, in der Bittsteller oder Boten empfangen und die Tagesgeschäfte besprochen wurden, wo abends alle Bewohner zu einem gemeinsamen Mahl zusammenkamen und in der die meisten von ihnen auch schliefen. Ihre Halle war nicht mehr als ein schäbiger Stall gegen dieses bemerkenswerte Gebäude, das ausschließlich dazu diente, die Macht des Königs zu demonstrieren und um wichtige Beratungen oder Versammlungen abzuhalten. Die Fenster der Halle waren allesamt mit Glas bestückt, das kunstvoll gearbeitet und mit Ornamenten verziert war. Wahrscheinlich würde es im Innern der Königshalle selbst an Wintertagen weder düster noch kalt sein.</p>
<p style="text-align: justify">Der Edelherr betrat mit seinem Sohn die Kirche. Sie ließen das Treiben der Pfalz draußen, als sich die Tür hinter ihnen schloss. Im Gotteshaus waren sie allein und nur das dumpfe Klopfen der Zimmerleute auf dem Dach war zu vernehmen. Vater und Sohn strebten zum Altar, knieten demütig vor dem Kreuz nieder und begannen zu beten. Brandolf brachte jedoch nicht mehr als eine andächtige Haltung zustande. Seine Gedanken wollten nicht im Gebet verweilen, sondern schweiften stets zum Anlass ihrer Reise ab.</p>
<p style="text-align: justify">Beinahe ein Jahr war seit dem Angriff der Eiswölfe auf die Burg des Grafen Farold vergangen und noch immer war die Nachfolge des Herrensitzes ungeklärt. Rurik war nach wie vor Sachwalter der Ländereien seines verschollenen Neffen. Doch damit gab sich Rurik nicht zufrieden und strebte den Grafentitel und den vollen Besitz der Ländereien an. Aufgrund Brandolfs Berichts über die schicksalhafte Nacht des Angriffs, hatte Gerold vor einiger Zeit beim König um eine Audienz gebeten. Sie sollte ihm zum Osterfest gewährt werden und Gerold hoffte nun inständig den Herrscher davon überzeugen zu können, dass Rogar, der rechtmäßige Erbe der Grafschaft, noch am Leben sei und deshalb der Grafentitel niemals an Rurik vergeben werden dürfe.</p>
<p style="text-align: justify">Die Aussicht auf Erfolg war jedoch gering. Gerold war nur ein minderer Adeliger und seine Stimme hatte am Hofe des Königs bei weitem nicht so viel Gewicht wie die des Sachwalters einer Grafschaft. Zudem konnte niemand wissen, welche Machenschaften Rurik zu seinen Gunsten bereits in die Wege geleitet hatte und wie der König zu der Angelegenheit stand.</p>
<p style="text-align: justify">…</p>
<p style="text-align: justify">Am nächsten Tag war es schließlich soweit. Ein Gefolgsmann des Königs bestellte Gerold und Brandolf zur Audienz. Die beiden Krieger hatten sich schon am frühen Morgen ihre beste Gewandung angelegt und machten sich jetzt hoffnungsvoll auf den Weg zur hohen Halle, die sie nach kurzem Warten betreten durften.</p>
<p style="text-align: justify">Brandolf war sprachlos, als er durch den langen Saal zur gegenüberliegenden, halbrunden Exedra schritt. Wie bei einer Kirche, befanden sich an den beiden Außenwänden hochgelegene Fenster, die den Raum mit Licht durchfluteten. Obwohl die Sonne bereits für strahlende Helligkeit sorgte, waren zahlreiche Öllampen auf goldglänzenden Messinggestellen entzündet worden. Beeindruckt folgte Brandolf seinem Vater über den breiten Teppich, der bis zu den Stufen der Exedra ausgelegt war.</p>
<p style="text-align: justify">Die verputzten Wände der Halle waren mit farbenfrohen Malereien versehen, die schlanke Säulen mit Kapitellen und Sockeln sowie einfache Ornamente und Verzierungen darstellten. Viele von ihnen strahlten in prächtigem Purpur. Hoch oben schloss eine hölzerne Decke den Raum ab und verhinderte den Einblick in den Dachstuhl. Sie bestand aus vielen quadratischen Feldern, die mit großer Kunstfertigkeit bunt bemalt worden waren. Noch niemals hatte Brandolf eine solche Pracht und Lichtflut in einem Raum gesehen.</p>
<p style="text-align: justify">Nahe dem Eingang hatte sich eine kleine Zuhörerschaft eingefunden. Die meisten von ihnen waren Krieger oder Adelige, die nach der Gunst des Königs strebten. Brandolf entdeckte ihre Verbündeten unter ihnen. Ansonsten befanden sich im Saal nur noch einige Männer in der Nähe der Exedra, die entweder das größte Vertrauen des Königs genossen oder mit dem vorzutragenden Fall etwas zu schaffen hatten.</p>
<p style="text-align: justify">Einen dieser Männer erkannte Brandolf sofort. Es war Rurik, der unmittelbar vor der um drei Stufen erhöhten Exedra stand. Ganz oben befand sich nur ein Mann, der auf einem kunstvollen Sitz aus dunklem, geschliffenem Stein mit polierten Messingverzierungen saß. Es war König Otto, der von oben beobachtete, wie Gerold und Brandolf auf ihn zu kamen. Obwohl der Herrscher graues, schulterlanges Haar trug und bereits über vierzig Jahre zählte, wirkte er alles andere als alt. Im Gegenteil, seine Augen strahlten Jugend und Tatendrang aus, als würde er lieber heute denn morgen handeln, ganz gleich in welcher Angelegenheit. Ein einfacher, schmaler Goldreif zierte sein Haupt und ein dicker, purpurner Mantel umhüllte ihn. An seiner Seite trug er ein langes, breites Schwert zum Zeichen seiner Macht.</p>
<p style="text-align: justify">Als Gerold und Brandolf die Stufen erreichten, knieten sie nieder und warteten auf ein Wort ihres Herrn. König Otto ließ sie eine Weile warten, als wolle er zunächst abschätzen, wie er mit ihnen umzugehen hätte. Brandolf war angespannt, wie wahrscheinlich alle im Saal. Schließlich erhob sich die Stimme des Herrschers, laut und deutlich: „Seid willkommen, Edelherr Gerold, und auch Ihr, Brandolf. Seit drei Tagen genießt Ihr bereits meine Gastfreundschaft und habt geduldig auf meinen Ruf gewartet. Lange genug für solch getreue Männer. Erhebt Euch und tragt jetzt vor, was Eure Herzen belastet.“</p>
<p style="text-align: justify">Die Angesprochenen erhoben sich und Gerold begann seine Bitte darzulegen: „Mein König, wir ersuchen Euch wegen der Belange des verstorbenen Grafen Farold. Es ist Euch wohl bekannt, dass im Augenblick der hier anwesende Rurik als Sachwalter die Geschicke der Grafschaft lenkt. Bisher noch im Namen des einzigen Erbfolgers, Farolds Sohn Rogar. Da der Knabe allerdings seit dem Überfall auf die Burg verschollen ist, strebt Rurik selbst den Grafentitel an.“ Ein kurzer Blick auf Rurik zeigte Gerold, dass er aufmerksam zuhörte. „Einige treue Vasallen des verstorbenen Grafen sind allerdings der Meinung, dass Rogar noch am Leben ist und er als rechtmäßiger Erbe den Sitz des Grafen einnehmen sollte, sobald er die Schwertleite erhalten hat. So sieht es die Familienfolge seit jeher vor.“</p>
<p style="text-align: justify">König Otto erhob sich und kam langsam auf die Männer vor der breiten Treppe zu, blieb jedoch auf dem Podest stehen und schaute auf sie herab. „Es scheint mir, als habe ich diesen Vortrag schon einmal gehört, allerdings mit umgekehrten Positionen und Ansichten. Rurik hat sein Anliegen bereits vorgetragen. Doch da ich Euch schon vorher eine Audienz gewährt hatte, wollte ich beiden Parteien die Gelegenheit geben, sich als die mit dem berechtigten Anspruch hervorzuheben. Sprecht frei, wie es Euch beliebt, solange es diese Belange betrifft.“</p>
<p style="text-align: justify">Rurik ergriff mit bedrohlich polternder Stimme das Wort. „Beweist, dass der Junge noch am Leben ist, sofern Ihr es könnt, Gerold.“</p>
<p style="text-align: justify">„Beweist Ihr doch, dass er tot ist.“</p>
<p style="text-align: justify">„Ich danke Euch, dass Ihr danach fragt“, entgegnete Rurik.</p>
<p style="text-align: justify">Er machte eine Handbewegung, woraufhin ein Mann die Halle verließ. „Diesen Beweis erbringe ich nur allzu gerne.“</p>
<p style="text-align: justify">Es dauerte nicht lange und der zuvor entschwundene Mann kehrte mit vier weiteren zurück. In ihrer Mitte trugen sie eine Art großen, ledernen Sack, den sie vor dem Podest niederlegten. „Hierin befindet sich der Leichnam des Jungen, den Ihr zu finden hofft. Er bietet keinen schönen Anblick, doch der Tod hat nun mal kein liebreizendes Gesicht.“</p>
<p style="text-align: justify">Rurik öffnete den Sack eigenhändig, indem er das Leder auf beiden Seiten zurückschlug. Ein unbeschreiblicher Gestank entstieg der Hülle und Fliegen erhoben sich, als der Sachwalter den bis zur Unkenntlichkeit entstellten Leichnam eines Knaben präsentierte. Brandolf drohte, sich an Ort und Stelle zu übergeben, so unbeschreiblich war dieser Anblick. Er hatte schon viel Leid und den Tod auf Schlachtfeldern gesehen, doch die sterblichen Überreste dieses Kindes waren etwas anderes. Den meisten im Saal schien es ähnlich zu ergehen. Ihre anfängliche Neugier verflog und die Männer wandten ihre Blicke zur Seite. Hände wurden vor Nase und Mund gehalten.</p>
<p style="text-align: justify">König Otto hingegen blieb ungerührt und betrachtete den geschundenen Körper. Es sah aus, als sei der Knabe von einem Pferd überrannt worden. Der Schädel war zermalmt, das Gesicht unkenntlich und die Gliedmaßen mehrfach gebrochen und gequetscht. Die Augenhöhlen waren leer, als hätten sich Krähen bereits an ihrem Inhalt gelabt. Maden krochen über das verwesende Fleisch, versahen den toten Leib auf abstoßende Weise mit neuem Leben.</p>
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		<title>Fantasy-Tipp: Gesa Schwartz &#8220;GRIM &#8211; Das Siegel des Feuers&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BTOYA</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/03/12/fantasy-tipp-gesa-schwartz-grim-das-siegel-des-feuers/"><div class="wp-caption" style="padding:6px; float:left; margin:2px; margin-right:10px; margin-left:0px;"><div style="max-height:110px; overflow:hidden; text-align:center;"><img align="left" hspace="5" width="160" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/logo_lyx.gif" class="" alt="" title="" /></div></div></a>Leser/Innen des Genre Fantasy dürfen gespannt sein: bei erscheint in Kürze der Auftaktband einer Urban Fantasy-Reihe &#8220;der etwas anderen Art&#8221; &#8230; •••••••••••••••••• »Deine Augen können mich nicht sehen«, hörte er ihre Stimme, tief und dunkel wie der Klang einer sehr großen Glocke. Ihr Bild flackerte vor seinem Blick, es war, als durchliefe sie in rasender [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/03/12/fantasy-tipp-gesa-schwartz-grim-das-siegel-des-feuers/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center">
<p><strong>Leser/Innen des Genre Fantasy dürfen gespannt sein: bei </strong><strong><a title="Egmont LYX" href="http://www.egmont-lyx.de/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-4973" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/logo_lyx.gif" alt="" width="49" height="24" /></a> erscheint in Kürze der Auftaktband einer Urban Fantasy-Reihe &#8220;der etwas anderen Art&#8221; &#8230; <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
</strong></p>
<div id="attachment_4868" class="wp-caption alignleft" style="width: 215px"><a title="Gesa Schwartz: &quot;GRIM - Das Siegel des Feuers&quot; bei Lovelybooks" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Gesa-Schwartz/Grim-Das-Siegel-des-Feuers-240993717-w/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4868   " src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Cover_Grim-Siegel-des-Feuers.jpg" alt="" width="205" height="305" /></a><p class="wp-caption-text">ISBN 9783802583032, Fester Einband, 688 Seiten, März 2010 bei Egmont LYX</p></div>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p><em>»Deine Augen können mich nicht sehen«, hörte er ihre Stimme, tief und dunkel wie der Klang einer sehr großen Glocke. Ihr Bild flackerte vor seinem Blick, es war, als durchliefe sie in rasender Geschwindigkeit tausend Erscheinungsformen. Dann saß ihm wieder der Mensch gegenüber – nein, sie war ein Gargoyle, feine Risse durchzogen den Stein ihrer Haut, und um ihre Finger hatte sich Moos gelegt. »Sie sehen, was sie sehen wollen.« </em>(aus: Grim. Das Siegel des Feuers)</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify">
</blockquote>
<blockquote>
<p style="text-align: center"><strong><a title="Die offizielle Webseite der Autorin Gesa Schwartz" href="http://www.gesa-schwartz.de/" target="_blank"><strong>Gesa Schwartz</strong></a></strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>GRIM &#8211; Das Siegel des Feuers</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify">„Du kennst sie als Wasserspeier, als Statuen auf Brücken und Kirchen, aber in Wahrheit 			steckt Leben in ihnen – nachts, wenn kein menschliches Auge sie sieht. Sie fürchten 			und beschützen uns seit uralter Zeit. Sie sind der kalte Hauch, der in einer warmen 			Sommernacht deine Wange streift, wenn du schläfst, und sie sind der schwache Duft 			von Dunkelheit im Morgengrauen. Sie sind die gefallenen Engel unserer Zeit, sie 			sind – die Gargoyles.“</p>
<p style="text-align: justify">Paris. Über dem Treiben der Metropole thronen die steinernen Figuren der Kathedrale 			von Notre Dame. Kein Mensch ahnt, dass sie noch immer im Schutz der Nacht erwachen, 			wenn kein sterbliches Auge sie sieht. Denn die Gargoyles fürchten und verachten 			die Menschen und es ist ehernes Gesetz, dass niemals ein Mensch von ihrer Existenz 			erfahren darf.<br />
Der Gargoyle Grim hat sein Leben der Wahrung dieses Gesetzes verschrieben. Eines 			Nachts beobachtet er seine alte Mentorin Moira dabei, wie sie sich mit einem jungen 			Mann namens Jakob trifft und ihm ein rätselhaftes Paket übergibt. Wütend will Grim 			Moira zur Rede stellen, findet jedoch nur noch ihre versteinerte Leiche vor.</p>
<p style="text-align: justify">Jakobs Schwester Mia ahnt nichts von den phantastischen Wesen um sie herum, bis 			der Bruder ihr offenbart, dass sie – wie er selbst – über besondere Fähigkeiten 			verfügt: Sie ist eine Hartidin, eine Seherin des Möglichen. Als Jakob Mia die verborgene 			Welt der Gargoyles zeigt, geraten sie in große Gefahr. Nur mit Grims Hilfe entkommen 			sie ihren Verfolgern. Doch ehe Mia mehr über ihre Gabe erfahren kann, verschwindet 			Jakob. Die junge Frau muss sich mit Grim zusammentun, um hinter der Geheimnis des 			Pakets zu kommen. Keiner der beiden ahnt, dass sie sich damit auf eine gefährliche 			Reise begeben – denn sie sind einem Rätsel auf der Spur, das nicht nur ihr eigenes 			Leben bedroht, sondern das Schicksal der ganzen Welt … <strong>• <a title="Pdf-Leseprobe &quot;Grim - Das Siegel des Feuers&quot;" href="http://www.vgs.de/mediadaten/images/lyx/Leseproben/EGMONT_LYX_Schwartz_Grim.pdf" target="_blank">Leseprobe</a> </strong><strong>•</strong><strong> <a title="zum Buchtrailer zu &quot;Grim - Das Siegel des Feuers&quot;" href="http://www.egmont-lyx.de/index.php/cat/c659_schwartz,_gesa_-_grim.html?view=reihenintro" target="_blank">Buchtrailer</a></strong><strong><span style="color: #000000"><br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p style="text-align: center"><strong>*** Gesa Schwartz auf der Leipziger Buchmesse *** </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><span style="color: #800000">Lesung</span>: So 21.3. um 12h, Fantasy-Leseinsel (Halle 2, G303)</strong></p>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p><a title="Mehr Informationen zu Gesa Schwartz auf ihrer offiziellen Homepage" href="http://www.gesa-schwartz.de" target="_blank"><img class="size-full wp-image-3608   alignleft" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Schwartz_Gesa_1c.jpg" alt="" width="73" height="109" /></a>Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg.Mehr Informationen zu Gesa Schwartz auf ihrer <a title="Offizielle Homepage von Gesa Schwartz" href="http://www.gesa-schwartz.de" target="_blank">offiziellen Homepage</a> &amp; auf <a title="Gesa Schwartz auf Facebook" href="http://www.facebook.com/pages/Gesa-Schwartz/327193041992" target="_blank">Facebook</a>.</p>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p><span style="font-family: Arial;color: navy;font-size: x-small"> </span></p>
<p>Auch ein Zirkuswagen in der Nähe von Hamburg ist vor Mails nicht sicher <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  &#8211; und so habe ich &#8230;</p>
<p><strong>&#8230; für Euch gefragt:<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Gesa, Deiner <a title="siehe: &quot;Über mich&quot;" href="http://www.gesa-schwartz.de/" target="_blank">Vita</a> nach hast Du schon sehr früh mit dem Schreiben begonnen. Man würde erwarten, dass gerade in jungen Jahren das Genre Fantasy die größte Faszination für die eigenen Geschichten bietet. Das war bei Dir nicht so &#8230;</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Schwartz_Gesa_1c-32x32.jpg" alt="" width="32" height="32" />Nein, seltsamerweise habe ich zwar immer schon Fantasy gelesen, aber lange Zeit geglaubt, niemals selbst eine phantastische Welt erschaffen zu können. Das änderte sich erst, als eines Tages eine ganz besondere Geschichte an mein inneres Stirnzimmer klopfte, die ich unbedingt erzählen wollte – und die sich dann zu einer Fantasygeschichte entwickelt hat.</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" /><a title="siehe: &quot;Grim | Recherche | Gargoyles?&quot;" href="http://www.gesa-schwartz.de" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-4902" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Gargoyle_0068_900-200x300.jpg" alt="" width="87" height="131" /></a>LYX führt Dein Buch unter Urban Fantasy. Meinen bisherigen Leseerfahrungen nach sind in dieser Sparte des Genre meist Vampire, Werwölfe und/oder Elfen die Protagonisten. Du hast Dich mit „Grim“ dagegen für einen <a title="Gargoyle (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gargoyle" target="_blank">Gargoyle</a> &#8211; einen der steinernen Wasserspeier die seit der Antike in Legion auf Friedhöfen,Brücken, Kathedralen und berühmten Gebäuden zu finden sind &#8211; als Hauptcharakter Deiner Geschichte entschieden. Könnten Deine Leser/Innen vielleicht irgendwo eine Steinfigur entdecken der Du „Grim“ nachgebildet hast?</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Schwartz_Gesa_1c-32x32.jpg" alt="" width="32" height="32" />Ich habe auf meinen Reisen sehr viele Gargoyles gesehen und in dem ein oder anderen immer wieder auch Züge meiner Figuren erkannt – auch und besonders von Grim. Aber mein Protagonist ist zuerst in meinen Gedanken erschienen, erst danach habe ich ihn in Ansätzen auch in der äußeren Welt gefunden. Allerdings habe ich keine Figur gesehen, die ihm vollkommen entsprochen hätte – das wäre mir vermutlich auch ein wenig unheimlich gewesen.</p>
<p style="text-align: justify"><img class="size-full wp-image-3608 alignleft" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Du erwähnst Deine Reisen&#8230; waren sie bereits eine Form gezielter Recherche zu „Grim“ oder vielleicht eher noch die Suche nach einer Inspiration für ein Fantasy-Thema?</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Schwartz_Gesa_1c-32x32.jpg" alt="" width="32" height="32" />Beides. Ich bin ganz automatisch und ständig auf der Suche nach Inspiration und ich habe besonders während meiner Reisen viele Ideen gesammelt für weitere Geschichten. Für „Grim“ waren die Reisen aber in erster Linie bereits gezielte Recherche, da ich die Idee zu dieser Geschichte schon in heimischen Gefilden hatte. Allerdings kann ich die Überfall-Inspirationen nicht verhindern (und möchte es natürlich auch nicht), daher gab es darüber hinaus zahlreiche Anlässe, die mich während meiner Reisen auch unabhängig von der Recherchearbeit zu Grim inspirierten. Ich habe sehr ausgiebig für Grim recherchiert und mich bemüht, die Originalschauplätze der Geschichte zu erkunden – übrigens in Ober- und Unterwelt… Auf meiner <a title="siehe: &quot;Grim | Recherche&quot;" href="http://www.gesa-schwartz.de/" target="_blank">Homepage</a> unter „Recherche“ habe ich bereits einige Hintergründe online gestellt (es werden aber noch mehr folgen), um Einblicke in diese Arbeit gewähren.</p>
<p style="text-align: justify"><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Deine Geschichte geht von einer Parallelwelt zur Gegenwart aus. Warum ist das für Dich reizvoller gewesen als z.B. eine völlig von der Gegenwart gelöste Fantasywelt?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4896" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Schwartz_Gesa_1c-32x32.jpg" alt="" width="32" height="32" />Eigentlich ist dieser Umstand für mich gar nicht reizvoller, sondern der Geschichte um Grim geschuldet. Wenn ich ihn in meinem ersten Bild der Inspiration, also dem Moment, da ich ihn kennenlernte und beschloss, seine Geschichte zu erfahren und zu erzählen, auf einem Turm aus Mondlicht in einer uns völlig fremden Welt gesehen hätte, dann wäre vielleicht eine High Fantasy Geschichte um ihn herum entstanden. Aber Grim saß nun einmal auf einem Dach inmitten des heutigen Paris – da war für mich klar, dass es eine Phantastikgeschichte werden würde, d.h. eine Erzählung in unserer realen Welt mit einer zweiten, scheinbar real-nicht-möglichen Welt, die sich vor der ersten verbirgt. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, auch einmal eine Geschichte in einer reinen Fantasywelt zu erzählen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Kannst Du Deinen Lesern/Innen einen kleinen Einblick gewähren welchen &#8220;Geschöpfen&#8221; Grim und Mia auf ihren Reisen noch begegnen werden? Müssen die Urban Fantasy-Fans ganz auf Vampire, Werwölfe und Elfen verzichten&#8230; <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4896" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Schwartz_Gesa_1c-32x32.jpg" alt="" width="32" height="32" />Nein, das müssen sie nicht. Vampire und Werwölfe kommen bei mir zwar nur als Nebencharaktere vor, aber sie gehören in Grims Welt und haben daher auch ihren festen Platz in der Geschichte. Auch Elfen kommen vor, allerdings habe ich ein etwas anderes Bild von ihnen entworfen, als es mancher Fantasyleser sonst kennt. Ohnehin ist die Anderwelt in meiner Geschichte sehr vielfältig und ich habe mich bemüht, jedem phantastischen Wesen und besonders auch den verschiedenen Völkern eine eigene Vergangenheit und ein möglichst vielschichtiges Innenleben zu geben, um ihrer Mannigfaltigkeit und Besonderheit gerecht werden zu können. Auf jeden Fall tauchen in Grims Welt einige Gestalten auf, die es sonst wohl noch in keiner anderen Geschichte gegeben hat.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Das lässt hoffen, dass auf Grim und Mia nach „Das Siegel des Feuers“ noch weitere Abenteuer in der Anderwelt warten!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4896" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Schwartz_Gesa_1c-32x32.jpg" alt="" width="32" height="32" />Ja, ich arbeite gerade an einem weiteren Abenteuer. Es wird etwas düsterer und actionreicher als  das vorige, denn Grim und Mia werden mit überaus gefährlichen Gegenspielern konfrontiert…</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Auf der Leipziger Buchmesse wirst Du das erste Mal aus „Grim &#8211; Das Siegel des Feuers“ lesen?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4896" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/03/Schwartz_Gesa_1c-32x32.jpg" alt="" width="32" height="32" />Meine Lesung findet am 21. März um 12h auf der Fantasy-Leseinsel statt. Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere Leser Zeit und Lust hätte, vorbeizukommen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" />Liebe Gesa, ich danke Dir herzlich für diese &#8220;Vorab&#8221;-Einblicke in Dein Buch und wünsche Dir und „Grim“ viele, viele begeisterte Leserinnen und Leser. Ich persönlich kann den Erscheinungstermin auf jeden Fall kaum erwarten &#8230; <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center">
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
