
Es ist Freitag, die Sonne lacht, es ist warm und ich mache mich auf den Weg nach Freising. Dort angekommen, begrüßt mich die gemütliche Altstadt, in der ich dann auf Maggie Stiefvater und Judith Schwemmlein treffe. Seit dem Interview auf der Buchmesse in Frankfurt kennen wir uns, schade nur, dass Mr. Rail an meiner Seite fehlt. Wir begrüßten uns kurz, das Interview sollte dann 13.30 Uhr beginnen. Nun war es endlich so weit, gemütlich in der Sonne des Steakrestaurants sitzend, antwortet Maggie auf meine Fragen. Es macht einfach Spaß sich mit ihr zu unterhalten, sie ist immer gut gelaunt und redet gern über ihre Bücher und ihr Leben als Autorin.
Davon möchte ich euch nichts vorenthalten, schließlich habe ich auch einige Fragen von euch Lovelybooksusern mitgenommen und gestellt. Vielen Dank dafür, hier kommen die zusammen gefassten Antworten und einiges mehr von der Autorin die momentan auf Platz 13 der Hardcover Spiegelbestsellerliste steht.
Maggie Stiefvater begeistert bereits mit „Nach dem Sommer“ und „Ruht das Licht“. Der Roman „In deinen Augen“ soll im September 2012 bei script5 erscheinen. Die Frage ob es bei einer Trilogie bleibt, konnte eindeutig mit „Ja“ beantwortet werden. Einige User haben auf Maggies Blog die Ankündigung bzw. Vorstellung eines vierten Teils gesehen. Auf die Frage lacht Maggie, der Blogbeitrag war wirklich falsch, sie ist mit drei Büchern vollig zu frieden, dies merkt man ihr auch an. Sie ist glücklich damit, dass es im letzten Teil ein eindeutiges Ende gibt, verrät uns aber nicht, ob es gut oder schlecht für die Liebe zwischen Grace und Sam ausgeht. Aber so viel sei verraten, Maggie Stiefvater, die eigentlich Heidi Hummel heißt, hat eine Vorliebe, ihre Bücher nicht mit einem einfachen Happy End enden zu lassen.
Sie selbst liest auch sehr gern, vor allem die Bücher von der Autorin Diana Wynn Jones. Auf ihrem Blog “Words on Words”, den sie selbst gestaltet und versucht so oft wie möglich mit Beiträgen zu füllen, hat Maggie eine eigene Kategorie mit ihren Lieblingsbüchern erstellt, dort findet ihr die Autoren und Autorinnen, die sie begeistern und sie beim Schreiben ihre Bücher inspiriert haben.
Maggie ist absolut witzig, ihr müsst sie einfach mal selbst erleben. Sie arbeitet perfekt mit Mimik und Gestik, das Schönste für mich war ihre Erklärung, warum ihr erstes Buch „shiver“ heißt und nicht wie erst geplant „still wolf watching“. Ihr Verlag meinte, sie müsse unbedingt den Titel wechseln, denn geht es hier um „still wolf watching“ (Maggie formt ihre Hände zu Wolfsohren und hält sie sich über den Kopf und anschließend zu Kreisen und hält sie über ihre Augen) also um die Wölfe, die beobachten oder geht es um „still wolf watching“ (Maggie tut, als schaue sie durch ein Fernglas auf die Wölfe) also darum, dass die Wölfe beobachtet werden. So ist das im Englischen, es gibt oft mehrere Bedeutungen. Also wurden die drei Titel „shiver“, „linger“ und „forever“ gewählt. Alle drei Worte sollten auf „er“ enden und bedeuten soviel wie frösteln, bleiben und für immer.
Was sich der deutsche Verlag Script5 mit dem Coverdesign und vor allem den Titeln einfallen lassen hat, findet Maggie absolut klasse. Die drei Titel ergeben im Ganzen den Satz „Nach dem Sommer ruht das Licht in deinen Augen“. Die komplette Aufmachung findet sie mehr als gelungen und rundum ansprechend. Ein Glücksgriff.
