Kaixo: Treffen mit Mikel Babiano – Unberuehrbar.de

Gastbeitrag von Leserreporterin BlnFleur zum Treffen mit Mikel Babiano.

Um 17 Uhr hatten sich einige Mutige verabredet um gemeinsam der Einladung Mikel Babianos zur Übergabe eines geheimen Dokuments nachzukommen. Bei dem Dokument sollte es sich um eine Seite des Tagebuches, das Bea Sarstedt (unsere Hauptfigur) im Nachlass ihrer Großtante fand, handeln. Schon im Vorfeld herrschte Verwirrung… warum konnte Mikel ausgerechnet diese Seite nicht übersetzen?

Nachdem wir anfangs nur zu viert am S-Bahnhof Treptower Park standen, waren wir bis 17.30 Uhr schon zu sechst und da wir uns an Ort und Stelle noch einmal umsehen wollten, machten wir uns auf den Weg zum Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park. Als wir nichts auffälliges feststellen konnten, begaben wir uns zum Fuß der Soldatenstatue und warteten dort auf Mikels Ankunft. Nach einer kurzen Verspätung traf er kurz nach 18.30 Uhr am Treffpunkt ein. Auf seine Bitte hin begaben wir uns die Treppe hinauf, direkt vor den Eingang des Mausoleums auf dem Hügel.

Er fragte uns, wie wir von Bea und seiner Arbeit für sie erfahren hatten. Wir erzählten ihm von den Postkarten und Lederbeuteln und dass wir auf Beas Blog besorgniserregende Nachrichten von ihr gelesen hatten. Er erzählte, dass er das Tagebuch für sie übersetzt hat und bei dieser einen Seite Probleme damit hatte sie zu entziffern. Ausserdem äußerte er die Vermutung, dass noch andere hinter dem Dokument her sind. Erst kurz vorher wurde bei ihm zuhause eingebrochen und seiner Ansicht nach, hatte das etwas mit der Tagebuchseite zu tun. Plötzlich wurde er ganz nervös als ein Jogger die Treppe hochgerannt kam und auch meine Mitstreiter und ich spannten uns etwas an, doch die Gefahr sollte von anderer Seite drohen. Nachdem der Jogger wieder verschwunden war und Mikel uns noch ein paar Fragen beantwortet hatte, war der Moment der Übergabe gekommen. Als Mikel die Mappe mit der Seite des Manuskriptes öffnete, wurde mir sofort klar warum er Probleme mit der Übersetzung hatte. Doch ich kam gar nicht dazu weiter darüber nachzudenken, denn nur einen Moment später zog plötzlich Markus, der auch schon bei der Lesung in Hamburg dabei war, ein Messer aus der Tasche und hielt es Mikel an den Hals. Obwohl ein anderer Begleiter eine Waffe zog und versuchte Mikel auf diese Weise zu befreien, konnten wir nicht verhindern, dass er entführt wurde. Der Entführer hatte Unterstützung dabei und so hielt uns der Ziellaser eines Scharfschützengewehres zunächst davon ab, ihnen weiter zu folgen. Dennoch versuchten wir es, was uns aufgrund der schon eingebrochenen Dunkelheit leider nicht gelang. Vollkommen verwirrt liefen wir noch einmal den Weg vom Hügel bis zum Ausgang ab und sahen nach ob die Entführer etwas liegen gelassen hatten.

Als wir die Hoffnung schon fast aufgegeben haben, meldete sich mein Handy. Eine SMS von Mikel! Der Inhalt war: “n 52grad29,158,e013grad28,929,”. Uns war sofort klar, dass es sich dabei um Geokoordinaten handelte. Glücklicherweise hatte einer unserer Mitstreiter ein GPS-Empfangsgerät dabei, sodass es ein leichtes war zu den Koordinaten zu gelangen. Zu unserem Glück befand sich dieser Ort nur einen knappen Kilometer von uns entfernt, also machten wir uns sofort auf den Weg dorthin. Die Koordinaten wiesen auf eine Stelle am Spreeufer, auf eine Anlegestelle für Schiffe um genau zu sein. Vorsichtig näherte sich einer unserer Leute einem der Schiffe und versuchte zu erkennen ob und was dort vor sich ging. Im Innenraum des Schiffes brannten Kerzen und eine Person war zu erkennen. Schnell bemerkten wir, dass es sich dabei um Mikel handelte, also stiegen wir schnell aufs Schiff. Glücklicherweise war Mikel unverletzt und es schien ihm gut zu gehen. Die Entführer hatten ihn gehen lassen, nachdem er ihnen das Manuskript ausgehändigt hatte. Doch was die Entführer nicht wussten, gestand uns Mikel vor Ort: Er hatte ihnen nur eine verfälschte Kopie ausgehändigt. Das Original befand sich noch in seinem Besitz und dieses händigte er uns nun dort aus.

Doch plötzlich erneute Aufregung. Einer der Mitspieler (siedler_2005) bemerkte, dass sich draußen auf dem Steg die Entführer näherten. Anscheinend hatten sie Mikels Täuschung bemerkt und uns gefunden. Er sprang vom Schiff um die Entführer aufzuhalten und ermöglichte es uns so abzulegen und zu flüchten. Ca. 10 Minuten später ließ uns die Besatzung des Schiffes wieder von Bord. Kurz darauf verabschiedete sich Mikel von uns und versprach uns noch auf sich aufzupassen und wenn möglich bei einem Freund zu übernachten.

Daraufhin beschloss auch unsere Gruppe sich zu trennen. Während ich mit zwei anderen noch einen Abstecher in ein nahegelegenes Restaurant machte um die Ereignisse noch einmal zu besprechen, fuhr einer anderer noch einmal zurück zur Anlegestelle, an der wir siedler_2005 verloren. Was er dort fand, erschreckte ihn zutiefst. Auf dem Steg waren Blutspuren zu sehen. Und auch unsere Versuche ihn per Handy zu erreichen, schlugen bisher fehl. Auch heute, einen Tag später, ist er nicht zu erreichen!

Was ist mit siedler_2005 passiert? Was hat es mit den komischen Symbolen auf sich? Genau das gilt es nun herauszufinden. Wer miträtseln möchte und wer wissen möchte, was andere vermuten, kann sich im ARGR-Forum melden!

Wer sich das Event noch einmal auf Video angucken möchte kann dies hier tun!

Dein Kommentar: