Gewinnspiel zu “Wo die Liebe bleibt” von John Bowe

"Wo die Liebe bleibt" - gewinnt mit eurer eigenen Liebesgeschichte eines von zehn Exemplaren der Geschichtensammlung von John Bowe!

Die Liebe: Man könnte meinen, darüber sei alles von allen gesagt – denn jeder hat schließlich seine eigenen Erfahrungen mit diesem Gefühl. Wie völlig unterschiedlich diese Erfahrungen zugleich aber tatsächlich sind, zeigt dieses besondere Buch, das keine Ratschläge erteilt und keine These verteidigt, sondern anhand wahrer Geschichten die Spielarten der Liebe am Anfang des 21. Jahrhunderts dokumentiert.

John Bowe hat dazu Hunderte von langen Gesprächen mit den unterschiedlichsten Menschen geführt. Er hat Frauen und Männer, Alte und Junge, Reiche und Arme aus allen Milieus getroffen und ihre Geschichte mit der Liebe aufgeschrieben. Dabei ist es ihm gelungen, seinen Gesprächspartnern jeweils eine eigene, unverwechselbare Stimme zu verleihen. Wie etwa der 5-jährigen Kayla, die überzeugt ist, dass »Gott die Liebe in uns reingetan hat«, oder dem 86-jährigen Fred White, der sagt: »Es gibt wahre Liebe. Sie ist wahr, wenn man sie wahr macht.«

Die Geschichten, die dieses Buch versammelt, sind beglückend und bestürzend, sehr fremd oder auch ganz vertraut, und immer wieder auf überraschende Weise tröstlich, denn sie zeigen, wie unberechenbar die Liebe ist und dass man gerade deshalb immer und überall mit ihr rechnen muss.

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Wir verlosen zehn Exemplare der Geschichtensammlung “Wo die Liebe bleibt” des amerikanischen Autors John Bowe und wollen dafür von euch passend zum Thema eure ganz persönliche Liebesgeschichte lesen. Schreibt uns bis einschliesslich Donnerstag, 02. September 2010, eine, vielleicht eure eigene Liebesgeschichte – die Länge & Qualität sind dabei egal. Wir verlosen dann am Donnerstag unter allen Teilnehmern die zehn Exemplare und freuen uns schon auf eure Beiträge!

Beim Arche Verlag findet ihr eine Leseprobe von “Wo die Liebe bleibt” sowie weitere Infos zum Autor.

Update 03.09.2010: Die Gewinner wurden soeben ausgelost und per Email benachrichtigt: Claudia, Sabine, Petra, savvy, akoya, Oliver, Stephanie, DaLola12, Mirka und Charlotte. Vielen Dank für eure tollen Geschichten & eure Teilnahme!!!

37 Kommentare

  1. NiliBine70

    Wenn schon Liebesgeschichte, dann meine eigene ;-)

    Mein jetziger Mann war “damals” der Nachbar meines Bruders. Und unsere erste Begegnung lief so ab, dass John Bon Jovi im Fernsehen viiiiel interessanter war, als der Typ, der sich da mir gegenüber in den Sessel flezte…

    Monate später… Der Nachbar hatte Geburtstag, hatte meinen Bruder eingeladen und gleich gefragt, ob er ihm irgendwie bei den Fressalien helfen könne. Klar, sagt mein Bruder, meine Schwester kann suuper Pizza machen, ich frag sie mal und dann kommt sie auch mit….
    War auch ganz lustig, die Pizza war lecker und hinterher von 3 Blechen glaub ich nix mehr da…

    Aber immer noch keine Liebe, nur eventuell sowas wie körperliche Anziehung ;-)

    Noch viiiiel viel später, 2 Jahre und eine stürmische Affäre, es bestand irgendwie außer der Tageszeit kein Kontakt zwischen IHM und mir. Ich wollte an einem schönen Tag zu meinem Bruderherz, da steht ER vor der Tür, himmelt sein Fenster an und berichtet mir voll Stolz, dass er die Gardinen ganz allein ausgesucht und gesteckt hat usw. Und da hats -warum auch immer- kazong gemacht…

    Es kam noch eine stürmische Zeit, mit auseinandersein und dann kam das ultimative, er wollte mich zurück, hat mich mit Tränen und über meine Mutter (wie clever!) zurückbekommen und seitdem sind wir zusammen. Das ganze ist jetzt fast 17 Jahre her und trotz aller Unkereien, er ist der Mann meines Lebens und wird es bleiben! Er war immer alles in einer Person für micht, Geliebter, Freund, bester Kumpel, Fels in der Brandung, Stein, an dem ich mich aufreiben kann und deswegen liebe ich ihn mit jeder Faser meines Herzens!

  2. Nik75

    Es war vor 16 Jahren Faschingsmontag. Ich ging mit einigen meiner Schulfreunde auf einen Karnevalsball und habe mich als Baby verkleidet mit Schnuller und allem Drum und Dran. Eigentlich hatte ich keine Lust dazu denn die meisten meiner Freunde gingen mit Freund oder Freundin hin. Nur ich war solo. Die anderen haben mich aber überredet mitzukommen also ging ich doch hin. Zuerst war mir richtig langweilig aber dann habe ich angefangen mit einem netten Typen zu quatschen der sich als Mönch verkleidet hatte. Irgendwie hat es zwischen uns gefunkt und wurden am Ball ein Paar. Wir sind heute nach 16 Jahren immer noch zusammen und haben mittlerweile unseren 4 Jährigen Sohn Simon.

    Über das Buch würde ich mich sehr freuen.

  3. Arwen10

    Liebe ist vielfältig. Sie kann glücklich oder unglücklich sein. Beide Arten habe ich kenengelernt. Ich berichte nun von meiner ersten Liebe. Ich war 12 Jahre alt und sollte mit meiner Klasse auf die Rollschuhbahn fahren. Der Busfahrer hatte blaue Augen und schwarze Haare und ich habe mich auf der Stelle verliebt. Da ich wußte, dass die Busse der gleichen Firma dauernd bei mir zu Hause vorbeigefahren sind, habe ich ab dann die Busse beobachtet und mit der Zeit herausgefunden, wann mein Busfahrer bei uns vorbeigefahren ist. Ebenso habe ich dem Busunternehmen (15 km von zu Hause entfernt) dauernd einen Besuch abgestattet und bei einer weiteren Fahrt, habe ich dann sogar den Namen des Busfahrers herausgefunden. Ich war nun dauernd unterwegs, um meinen Busfahrer irgendwo zufällig zu treffen. Das hat dann so lange gedauert, bis ich mich in jemand anderen verliebt habe. Diese Liebe zu dem Busfahrer war gleichzeitig schön und furchtbar traurig zugleich, weil unerfüllt. Denn ich habe nie mit ihm gesprochen, war ja auch viel zu jung, es war eine “Liebe” aus der Ferne. Immerhin hat das Ganze beinahe 3 Jahre gedauert….

  4. Verena

    ### Der erste Kuss ### [eine romantische Kurzgeschichte]

    Es war im letzten Sommer, als ich beschloss, mit meiner besten Freundin die Ferien in einem Jugendcamp zu verbringen. Die Fahrt dauerte nicht lange, so dass wir pünktlich zum Mittagessen ankamen. Danach wurde uns vom Campleiter ein Platz für unser Zelt zugewiesen. Am Abend versammelten sich alle Kinder am Lagerfeuer, um dort Würstchen zu grillen. Wir hatten im Camp viele Freunde gefunden, mit denen wir viel unternahmen, wie zum Beispiel Kanufahren auf dem nahe gelegenen Fluss, Fahrradfahren oder auch Wandern.

    Eines Abends wollten ich, meine Freundin und noch ein paar andere Kinder Flaschendrehen spielen. Dabei stellte der, auf den die Flasche zeigte, eine Frage, die alle, auch er, beantworten mussten. Zuerst zeigte die Flasche auf meine Freundin. Ihre Frage lautete: „ Bist du schon einmal von einem Jungen beziehungsweise von einem Mädchen geküsst worden?“ Meine Freundin sowieso. Sie hatte ihren ersten Freund mit zwölf Jahren gehabt. Auch alle anderen waren bereits nicht mehr ungeküsst. Nur ich noch! Irgendwie war mir das ziemlich peinlich, doch ich sagte: „ Ich will eben noch auf den Richtigen warten.“

    Als es schon spät war, saß ich noch auf einer Parkbank und träumte ein bisschen vor mich hin. So bemerkte ich nicht, wie plötzlich Jonas, der auch beim Flaschendrehen mitgemacht hatte, von hinten an mich herantrat. „ Du bist die einzige von uns, die noch nicht von einem Jungen geküsst worden ist“, sagte er und ich schreckte aus meiner traumhaften Versunkenheit auf. „ Mmm. Ja, das stimmt.“, antwortete ich. „ Ja wie lange willst du denn noch ungeküsst bleiben?“ „ Weiß nicht.“ „ Das werden wir ganz schnell ändern.“, beugte sich über mich und küsste mich direkt auf den Mund. Wie lange dieser Kuss dauerte, weiß ich nicht, denn es kam mir vor, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Es war mein erster Kuss, den ich von einem Jungen bekommen habe und er war wunderschön.

    Copyright by Verena
    [diese Kurzgeschichte von mir gibt es auch auf e-stories]

  5. Josephine

    Liebe …..

    Liebe schönes Gefühl wenn man es erfährt. Ich habe zwei Kinder aber wirkliche liebe war zu den Vätern nicht. Seid ca. 1 Jahr weiß ich was es heißt zu lieben und zwar vom vollen Herzen her. Nur leider ist es ein Problem darüber zu sprechen.liebe zu meinen Kindern habe ich jeden Tag auch wenn es oft anstrengend ist. Doch wie würde ich Liebe beschreiben, mhhh mal kommt sie schleichend mal mit einem Satz, und bei manchen versteckt sie sich. Liebe kann auch leid heißen, wenn seine eigene Liebe nicht erwidert wird. Aber es kann das schönste Gefühl der Welt sein, man kann mit Liebe berge versetzen und man hat durch sie einen starken zusammenhat. Ich erzähle mal meine Geschichte, meine Tochter ist heute 6 Jahre alt und kommt morgen in die Schule. Als ich mit ihr schwanger geworden bin, war ich mitten in der lehre. Ich hatte das Glück das meine Eltern für mich 2 Monate eingesprungen sind damit ich sie zu ende machen kann. Durch 12 Stunden Arbeit am Tag mo -sa konnte ich nicht richtig anfangen liebe für mein Kind zu entwickeln, da es immer unbewusst war.Ich dachte nur wie soll das nur werden, aber irgendwann im 8 Monat hatte ich ein komisches Gefühl, bin zum Frauenarzt und da dieser gesagt hat es ist alles ok bin ich sofort danach zum Krankenhaus, ein paar stunden später lag ich im OP und meine Tochter kam per Notkaiserschnitt zur Welt. Manchmal denkt man, man liebt nicht aber es ist einfach nur unbewusst, meine liebe zu meiner Tochter hat mich dazu gebracht das ich meinem Arzt nicht glaube und habe ihr damit das leben gerettet. In diesem Fall ist Hass und liebe sehr nahe, da ich Hass für meinen Arzt empfinde selbst heute noch 6 Jahre später den er hätte sehen müssen das ich fast kein Fruchtwasser mehr hatte und meine Tochter die Nabelschnur um den Hals hat. Liebe kann vieles überstehen aber man kann sie auch vernichten durch unbeholfene Fehler. Ich kann bis heute dem Menschen den ich liebe es nicht sagen, vielleicht ist man deshalb alleine aber wer weiß was noch kommt, vielleicht gebe ich mir aus liebe mal einen Ruck. Leider kenne ich Liebe nicht wirklich, die Menschen die sagten ich liebe dich haben einen Körperlich und seelisch weh getan, die Angst ist oft zu gross.