Ein neues Buch wird es nach der Trilogie auf jeden Fall geben und zwar einen Einzelband. Einen deutschen Titel gibt es bisher noch nicht, aber der amerikanische steht fest und kann verraten werden. „The scorpio races“ wird das Buch heißen. Inhaltlich wird es um Pferderennen und um die Liebe gehen. Auch in Deutschland wird das Buch verlegt, wir müssen uns aber noch bis zum Jahr 2012 gedulden, denn dann bringt es Script5 auf den Buchmarkt.
Irland findet Maggie wunderschön und sehr gern würde sie dort einmal ganz lange Urlaub machen. Verwandte hat sie dort keine, aber die irische Musik fühlt sich für sie wie Heimat an. Alle in ihrer Familie spielen Instrumente und singen und musizieren für ihr Leben gern, vor allem die besagte irische Musik. Es ist nie wirklich still bei ihr und aus diesem Grund kommt Musik in allen ihren Büchern vor. Musik ist wie die Luft zum Atmen für sie, ein Leben ohne wäre undenkbar.
Als sie anfing zu schreiben, machte sie einen Aufruf übers Internet, dass sie Buchbegeisterte sucht, die gern mal ihr Manusskript lesen und Kritik üben wollen. So gelangte sie an ihre heutigen engen Freundinnen Brenna Yovanoff und Tessa Gratton, mit denen sie täglich im Kontakt steht und auf “Merry Sisters of fate” schreibt. Die beiden sind von Maggies Seite nicht mehr wegzudenken. Der Austausch mit den anderen Autoren und Autorinnen ist Maggie sehr wichtig, diesen haben ihr mit ihren Meinungen schon oft geholfen. Beide dürfen neben ihrer Schwester als erste ihre Manuskripte lesen, ihre neuen Buchideen anhören.
Maggie lacht über die Frage, ob sie sich noch erinnert, wo sie an welchem Tag auf Lesereise war oder ob sie zum Schluss die Bilder vertauscht und beispielsweise Bilder aus Freising zu einem anderen Kontinent zuordnet. Das passiert ihr nicht, meint sie, denn gerade hier gefällt es ihr sehr gut. Sie mag keine großen Städte, merkt sich die vielen kleinen Orte und hatte außerdem hier in Deutschland ein besonderes Erlebnis. Bei der Fahrt nach Neuschwanstein hat sie in Füssen eine Straße wieder erkannt. Diese hatte sie vor einiger Zeit persönlich für einen Fan anhand des zu ihr geschickten Fotos abgezeichnet. Wahnsinn.
In Frankfurt haben wir bereits erfahren, dass die Bücher verfilmt werden. Diese werden es tatsächlich. Im Jahr 2012 soll der erste Film in den amerikanischen Kinos anlaufen. Bisher gibt es bereits das vollständig fertig geschriebene Drehbuch und der Regisseur ist Maggie bekannt und sehr symphatisch. Wer es ist, bleibt geheim, einen Trailer gibt es bereits und sie hofft Hollywood beeilt sich, denn sie kann es kaum erwarten ihr Buch auf der Leinwand zu sehen und vor allem die Schauspieler zu treffen. Der Trailer zum Buch steigert die Spannung und Vorfreude.
Nach dem Interview lernte ich Margarete von Schwarzkopf kennen und auch Max Felder. Beide sind gemeinsam mit Maggie auf Lesereise und verstehen sich sehr gut. Ein klasse Team. Aus irgendeinem Zufall kamen wohl Maggie und Max auf Spitznamen zu sprechen. Bei einer Lesung hat sich Maggie in einen Namen verliebt, der in einem späteren Buch auftachen wird und Max Felder wurde Kettensäge „the chainsaw“ getauft.
Gemeinsam ging es dann ins Kino Camera in Freising, wo die Lesung, welche von der Buchhandlung Pustet geleitet wurde, stattfinden sollte. Ein ganzer Kinosaal stand Maggie und ihren Begleitern zur Verfügung, in denen über 50 begeisterte Fans von ihr warteten. Die Lesung an sich war einfach spitzenmäßig, anders kann ich es nicht sagen. Frau von Schwarzkopf als Dolmetscherin begrüßte das Publikum und begann dann ein Gespräch mit Maggie im Interviewstil, welches unnachahmlich wider zu geben ist. Sie stellte ihre Fragen an Maggie kurz in Deutsch, dann in Englisch und übergab das Wort an Maggie. Diese antwortete herzlich, vor allem mit vielen kleinen schauspielerischen Einsätzen. Sie verstellte ihre Stimme, spielte mit Mimik, Gestik und Humor. Einfach symphatisch, echt und 100% Maggie Stiefvater wie sie Mr. Rail und ich schon in Frankfurt kennen lernten. Frau Margarete von Schwarzkopf übersetzte anschließend ihre Antworten und es hätte Stunden so weiter gehen können.
Ihr Leben als Autorin ist wahnsinnig aufregend und durch ihre ganzen Touren passieren ihr die lustigsten Erlebnisse. Einige davon versucht sie nach und nach in ihren Büchern unter zu bringen. Max Felder, den wirklich gutaussehenden jungen Mann an Maggies rechter Seiten mit der atemberaubenden Stimme, sollte nicht vergessen werden. Er ist die Stimme von Sam auf den vertonten Ausgaben der Bücher. Bekannt auch als Stimme von Jacob Black im Film “Twilight”. Er las die Stelle am Anfang des Buches, welche im Buchgeschäft spielte, als Grace ihm zum Geburtstag gratulierte und später noch die Stelle in der Sam mit Grace im Tonstudio ist. Auch ihm hätte man stundenlang zuhören können, wie er spricht, wie er betont, wie er atmet, sich einfach wahnsinnig authentisch in seine Rolle hineinversetzt. Das weibliche Geschlecht im Kinosaal war berauscht, ich bekam Gänsehaut, als er mit seiner Stimme an der man sich nicht satt hören kann, „Sam“ sagte. Ich unterbreche jetzt das Schwärmen und kann nur sagen, dass Maggie Stiefvater und Max Felder gemeinsam zu erleben, sensationell war.
Maggie erzählte außerdem, bevor die Lesung begann, dass sie absoluter Rilke Fan ist, daher ist auch ein Zitat im Roman von ihm zu finden. Ihre besonderen Charaktere gestaltet Maggie so, dass alle irgendetwas musikalisches an sich haben bzw. Musik schwingt immer mit. Als Eisprinzessin bezeichnet sie ihre Romanfigur Isabell. In allen steckt ein Stück Maggie und sie sagt über sich selbst, dass sie früher wie Isabell war. Nach außen hin eiskalt, in ihrem inneren aber warm und herzlich. Besonders ist auch Cole, er verändert sich in ihrem Roman über die Seiten hinweg, gerade dafür liebt Maggie ihn. Die Inspiration der Veränderung brachte Maggie von ihrer damaligen Lesereise mit.
Ansonsten sagt Maggie über sich, dass sie pragmatisch ist. Dies hat sie von ihrem Vater, der Notarzt ist. Als sie als Jugendliche aus der Schule nach Hause kam, hatte er sich mit der Kettensäge verletzt, wollte sich aber nicht seinen Kollegen anvertrauen und verarztete sich einfach selbst. Er hatte kein Problem sich selbst zu nähen und für Maggie war das ganze Blut kein Grund zum Sorgen machen, da sie solche Vorfälle gewohnt war. Pragmatisch eben.
Und dann kam die Frage aller Fragen, warum ausgerechnet ein Wolfsbuch bzw. warum faszinieren Maggie die Werwölfe und wie kam es dazu. Wölfe faszinieren sie, aber nicht die Monster Werwölfe. In Budapest hatte Maggie das Erlebnis sich den Wölfen gemeinsam mit einem Wolfstrainer anzunähern. Diese Zeit hat sie genossen und sie verzaubert. Auch hatte sie Angst bzw. großen Resepkt vor den Tieren, die zur Begrüßung dem Menschen in die Hand beißen. Ein unglaubliches Gefühl hat außerdem ihr Geheul in ihr erzeugt, bei dem der Wolfsmann begann und das ganze Rudel antwortete. Ein Wolf ist für sie weder gut noch böse, ein interessantes Tier und sie wollte über das reale Tier schreiben, losgelöst von jeglicher Moralvorstellung. Ein Buch über Idenditätsverlust, was ihr mehr als gelungen ist. In das Buch konnte sie auch eine Idee von einem Schulbesuch umsetzten, welche sie fasziniert hat.
