Tödliche Mietzekatzen gesucht: Gewinnspiel zu “Katzengold”

Serrano, der stolzeste Kater von Potsdam, hat Streit mit seiner Freundin Aurelia. Sie will sich mit ihm paaren, doch er ist gerade kastriert worden. Am nächsten Tag ist Aurelia wie vom Erdboden verschluckt. Zur gleichen Zeit verliebt sich Hauptkommissar Hendrik Liebermann, den es vor die Tore Sanssoucis verschlagen hat, in eine schöne Fremde. Zwei Sätze, ein Lächeln, und es ist um ihn geschehen. Das nächste Mal begegnet er dem Lächeln auf einer Vermisstenanzeige: Charlotte Olbinghaus, Journalistin, ist spurlos verschwunden. Sowohl Liebermann als auch Serrano schnüffeln in allen Ecken ihres so verdächtig freundlichen Viertels. Als sie eine Leiche finden, wissen sie, dass sie dem Mörder nur zusammen auf die Schliche kommen können.

Nach bereits sehr erfolgreichen Pelzdetektiven wie Francis (“Felidae” von Akif Pirincci), Mrs Murphy (“Ruhe in Fetzen” von Rita Mae Brown) oder aber natürlich auch meine persönlichen Favoriten Koko und Yum Yum (“Die Katze, die rückwärts lesen konnte” von Lilian Jackson Braun) erscheint jetzt ein neuer pelziger Held in der Welt der Katzenkrimis: Serrano mit seinem Herrchen Hendrik Liebermann. In “Katzengold” von Christine Anlauff geben die beiden ihr spannendes Debüt und werden uns hoffentlich noch in vielen weiteren Fälle begleiten.

10 Exemplare von “Katzengold” verlosen wir an dieser Stelle und veranstalten dafür einen Wettbewerb. Es gibt zwei Möglichkeiten, sich um diesen Krimi zu bewerben:

a) Schickt uns ein wahrhaft kriminelles Bild von einer/eurer Katze. Es sollte irgendein Hinweis auf Mord/Gewalt/Ermittlung auf dem Bild ersichtlich sein und wir binden es dann hier zum Beitrag ein – gern auch mit ein bisschen Witz gestaltet, aber dafür sorgen die pelzigen Lebensgefährten ja meist von selbst ;-) Alle Bilder bitte an karla.paul@aboutbooks.de schicken.

b) Schreibt uns eine kleine, aber feine Katzenkrimigeschichte oder aber auch ein längeres Gedicht zum Thema in die Kommentare.

Einschluss für die Aktion ist am Mittwoch, 23. Juni 2010, um Mitternacht. Wir wünschen euch viel Spaß bei der Teilnahme und freuen uns schon auf die tierischen Einsendungen :-)

“Katzengold” von Christine Anlauff; erschienen Mai 2010 bei Kiepenheuer / Aufbau Verlag; 330 Seiten; ISBN 9783378006973

Und dieser Videobeitrag stammt von Nutzerin Anke alias Leselöwin:

Update 24. Juni 2010: Die Gewinner wurden soeben gezogen und es handelt sich um MehrSonntag, MaryPoppins2608, Anni Bürkl, CJCat, Karin Lutter, Ariane, leseloewin, Ritja, Vampylady und Giulia. Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich und bedanken uns bei allen Teilnehmern ganz herzlich für die vielen tollen Einsendungen – das goldigste LovelyBooks-Gewinnspiel überhaupt :-)

11 Kommentare

  1. Krimiautango

    Kater Karlo,mit dem schwarzen Fell,
    war schon immer gefährlich, kriminell!
    Seine Freundin Mieze Katze
    haut ihm zwar manchmal auf die Tatze
    aber nutzt das was? Neenee -
    es tut ja nicht mal richtig weh!

    Zum Tanze woll´n die beiden gehn,
    Tango fänd Mieze richtig schön.
    Karlo, der hat keine Lust
    und schiebt schwarzen Katerfrust!
    Aber vielleicht, man weiß ja nicht,
    ist ein Geschäft dabei in Sicht?

    In der Taverne ist´s ganz nett,
    Karlo schiebt Mieze übers Parkett,
    schaut rechts, späht links
    nach einem intressanten Dings
    welches ihn reich macht,
    ohne Arbeit allerdings!

    Mieze sagt: hör auf damit!
    Bleib gefälligst mal im Schritt!
    Trittst Du mir nochmal auf den Zeh,
    tut das nicht nur mir dann weh!
    Aber Karlo schleicht schon weg…
    Hinterm Tresen hat er´s entdeckt!

