“Sex and the City” vs. “Immy in the City” – das Gewinnspiel

Viele Frauen haben darauf monatelang gewartet, haben den Tag herbei gesehnt, an dem es endlich Nachschub gibt, Nachschub an teuren Schuhen, an Sex, an Mr. Big und natürlich dass wir endlich Carry & Co wiedersehen: seit gestern ist “Sex and the City II” in den Kinos und ich kann meine Highheels wieder aus dem Schrank holen….

Aber was ist eigentlich, wenn man in einer Großstadt wohnt und eben nicht reich und berühmt ist, wenn man keinen fantastischen Freund hat und keine drei Mädels, die ständig um einen rum sind und bei jedem kleinsten Problem hinter dir stehen? Wenn Du nicht ständig kurze Glitzerkleidchen tragen und Cosmopolitan trinken kannst, weil Dir auch einfach die Anlässe und Freunde dazu fehlen? Die Autorin mit dem wohlklingenden Namen Mimi Welldirty ist diesem Problem in ihrem Comicbuch “Immy and the City – Depresso to go (die traurigste Geschichte der Welt)” mal auf die Spur gegangen:

Immy hat einen Job, von dem sie nie geträumt hat, ist trotz Überstunden chronisch pleite und verbringt ihre Mittagspausen in Gesellschaft einer Tupperdose. Und Immy ist so deprimiert, wie man es nur sein kann als dreißigjähriger Single, der nach einem zwölfstündigen Arbeitstag, einem Mikrowellenessen und zwei Stunden gehirnlähmender Fernsehunterhaltung allein ins Bett geht, sich gewiss ist, trotz einer Familienpackung Ohropax nicht vor ein Uhr einschlafen zu können, und sich beim Anblick der Zimmerdecke, von der sich langsam, aber sicher der Putz löst, fragt, ob das jetzt wirklich schon alles gewesen sein soll…
Immy ist eine ganz normale Großstadtbewohnerin, die statt in der glücklichen, erfüllten Zukunft, von der sie ein Leben lang geträumt hat, jeden Morgen in ener Zweizimmerwohnung am falschen Ende der Stadt aufwacht. Sie fühlt sich einsam unter Millionen Menschen und lebendig begraben unter den Trümmern verpasster Gelegenheiten. Das Leben ist nicht schön. Das Leben ist das Allerletzte. Und Immys Geschichte ist die traurigste Geschichte der Welt. Oder?

Um euch euren Alltag ein bisschen zu verschönern und vor allen Dingen diesen wunderbaren Comic einmal vorzustellen, verlosen wir an dieser Stelle 10 “Immy and the City”-Fanpakete inkl. “Depresso-to-go”-Tassen und natürlich dem Buch. Schreibt bis einschliesslich Dienstag, 01. Juni 2010, hier einen Kommentar, was euer traurigstes Alltagserlebnis ist. Vielleicht der Bettler, an dem ihr jeden Tag vorbei lauft? Der Regen, der euren Keller überflutet hat? Egal was, zeigt Immy, dass sie nicht allein ist…. heult euch mal richtig bei uns aus!
Viel mehr Infos über den tragisch bezaubernden Comic von Mimi Welldirty findet Ihr auf der liebevoll gestalteten Homepage zum Buch.

Gewonnen haben: Kerstin, HamburgerNane, Kerstin, Schnieny, Kiritani, Steffi88, Sophia!, Nika, bia, goodspeed

58 Kommentare

  1. hmm… ok, ich könnte jetzt mich über mein leben ausheulen, dass meine spülmashcine gestern den geist aufgegeben hat, ich im moment in der einöde ohne auto da stehe (auch das hat vor ein paar wochen den löffel abgegeben), mein sohn im moment ganz furchtbar dolle mit seiner neurodermitis zu kämpfen hat usw usw

    doch was mich momentan wirklich am traurigsten stimmt ist die tatsache, dass es in der schule wo mein sohn schüler ist viele kinder gibt, die den ganzen nachmittag alleine sind, weil die eltern 7 tage die woche keine zeit für ihre kinder haben. viele von diesen kids sind dadurch auffällig und schwierig :(