“Ruht das Licht” ist ein Roman über Folgen, über das, was danach passiert. Was passiert, nachdem du herausgefunden hast, dass dein Freund ein Wolf ist, was passiert, nachdem du geheilt wurdest, obwohl du dachtest, dass alle Hoffnung verloren ist, was passiert, nachdem du jemand geworden bist, mit dem du nicht leben kannst.
Neben Mr. Rail und meinem Buch hat Maggie Stiefvater noch ein drittes signiert. Dieses sucht noch ein fantastisches Zuhause und zwar bei demjenigen User der kommentiert, was er an Wölfen faszinierend findet.
Vielen Dank Maggie Stiefvater für das Interview und die wahnsinnig unterhaltsame Lesung.Weiterhin viel Erfolg undomm bald wieder nach Deutschland, es ist ein Vergnügen dich zu treffen!
P.S. Ich hoffe Maggie konnte die 5 Tage Urlaub im Anschluss an ihre Lesereise in Deutschland voll ausschöpfen, denn in diesen Tagen wollte sie ihren Roman, an dem sie aktuell schreibt, beenden.




[...] Klick auf den Wolf und ihr gelangt zum vollständigen Artikel auf dem Blog.Lovelybooks. Dort habt ihr die Möglichkeit ein bereits signiertes Exemplar von „Ruht das Licht“ zu [...]
1000 Kilometer für ein Interview. Maggie auf Weltreise abgefangen und mehr Interview als in allen Printmedien zusammen. Ein signiertes Buch für wahre Fans.
Was will man mehr? Nichts!
Ein mehr als gelungener Einblick in das Seelenleben einer Erfolgsautorin und alles in so privater Atmosphäre, als wäre es zuhause im Wohnzimmer passiert. Hut ab!
Wäre gerne dabei gewesen – war auch in der Nähe, und wir haben uns ja trotzdem danach noch gesehen.
Ich finde Wölfe seit dem Zeitpunkt faszinierend, an dem ich meine beste Freundin kennengelernt habe, die zufällig Wolf mit Nachnamen heißt. Seitdem sind sie eines meiner liebsten Motive. Ich habe Wolfpostkarten im Zimmer hängen, eines dieser schönen Poster, bei denen man den Wolfkopf sieht, der den Mond anheult…
Und über die signierte Ausgabe würde ich mich natürlich riiieesig freuen
Wölfe sind wunderschön und geheimnisvoll. Ich liebe ihre Augen, sie wirken intelligent und voller Tiefe, man kann sich in ihnen verlieren und sie ewig anstarren.
Ich bewundere das Rudelleben, wie sie untereinandere harmonieren, sich verständigen, leben und jagen wie ein perfekt eingespieltes Team.
Sie sind gefährlich und wunderschön, zum Kuscheln und Fürchten.
Kurz: Ich liebe Wölfe und daher auch die “Wolves of Mercy Falls” – Bücher. Kann Teil 3 kaum noch erwarten.
Wölfe haben mich von klein auf fasziniert. Ich war schon immer eine Tierliebhaberin und habe alle möglichen Tierdokus und -bücher verschlungen, aber Wölfe mochte ich immer am liebsten. Sie sind elegant, strahlen Stärke und Intelligenz aus. Die Art, wie sie sich um ihren Nachwuchs kümmern, die Jagd… Selbst die Anime-Serie (also die japanische Zeichentrickserie) “Das Dschungelbuch” habe ich allein wegen der Wölfe geguckt, für Mowgli habe ich mich nie interessiert ^^. Und selbst 20 Jahre später hat die Faszination nicht nachgelassen – etwas das bei mir eher selten der Fall ist. So bin ich letztendlich auch auf die “Wolves of Mercy Falls”-Bücher gestoßen – quasi Pflichtlektüre, wenn man Wölfe mag und nicht die typischen Werwolfsgeschichten liest.