    Einen Stapel Whiskas in Dosen!
    Da muß er auch nicht lange losen
    welche er denn haben will. Alle!
    Mieze schreit: Das is ne Falle!
    Zu spät! Der Wirt macht Licht
    das Netz schnappt zu….

    Nun hat Mieze ihre Ruh!

  2. Anne

    Zum zweiten Bild: Lisa denkt über ihren nächsten Coup nach.

    »Immer wenn die Zungenspitze ihre Nase berührte, führte sie etwas im Schilde!«

    ;-)

  3. Moosbeere

    @marypoppins2608
    *lach* Gefällt mir super :) Ich hatte eine ähnliche Idee und habe den Kriminaltango auf “katzisch” ein wenig umgedichtet..

    Hier dann also mein katzenstarker Kriminaltango auf leisen Pfoten:

    Kriminaltango
    lauf samtenden Pfoten
    Huschende Schemen
    Und rotes Licht

    Und sie tanzen einen Tango
    Thomas O’Malley und Duchesse
    Und er sagt ihr leise: “Baby
    Katzen brauchen furchtbar viel Musik”

    Denn sie können ja nicht wissen
    Was da zwischen Tag und Morgen
    In der nächtlichen Hintergassen
    Bei dem Tango schon geschah

    Kriminaltango
    In der Hintergasse
    Katzenmusik von überall
    Rote Laterne
    Glühende Blicke
    warnendes Fauchen
    Und in die Spannung
    Da fällt ein Schuß

    Und sie tanzen einen Tango
    Thomas O’Malley und Duchesse
    Und die Menschen können nicht sehen
    Was daran verdächtig wär

    Nur der einäugige Kater
    Dem der Schuß im Dunkeln galt
    Könnt vielleicht noch etwas sagen
    Doch der Herr ist untergetaucht

    Kriminaltango
    unter den Sternen
    Katzenklavier
    dunkle Machenschaften
    Katzen über Katzen
    dunke Machenschaften
    Immer das Gleiche
    schleichende Pfoten
    Denn dieser Tango
    Geht nie vorbei
    … und ein einzelnes Katzenauge blitzt unheilvoll in der Dunkelheit auf.

  4. mehrsonntag

    Manchmal da haut die Katze
    mich zart mit ihrer Tatze.
    Und wenn sie nicht gestorben ist
    Verzapft sie oftmals reichlich Mist.
    Doch durch den Unschuldskatzenblick
    Vertuscht sie freilich ungeschick
    was ihr denn so passiert
    und meinen Sinn verwirrt:
    zum Beispiel fällt der Omas Vase
    nicht sanft und leise in das Grase;
    Nein! Sondern hart auf den Beton
    das hat die Katze nun davon
    bekommt seit Stunden nun kein Essen
    die Schüssel steht, längst leer gefressen
    an ihrem Ort an ihrem Platz
    so ist sie nun, die schräge Katz.
    Streicht leis‘ mir um die Beine
    so wie sie, die Katz ist keine.
    Nachts schnarcht sie dann auf meinem Bett,
    macht sich nicht breit, sie macht sich fett
    und stromert still dann durch die Nacht
    bis morgens hat sie durchgemacht.
    Nur stört das wirklich keinen
    hat doch viel Zeit zum Träumen;
    von Mord und Tücke hier und da
    voll Zauberei das ist schon klar
    schnurrt leise mir ins linke Ohr
    bis Ghana schießt klar nebens Tor.
    Und wenn sie nicht gestorben ist
    feiern wir bald ein Fußballfest..
    Mit Katzen-Krimi auch am Bett
    wärs wirklich oberprima nett.

  5. ich steuere zwei meiner hochgeladenen youtube-Videos bei. Die Links schicke ich per Mail. Ich sage nur Katzen und Mäuse…

  6. Carriecat

    Ich bin ein großer Fan von Tierkrimis, habe fast alles von Rita Mae Brown im Regal und die anderen Reihen zumindest “angelesen”. Deshalb: Super- Entdeckung!
    Ich freu mich drauf!