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		<title>Das neue Buch von André Pilz &#8211; &#8220;MAN DOWN&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 23:43:45 +0000</pubDate>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=3570</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/02/11/das-neue-buch-von-andre-pilz-man-down/"><div class="wp-caption" style="padding:6px; float:left; margin:2px; margin-right:10px; margin-left:0px;"><div style="max-height:110px; overflow:hidden; text-align:center;"><img align="left" hspace="5" width="160" height="110" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/André-Pilz_Man-down_Cover-von-Verlagsseite2-150x150.jpg" class="" alt="&quot;MAN DOWN&quot; bei Lovelybooks" title="" valign="middle" /></div></div></a>• Alles zum Buch • Für Euch gefragt • Die erste Leseprobe &#8211; vom Autor selbst für Euch ausgewählt • Termine: Lesungen  • Die neue Gesprächsgruppe des Autors mit Mini-Leserunde • •••••••••••••••••• Im HAYMON verlag erschien am 04.02.2010 das neue Buch von André Pilz Man Down Roman &#8220;Kai ist 25 und am Ende: Nach einem [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/02/11/das-neue-buch-von-andre-pilz-man-down/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">• Alles zum Buch • Für Euch gefragt • Die erste Leseprobe &#8211; vom Autor selbst für Euch ausgewählt • Termine: Lesungen  • Die neue Gesprächsgruppe des Autors mit Mini-Leserunde •</p>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p style="text-align: center"><strong>Im <a title="HAYMON verlag, A-Innsbruck" href="http://www.haymonverlag.at/" target="_blank">HAYMON verlag</a> erschien am 04.02.2010 das neue Buch von </strong><strong><a title="André Pilz: 1972 geboren, in München und Vorarlberg wohnhaft" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andr%C3%A9-Pilz/" target="_blank">André Pilz</a></strong></p>
<p style="text-align: center">
<div id="attachment_3571" class="wp-caption alignleft" style="width: 201px"><a title="&quot;MAN DOWN&quot; bei Lovelybooks" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andr%C3%A9-Pilz/Man-down-229314467-w/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-3571            " src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/André-Pilz_Man-down_Cover-von-Verlagsseite2.jpg" alt="&quot;MAN DOWN&quot; bei Lovelybooks" width="191" height="313" /></a><p class="wp-caption-text">ISBN 9783852186238, Fester Einband, 275 Seiten, 04.02.2010 im HAYMON verlag</p></div>
<p style="text-align: left">
<p><strong><a title="André Pilz: Autor &amp; Mitglied bei Lovelybooks" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andr%C3%A9-Pilz/" target="_blank"><br />
</a></strong></p>
<p><strong>Man Down </strong><br />
Roman</p>
<p>&#8220;Kai ist 25 und am Ende: Nach einem schweren Arbeitsunfall findet er keinen Job mehr, seine Wohnung ist ein heruntergekommenes Loch, sein einziger Trost sind Alkohol und Drogen, mit denen ihn sein türkischer Kumpel Shane versorgt. Und da sind noch Shanes Brüder, die Kai Geld geliehen haben und ihn nun zwingen, für sie Drogen zu schmuggeln.</p>
<p>Dann begegnet Kai Marion, und plötzlich ist alles anders. Marion ist hübsch, Marion ist sexy, Marion ist witzig, und Marion mag ihn, trotz seiner zerrissenen Klamotten. Sie ist Kais große Liebe, das Licht am Ende seines Tunnels, und alles könnte gut werden &#8211; wenn da nicht ein fatales Geheimnis wäre, das Marion verbirgt, und wenn Kai nicht irgendwann klar werden würde, dass nichts so ist, wie es den Anschein hatte.</p>
<p>André Pilz erzählt eine große Geschichte von Liebe und Gewalt, von Freundschaft und Betrug, von Leidenschaft und Rebellion, die Geschichte einer verlorenen Generation in unserer Wohlstandsgesellschaft. Und er erzählt diese Geschichte genau so, wie sie erzählt werden muss: hart, direkt, authentisch und emotional.&#8221; (Klappentext)</p>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<blockquote><p><em><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular;font-size: small">»André Pilz hat sich mit Man down an ein Format gewagt, das in der deutschen Literatur bisher nur selten bespielt worden ist: den pechschwarzen Roman aus der multiethnischen Unterschicht. Eine düstere Welt, auch weil Pilz aus der Perspektive der Protagonisten erzählt, die keinen Weg kennen, der aus ihrer Misere führen würde.«<br />
Tobias Rapp, KulturSPIEGEL </span>2/2010 (Der &#8220;Spiegel&#8221;, 25.01.2010)</em></p></blockquote>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p>Wenn man den Autor schon unter den Mitgliedern von LOVELYBOOKS finden kann &#8230;<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>&#8230; für Euch gefragt:</strong></p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" /></strong>André, Leser/Innen die erstmals überlegen ein Buch von Dir zu lesen: was erwartet  sie, auf was sollten sie sich einstellen?</p>
<p><a href="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/André-Pilz.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3610" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/André-Pilz-150x150.jpg" alt="" width="32" height="32" /></a>Ich habe einmal in einem Interview gesagt, dass ich keine Wohlfühlliteratur  schreiben würde, und das verfolgt mich jetzt, aber es trifft auf meine Texte  natürlich auch zu: Der Held in meinem ersten Buch war ein Skinhead, die Heldin  im zweiten eine junge Frau aus Lateinamerika, die in Deutschland zur  Prostitution gezwungen wird, und jetzt ist der Held ein Arbeitsloser, der nach  einem Arbeitsunfall Schulden hat und nicht weiß, wie er die wieder loswerden  soll. In meinen Büchern gibt es heftige Typen, heftige Szenen, einiges an Sex  und Gewalt, alles in deftige Sprache verpackt. Es gibt aber auch immer poetische  Stellen &#8211; in &#8220;Man Down&#8221; eine Liebesgeschichte als zweiten Handlungsstrang. Ich  möchte ungern meine Bücher mit Büchern anderer Autoren