Userin Orca4380 berichtet über ihren ereignisreichen Besuch der diesjährigen RinCon 2010.
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Am Freitag den 15.10.2010 war es wieder soweit, die RingCon öffnete für drei Tage im Maritim Hotel in Bonn ihre Pforten. Für mich war es der erste Besuch und da ich natürlich schon viel darüber gelesen habe, war ich sehr gespannt und konnte es kaum erwarten.
Meine Freundin und ich reisten bereits am Donnerstag mit dem Auto an. Laut Routenplaner sollten es 5 Stunden Fahrt sein, dank Stau und Futterpause waren es letztendlich fast 7 Stunden. Aber wir sind doch noch angekommen.
Nach dem Einchecken und frisch machen, habe ich mich dann mit Lovelybooks Userin Claudia-Marina getroffen.
Es gab für sie zu unserem Zweierlovelybooksusertreffen leckere Schokoküsse aus der Schweiz. Nach ein paar Beweisfotos für Binea und die Mädels aus der Lovelybooks Undercovergruppe und einer gemütlichen und langen Plauderrunde musste sie leider wieder zum Zug.
Ich ließ den Abend noch mit meinen Bekannten, unter anderem vom Twilight Forum Forks-Bloodbank, ausklingen. Und dies sollte auch der letzte Abend dieses Wochenendes sein, an dem ich recht früh ins Bett kommen sollte, wie ich im Nachhinein feststellte.
Freitag: Zum Glück hatten wir gestern schon unsere Conbadges und Armbändchen geholt. Somit mussten wir nicht Schlange stehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück (wer weiß wann man wieder Zeit für was zu Essen hat) enterten wir dann die RingCon. Das Programm war so umfangreich und vielseitig, dass es schwer fiel sich für etwas zu entscheiden. Unsere Entscheidung fiel dann auf Marcel Bülles – “Die zehn besten Fantasybücher aller Zeiten”. Ich habe es nicht bereut, denn Marcel stellte seine Top 10 mit soviel Spaß und Humor vor, dass ich mich schon auf seinen Beitrag für 2011 – “Die zehn schlechtesten Fantasybücher” – freue.
Nach dem Panel von Kyle Schmid und Dylan Neal von Blood Ties, war ich Fan der beiden. Der Saal lachte fast ohne Pause. Ich muss mir dringend diese Serie auf DVD besorgen und kann euch diese vorab schon ans Herz legen.
Bevor dann die Twilight Panels starteten, wollten zwei Freundinnen und ich noch unbedingt bei den Photosessions ein Bild mit den Phelps-Twins (George und Fred Weasley – HP (Harry Potter)), spätestens seit da, bin ich HP-Fan. Die zwei sind wirklich nett.
Beim Charlie Bewley (Demetri – Twilight) Panel fragen wir uns, was hat der eingeworfen? Charlie hüpfte wie ein Gummiball über die Bühne und seine Jogginghose ließ keinen Platz für Fantasie.
Die Opening Ceremony war dafür ein absolutes Highlight. Mark Ferguson war der Master of Ceremony und führte mit jeder Menge Spaß durch die Eröffnungsfeier. Leider waren die 90 Minuten viel zu schnell vorbei.
Anschließend kam dann das Panel der Phelps-Twins, dass ich mir nach der Photosession auf keinen Fall entgehen lassen durfte.
Dann war auch schon Zeit sich für den Vampirball zu richten. Der Ball war allerdings nicht so der Hit und deshalb verbrachten wir den Rest des Abends und einen Großteil der Nacht bei der Party im Foyer. Dort lief man übrigens öfters mal an dem einen oder anderen Star vorbei, wie auch beim Frühstücksbüffet jeden Morgen.
Nach einem kurzen Forks-Bloodbank-User-Treffen gingen wir zum BooBoo Panel. (Ich wünschte, er wäre mein kleiner Bruder.) Und danach ging es dann ohne Unterlass weiter. Talentwettbewerb (wow, was für super Kostüme und Performens), Phelps-Twins Panel Nr. 2, Panel von Julia Jones (Leah Clearwater – Twilight) und dann das Konzert von Cultus Ferox. Und natürlich wieder die Party im Foyer bis in den frühen Morgen.
Sonntag: Nach dem Frühstück war leider auschecken angesagt. Aber die Con war noch nicht vorbei. Erster Stopp Robert Vogels Vortrag Vampir-Serien, dann restliche Autogramme besorgen. Nach einer kurzen Essenspause ging es zum Twilight Panel. Die fünf Darsteller hatten sichtlich Spaß auf der Bühne.
Froh gelaunt gingen wir dann zum Vortrag von Ulrike Wyche – “Twilight, der neue Vampir oder was beißt denn da”. Wir hofften auf einen lustigen Vortrag und bekamen lediglich Hasstriarden dieser Frau zuhören. Ihre an den Haaren herbei gezogenen Vergleiche, zeigten lediglich ihren Neid auf den Erfolg von Stephenie Meyer. Nachdem einige Twilight Fans ihre Thesen mehrfach widerlegt haben, verlor die gute Dame ihren roten Faden und ein RingCon Mitarbeiter befreite sie dann aus ihrer misslichen Lage. Nach dem Austausch von Email-Adressen mit anderen Fans, schafften wir es gerade noch in die zweite Hälfte vom Kiwi-Panel. Nächstes Jahr schaue ich es mir aber komplett an, denn Craig Parker, Lori Dungey, Mark Ferguson und Jed Brophy sind besser wie jeder Comedy-Star.
Leider kam danach schon die Closing Ceremony und somit das Ende eines wundervollen Wochenendes. Ich hatte leider auf der Heimfahrt den Con Blues.
Vor lauter Kostümen, Stars und Events, habe ich es doch echt zu keiner Lesung der anwesenden Autoren geschafft… ;o))
Und freue mich schon total auf die RingCon 2011, für die ich das Ticket diesen Monat noch kaufen werde.
Einmal RingCon, immer RingCon!




War ein toller Abend – und die Schokoküsse sind super-lecker! Und der Bericht ist total gut gelungen!
Wow, herzlichen Dank für diesen Bericht!
Da werd ich direkt etwas traurig, nicht dabei gewesen zu sein.
Lg
Toller Bericht. Hab ihn erst jetzt entdeckt. War eine tolle Con 2010 und meine Karten und das Hotel für 2011 sind schon gebucht. Kann es jedem nur empfehlen.