    Jetzt zum Katzenkrimi:
    Man fragt sich heimlich leise, was die Katzen eigentlich so treiben den ganzen Tag… und vor allem wärend man schläft!
    Ich bin auf die Idee gekommen, meinen Kater mit der CatCam auszustatten, deshalb entschuldigt die schlechte Qualität des Bildes ;)

    So könnte es gewesen sein….
    Der schwarz- weiße Panther streift durch sein Revier, er ist groß, er ist stark, er ist Maine Coone: Die anderen haben keine Chance! Kätzchen, kleine Sofakätzchen pha! Die macht er locker platt, sollen nur kommen… Wenn Al Katzone erst mal loslegt, wächst da nichts mehr!
    Doch die anderen sind alle wie vom Erdboden verschluckt, nichts regt sich. Aber halt da vorne was ist das? Hmmm, wie riecht’s denn da? Lecker, nichts wie hin!
    Und das Dachfenster ist auch offen, das ist ja praktisch eine Einladung!
    Dumm nur, dass das im 3. Stock ist aber man ist ja sportiv, alles machbar: Baum in der Nähe gesichtet, erklommen uuuuuuuuuuuuuuund Sprung, Satz und Sieg! YES! Er hat es geschafft, elegant auf dem Dach gelandet, lautlos die Regenrinne entlang gekrochen und sich an das verheißungsvolle Fenster herangepirscht: Kurzer, schneller Blick nach innen, der Duft kommt näher…. OOOOOOOOh ja, da stet was, als ob der Teller darauf gewartet hätte: Pasta Tonno, ein Gedicht für Mensch und Tier!
    Tap, tap, tap, sch… wer ist das denn jetzt?! Ein Hund!!! Al Katzone wirft sich mit gezückten Krallen in die Schlacht: DU bekommst meine Beute nicht!!!
    Der Hund kämpft tapfer, doch er ist der Riesen- Kampfkatze einfach nicht gewachsen: Die Pasta geeeeeeeeeeeeeht an AAAAAAAAAl Katzone!
    Unser kätzischer Held hat nun genug gespeißt und beschließt, sich noch mal um zu sehen, ob man nicht noch was tolles findet… Hundespielzeug: Ihhh, angesabbert…. Sofa: Sehr bequem… Büro: Jetzt wirds spannend…
    Al Katzone nimmt auf dem Chefsessel platz, was ja nur angemessen ist und hackt sich in den Laptop des Hauses. Was könnte er wohl gewollt haben?
    Ein paar Tage später:
    Mehrere Tonnen Thunfisch wurden geliefert, wahrscheinlich damit sich ein Besuch von Al Katzune + Gang wieder lohnt!

  7. Cherrygirl_Tina

    Da sind aber schon richtig süße Katzen dabei, sehr schön. Ich habe mein Bild soeben auch eingeschickt. Mein Kater ist mittlerweile 14 Jahre alt, taub und fast blind, aber frech ist er immer noch.

    Man muss schon aufpassen, was man auf dem Tisch von seinem Essen stehen lässt, die Katze könnte, nein, wird es klauen. Also, die Katze, die weißes Fell mit braunen Flecken hat (eine kleine Kuh, wie wir ihn auch gerne nennen), der genüßlich die Lasagne frisst, das ist dann mein Kater :)

  8. [...] dem Lovelybooks Blog könnt Ihr nun einen von insgesamt 10 neuen Exemplaren des Katzenkrimis “Katzengold” gewinnen! [...]

  9. Heike

    So gerade auf den letzten Drücker, habe ich dieses Gewinnspiel gesehen und mich daran beteiligt. Bin gespannt, ob das Foto von meinem Kater gewinnträchtig ist. I hope so.

  10. Mietzekatzenklaugedicht

    Meine kleine Lieblingskatze,
    ist der schlaue graue Matze.
    Jeden Morgen geht er raus
    und da packt ihn dann der Graus.

    Nachbars Katze ist so schön,
    die will er am liebsten gar nicht seh‘n.
    Fühlt sich dann einsam und ganz klein,
    das ist doch fürchterlich gemein.
    Nachbars Katze ist schön groß,
    und geht sie einmal los,
    will jeder mit ihr Schmusen,
    drückt sie fest an seinen Busen.

    Und den Matze, klein und grau,
    beachtet wieder keine S..!

    Doch da sieht er auf dem Fensterbrett,
    eine Halskette, wie nett.
    Und mit einem großen Satz,
    sitzt er neben seinem Schatz.

    Bewundernd starrt er ihn an
    und überlegt sich so dann:

    „So ein Halsband, das wär schön,
    so kann ich unter Katzen geh’n.
    Und die dumme Nachberskatze
    kriegt vor Ärger eine Glatze.“

    Also nimmt der Matze seinen Schatz
    und geht zum Katzentreffpunktplatz.
    Legt sich die Kette um den Hals
    und präsentiert sie dort ganz stolz.

    Die andern Katzen staunen bloß
    und Matze fühlt sich gleich ganz groß.
    Dann verlässt er flugs die Katzenmeute,
    mit seiner gestohl‘nen Halsbandbeute.

  11. Ein sehr nettes Gedicht ….. das zum schmunzeln anregt.
    Das könnte mein kleiner Kater sein *g* der hat auch nur Dummheiten im Kopf.

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