vergleichen. Aber viele  Leser, die bisher meine Bücher mochten, mochten auch <a title="Irvine Welsh, UK (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irvine_Welsh" target="_blank">Irvine Welsh</a>, <a title="Breat Easton Ellis, USA (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bret_Easton_Ellis" target="_blank">Breat Easton  Ellis</a>, <a title="Charles Bukowski, USA (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Bukowski" target="_blank">Charles Bukowski</a>, <a title="Chuck Palahniuk, USA (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chuck_Palahniuk" target="_blank">Chuck Palahniuk</a>, <a title="David Peace, UK (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Peace" target="_blank">David Peace</a>, <a title="Henry Rollins, USA (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Rollins" target="_blank">Henry Rollins</a>, <a title="Selim Özdoğan, D (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selim_%C3%96zdogan" target="_blank">Selim  Özdoğan</a> oder <a title="Clemens Meyer, D (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_Meyer_%28Schriftsteller%29" target="_blank">Clemens Meyer</a>.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" /></strong>Und Leser/Innen die eines oder beide Deiner früheren Bücher (<a title="&quot;No Ilores, mi querida - Weine nicht, mein Schatz&quot;, 2005 erschienen" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andr%C3%A9-Pilz/No-Ilores-mi-querida-Weine-nicht-mein-Schatz-142760100-w/" target="_blank">No Ilores, mi querida &#8211; Weine nicht, mein Schatz</a> &amp; <a title="&quot;Bataillon d'Amour&quot;, 2007 erschienen" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andr%C3%A9-Pilz/Bataillon-d-Amour-144736690-w/" target="_blank">Bataillon d&#8217;Amour</a>) bereits kennen: auf was dürfen sie sich wieder freuen?</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3610" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/André-Pilz-150x150.jpg" alt="" width="32" height="32" />Ich bin meinem Stil treu geblieben. Natürlich will man sich als Autor  weiterentwickeln, aber großartige Experimente möchte ich keine machen. Rammstein  würden ja auch keine CD mit Reggaesongs aufnehmen, das wäre ja lächerlich. Nein  &#8211; ich schreibe aus dem Bauch, ich schreibe um mein Leben, ich versuche alles zu  geben, und ich glaube, ich weiß auch, was ich gut kann und was ich besser  bleiben lasse.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" /></strong>Was würdest Du gerne mit Deinen Büchern bei den Lesern/Innen bewirken?</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3610" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/André-Pilz-150x150.jpg" alt="" width="32" height="32" />In erster Linie schreibe ich ja für mich. Musik laut aufdrehen und ab geht die  Post. Was dann rauskommt, das weiß ich vorher gar nicht. Aber natürlich möchte  ich die Leute gerne aufwühlen. Ich mag das, dem Leser auch mal eins auf den Kopf  zu geben. Man kann das auch übertreiben, das ist mir klar, deshalb versuche ich  auch schön, die Balance zu halten. Also &#8211; wer ein Buch von mir in die Hand  nimmt, der riskiert auch etwas. Der muss sich manchmal warm anziehen. Dafür  gewinnt er vielleicht auch etwas. Einblicke in eine fremde Welt. Vielleicht  lernt er, Dinge von einer anderen Warte aus zu sehen.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" /></strong>Beim <a title="HAYMON verlag, A-Innsbruck" href="http://www.haymonverlag.at/" target="_blank">HAYMON verlag</a> hat man beide Augen zugedrückt und so darf ich für unsere Leser/Innen nicht nur die erste Leseprobe aus &#8220;Man Down&#8221; veröffentlichen &#8211; Du konntest auch selbst die Auswahl treffen. Zusätzlich hat Dir Dein Verlag  auch 5 Rezi-Exemplare &#8220;Man Down&#8221; genehmigt die Du zum Start Deiner LOVELYBOOKS-Gruppe <a title="IM GESPRÄCH mit ANDRÉ PILZ bei Lovelybooks" href="http://www.lovelybooks.de/gruppe/225342838/im_gespraech_mit_andre_pilz/" target="_blank">IM GESPRÄCH mit ANDRÉ PILZ</a> für eine <a title="&quot;MAN DOWN&quot; - gemeinsam lesen" href="http://www.lovelybooks.de/gruppe/225342838/im_gespraech_mit_andre_pilz/themen/?threadtitle=__talk___thema___leserunde_n__mit_dem_autor__was_soll_das_werden__wie_funktioniert_es____go_s___nogo_s_fuer_die_gruppe&amp;threadid=233199141" target="_blank">kleine Leserunde</a> vergeben konntest.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3610" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/André-Pilz-150x150.jpg" alt="" width="32" height="32" /></strong>Ich bin sehr gespannt auf den direkten Austausch mit meinen Lesern/Innen. Meine eigene Gruppe habe ich erst am Mittwoch (8.2.) eröffnet und ich war baff, wie schnell sich Teilnehmer für meine kleine Leserunde gefunden haben. Die freundlicherweise von meinem Verlag gestellten 5 Exemplare &#8220;Man Down&#8221; können bereits an ihre Besitzer versandt werden und es haben sich inzwischen weitere Mitglieder eingefunden die &#8211; mit einem bereits gekauften Exemplar &#8211; ebenfalls &#8216;mitlesen&#8217; werden. Ganz besonders hat es mich auch gefreut, dass sich aus dem LOVELYBOOKS-Mitgliederkreis einer meiner größten Fans  gemeldet hat. Für ihn überlege ich mir gerade eine kleine Überraschung &#8230; <img src='http://blog.lovelybooks.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-3608" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/btoya.thumbnail.gif" alt="" width="32" height="32" /></strong>André, ich danke Dir &amp; natürlich auch Deinem tollen Verlagsteam!</p>
<p style="text-align: center">••••••••••••••••••</p>
<p style="text-align: center"><strong>Viel Spaß mit der ersten Leseprobe aus &#8220;MAN DOWN&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: center">Mit freundlicher Genehmigung des<a title="HAYMON verlag, A-Innsbruck" href="http://www.haymonverlag.at/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-3632 aligncenter" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/schriftzug_haymon_farbig-300-13_beschnitten.jpg" alt="" width="175" height="32" /></a></p>
<p style="padding-left: 270px;text-align: left">
<p style="padding-left: 270px;text-align: left">
<p style="text-align: left"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px"><strong>3</strong></p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">„Dr. Rensing, das ist Kai Samweber.“</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">„Herr Samweber, nehmen Sie Platz. Nehmen Sie doch bitte Platz &#8230;“ Als Burcak zurück in das Vorzimmer zu ihrem Schreibtisch wollte, sagte er: „Du kannst bleiben, Burcak.“</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">Wenzel Rensing war jung. Verdammt jung. Und verdammt groß, mindestens 1,90. Er trug ein weißes Hemd, eine elegante Hose und spitze weiße Schuhe. Der Arsch war grad mal ein Jahr älter als ich und schon n verfluchter Staranwalt. Münchner Promis gingen bei ihm ein und aus. Den Kuli, mit dem er schrieb, den Kuli mit dem eingravierten Familienwappen hätte ich mir nicht mit dem Geld kaufen können, das ich im Monat Stütze bekam. Aber all die feinen Klamotten, Zauberkulis und weißen Schuhe nützten nichts – sein Gesicht war eine Katastrophe. Irgendwie schien da genetisch was schief gelaufen zu sein. All sein Geld konnte ihm nicht die Schönheitsoperationen bezahlen, die nötig gewesen wären, um aus ihm einen attraktiven Mann zu machen.</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">
<div id="attachment_3654" class="wp-caption alignleft" style="width: 102px"><a title="André Pilz bei LOVELYBOOKS" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Andr%C3%A9-Pilz/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-3654         " src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/André-Pilz_Profilfoto.jpg" alt="" width="92" height="107" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;MAN DOWN&quot; - Lesungen: ●3.3. A-Dornbirn, ORF-Landesstudio ●8.3. A-Innsbruck, Wagner&#39;sche Buchhandlung ●9.3. I-Neumarkt, Bibliothek ●10.3. A-Wels, Thalia ●17.3. D-Leipzig, Kriminacht ●18.3. D-Leipzig, Österreich-Café, 17 Uhr ●18.3. D-Leipzig, Skala, 22 Uhr ●14.4. A-Wien, Thalia, Mariahilferstraße ●15.4. D-München, Festival Wortspiele, 20 Uhr</p></div>
<p>Mir war ziemlich rasch klar, dass der Kerl total in Burcak verschossen war. Wie er sie ansah, wie er sie zufällig berührte, die Tonlage, in der er mit ihr sprach – so behandelte kein Chef der Welt seine Sekretärin. Schon gar kein junger, ehrgeiziger Anwalt, der auf dem Weg nach ganz oben war, selbst dann nicht, wenn die Sekretärin bald selbst ihr Studium abgeschlossen haben würde und eigentlich überqualifiziert war für den Job.</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">Deshalb das Theater hier. Deshalb wollte er nem Loser wie mir helfen. Er wollte sich helfen. Über mich sollte der Weg zu Burcaks Herzen führen.</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">Er lächelte mich an, startete seinen Apple und tippte auf seinem Handy rum.</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">Burcak und n Christ, das konnte der Rensing sich abschminken. Und zum Islam konvertieren wegen einer Braut? Dafür waren seine Schuhe viel zu weiß.</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">„Die Situation ist völlig aussichtslos“, sagte ich, gab meine Hände unter die Schenkel und wippte auf meinem Stuhl vor und zurück wie n Typ aus der Nervenklinik.</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">„Auf keinen Fall, Herr Samweber“, sagte Rensing und blickte mich kurz an. „Es gibt keine aussichtslosen Fälle.“</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">„Keine Chance, ich schwör.“</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">„Alles okay?“, fragte Burcak leise und sah mich misstrauisch an.</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">„Kaffee?“, fragte Rensing.</p>
<p style="text-align: left;padding-left: 120px">„Danke“, sagte ich und schüttelte viel zu heftig den Kopf. Ich war völlig zugedröhnt, hatte mir bei Shane die Kante gegeben. Wodka-Red Bull bis zum Abwinken, ein bisschen Gras, ein paar E’s und Schmerztabletten, alles durcheinander, es war ein großer Spaß gewesen, aber jetzt fühlte ich mich wie im freien Fall. Ich musste das hier hinter mich bringen, ehe ich auf den Boden klatschte.</p>
<p style="text-align: center;padding-left: 120px">••••••••••••••••••</p>
<p style="text-align: center;padding-left: 150px">
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schreiben für einen guten Zweck: Die 1. Anthologie-Ausschreibung von ZeilenWeise</title>
		<link>http://blog.lovelybooks.de/2010/02/03/schreiben-fur-einen-guten-zweck-die-1-anthologie-ausschreibung-von-zeilenweise/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 18:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BTOYA</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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		<category><![CDATA[Anthologie-Ausschreibung]]></category>