Eigentlich fand ich Wölfe überhaupt nicht faszinierend, bis ich “Nach dem Sommer” gelesen habe
Mich interessieren eher die Komplikationen, die mit einer Wandlung zu tun haben, die Problematik, wenn man weder ganz Mensch noch ganz Wolf ist und die Hierarchie, wenn man sich in ein bestehendes Werwolfrudel einklinken muss. (wie z. B. auch bei “Jägerin des Mondlichts”). “Normale” Wölfe sind für mich daher nichts besonderes. Naja, von fantastischen Wesen zu träumen ist ja auch viel schöner
Wölfe fand ich schon immer fasziniernd. Sie haben einfach eine unglaubliche Gruppendynamik in ihrem Rudel. Es sind ganz klar verschiedene Rollen festgelegt, an die sich die Wölfe halten müssen. Die Hierachie ist klar festgelegt und jeder muss sich ihr fügen.
Noch faszinierender sind natürlich Werwölfe. Wie sich wölfisches und menschliches Verhalten vermischen können, wie die Werwölfe davon beeinflusst werden und natürliche ihre Verwandlung.
Shiver ist längst nicht das einzige Werwolfbuch, das ich gelesen habe aber doch auf jeden Fall eins der schönsten und besten!
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Wow – klasse Kommentare von euch – vielen Dank dafür.
Die Faszination ist groß, ich bin gespannt, was ihr noch alles über Wölfe zu erzählen habt.
Ende der Woche wird der Gewinner des signierten Buchs “Ruht das Licht” gezogen und hier bekannt gegeben.
Weiter so – LG Bini
Ein wirklich schöner Beitrag über die Lesung von Maggie. Ich hab’s diesmal leider nicht zu einem der Termine geschafft, hab sie aber letztes Jahr in Dublin live gesehen und kann mich noch lebhaft an ihre witzigen und schauspielerischen Antworten auf alle möglichen Fragen erinnern
Von Wölfen bin ich noch gar nicht so lange fasziniert, eigentlich fand ich immer Raubkatzen viel spannender. Aber dann kam der Film “unsere Erde” raus und eine der Szenen zeigt einen Wolf bei der Jagd und ich war wirklich begeistern von der Eleganz und Schönheit, die der Wolf dabei ausstrahlte. Gerade weil Werwolf-Bücher und -Filme seit dem immer beliebter wurden, gabs noch einige Gelegenheiten über Wölfe zu lesen bzw. sie in Filmen zu sehen. Besonders gefallen mir dabei “natürliche” Wölfe wie eben bei Maggies Geschichte oder auch dem Film “Blood&Chocolate”. Das liegt wahrscheinlich daran, dass gerade das wilde und unberechenbare Wesen der Wölfe die Faszination für mich ausmacht. Diese unglaubliche Stärke beim Jagen und Kämpfen und gleichzeitig die Unsicherheit und Zurückhaltung gegenüber fremden Gerüchen und Gestalten. Auch das Rudelverhalten mit den komplizierten Strukturen und Hierarchien finde ich interessant. Das scheint uns so ähnlich zu sein und trotzdem wirkt ihr Denken ganz anders und für uns unvorhersehbar. Fremdartig und doch irgendwie vertraut, dabei noch schön anzusehen… was kann man daran nicht faszinierend finden
lg Sarista
Ein tolles Interview! Die Autorin scheint sehr sympathisch zu sein.
Wölfe … ich würde gar nicht sagen, dass ich von ihnen fasziniert bin, aber das liegt vor allem daran, dass ich noch keine Bücher gelesen habe, in denen der Wolf im Vordergrund steht. Bei der Biss-Reihe hatten die Wölfe ja sozusagen eine Nebenrolle. Umso mehr interessiert es mich, ein Buch zu lesen, dass sich mit den Wölfen bzw. mit Menschen, die sich verwandeln, beschäftigen. Ich möchte wissen, ob das Thema auch mich näher fasziniert und fesselt.