  6. Piezke

    Meine Liebesgeschichte: Liebe 2.0

    Ich schrieb ihn an, weil ich ihn für jemand anderes hielt. Der Irrtum war schnell geklärt, die Gespräche gingen weiter. Nachdem wir uns das erste Mal getroffen haben ging alles ganz schnell und die Liebe war groß. :)

    Seit fast 2 Jahren wohnen wir zusammen und malen und die gemeinsame Zukunft aus.

  7. Es ist nicht meine Geschichte, aber einen Prosatext, den ich vor einer Weile veröffentlichte – über Liebe, die über den Tod hinausgeht, über das Sehnen und Vermissen und die Tatsache, dass man über manches einfach nicht hinwegkommen kann. Der Text ist in einer Art Briefform abgefasst, in Zwiesprache mit dem, der ging.
    ________

    Es ist ja nicht so, als hättest du keine Spuren hinterlassen. Als wärest du gekommen und gegangen und der nächste Windstoß hätte alles weggefegt oder die nächste Welle alles weggewaschen. Nein, du bist gekommen und hast etwas von mir genommen, von dem ich mir nicht sicher bin, ob ich es zu geben bereit war. Du hast ein Stück meines Selbstbewusstseins genommen und meine Liebe, meine Hoffnung und meine Begeisterung. Ich weiß selbst, dass du das gar nicht wolltest, dass du der letzte war, der gehen und dann auch noch etwas von mir mitnehmen wollte. Du hast immer gesagt, ich solle weitermachen, wenn du nicht mehr da wärest, das Leben leben, dass ich mir mit den strahlendsten Farben ausgemalt habe, bevor ich dich kennen lernte. Das Problem ist, dass die Farben, die mit dir kamen, alles übertönt haben, das ich nicht mehr auch nur den Hauch einer Ahnung habe, wie es ohne unser Kennenlernen hätte werden sollen, mein Leben, dieses Erwachsenwerden, das Gesamtkunstwerk. Da ist nur dieses Bild von dir und mir, als Paar, als Familie, eines Tages gemeinsam in einem Altenheim. All das, was ich mir in den letzten fünf Jahren vorgestellt habe, das habe ich mir nur mit dir vorstellen können und das hast du auch gewusst, als du mein Gesicht zwischen deine Hände genommen hast und gesagt hast, ich dürfe niemals aufhören. „Hörst du?“, hast du gesagt. Und dann diese unglaublich ermüdende Phrase, etwas, das ich schon so oft gehört habe, seit du nicht mehr da bist: Dass ich niemals auch nur daran denken dürfe aufzugeben. Das sagen die, die noch nie so etwas Wertvolles verloren haben wie ich: Dich. Und du hast es gesagt, weil du stark sein wolltest für mich, weil du wusstest, dass ich die sein würde, die an so etwas kaputt ginge.

    Du starbest im März vor drei Jahren und hobest damit meine ganze Welt aus den Fugen. Noch mehr, als du es in den Jahren tatest, die ich mit dir hatte. In den glücklichen Jahren. Ich weiß noch, wie ich deine Hand gehalten habe, als du mir gesagt hast, dass es Krebs ist und wie du nach jeder Chemo gelitten hast, es aber nicht zeigen wolltest, ja, nicht einmal zulassen. Es ging nicht nur mir nah, dass du gehen würdest, es ging dir ebenso nah, dass du mich zurücklassen würdest müssen. Vielleicht, weil wir uns beide so sehr darauf verlassen hatten, dass wir miteinander alt werden würden. Sterben war uns nie als Alternative in den Sinn gekommen, als das, was uns aufhalten würde. Wir hatten diese phrasenhafte Sehnsucht danach, jung zu sterben immer als pietätlos empfunden, als etwas, das die Menschen in unserem Alter sagten, mit denen wir nicht befreundet sein wollten.

    Früher habe ich den März geliebt. Jetzt ist er unauslöschlich mit deinen letzten Worten, deinem letzten schwachen Lachen, deinem letzten „Ich liebe dich“ verbunden. Und vor allem mit deinem letzten Atemzug. Ich werde nie vergessen können, wie sich deine Brust ein letztes Mal hob und senkte und dann nie wieder.

    Was von dir geblieben ist? Fotos und Videos, deine Bücher und DVDs, deine Tagebücher und die Briefe, die du mir in unseren gemeinsamen Jahren schriebest. Die Briefe, die ich immer und immer wieder in die Hand nehme. Der letzte ist auf zwei Wochen vor deinem Tod datiert. Du hast gewusst, dass dir nicht mehr viel Zeit bliebe. Dein letzter Brief endete mit: „Ich glaube nicht, dass es einen Himmel gibt. Und selbst wenn: Ich könnte ihn nicht genießen, denn er wäre nichts anderes als ein Platz an dem du nicht bist.“ Ich habe den Brief ein paar Wochen nach deinem Tod gefunden, als ich endlich die Überwindung aufbringen konnte, die Laken zu wechseln und deinen letzter Brief zwischen Laken und Matratzen liegen sah. Du musst gewusst haben, dass ich ihn dort niemals sofort finden würde. Und du musst auch gewusst haben, dass ich mich vielleicht umgebracht hätte, hätte ich den Brief zu früh gefunden. Obwohl auch ich eigentlich nicht an einen Himmel glaube, in den ich dir hätte folgen können.

  8. radieschen

    tja, die liebe,manchmal würde ich sie gerne revulotionieren,erweitern,die grenzen aufheben,aber die gesellschaft macht es einem nicht einfach…
    meine liebesgeschichte fängt ganz klassisch an:
    wir begegneten uns sylvester bei einem gemeinsamen freund, ich sah ihn gar nicht, nur seinen wunderbaren hund.dieses wuschelige etwas verleitete mich diese etwas unbestimmte zeit nach zwölf mit ihm zu verbringen.plötzlich spürte ich beim kraulen eine zweite hand,schaute erschreckt auf und blickte in tiefgründige blau-grüne klunker.wir suchten die ganze nacht das gespräch und unsere nähe, ich habe mich nie wieder so verliebt.
    wir sind jetzt fast 10 jahre zusammen und haben zwei kinder,dennoch ist die liebe für uns zu etwas großem,universellem geworden.natürlich ergaben sich dadurch probleme…eine ehe nicht im klassischen sinne,sondern eher eine innige freundschaft, die viel unverständnis hervorruft.die frage,kann man denn mehrere menschen gleichzeitig lieben und einander nicht verlieren, begleitet uns seit jahren und läßt uns viele diskussionen bestreiten, aber wenn ich ehrlich bin, bestärkt uns das nur.ja, es ist schwierig, aber nur durch weiterentwicklung bleibt die liebe doch bestehen, gönnen können und respektieren.
    dadurch habe ich so viel gelernt und dafür liebe ich ihn um so mehr!

  9. KateRose

    hi ja ich will hier teilnehmen und dies ist meine geschichte, die erklärt warum ich angefangen habe an Schicksal zu glauben.

    Vor circa 4 Jahren lernte ich einen Jungen kennen, ich nenne in hier nicht beim Namen, S. Wir wurden zu besten Freunden und irgendwie kam mal der Spruch: eine ältere Ausgabe von mir würde perfekt zu dir passen. Wir lachten oft über diesen Spruch den S. war 2,5 Jahre jünger und mit 16 Jahren ist das to mutch!! ;)

    1.5 Jahre vergingen, in dieser Zeit, ging ich bei seiner Familie ein und aus und S. wechselte die Schule. Er kam in die Klasse mit seinem älterem Bruder Y.. S. gefiel das nicht immer, da man so gut zwischen den Brüdern vergleichen kann.
    Dann, im Februar 2008 musste auch ich die Schule wechseln und kam wie das Schicksal es wollte in die Klasse meines besten Freundes.

    Zu dieser Zeit hatte ich einen Freund ST. nur leider lief das überhaupt nicht mehr…

    Am 2. Schultag kam es das wir Zeichenuntericht hatten, leider war S. krank und ich wusste nicht wen ich abzeichnen sollte da ich die meisten noch nicht kannte. Zufällig sprach mich H. an, er hatte davon gehört das ich gut zeichnen konnte und wollte das ich ihn porträtiren sollte. Neben H sass Y. den ich aus langeweile auch mal hinzuzeichnete. In der Pause zeigten Y und H. stolz mein (ihr) Porträt und so kam ich ins gespräch mit Y.
    als wir kurz alleine waren fragte er mich: du hast Kummer, was ist los?- So perblex wie ich war lief ich einfach davon, bei mir stimmte einiges nicht, mein (noch)freund, meine eltern meine noten und der Schulwechsel gefiehl mir auch noch nicht.

    Später schrieb ich ihm eine Notiz und entschuldigte mich für mein davonlaufen und das ich nicht darüber sprechen möchte.

    Die Tage verstrichen und ich lebte mich ein in der Klasse. Bei einem Basketballspiel im Turnen bekam ich keine Luft mehr, da es niemand bemerkte schlich ich mich raus um Luft zu schnappen doch es wurde nicht besser und ich bekam panik. Aus irgendeinem Grund kam Y. mir nach. Er sah mich total verheult mir luft zuzuwedeln. Sein erster gedanke, ihr muss ich helfen. Er nahm mich in den Arm strich mir durchs Haar und
    PENG die Liebe kam mir wie angeworfen ( echt Zielsicher;). Ich beruhigte mich, dank seinen tröstenden Worte und berührungen und kam dann langsam auch wieder zu luft, obwohl mir die sofort wieder wegblieb als ich ihm ins gesicht sah. Ich bedankte mich und lief (mal wieder) davon.Als ich zurück in die Halle kam erklärt ich meinem Lehrer ( der inzwischen bemerkt hatte das ich fehle), was passiert wahr ( ohne Y. gross zu erwähnen).
    An diesem Abend rang ich mit mir selber den ich wollte nciht mit dem Bruder meines besten Freundes zusammen sein, da dies womöglich nur ärger bedeuten würde. und obwohl ich mit S. schon so lange befreundet war, hatte ich seinen Bruder nur 2-3 mal gesehen, was mich glauben lässt das shcicksal wollte es so.
    ein Tag darauf schrieben wir wie wild sms, und ich wartete auf jedes weitere sms sehnsüchtig.
    Samstag…ich mache schluss mit meinem (jetzt ex)freund. Kurz darauf steht Y. in der tür um mich zu trösten ( ich bat ihn zu kommen weill ich ablennkung brauchen könnte (wer’s glaubt…!!).
    Innerhalb von einer Woche kamen wir zusammen wir konnten uns einfach nichtmehrvon einander fernhalten.

    Der Spruch von meinem besten Kollege: eine ältere Ausgabe von mir würde perfekt zu dir passen.
    Seit dem 27.03.2008 sind wir nun glücklich ein paar, haben glück leid und ärger überstanden trotz unseren jungen Jahren. ( ich bin nun 19 Jahre alt)
    Zur zeit planen wir viele Reisen und endecken immernoch gemeinsame interessen.

    Ich werde immer ganz schwärmerisch dabei.

  10. Charlotte

    Meine private Liebesgeschichte ist nicht besonders romantisch oder außergewöhnlich, aber es gibt da eine Textstelle in dem Song “Ironic” von Alanis Morrisette: Meeting the man of my dreams…. and then meeting his beautiful wife…

    So erging es mir, als ich meinen heutige Ehemann das erste Mal sah. Liebe auf den ersten Blick könnte man sagen, wenn man daran glaubt. Ich weiß nur noch, dass ich völlig hin und weg war und einige Minuten brauchte, um zu realisieren, dass das Mädel neben ihm seine damalige Freundin war. Kurze Zeit später fiel mir auch ein, dass ich ja selber kein Single war und damit war die Sache auch erstmal erledigt, bis wir uns knapp zwei Jahre später wiedersahen.
    Nachdem jeder von uns vorsichtig bei einem gemeinsamen Freund (unserem späteren Trauzeugen) nachfragte und Erkundigungen über den jeweils anderen einzog, war die Sache dann auch in kürzester Zeit geklärt. Für mich stand schon am nächsten Tag fest, dass ich den Mann fürs Leben gefunden hatte und drei Jahre später an genau dem Tag haben wir auch geheiratet. Das ist jetzt schon 10 Jahre her (wow!) und wenn um uns herum gerade alle Bekannten sich trennen und scheiden lassen, bin ich immer noch felsenfest davon überzeugt, dass er und nur er der einzige Mann ist, mit dem ich mein ganzen Leben verbringen will.

  11. Stefanie82

    Meine/Unsere Geschichte ist wohl eher eine, bei der man den Kopf schütteln könnte.
    Wir spielen beide World of Warcraft und ich hatte einen Bekannten dort, mit dem ich mich mal getroffen habe. Dieser Typ, nennen wir ihn X war sich nicht sicher, was er von mir wollte. Es war ein Treffen, von dem ich behaupten würde es wäre überflüssig, wenn da nicht die Nachgeschichte wäre…
    X ist in einer Gilde (einem Zusammenschluss von Leuten) gewesen in denen auch mein jetziger Partner ist.
    Über X lernte ich Michi(meinen Schatz) dann kennen, wir unterhielten uns nur kurz.
    X und ich passten überhaupt nicht zueinander (wir waren auch nicht zusammen), aber irgendwann gab es dann streit zwischen uns, weil ich das Gefühl hatte, er spielt nur mit mir.
    Michi fragte mich irgendwann, wieso ich mit X nichts mehr unternehme und ich konnte bei ihm dann so richtig ablästern.
    Hätte ich gewusst, das aus uns irgendwann etwas wird, dann hätte ich sicher nicht über einen anderen Mann geredet, aber alles was dann kam war einfach nicht geplant.
    Wir redeten die nächsten Wochen und Monate recht viel miteinander, telefonierten und wollten uns eigentlich zu Silvester sehen. Da Michi aber nur ein paar Tage frei hatte, haben wir das treffen verschoben.
    Am 09.01.2009 war es dann soweit. Ich fuhr gegen 12:30 Uhr vom Ruhrpott nach Bayern – 730 Kilometer! Das Radio meiner Mutter war kaputt, aber da ich seit 6:30 auf war, war ich so kaputt, dass ich das Gefühl hatte einzuschlafen. Also: Heizung aus und dann habe ich mir selbst was vorgesungen, immer lauter… bloß nicht einschlafen. Unterwegs war ein kleiner Unfall und so kam ich erst gegen Mitternacht an.
    Wir sprachen noch ein paar Stunden miteinander und wir merkten beide, dass es gefunkt hat. Vom nächsten Tag an waren wir einfach zusammen. Im Mai zog er dann von Bayern ins Ruhrgebiet – vorher haben wir uns alle 2 Wochen gegenseitig besucht, da wir beide keine Internetbeziehung führen wollten. Am 10.07.2009 kniete er sich mit einem Strauß roter Rosen vor mich hin und fragte, ob ich seine Frau werden mag. Ich sagte ja. Seit dem sind wir verlobt und mittlerweile planen wir auch Kinder mit ein.
    Viele glauben ja, dass eine Internetbekanntschaft nichts werden und schon garnicht halten kann – vielleicht zeigen wir damit, dass es doch geht.

  12. Gurke

    Bevor ich meinen Freund kennenlerne, hatte ich überhaupt keine Lust mehr auf Männer… zuviele Enttäuschungen hatte ich bereits in meinem Leben. Single bleiben, das ist es doch! Da bleibt einem wenigstens das meiste enttäuschende erspart.

    Vor einem Jahr wohnte ich noch mit einer sehr guten Freundin in einer WG zusammen. Bevor sie ihr Studium in einer anderen Stadt begann, brauchte sie natürlich ein anderes Zimmer in der Nähe ihrer neuen Uni. Also ab ins Auto und los geht die Suche. Von früh bis abends wurde nichts anderes gemacht, als Wohnungen zu besichtigen. Am Ende des Tages waren wir nur noch enttäuscht. Entweder waren die Zimmer einfach nichts für sie oder es gab viel zu viele Bewerber auf das neue Zuhause…
    Wir wollten schon fast wieder nach Hause fahren, da fiel uns ein gemeinsamer Bekannter ein, den wir schon lange nicht mehr gesehen hatten. Was gibt es denn besseres als einen spontanen Besuch? Der studierte auch gerade und wohnte – wie soll es auch anders sein – ebenfalls in einer WG.
    Die Wiedersehensfreude war groß, das musste natürlich gefeiert werden. Und dann traf ich IHN. Er hat mir sofort gefallen und das beruhte glücklicherweise auf Gegenseitigkeit. Wir verbrachten einen wunderschönen Abend!!

    Das Ende vom Lied? Heute nach einem Jahr sind wir miteinander immer noch so glücklich wie am ersten Tag. Er ist mein Partner und mein bester Freund! Wir sind einfach ein Team mit unglaublich vielen gemeinsamen Interessen. Außerdem war in seiner WG noch ein wundervolles Zimmer frei – somit war dann auch meine nun studierende Freundin versorgt. Schon toll wie das Leben so spielt.

  13. Melanie

    Alle sagen immer: “Du findest die Liebe erst dann, wenn du sie nicht mehr suchst.”, aber man selbst glaubt nie wirklich daran. Bis es schlussendlich dann doch passiert:

    Ich habe sie durch das Internet gefunden. Allerdings in keinem Chat oder Single-Forum, sondern auf einer Webseite, die Mitfahrgelegenheiten vermittelt! So unglaublich es auch klingt.. Ich hatte eine Mitfahrgelegenheit im Angebot, also inserierte ich dort. Eines Tages klingelte dann mein Handy und eine fremde Männerstimme fragte mich, ob ich noch einen Platz frei hätte, er suche eine Mitfahrgelegenheit für eine Freundin, die momentan kein Handy habe und sich deshalb nicht selbst melden könne. Ich sagte zu und nach einem kurzen, netten Gespräch legten wir auf. Wenige Tage später klingelte mein Handy jedoch wieder, erneut war ER es und fragte, ob nun alles klappen würde mit der Mitfahrgelegenheit. Dieser Anruf schien mir eigentlich ziemlich sinnlos (und Jahre später sollte ER mir gestehen, dass er mich nur nochmals angerufen hatte, weil er meine Stimme nochmals hören wollte), aber trotzdem freute ich mich, hatte ich ihn beim ersten Telefonat ja genauso sympathsich gefunden wie er wohl mich. Wir redeten relativ lange, erzählten uns gegenseitig ein wenig aus unserem Leben und lachten sehr viel. Am Ende sagte er sogar: “Irgendwie bereue ich es fast ein wenig, dass ich nicht AUCH in der Mitfahrgelegenheit mitfahre.”
    Wenige Tage später fand dann die Mitfahrgelegenheit statt, ich lernte die Freundin von ihm kennen und wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Ich kann nicht leugnen, dass ich mich besonders bemühte ihr zu gefallen, wollte ich doch, dass sie IHM im Nachhinein nur positives von mir erzählte! Allerdings musste ich mich gar nicht allzu sehr anstrengen, wir verstanden uns auch so sehr gut und waren direkt auf derselben Wellenlänge. Als wir auf halber Strecke eine kleine Pause einlegten, rief ER sie plötzlich an, um zu fragen, wo unser Endziel sei, ob er sie irgendwo abholen solle, da wir erst spät nachts ankamen und keine Bahnen mehr fuhren. Sie stimme natürlich sofort zu und ich bemerkte bereits in dieser Sekunde ein paar kleine Schmetterlinge in der Magengegend, ich hatte ja überhaupt nicht damit gerechnet, IHN zu treffen! Als es dann letztendlich soweit war, war alles viel weniger kompliziert und komisch, als ich vermutet hatte. Er begrüßte mich herzlich mit einer Umarmung (als kannten wir schon seit Jahren!) und fragte nach kurzem Gespräch gleich, ob wir am nächsten Tag etwas unternehmen sollten. Taten wir dann auch. Und am nächsten Tag ebenso. Und an dem danach. Und an dem danach auch…

    Und heute — ja, heute glaube ich definitiv daran, dass man die Liebe an den unmöglichsten Orten finden kann.

  14. Carriecat

    Mein romantischstes Erlebnis war ein Flirt am Lagerfeuer. Sternlein anschauen, in die Äuglein schauen und den Feuerglanz im Gesicht des anderen leuchten sehen…
    Dann zart näherrücken und Händchen halten… hach…

    Schön war’s , leider ist nicht viel mehr draus geworden…

  15. Lars

    Meine Liebesgeschichte gilt nicht einem Menschen, sondern den Büchern. Sie sind immer für mich da, sie trösten mich, sie bringen mich zum Lachen und sie sind nicht gleich übel gelaunt, wenn man sie mal links Liegen lässt.

  16. DaLola12

    Ich lernte meinen Mann am 20.04.2001 bei einem Militärball kennen. Er behauptet noch bis heute, dass ich ihm einen bösen Blick zugeworfen haben soll (was gar nicht stimmte). Im Anschluß an den Ball waren wir noch in einem Club unterwegs und hatten wirklich sehr viel Spaß. Wir haben beide bei Freunden übernachtet und die Couch zum schlafen geteilt. Allerdings ist nichts passiert, erst am Morgen hat er mich das erste Mal geküsst. Was hatte ich Schmetterlinge im Bauch :) es war einfach so wunderschön. Da ich jedoch in Hamburg wohnte und er in Bayern trennten uns natürlich viele Kilometer. So besuchte ich ihn relativ regelmäßig und habe mir eigentlich keine großen Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft gemacht. Er kam mich dann auch mal in Hamburg besuchen. Im Oktober nahm er sich 14 Tage Urlaub um zu sehen, wie wir über einen längeren Zeitraum miteinander klar kommen würden. So haben wir ein Wochenende gemeinsam in Amsterdam verbracht und er hat mir einen Heiratsantrag gemacht. Im Januar 2002 haben wir dann tatsächlich geheiratet, im Mai 2004 wurde unsere Tochter geboren und im Juni 2007 unser Sohn. Das Leben mit einem Soldaten ist nicht immer einfach, aber es ist schön jemanden zu haben, auf den man sich immer verlassen kann !!!

  17. Stephanie=)

    Es war an einem Donnerstag als ich von der Beruffschule nach Hause kam.
    Ich saß vorm Pc als mein Handy klingelte Dominik war dran,ein Junge aus meiner Klasse.
    ´´Hey,hast du Lust in die Stadt zu gehen´´ meinte er.Ich sagte natürlich zu da ich ihn
    ganz toll fand und eine Stunde später saß ich mit ihm und einem weiterem Jungen aus unserer
    Klasse in der Stadt.Wir wussten nicht so wirklich was wir machen sollen also fuhren wir mit dem Bus
    sinnlos durch die gegend.Was nicht sehr spannend war aber ich fand es toll mit ihm Zeit zu verbringen auch
    wenn noch jemand anderes dabei war.Wir saßen im Bus nebeneinander und hörten Musik.Nach 3 Stunden durch
    die gegen fahren beschlossen wir ins Kino zu gehen.Als Marcel gerade an der Sparkasse war um Geld abzuheben
    standen ich und Dominik draufen und redeten.Bis er plötzlich sagte.´´Sollen wir nicht lieber alleine ins Kino gehen´´
    Ich war etwas perplex,aber freute mich & sagte zu.Nachdem wir es geschafft haben Marcel abzuschütteln gingen wir zu
    ihm nachHause um Geld zu holen.Ne halbe Stunde später waren wir dann im Kino.Er kaufte für uns beide Popcorn
    und Apfelschorle.Dann gingen wir in den Kinosaal.Wir guckten und Alice im Wunderland an.Ich durfte mir sogar
    einen Film aussuchen.Als wir dann im Saal saßen und es dunkel wurde,wurde ich voll nervös.Nach einer Zeit hat er
    dann angefangen mich mit Popcorn zu füttern.Ich fand es wunderschön hatte jedoch schon an diesem Moment ein schlechtes gewissen,dazu kommen wir später.Ich hatte meine Hand die ganze zeit auf der Apfelschorle,weil ich nicht wusste wo ich sie sonst hinmachen sollte.Irgentwann haben sich unsere Hände dann berührt und wir haben Händchen gehalten.Die letzten 20 Minuten des Filmes werde ich nie vergessen,jedoch nicht wegen des Films.Er guckte mich an und fragte ´´Was ist los?´´ Ich sagte ihm ich sei müde und er erwiederte ´´lehn dich doch bei mir an.´´ das tat ich dann auch.Ich dachte ich träume und ich bemerkte gar nicht wie ich ihn die ganze Zeit anguckte.Aber zum Glück erwiederte er irgentwann meinen Blick und wir guckten uns in die Augen.Dann küsste er mich.Es war wunderschön.Als ich zögerte und meinen Kopf zurückzog fragte er mich ´´willst du das überhaupt ?´´ ich schaute kurz auf den Boden,lächelte ihn danach jedoch an und küsste ihn.Ich weiß gar nicht wie lnge das so ging aufjedenfall war der Film als ich mich wieder von ihm abwendete vorbei.
    Als wir dann draußen waren saßen wir noch auf der wiese und warteten auf den Bus.Ich starrte ganze Zeit auf den Boden.
    Der Bus kam,er stand auf und sagte ´´weißt du,ich empfinde mehr als nur Freundschaft für dich´´
    Es war so wunderschön das zu hören..Er stieg in den Bus ein und war fort.
    Das schlimme an der ganzen Sache ist das ich und auch er vergeben sind. =(.
    Ich hatte so ein schlechtes gewissen.Anderer seits vermisse ich ihn jeden Tag aufs neue.& muss immer wieder an diesen wunderschönen Tag denken.

  18. Zinderella87

    Ich habe mein Schatz vor gut 6 Jahren durch zufall im Internet kennengelernt…wir haben öfter miteinander geschrieben und irgendwann beschlossen uns zu treffen…für mich war es die Liebe auf den ersten Blick.
    Wir waren leider nur kurz zusammen…3 wundervolle Monate…danach haben sich unsere Wege getrennt für ganze 2 Jahre. In dieser Zeit habe ich ihn nie vergessen und gehofft wir würden uns wiederfinden. Und dann nach ganzen 2 Jahren haben wir uns wieder wie durch zufall (und wieder im Internet) gefunden. Haben wieder miteinander geschrieben und uns über die vergangenen zwei Jahre unterhalten. Wir haben beide festgestellt das wir in dieser Zeit nicht das gefunden hatten was wir wollten.
    Wir haben uns getroffen und sofort war das alte Gefühl wieder zurück. Die Liebe.
    Wir sind jetzt mittlerweile seit 4 Jahren wieder zusammen. Natürlich gibt es Höhen und Tiefen aber es ist einfach wundervoll jemanden zu haben den man von Herzen liebt. Mit dem man alles teilen kann. :) Wir lieben uns und sind einfach glücklich uns zu haben :)

  19. Oliver

    Eigentlich hatte ich überhaupt keine richtige Motivation an einer Geburtstagsfeier mit Freunden aus meinem Arbeitsumfeld teilzunehmen. Lange haderte ich mit mir; doch letztlich wollte ich die Einladung dieser sympathischen Freundin eines “Kumpels” nicht ausschlagen. Es war ein Freitag – es war der 21. August – es war warm – - – warum also nicht?

    Gott sei Dank hatte ich vor nicht allzu langer Zeit ein paar Weinflaschen erhalten (die Verköstigung und Weinprobe fand ein paar Wochen zuvor ausschließlich zwischen mir und dem Weinhändler statt!). Ich entschloss mich für den beliebten und lieblichen Rotwein, welcher gern zum Essen angeboten wurde – zumindest war dies die Empfehlung des Händlers. Ich hielt ihn einfach für einen guten Tropfen – er schmeckte einfach saulecker!

    Die Vorbereitung für die anstehende Geburtstags-Garten-Party konnte also von meiner Seite aus beginnen. Wie spät war es? 15 Uhr – sehr gut! Mehr als genug Zeit für einen Mann, der sich für eine Party vorbereitete, auf der er sich selbst für “entbehrlich” hielt.

    “Dann wollen wir mal sehen, was mein bestes Hemd zu mir sagt!” Schallendes Gelächter über meinen laut ausgesprochenen Gedanken hallte mir aus dem Wohnzimmer entgegen. Mein Mitbewohner Rene fragte sich, mit wem ich da wohl spreche. “Hey Mann! Ich glaub´ ich hab´ nichts mehr zum Anziehen!” Das Gelächter wurde zum ausgewachsenen Lachanfall.

    Ich entschloss mich zähneknirschend meine Gedanken für mich zu behalten und den Schrank zu durchsuchen – ohne “laute Sinnesäußerungen”. Mist! Da muss ich wohl improvisieren. Die Jeans? Jo – die war sauber. Schuhe? Vielleicht die alten Adi-Treter (mal ehrlich: Welcher MANN beäugt einen kommenden Gast von oben nach unten und schaut auf seine Schuhe???) – O.K. – die Schuhe passten!.
    Aber was war mit dem Oberteil? Ratlosigkeit machte sich breit. Meine Hemden waren jedenfalls eine Frechheit für die Augen – jedenfalls war das meine Einschätzung. Als ich mich schließlich für einen dünnen Sweater entschieden hatte und meine Klamotten sauber auf meinem Bett ablegte, schaute ich noch einmal auf die Uhr. 16:15 Uhr!
    Watt? Wie war das passiert?
    Himmel – duschen, rasieren und einseifen muss ich mich ja auch noch (ich kam mir vor wie ein Koala, der nichts mit seiner Zeit anzufangen weiß, gelangweilt auf seinem Baum hockt, ein Zuckerrohr nach dem anderen verputzt und dabei fast einpennt!).

    Nun denn – ran ans Werk und in die Hände gespuckt! Durch meine schadhafte Lockenpracht entfiel Gott sei Dank eine Pflege mit Shampoo, Spülung und Conditioner. So hatte ich sicher – nach Frauenmaßstab – locker eine Stunde eingespart.

    Gegen 17:30 Uhr war ich endlich bereit zum Abmarsch (dieser militärische Wortschatz fiel nach mehreren Jahren im Dienst einfach so in den täglichen Sprachgebrauch ein).

    “So Keule! Ich mach´ mich dann mal auf die Socken!”
    Rene schaute mich von oben bis unten an. “Siehst aus wie ne Presswurst!”
    Mit seinem breiten Grinsen signalisierte er mir jedoch, dass mein gewähltes Outfit vollkommen in Ordnung war. So konnte ich dann doch meine Schockstarre nach diesem Ausspruch mit einem tiefen Seufzer ablegen und mich auf den Weg machen.

    17:36 Uhr – habe ich denn an alles gedacht? Ein kurzer Blick in den Spiegel meines Wagens zeigte eine makellose Rasur und ein selbstverliebtes Grinsen. “Du siehst gut aus, oder?” Oh Mann – selbst in meinen Zwiegesprächen hat mich mein Selbstvertrauen verarscht und im Stich gelassen.
    Egal – heute sollte es ein schöner Start ins Wochenende werden. Keine Gespräche über Ausbildungsvorhaben in der Bundeswehr (ja – ich war aktiver Zeitsoldat!) und einfach Spaß mit den Leuten haben, die ich dort antreffen würde.
    Bis zum Zielort waren es gut 30 Minuten reine Fahrzeit. Für mich bedeutete das, dass ich gegen 1800 plus 5 min. eintreffen würde (wieder dieser Sprachgebrauch). Wenn Zivilisten so etwas hören, verdrehen sie entweder die Augen oder gucken so wie mein Koala, der geschockt auf eine brennende Zuckerrohr-Plantage blickt. Ich versuchte also ein wenig mehr “zivil” zu sein. “Keine Panik Olli! Du bist voll im Zeitplan – kann gar nichts schiefgehen!” – - – Vollbremsung! WO WAR DIE WEINFLASCHE???

    Es muss so gegen 1800 plus 25 min. gewesen sein, als ich meinen Wagen vor dem Haus meines Freundes abstellte.

    Der Geräuschkulisse nach zu urteilen, war die Feier bereits in vollem Gange – und ich war der Letzte! Auch das noch!
    Kaum hatte ich die schwere Metallgartentür klangvoll hinter mir geschlossen, kam der Hausherr mit seinem zukünftigen Geburtstagskind auf mich zu (Annica – so hieß sie – wollte nämlich reinfeiern und sich “richtig einen geben”).
    “Oh! Da biste ja! Supi!” Eine wilde Knuddelattacke und ein anschließender, kameradschaftlicher Schulterklopfer meines Kumpels Christian leiteten den Abend für mich ein. “Hier! Ich hab´ da ein feines Fläschchen ausgegraben. Den hat noch mein Vater hinter dem Bücherregal versteckt. Zum Dinner wärmstens empfohlen!” Chris und Annica mochten meine kleinen Übertreibungen. Mit einem Lächeln nahm sie den “edlen Tropfen” in Empfang und stellte ihn ins aufblasbare Schwimmbecken zum kühlen.

    Ohne Worte!

    Christian grinste mich breit an. “Bereit für Fun? Hab´ Dir ein Lager hergerichtet. Kannst gern heute bei uns pennen!” Ich wusste, was das heißen sollte. Eine Einladung sollte man bei langjährigen Freunden nicht ausschlagen – auch wenn man nicht regelmäßig Alkohol zu sich nahm. Heute also wollte mich Christian “unter den Tisch saufen”. Oha!

    Während er mit seinem Grinsen im Gepäck verschwand, um uns ein kühles Bier zu besorgen, fand ich mich plötzlich allein im Garten vor. Mein Blick wanderte über die festlich vorbereitete Szenerie. Annica arbeitete in der Truppenverwaltung als Zivilangestellte. Daher kannte sie auch Christian und nach ein paar vorsichtigen Abtastungen wurden sie schließlich ein Paar. Durch ihre Kontakte war es letztlich auch kein Problem, ein geeignetes Zelt mit dazugehöriger Bierzeltgarnitur zu organisieren. Ein großer Grill, eine improvisierte Kühlstation (mit mehreren Bierkästen, “härterem Stoff” und einem “edlen Tropfen”) und eine Feuerstelle konnte ich sofort ausmachen. Wie sah es mit den Gästen aus? “Bundis”! Eine große Menge “Bundis” waren eingeladen. Eigentlich wollte ich ja den Abend “zivilisierter” über die Runden bringen. Aber das war letztlich egal, da ich wahrscheinlich im Laufe des Abends mit “meinen Jungs” über den Dienstherren herziehen und mich über Situation köstlich amüsieren würde, die ein Zivilist nicht verstehen konnte.
    Aha – anscheinend hatte Annica ihre Nachbarn auch eingeladen. Nette Geste!
    Mein Blick wanderte mehr ins offene Zelt und da passierte es dann. BUMM! Zwischen einem guten Kameraden (der auch – rein zufällig – Christian hieß) und seiner Ehefrau Sonja, hatte eine klein wirkende, dunkelhaarige Frau Platz genommen. Sie schaute in meine Richtung und ich fing plötzlich an zu blinzeln. Diese Augen waren der Wahnsinn!

    Ganz ruhig, Olli! Du musst jetzt unfallfrei an diesen Tisch kommen, den Jungs fröhlich hallo sagen und Platz nehmen. Das ist doch kein Problem für Dich, oder???

    “Hallo zusammen!” Mit einem typischen Klopfen auf der Tischplatte schaute ich in die Runde und signalisierte meine Ankunft. Toll Olli! Das haste ja super hinbekommen!

    Nachdem ich mich mit ein paar Jungs meiner Einheit unterhalten hatte, wollte ich unbedingt mehr von dieser jungen, gut aussehenden Frau erfahren, die mir nun schräg gegenüber saß.

    “Hi! Du bist also die Schwester von Sonja?” Eine kurze Begrüßung und Vorstellung der unbekannten Gesichter erfolgte, nachdem ich mich auf meinen Platz gesetzt hatte.

    Tanja war die Schwägerin von Christian (dem 2.!!!) und für ein paar Tage zum Urlaub an die Ostsee gefahren. Sie war für die Zeit ihres Aufenthaltes bei ihm und ihrer Schwester untergebracht. Beide wohnten in Barth – einem kleinen Örtchen, wenige Kilometer von den Stränden der Ostsee entfernt. Natürlich wollte ich daraufhin erfahren, wie es ihr denn hier gefiele, ob sie noch länger bleiben würde usw. usw.

    Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass ich mich nahezu und ausschließlich nur mit ihr unterhielt. Unsere Themen betrafen in keinerlei Weise mein Arbeitsumfeld (wofür wir beide wohl gleichermaßen dankbar waren). Vielmehr war ich der Motor unseres Gespräches. Ich fand es toll und vorallem – - – beruhigend. Sie hatte ein tolle Stimme, ein bezauberndes Lächeln und eine unverwechselbare Lache!
    Wir sprachen über so unglaublich viele Dinge – doch die eine entscheidende Frage, stellte ich bereits kurz nach Beginn des Dialogs. Ich verpackte sie in eine ordentliche Formulierung (was zugegebenermaßen eine Stärke von mir war und ist). Es gibt ja auch nichts Peinlicheres, als zu Beginn der Konversation die Frage zu stellen: “Und? Haste ´nen Freund?”

    Ich gab mir also Mühe bei der Formulierung. Mit einem Lächeln sagte sie, dass sie zwar mit einem Mann unter einem Dach leben würde, aber dennoch Single sei. Aus irgendeinem Grunde explodierten mehrere Jumbojets in Ollis kleiner Magengrube.

    Der Abend gestaltete sich von nun an so, dass Tanja und ich nicht die Augen voneinander lassen konnten. Doch es sollten noch weitere “Highlights” folgen!

    Nachdem der Mantel der Nacht über die Ortschaft ausgebreitet wurde, flackerte das Lagerfeuer in den Nachthimmel hinauf. Aufgrund der plötzlichen Kühle, stellten wir unsere Bänke um das Feuer herum. Wir tranken, lachten – - – und sangen!

    Björn – einer der wohl liebenswürdigsten Menschen, denen ich in der Truppe begegnet bin und zugleich ein guter Freund – hatte seine Gitarre dabei. Er war schon immer ein bekennender Ärzte-Fan. Daher war es für uns alle überhaupt kein Problem, die absoluten Klassiker mitzusingen.

    “… Ich will wieder an die Nordsee – u oh ho ho – ich will zurück nach Westerland! …”

    “… ich liebe sie – ich träum´ von ihr – in meinen Träumen, tanzt sie mit mir … Teenagerliebe! …”

    Im Laufe des Abends wurde es dann auch ein wenig emotionaler. Gegen Mitternacht zählten wir den Countdown zum offiziellen Geburtstag Annicas gemeinsam herunter. Unter großem Jubel kullerten schon da ein paar Glückstränen über die Wangen des “leicht angeheiterten” Geburtstagskindes. Als jedoch ihr Christian mit einem ganz besonderen Geschenk zu ihr kam, wurden die kleinen Tränen gegen Sturzbäche eingetauscht.

    Ihre beste Freundin aus Oldenburg konnte leider nicht zum Fest erscheinen. Nichtsdestotrotz sendete sie ein “supersüßes Päckchen” (O-Ton Annica). Ihre Freudentränen kannten nun kein Halten mehr.

    Tanja und ich hatten nebeneinander auf einer Bank Platz genommen und verbrachten dort den ganzen Abend am Feuer. Ein mitfühlendes “Ohhh – so süß! Aber auch so traurig!” huschte über die Lippen dieser Frau. Ich war hin und weg. Langsam realisierte ich immer mehr, dass ich an Tanjas Lippen hing und gar nicht genug von ihr bekommen konnte. Natürlich sagte ich dies nicht – doch ich rückte über den Lauf des Abends immer näher an sie heran. Eine Gegenwehr von ihrer Seite erfolgte nicht! Ja – wieder ein Pluspunkt mehr!

    Was “ihren” Christian anging, so trank er mit mir und den Jungs natürlich weiterhin auf das Wohl seiner Herzdame. Annica war auch gut dabei und meine Jungs natürlich auch. Doch ich war nahezu stocknüchtern – ebenso Tanja – nahezu!

    Natürlich hatten auch wir das eine oder andere Bier durch unsere Kehlen gejagt. Doch der härtere Stoff blieb bis auf weiteres tabu. Das war auch gut so! Schließlich wollte ich durch übermäßigen Alkoholgenuss diesen “genialen Abend” mit Tanja nicht kaputt machen.

    Auch Björn war nahezu trocken – was auch seine Textsicherheit bei den gemeinsam gesungenen Titeln unterstrich.

    “… Nothing else matters …”

    Es musste ja irgendwann soweit sein, dass neben den üblichen Songs Björns Favorit in unseren Ohren klang. Die meisten von uns kannten den Text (zumindest den Refrain). Diese Stimmung war genial, unheimlich romantisch und – - – einfach wunderschön.

    Während des Songs wanderten langsam meine Finger in Tanjas Handfläche. Sie zog ihre Hand nicht zurück. Stattdessen drückte sie meine Hand und wir lehnten uns fast gleichzeitig aneinander. Während einer kurzen Gesangspause von Björn, wurde ein wenig Musik aus der Anlage gespielt. Schließlich “krabbelten” meine Finger an Tanjas Rücken entlang. Eigentlich wollte ich sie ja “nur” umarmen. Doch plötzlich seufzte sie auf, drehte sich mit geschlossenen Augen zu mir und begann mich zu küssen.

    In meinem Innersten spielte das Berliner Orchester folgende Uraufführung…

    “… Freude schöner Götterfunken – Tochter aus Elysium …”

    Ich fühlte mich wie auf einer ganz persönlichen Zeitreise. Plötzlich war es so wie 1996 im Wembley-Stadion zu London.

    “Klinsmann bekommt den Pass steil in die Spitze gespielt – Bierhoff steht frei – bekommt den Ball – dreht sich – schießt – Kuka kann nicht halten – TOOOOOORRRR! DEUTSCHLAND IST EUROPAMEISTER!!!”

    Diese irre Glücksgefühl wurde durch Tanjas Küsse um ein tausendfaches multipliziert!

    Wir beide waren zu diesem Zeitpunkt die wohl glücklichsten Menschen auf unserem kleinen Planeten! Wir schauten uns tief in die Augen, neckten uns mit unseren Nasenspitzen und waren – - – seelig.

    In den “Kusspausen” verirrte sich unser Blick auch das eine oder andere Mal in die Reihen der noch anwesenden “Zuschauer”. Schelmische Blicke und Gegrinse auf breiter Front waren unser beider Ernte. Vor allem Sonja, Tanjas Schwester, hatte an diesem Abend Mr. Ed (dem sprechenden Pferd) Konkurrenz machen können. Ein Spezialist für Schönheitsoperationen hätte wahrscheinlich mehrere Extrastunden einplanen müssen, um das Dauergrinsen aus ihrem niedlichen Gesicht zu fräsen.

    Unser Abend sollte jedoch bald zu Ende gehen. Christian und Sonja wollten aufbrechen! Oh Mann – was für ein Jammer!
    Zum Glück wusste ich ja, dass Tanja noch ein paar Tage vor Ort sein würde. Also verabredeten wir uns für den nächsten Tag in Barth. Ich brachte sie noch zum Wagen, verabschiedete sie mit einem Kuss und wartete, bis ich die Heckscheinwerfer des Wagens aus den Augen verlor.

    Auch ich bemerkte, wie das Dauergrinsen in meinem Gesicht nicht verschwinden wollte. Eigentlich hatte ich noch vor, mein Glück mit ein paar Freunden zu teilen – doch irgendwie waren alle verschwunden.

    Nun ja – ich hatte ja keinerlei Ahnung, was in ein paar wenigen Stunden noch an “Highlights” folgen sollte.
    Die Vorfreude stieg und eine kurze, unruhige Nacht begann.

  20. Guten Morgen! Ich habe auch eine Liebesgeschichte für Euch, allerdings nicht meine eigene. Es ist die Geschichte meines Neffen. Er sollte damals verkuppelt werden. Eine gute Bekannte zeigte ihm das Video einer Hochzeitsfeier. Auf dem Video war ein hübsches Mädchen unter den Gästen, das die Bekannte meinem Neffen zeigen wollte. Er fand dieses Mädchen auch tatsächlich sehr hübsch, aber ein anderes Mädchen auf dem Video ist ihm mehr aufgefallen. Wie sich herausstellte, war dieses Mädchen die Nichte der Bekannten, und so hat sie die beiden dann einander vorgestellt. Lange Rede, kurzer Sinn: die beiden haben sich tatsächlich ineinander verliebt und sind jetzt seit gut einem Monat verheiratet! Die Hochzeit wurde groß gefeiert, und die Tante der Braut war mächtig stolz – immerhin hat sie die beiden mehr oder weniger zusammengebracht! ;-)
    Mein Neffe ist richtig glücklich jetzt, und es ist eine Freude, die beiden Verliebten miteinander zu sehen!

  21. Ich oute mich jetzt.
    Ich habe meinen absoluten Traummann über eine Kontaktanzeige in der Zeitung gefunden. Mehr aus Jux habe ich einfach mit einer Freundin vor 13 Jahren auf eine Annonce geantwortet, ohne jegliche Absichten. Wir wollten einfach mal sehen, was passiert. Viel ist danach passiert. Ich bekam Antwort, es gab ein Treffen, er war sofort hin und weg. Bei mir hat es bis zum zweiten Blick gedauert, aber dann hat es richtig gekracht. Nach ca. 14 Tagen waren wir ein Paar, seit 5 Jahren sind wir verheiratet und haben zwei wundervolle Töchter. Ich hätte nie gedacht, dass man auf solch eine Weise den Mann seines Lebens kennenlernt. Einen Mann, den ich nicht besser in einer Disco, Kino oder Cafe hätte finden können. Meinen Seelenverwandten über eine Kontaktanzeige kennenzulernen, schien einfach unmöglich. Ich wurde eines besseren belehrt

  22. sonjastevens

    …was lange währt wird endlich gut… :-)
    Nachdem ich 6 Jahre mit einem wundervollen Mann immer “nur” rumgeknutscht habe – und er kann verdammt toll küssen – bin ich dann letztes Jahr doch noch mit ihm zusammengekommen und total glücklich!
    Mehr gibt es nicht zu erzählen!

  23. akoya

    Ich habe meinen erste richtigen Freund letztes Jahr im November kennengelernt. Im Internet. ABER auf keiner typischen Partner-suche Seite, sondern ganz zufällig auf einer Anime-Radio Seite. “Damals” habe ich mich noch sehr für japanische Musik interessiert und war schon einige Monate auf der Seite angemeldet und hatte mir auch schon viele “Freunde” dort gemacht. Dann kam Er. Ich hatte gerade eine total schwere Zeit und war zufällig mal wieder auf der Seite um mit Freunden/Bekannten darüber zu schreiben. Abends dann kam er und wir kamen nach einigen Scherzereien ins Gespräch. Ab da haben wir fast jeden Tag bisschen geschrieben. Er hat mir auch gut zugehört, wegen meinen Problemen die ich hatte und irgendwann hab ich dann “zufällig” ;) seinen skype namen bei Skype gehabt und wir haben dort weiter geschrieben, es wurde immer vertrauter und irgendwann haben wir dann mal “richtig” gesprochen. Einen Monat später, war es dann irgendwie passiert, das wir uns beide gesagt haben, das wir uns sehr mögen. Ich muss dazu sagen, dass ich auf so etwas niemals aus war..Im Februar haben wir uns dann das erste Mal gesehen (Ich habe sowas vorher NIE gemacht). Wir haben uns ein Zimmer gemietet, bei mir in der Nähe, da meine Eltern nicht wollten, dass ich vor meinem 18. Geburtstag jemanden aus dem Internet treffe..aber ich musste ihn einfach sehen und es war das erste Mal das ich was hinter dem Rücken meiner Eltern gemacht habe..aber es hat sich gelohnt..wir sind immer noch zusammen..momentan bin ich zwar eher niedergeschlagen, weil ich ihn schon 3 Monate nicht gesehen hab und es wahrscheinlich noch mehr werden :(
    Naja…aber für ihn halt ich das aus..und wer weiß, vielleicht ziehen wir ja irgendwann zusammen.. :)

  24. Thomas

    Liebes Team von Lovely Books,
    erlaubt mir, bitte, dass ich diese Zeilen an meine allerliebste Freundin richte…

    —-

    Schatz? Als ich Anfang des Jahres nichts ahnend und eher aus einer Laune heraus, mich bei Lovely Books angemeldet habe, ahnte ich damals noch nichts von meinem Glück. Ich ahnte damals noch nicht, wie sehr mein Dasein eine Wende nehmen würde. Ich war ein glücklicher Single, dachte ich… Ich war ja beinahe fest davon überzeugt. Es hätte nicht mehr viel gefehlt, und ich wäre zu einem überzeugten Single auf Lebenszeit muttiert. Es haben nur noch Tage gefehlt. Ein paar Wochen, bestenfalls. Zweisamkeit kannte ich vor Dir noch nicht. Echte Intimität mit einem anderen Menschen war mir fremd. Mir fehlte nichts. Dachte ich… Dann bist Du in mein Leben getreten… Es gibt nicht genug Worte, um Dir zu sagen, wie groß meine Liebe für Dich ist. Jedes Wort, dass ich Dir hier aufschreibe, kann Dir nur andeuten, wie wichtig Du für mich bist, wie schön ich es finde, dass es DICH gibt, und wie grenzenlos glücklich ICH bin, weil wir UNS haben, weil WIR zusammen sind, und wie viel unser EINS-werden und -sein und -bleiben mir bedeutet. Unsere Formel begleitet mich seit unserem diesjährigen Valentinstag immer und überall hin. Schatz? Hätten wir uns über Lovely Books nicht gefunden, wäre ich einsam geblieben! Für immer! Der Topf hätte niemals seinen Deckel gefunden, hätte es Lovely Books nicht gegeben, hätte es da noch diesen riesen Zufall nicht gegeben. Mein Engel? Es ist hammer hart schön, dass es DICH gibt! Wann immer wir die Entfernung zwischen uns überwinden, wann immer wir zusammen sein können, UNS ganz nahe begegnen können, immer dann möchte ich Dir sagen, und auch jetzt und hiermit, dass ich Augen nur für Dich habe! Für immer! Dich anzusehen, zu spüren, Deinen warmen Atem auf meiner Haut, Deine Blicke, Deine Berührungen,… Sehnsucht! Einmal mehr, und hier und jetzt, ein weiteres Mal, möchte ich Dir sagen,… Ich liebe alles an Dir! Alles, was Dich ausmacht liebe ich! Wir sagen uns ja auch immer,… Wolke7 haben wir längst hinter uns gelassen. Wir sind allen und allem davon geschwoben. Unser Träumeland. Unsere Wirklichkeit. Einmalige, einzigartige, unsere eigene Wirklichkeit, die uns niemand mehr wird wegnehmen können! Niemals! Nichts und niemand wird uns jemals trennen können! Ich liebe Dich! Will nur Dich! Brauche Dich! Meine Zauberfee, :o * Du hast mich verändert, mein Herz! Ich fange erst an, zu begreifen, was das Glücklichsein ausmacht, was Glück überhaupt bedeutet, was Liebe eigentlich ist. Zweisamkeit. Du bist die Melodei in meinem Herzen! Es schlägt nur für Dich, men Herz! Es schlägt, weil es Dich gibt! Die Sonne strahlt am Tage viel intensiver, sie strahlt unentwegt, die Sterne strahlen des Nachts viel heller, die Sternschnuppen haben sprechen gelernt, seit dem wir zusammen sind! Wunderland! Nichts ist mehr so, wie es war, bevor wir uns gefunden haben! Das Leben hat Farbe bekommen, es macht endlich einen Sinn. Auch Du hast festgestellt,… Selbst das Essen schmeckt uns anderes. Vielfältiger, intensiver. Einzigartig. Sehnsucht! Schatz? Mein Herz? Eigentlich will ich Dir nur “mit einem Wort” sagen…

    Du bist mein Licht, am Ende meines Tunnels!
    Du bist der Sinn, den ich brauche, um weitermachen zu können!
    Ich Liebe Dich! Du fehlst mir!

    Schön, dass es Dich gibt! Küsse, :*
    Dein Thomas

    —-

    Auch Euch, liebes Team von Lovely Books, gilt… Schön, dass es Euch gibt!
    Ihr habt es erst möglich gemacht, dass ich meine Freundin habe finden können!
    Danke!

    Liebe Grüße
    Thomas

  25. silverincu

    Oje, meine Liebesgeschichte….ich weiss nicht, ob der Start so erzählenswert ist, deswegen die harmlose Variante ;) , aber meinen Verlobten habe ich auf einem Fest kennen gelernt. Eigentlich wollte meine Freundin mich nur von meinem Liebeskummer a la “Niemand will mich” ablenken und beschloss, ich darf/könnte/soll/muss mit und Party machen. Wir uns also bei ihr getroffen, fertig gemacht und als wir von einem gemeinsamen Freund abgeholt wurden mache ich die Autotür auf und da sass er…. ok …. jetzt wirds kitschig as hell….. lange Haare, blaue Augen, breite Schultern…. und das war nur das, was ich im sitzten von ihm sehen konnte….. ;) Wir hatten dann noch einen richtig tollen Abend zusammen und zum Schluss haben wir die Nummern ausgetauscht. Gleich am nächsten Tag (!) hat er sich bei mir (!) gemeldet. Wir sind dann noch ein paar mal miteinander ausgegangen (mal alleine, mal mit Freunden) und nun, 7 Jahre später sind wir miteinander verlobt und wollen am 25.5.2011 heiraten :)

  26. krissypooh

    Tja, meine Liebesgeschichte….mein Freund und ich haben uns in der Kneipe kennengelernt, in der ich gearbeitet habe. Am Anfang war da Freundschaft, doch wir merkten schnell, das es ohne den anderen nicht ging…nicht mal 1 Tag haben wir ausgehalten! Trotzdem war ich mir nicht sicher, ob ich mit ihm zusammen sein wollte, denn er war 13(!) Jahre älter als ich….bis er mich eines Abends vor die Wahl stellte…und da habe ich “einfach” mal Ja gesagt!!!Das Endresultat: Wir sind jetzt 5 Jahre zusammen, haben ein Kind was schon seinen Nachnamen trägt, und wenn wir das nötige Kleingeld haben, wird geheiratet!!!!

  27. eli

    >> Eine Sehnsucht, ein vergangenes Gefühl:
    Vor einigen Jahren, noch zu meiner Schulzeit, auf dem Weg durchs Treppenhaus traf mein Blick zufällig den eines Jungen. Sein Blick, seine wunderschönen Augen hauten mich um. Ich versank für einen Sekundenbruchteil in den Tiefen seiner braunen Augen. In dieser kurzen Zeit hatte ich ein unbeschreibliches Gefühl der Vertrautheit, des Verständnisses, der Nähe, der absoluten Offenheit – dann war es vorbei. Er ging nach oben, ich nach unten und der Unterricht wurde fortgesetzt.

    Nach diesem Erlebnis versuchte ich immer wieder ihm zu begegnen, seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, seinen Blick einzufangen. Und das gelang mir recht gut, ich hatte sogar das Gefühl, dass es ihm ähnlich ging wie mir, dass er das gleiche seltsame Vertrauen spürte, das da irgendwas war, das uns verband. Meine verrückten – „verzückten“ – Gedanken gingen sogar soweit, dass ich anfing über Wiedergeburt, Seelenverwandtschaft und dergleichen nachzudenken, denn anders konnte ich mir die berauschenden Gefühle, die seine Blicke bei mir auslösten nicht mehr erklären…

    Ein Happy-End gibt es bei dieser, meiner Geschichte jedoch nicht. Alles blieb Sehnsucht – Sehnsucht nach seinem Blick, Sehnsucht nach seiner Aufmerksamkeit, Sehnsucht nach seiner Nähe. Wir haben es nie geschafft miteinander zu sprechen, aufeinander zuzugehen. Immer nur diese Blicke. Und nachdem ich die Schule verließ, sahen wir uns nicht mehr wieder. So nahm das Ganze also ein für mich zunächst hartes Ende.
    Inzwischen bin ich jedoch nicht mehr traurig darüber, denn wahrscheinlich wäre bei einem Gespräch diese traumhafte Blase sehr schnell geplatzt, vielleicht hat auch deshalb keiner von uns beiden den ersten Schritt gewagt. Und so sind diese Gefühle vergangen.

    Nun lebe ich sehr glücklich in einer Beziehung – und dennoch weiß ich nicht, was mit mir passieren würde, wenn ich ihm, seinem Blick wieder begegnen würde, ein bisschen habe ich sogar Angst davor.

  28. mariposa27

    Eine Liebesgeschichte von einer Freundin von mir:

    Ein Heiratsantrag:

    Die ZUkünftige arbeitet in einem Modegschäft und so auch an ihrem ganz besonderen Tag. Der ZUkünftige hat 5 Rosen gekauft und diese an Passanten verteilt mit der Aufgabe zu seiner Freundin zu gehen und ihr wortlos diese in die Hand zu drücken. Da hat sie natrülich Augen gemacht und war ganz erstaunt, sogar an eine verstekcte Kamera gedacht. Doch dann kam ER mit einem Blumenstrauß und hielt um ihre Hand an. Ist das nicht romantisch? :-)

  29. savvy

    Auch von mir eine Geschichte ohne Happy End.

    Wir waren 6 Jahre lang in der selben Klasse. Im letzten davon ist es dann passiert. Ich war ne ganze Zeit ziemlich down, weil der Typ für den ich geschwärmt hab, mit einer meiner besten Freundinnen zusammengekommen ist. Dann fing das neue Schuljahr an. Ich und meine Freundinnen hingen immer wieder mit den Jungs rum und irgendwie hat es sich ergeben, dass er in Mathe neben mir saß. Und er war immer so lustig und hat mich gepiekst und wir haben uns gegenseitig die Hefter vollgekritzelt und auf einmal hat mir nur Freundschaft nicht gereicht. Wir haben ständig gechattet und gesimst und dann waren wir (nur wir zwei) noch zum Festival of Lights unterwegs. Da meinte er aber noch, er mag mich, will aber nichts weiter von mir.
    Auf die Idee ist er erst gegen März gekommen. Da haben wir uns auch in Musik nebeneinander gesetzt (weil die andern nicht ständig Zettelchen weiterreichen wollten ^^) und an dem einen Tag hat er dann meine Hand gehalten. Freitag war ich dann bei ihm, wir wollten uns das neue Album von Subway to Sally anhören, mussten aber noch auf nen Kumpel von ihm warten. Da hat er dann, als er mich gepiekst hat, spontan den Arm gleich um meine Taille liegen lassen. Herzklopfen etc. meinerseits, ansonsten erst mal nichts weiter. Montag dann – es war mein Geburtstag, was ihm erst verspätet eingefallen ist (da hätt ich mir schon denken können ,dass das nix werden kann) – war quasi auf einmal *peng* und wir haben uns in den Armen gehalten. Mittwoch waren wir mit knapp 100 anderen auf Musicalfahrt nach Hamburg, wo wir dann im Bus und auch in König der Löwen nebeneinander saßen und gekuschelt haben. Von Mittwoch mittag bis Donnerstag 2 Uhr fast ununterbrochen in seiner Nähe *hach*, er hat mich sogar nach Hause begleitet.
    Aber dann nach der Schule (immer noch Donnerstag) meinte er auf einmal, dass das mit uns nicht geht. Bis diesen Sommer (mehr als ein Jahr später) konnte ich ihn immer noch nicht vergessen und wollte ihn immer noch wieder haben, vor allem da wir uns nach einer Phase des Schweigens wieder besser verstanden haben, aber ich hab da wohl was falsch verstanden und er hat sich falsch verhalten.
    Seit er mir vor kurzem gesagt hat, dass es ihm ja so schrecklich leid tut und es ihm weh tut, zu sehen, wie ich immer noch an ihm hänge, gebe ich mir mein bestes, ihn zu hassen. Ich weiß nicht wie gut es klappt, aber ich will auf jeden Fall nichts mehr mit ihm zu tun haben, nachdem er sich wie ein Idiot benommen hat.

  30. Marlischen

    3 a.m. and I must be lonely tönt sanft durch die Lautsprecher meines Computer. Es ist tatsächlich beinahe 3 Uhr morgens. Die letzten Arbeiten für morgen sind erledigt, der Prüfungsstoff sitzt. Zeit zum Schlafen – zum alleine Schlafen. Ich würde gerade gerne Ausbrechen. Der Alltag zehrt an mir. Der Perfektionismus verstärkt die Symptome. Ich möchte raus. Raus! Raus aus der Wohnung. Gehen! Laufen! Egal! Raus. Ein Spaziergang. Durch das nächtliche Wien. Robert – ein ehemaliger Studienkollege – ist noch online. Wir setzen uns in ein Taxi und treffen uns in der Mitte. 4 Stunden schländern wir durch schlafende Stadt. Es friert mich. Wir trinken Kaffee. Er nimmt meine Hände. Mein Kopf lehnt an seiner Schulter. Ich bin glücklich.

  31. Petra

    So viele schöne Geschichten da…ich werd sie nachher noch alle lesen.

    Ich war in diesem Sommer ziemlich verliebt. Es war im Urlaub in Italien, meine Freundin und ich lernten dort mehrere Leute kennen, unter anderem, in der zweiten Woche eben auch M.. Ich sah ihn anfangs wirklich nur als eine weitere Bekanntschaft, außer dass er mir sympathischer als die anderen war…wir hatten, wie wir nach und nach erkannten, ziemlich viele Gemeinsamkeiten. Dann sind wir uns irgendwie auch körperlich näher gekommen – so mit Hände halten, ziemlich romantisch, alles. Dann da dieser Freitagabend – da warn wir beide ziemlich betrunken und da hab ich ihn dann geküsst. Um kurz darauf zu erfahren, dass er eine Freundin hat – was mich ziemlich fertig gemacht hat. Weil, “well, I hate cheating” (er ist Engländer). Aber so viele liebe Sachen wurden halt auch noch nie zu mir gesagt…und die anderen Leute die wir dort getroffen haben (hauptsächlich dutch guys) warn ziemlich unfair zu ihm (und ziemlich nett zu mir), und ich hab ihn naja, so gut verstanden und dann haben wir uns wieder geküsst. Am nächsten Abend (es war unser letzter) hab ich mir vorgenommen, auf Distanz zu gehn und das hab ich auch irgendwie gemacht, aber es war überhaupt nicht leicht. Er war an dem Abend komplett nüchtern, hat aber wiederum so viele gute Sachen gesagt, ich hingegen so wenig, weil ich eben an seine Freundin gedacht habe und so. Wir haben uns dann verabschiedet und ich hab es irgendwie überhaupt nich kapiert, ich bin abgehauen und am nächsten Tag sind wir sehr früh weggefahren – und im nachhinein bereue ich es 1000 dass ich ihm nicht meine emailadresse oder so gegeben hab, oder seine aufgeschrieben (wir haben mal darüber geredet und ich wollte “später” einen stift holen).

    Naja, jetzt ist er wieder in England, ziemlich unerreichbar und ich werde ihn wahrscheinlich nie mehr sehen. Und ich frag mich, ob ich überhaupt je wieder jemandem wie ihm begegnen werde…

  32. Sabine

    Die schönsten Liebesgeschichten sind doch immer die eigenen, vor allem, wenn sie ein Happy End haben ;)

    Kennengelernt haben wir uns in einem Chat eines Online-Spieles, beide waren wir in nicht so einfachen Beziehungen. Wir haben die Nächte durchgechattet, die Gespräche wurden immer intensiver und vertraulicher und irgendwann habe ich mich gefragt, ob man sich wirklich online verlieben kann.. Meine Beziehung ging in die Brüche – nicht wegen “ihm”, aber er war schon auch ein Anlass dafür, dass ich mein Leben ganz neu überdacht habe… Die Sehnsucht nach ihm wurde immer größer und dann bin ich nach einem langen Gespräch spontan in mein Auto gestiegen und bin zu ihm gefahren, ich musste ihn einfach mal “in echt” sehen – einen Tag und eine Nacht hatten wir miteinander, es war wunderschön. Als ich nach Hause gefahren bin, habe ich während der Fahrt gelacht und geweint – ich wusste nicht, ob wir eine gemeinsame Zukunft haben würden. Sehr schnell wurde klar, dass er es noch einmal mit seiner Beziehung probieren wollte und er brach den Kontakt zu mir ab. Was habe ich gelitten… 10 lange Monate, in denen ich immer wieder an ihn gedacht habe und ihn sehr vermisst habe. Dann sah ich, dass er in einer anderen Community meine Seite besucht hatte und ich tippselte ihn mit klopfendem Herzen an.. Wider Erwarten schrieb er zurück, ich dachte, ich trau meinen Augen nicht.. Wir schrieben uns Mails, viele Mails und es war sofort wie damals, als hätte es die 10monatige Pause nicht gegeben.. Ein paar Wochen später kam er dann zu mir – ich holte ihn vom Bahnhof ab, er stieg ins Auto und küsste mich.. Seitdem sind wir zusammen, führen eine Fernbeziehung über 400km – mit allen Schwierigkeiten und Krisen, die dazugehören…

  33. Amelie

    Ich habe neben der Schule bei McDonald’s gejobbt. Dort hat auch mein jetziger Freund ab und zu ein Paar Cheeseburger gekauft. Mir ist er dort noch nicht aufgefallen, da der Job einfach wahnsinnig nervig und stumpf war und ich nicht wirklich anwesend war. Ich bin ihm jedoch aufgefallen und er hat in seinem Bekanntenkreis, der sich etwas mit meinem überschnitten hat, rumgefragt, ob jemand wüsste, wer ich sei. Zu der Zeit konnte ihm das keiner beantworten und so ließ er es erstmal auf sich beruhen. Ein paar Monate später hat meine beste Freundin ihn mir vorgestellt, da sie sich kannten, aber mein Freund und ich nichts von dieser Verbindung wussten. Ihm ist sofort ein Licht aufgegangen, ich fand ihn auch super und so war der Grundstein für ein näheres Kennenlernen gelegt ;)

  34. claudia

    meinen Freund lernte ich in der Berufschule kennen..2 Jahre saßen wir nebeneinander und nichts passierte….Ich dachte auch nicht im Traum daran, der er war ja gar nicht mein Typ und überhaupt…jaja…

    Dann plötzlich machte es ZUUUUMMMMMM als er mir mal beim Kaffeetrinken die Hand auf den Oberschenkel legte….1000 mal berührt – tausend mal is nix passiert ;) jaja so war das bei uns…

    es dauerte noch Monate, denn wir sahen uns ja nur in der Berufschule und er wohnte 100km weit weg, aber dann eines Abends sagte ich zu ihm, ich müsse ihm mal die schönen Seiten Münchens zeigen und nach einem schönen Tag an der Isar, gings abends noch an den StarnbergerSee….Aber wieder passierte nichts und ich traute mich nicht den ersten Schritt zu machen…Als ich ihn dann in seinem Wohnheim absetzte küssten wir uns unter Sternenhimmel in meinem kleinen engen Auto..Das Lied das aus dem Radio dudelte: “so soll es sein – so kann es bleiben – so hab ich es mir gewünscht…” von Ich&Ich…

    Wir sind mittlerweile 3 Jahre zusammen, wohnen gemeinsam und lieben, leben und streiten uns durch unsre gemeinsame Zeit….ich dachte nie das ein Schwabe ein Münchner-Kindl-Herz zum schmelzen bringt, aber für ihn verlies ich sogar meine liebste Stadt und lebe nun im Allgäu!

  35. Ich war eigentlich noch nie richtig verliebt, lediglich verknallt. Es war eine kurze Sommerromanze, kennengelernt haben wir uns im Bus. Lustiger Zufall und dann ging alles ganz schnell. Die Woche, die er da war, verging wie im Flug… es war echt schön, doch konnte ich mich da nicht 100prozentig drauf einlassen, weil ich ja wusste, dass er bald abfahren muss. Kurz, aber schön.

    Meine gute Liebesgeschichte wird noch kommen :)

  36. claudia

    Juhu Juhu Juhu :D
    Hab grad die GlückwunschEmail bekommen und freue mich schon waaaaahnsinnig auf das Buch :D

    Toll Toll Toll :D

  37. Yvonne & heiko

    Am 01.11.04 kaufte ich ein Berlin Ticket bei der Autokraft am Hamburger ZOB für den 02.11.04 um 19:00 weil ich meine Mama zum Geburtstag überraschen wollte. Heiko sagte nachdem ich das Ticket bezahlte das ich es dann morgen am Bus bekommen würde, und ich sagte das ich das aber wüßte und habe ihm das Ticket abgenommen. Am 02.11.04 war ich dann um 18:20 am Bus und Heiko hat die Ticketabfertigung übernommen. Als ich dann mein Gepäck und alles im Bus verstaut habe wollte ich wieder raus um eine zu rauchen. Auf einmal sagte Heiko zu mir das er für die Statistik noch meinen Vornamen benötigt weil der Nachname nicht reichen würde. Daraufhin sagte ich ihm das wenn er meinen Vornamen wissen möchte mich auch einfach fragen könnte, worauf er natürlich rot geworden ist. :-) Heiko war der Meinung das er mit weiteren weiblichen Fahrgästen flirten muß woraufhin ich mich dann mit seinen Arbeitskollegen unterhielt. Kurz vor der Abfahrt stieg ich in den Bus und Heiko sagte das er mich ja morgen früh wecken könnte. Das war eine nette Idee aber ich würde bestimmt erstmal ausschlafen aber ich könnte ihn ja wecken er sagte wenn ich um 05:00 schon wach wäre dann gerne. Da wir das beide für keine gute Idee befanden, sagte er das er mich ja wenn ich am Sonntag wieder da wäre zum Kaffee einladen könnte und mich mit meiner schweren Tasche nach Hause bringen könnte. Das fand er gut und ich gab ihm meine Handynummer. Er fragte ob ich auf der Fahrt denn mein Handy an hätte was ich natürlich verneinte weil man die Handys aus haben muss wegen technischer Schwierigkeiten die auftreten könnten in der Elektronik. Er sagte das ich es ja auf lautlos schalten könnte was ich ja sowieso immer machte. Um 19:10 bekam ich dann schon die erste SMS von ihm die lautete : War echt eine nette abfahrt. Bist richtig süß. Ich freu mich auf freitag 22:10. Wird mir ein vergnügen sein dich und deine tasche nach haus zu bringen. Gruß Heiko Ich fragte mich wie er auf Freitag kam ich sagte doch und hatte auch die Rückfahrt für Sonntag den 07.11.2004 19:00 gebucht. :-) Seit der ersten SMS haben wir nur noch SMS geschrieben und telefoniert. Als ich dann am Sonntag um 20:10 wieder in Hamburg ankam brachte er mich und meine Tasche nach Hause und wir haben über Gott und die Welt geredet bis tief in die Nacht!
    Unsere Verlobung fand am 21.Januar 2007 auf dem Ball Trabrennbahn Mariendorf in Berlin statt.
    Mama und Ich waren Fotos gucken und kamen wieder und setzten uns hin. DJ Marcelino rief die Leute auf einen Kreis um die Tanzfläche zu bilden und rief Yvonne und Heiko auf die Bühne. Keiner stand auf. Dann standen wir auf und der DJ übergab Heiko das Mirkofon mit dem Satz Heiko hätte uns was wichtiges zu sagen. Er stand vor mir und sagte das wir nun seit einiger Zeit gutes und schlechtes miteinander erlebt hätten und fragte mich dann ob ich seine Frau werden möchte? Ich sagte ja und dann war auch schon der Fotograf zur Stelle um Fotos zu machen. Ich verfiel in Tränen. Papa kam auf die Bühne gerannt und sagte “Mein Segen habt Ihr” und Mama sagte ” Ich wußte es”.  Alle Leute die um uns rumstanden applaudierten.
    Am 21.August 2009 haben wir Standesamtlich und Kirlich geheiratet und geniessen heute genau seit 5 Jahren unser gemeinsames Leben.

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