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		<category><![CDATA[ZeilenWeise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lovelybooks.de/?p=3317</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/02/03/schreiben-fur-einen-guten-zweck-die-1-anthologie-ausschreibung-von-zeilenweise/"><div class="wp-caption" style="padding:6px; float:left; margin:2px; margin-right:10px; margin-left:0px;"><div style="max-height:110px; overflow:hidden; text-align:center;"><img align="left" hspace="5" width="160" src="http://www.autorenforum-zeilenweise.de/images/smilies/icon_e_wink.gif" class="" alt=";)" title="" /></div></div></a>Das Autorenforum ZeilenWeise ist eine junge Plattform (gegründet im Sommer 2009), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, literaturbegeisterten Menschen die Möglichkeit zu geben, sich über ihr liebstes Thema auszulassen. Ob Autor, Rezensent, Kritiker oder Leser &#8211; uns ist jeder willkommen, der mit Enthusiasmus und Freude dem geschriebenen Wort frönt. Wir bieten dazu den passenden [<a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/02/03/schreiben-fur-einen-guten-zweck-die-1-anthologie-ausschreibung-von-zeilenweise/">Weiterlesen...</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify">Das <a title="Autorenforum Zeilenweise" href="http://www.autorenforum-zeilenweise.de" target="_blank"></a><a title="Autorenforum ZeilenWeise" href="http://www.autorenforum-zeilenweise.de" target="_blank">Autorenforum ZeilenWeise</a><strong><strong> </strong></strong> ist eine junge Plattform (gegründet im Sommer 2009), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, literaturbegeisterten Menschen die Möglichkeit zu geben, sich über ihr liebstes Thema auszulassen. Ob Autor, Rezensent, Kritiker oder Leser &#8211; uns ist jeder willkommen, der mit Enthusiasmus und Freude dem geschriebenen Wort frönt. Wir bieten dazu den passenden Rahmen und hoffen darauf, dass unser virtuelles Zuhause sich bald mit Leben füllen wird!</p>
<p style="text-align: justify">Hauptaugenmerk legen wir als Autorenforum natürlich auf die Textarbeit, hauptsächlich in den Bereichen Lyrik und Kurzgeschichte. Wir, die Autoren, möchten unter Gleichgesinnten unserer Arbeit (oder unserem liebsten Hobby <img src="http://www.autorenforum-zeilenweise.de/images/smilies/icon_e_wink.gif" alt=";)" /> ) nachgehen, voneinander lernen und versuchen, uns gemeinsam zu verbessern. Geplant ist außerdem, einmal jährlich eine Anthologie herauszugeben, die sich von ähnlichen Projekten durch den vorgegebenen Rahmen und den karitativen Hintergrund signifikant unterscheidet. (<a title="weiterlesen ..." href="http://www.autorenforum-zeilenweise.de/vorstellung.php" target="_blank">weiterlesen&#8230;</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center"><span style="color: #000000"><strong>&#8220;Das ZeilenWeise-Haus&#8221; (</strong><strong>Die Anthologie 2010)</strong></span></p>
<p style="text-align: center">Diese <a title="1. Anthologie-Ausschreibung" href="http://www.autorenforum-zeilenweise.de/Antho_akt_part1.php" target="_blank">1. Anthologie-Ausschreibung</a> soll der Unterstützung des kleinen Kinderheims Kuca Milorsda in Kroatien dienen *).</p>
<p><strong> </strong><em><a href="http://www.autorenforum-zeilenweise.de/Antho_akt_part1.php" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-3321 alignleft" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/0002-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" /></a></em></p>
<p style="text-align: justify">
<blockquote>
<p style="text-align: justify">Wir schreiben Geschichten rund um ein Haus und dessen Bewohner und wollen mit dieser Anthologie ein Experiment wagen. Mit dem Hintergrund des alltäglichen Geschehens in einem Wohnhaus möchten wir Lyrik und Prosa zu einem Paket schnüren und dabei die verschiedensten Sparten beider Literaturgattungen vereinen. Egal ob Horror, Phantastik, Drama, Liebesgeschichte oder Krimi: Alle diese Genres haben Platz in unserem Haus.</p>
<p>Das Haus besteht aus 4 Stockwerken mit 28 Wohnungen, von denen sich der Autor eine aussuchen und für sich reservieren kann. Er schreibt seine eigene Geschichte über den Bewohner und am Schluss werden alle Geschichten miteinander verknüpft. Klingt vielleicht ein wenig kompliziert, ist es aber nicht.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<ul type="disc">
<li>Eine Auswahl der Texte wird, sobald verfügbar, an verschiedene seriöse Verlage geschickt um das Projekt vorzustellen.</li>
<li>BOD- oder DKVZ- Veröffentlichungsmöglichkeiten <span style="color: #cc0000">kommen <span style="text-decoration: underline">nicht</span> in Frage</span>.<span style="color: #333333"> </span></li>
<li>Die Rechte der einzelnen Texte liegen bei den Autoren und verbleiben auch dort.</li>
<li><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline">Die Autoren spenden ihr Honorar aus dem Erlös des Buches für den guten Zweck.</span></span></li>
<li>Angestrebt wird eine Veröffentlichung (soweit der oder die Verlage mitspielen) zum letzten Quartal des Jahres 2010.</li>
<li>Es wird angestrebt für Autoren einen Kaufrabatt und/oder ein Belegexemplar zu ermöglichen.</li>
<li>Die Autoren werden im Buch per Steckbrief vorgestellt.</li>
</ul>
<p style="text-align: center"><strong><span style="color: #000000">Vielleicht habt Ihr ja auch Interesse?</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Michael-Romahn/"><img class="aligncenter size-full wp-image-3359" src="http://blog.lovelybooks.de/wp-content/uploads/2010/02/0012.jpg" alt="" width="155" height="181" /></a></span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000"> </span></strong>LOVELYBOOKS-Mitglied <a title="demish" href="http://www.lovelybooks.de/mitglied/demish/" target="_blank">demish</a>, der Autor <a title="Michael Romahn" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Michael-Romahn/" target="_blank">Michael Romahn</a>, hat sich bereits für eine Wohnung am &#8220;ZeilenWeise-Platz&#8221; entschieden und wer ebenfalls mitmachen möchte, darf sich gerne an ihn wenden.</p>
<p>Für Teilnehmer, die sich auf diesen Beitrag hin anmelden, bietet ZeilenWeise eine bevorzugte Accountfreischaltung an.<span><em><em> </em>(Die nötige Info dazu kann von mir oder Michael Romahn eingeholt werden).<br />
</em></span></p>
<p>_______________________</p>
<p>*) <span>Die Hauptinitiative zur Unterstützung des Kinderheims</span> Kuca Milorsda<span> ging und geht von dem Urlauberforum <a title="Adriaforum" href="http://www.adriaforum.com" target="_blank">Adriaforum</a> aus. </span><span>Das Autorenforum <a title="ZeilenWeise" href="http://www.autorenforum-zeilenweise.de/" target="_blank">ZeilenWeise</a> unterstützt dieses Projekt als Partner.</span></p>
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