Und … bei den Büchern von Maggie Stiefvater (zumindest die deutschen) sind die Cover so unglaublich schön! Auch das ist faszinierend *lach*
LG, StellaCometa
Wunderschöner Beitrag, ForeverAngel. Ich hatte durch deinen Kommentar gerade ein fantastisches Wolfbild vor Augen…
Ich kenne die Bilder, die du angesprochen hast: ich habe ganz viele Postkarten davon, die sind aber auch echt schön.
Ich habe die Wolves of Mercy Falls im Original gelesen und liebe nicht nur die Geschichte, sondern auch die Cover. Band 3 liegt auf meinem SUB, die Post hat ihn Anfang der Woche vorbei gebracht. Eine signierte Ausgabe würde mich riesig freuen
Das Interview ist echt schön geworden, schade, dass ich nicht in der Nähe war und selbst hinfahren konnte. Vielleicht kommt sie mit Band 3 ja noch mal nach Deutschland und dann etwas weiter zu mir
Abgesehen davon, dass ich Wölfe unglaublich süß finde, fasziniert mich das Rudelleben. Ich selbst kann mir einfach nicht vorstellen, dass das funktioniert, was wohl daran liegt, dass ichs gern abwechslungsreich mag. Mal den Ton angebend, mal erleichtert anderen folgen. Aber immer nur das eine…
An der Buchreihe interessiert mich auch die Verwandlung. Wie sich der Prozess auf den Körper auswirkt und auf die Psyche. Wie es wohl wäre, sich im Winter verwandeln zu müssen. Oder die Gewissheit, irgendwann kein Mensch mehr zu sein. Irgendwie hat das etwas Tröstliches, oder nicht? Jemand, der sich vor dem Tod fürchtet, würde dieses Schicksal doch sehr begrüßen (abgesehen davon, dass sie schon verdammt jung für immer Wolf bleiben, das ist der Haken): er würde genau wissen, dass er nach der letzten Verwandlung noch weiter lebt, sogar noch ein langes Wolfleben vor sich hat. Aber in dieser Hülle hätte er keine Angst mehr vor dem Tod, weil er nicht fähig ist, darüber nachzudenken.
Hmm.
Ich hör lieber auf, bevor ich anfange, ein Essay darüber zu schreiben!
Ein schönes Interview, und eine schöne Darstellung von Maggie.
Ich hoffe sehr, sie bei ihrer nächsten Lesereise treffen zu können!
Nun, ich liebe Wölfe, bin schon immer fasziniert von ihnen.
Warum? Schwer in Worte zu fassen.
Weil sie wild, ungezähmt sind, und doch irgendwie ja die Vorfahren unserer domestizierten Hunde sind. Kaum vorstellbar, diese scheuen, ruhigen Wesen und einen Chihuahua in ein Verwandtschaftsverhältnis zu setzen…;)
Was mich aber vor allem an ihnen beeindruckt, ist ihre Ausdrucksstärke; sie sind richtige Persönlichkeiten und scheinen immer äußerst klug, ja wissend, wenn sie mit ihren ruhigen Wolfsaugen in deine Richtung blicken, als wüssten sie mehr als man selbst…
Wurde der Gewinner schon gelost?
Der Gewinner wurde gerade gezogen. Danke an die Losfee Claudi-Marina.
Herzlichen Glückwunsch an Sabine, das Los mit deinem Namen wurde gezogen, das Buch geht diese Woche noch auf den Weg zu dir.
Vielen Dank für eure tollen Kommentare, so langsam wächst auch bei mir die Faszination der Wölfe ;o)
Zum dritten Teil wird es sicher auch wieder einen Bericht zum Buch und ein Interview mit Maggie geben.
Liebe Grüße – Bini
Ohhhh, yippiiiiiiiie!
Ach, wie toll!
Danke Danke Danke! Ich freu mich so!
D
*durch die wohnung hüpf*
Das richtige Interview zur richtigen Zeit… gutes Näschen, Frau rasende Reporterin:
http://www.lovelybooks.de/buecher/Unterhaltungsromane/Beste-Buchneuerscheinung-Hardcover-September-2011-602895741/
Und das bei stärkster Konkurrenz (national besonders)… Wir gratulieren. Maggie hat Magie!