  2. Kerstin

    Mein traurigstes Alltagserlebnis hatte ich gestern. Ich arbeite noch nicht lange an meinem neuen Arbeitsplatz. Obwohl alle Kollegen nett sind, auf zwischenmenschlicher Ebene bin ich bis jetzt noch mit keinem so richtig warm geworden. Außer mit Stephan. Stephan kam kurz nach mir in die Firma. Ein junger Familienvater. Eher ein stiller Typ aber offen und freundlich und genauso Musikbegeistert wie ich. Wir haben uns super verstanden. Gestern wurde Stepahn gekündigt. Da er noch in der Probezeit ist, konnte er sofort seine Sachen packen und gehen. Er hat sein Heidekraut und die Fotos seines Sohnes vom Schreibtisch genommen und ist einfach gegangen. Wir haben von niemandem erfahren was vorgefallen ist. Die Geschäftsleitung hat sich nicht weiter geäußert. Ich war den ganzen Tag sehr geknickt. Es hat mir so unglaublich leid getan. Vor allem als ich gesehen habe wer nun als Ersatz für Stephan bei uns anfangen wird :(

  3. Nachdem ich neuklich den ersten Kinofilm im Fernsehen gesehen hatte (die ersten Staffeln der Serie waren genial!), störte ich mich auch daran, daß bis auf die Beziehungsprobleme alle anderen ziemlich flott mit Geld gelöst werden konnten. Woraufhin ich mir überlegte, daß ein deutsches Pendant zu “Sex and the City” vielleicht einfach mal in Berlin-Neukölln spielen sollte…

  4. Mein traurigstes Alltagserlebnis passiert mir immer wieder. Ich gehe einkaufen und treffe schon wieder keinen süßen Typen mit dem ich flirten könnte. Oder der mich mal spontan anflirten würde. Im Kino und in Büchern klappt das doch auch immer? Frau muss kaum aus dem Haus gehen, schon regnet es nette Jungs. Ich fürchte, ich wohne in der falschen Großstadt. Lächele ich mal einen Typen an kommt entweder eine Minute später seine Freundin um die Ecke, oder er schaut mich an als ob ich ihm gleich an die Wäsche wollte. Jungs, ein netter kleiner Flirt versüßt den Tag und bindet euch nicht gleich für die nächsten 30 Tage. Lächelt doch einfach mal zurück!

  5. Immer wieder: genervte Menschen im Supermarkt, die rempeln und drängeln und mosern, Mütter die ihre Kinder anbrüllen, Hektiker die nicht nach links und nach rechts schauen – Leute genießt doch einfach das Leben!

  6. Ich werde seit 1 1/2 Jahren verfolgt von Krankheiten oder gar dem Tod von geliebten Menschen und Tieren. 7 Todesfälle und 2 starke Krankheiten bei geliebten Seelen innerhalb von 1 1/2 Jahren zehren an den Nerven!
    Außerdem ist die Waschmaschine gestern kaputt gegangen.
    Und das Auto muss in die Werkstatt.
    Tierarztkosten waren aber in der letzten Zeit so hoch, das das nötige Kleingeld fehlt.
    So das war..s.
    Wünsche allen einen entspannten Restfreitag ohne Blessuren.

  7. Lia

    Mein traurigstes Alltagserlebnis ist leider die Feststellung dass die meisten Menschen nur noch auf sich selber fokussiert sind. Egal ob beim Einkaufen, der Arbeit im Kino und Restaurant. Erst zählen “Ich, das was ich will und meine Wünsche”. Dann aber vieleicht nur dann kommen die anderen. Mir haben zu viele die Worte > Miteinander und Nächstenliebe< aus dem Wortschatz gestrichen. Ich will mich da jetzt selber nicht komplett rausnehmen aber ich würde mir wünschen dass mehr Menschen wieder darüber nachdenken was sie tun und sagen. Vote für mehr Farbe im Leben. ♥ :)

  8. Frau Maus

    Immer wieder aufs Neue, wenn ich in der Stadt unterwegs bin:
    Ich begegne über den Tag verteilt etlichen Menschen, die grimmig oder abwertend schauend an mir vorbeilaufen, aber kein einziger Mensch schafft es, einen mal anzulächeln oder nett zu grüßen.
    Ich finde das sehr sehr schade und traurig!

  9. sonjastevens

    Hmm… im Moment bin ich einfach nicht traurig, ich bin göücklich verliebt, das Wetter ist toll, ich habe einen guten Freundeskreis und beruflich ist auch soweit alles in Ordnung – auch wenn ich hier an einem Wendepunkt bin.
    Mit anderen Worten, ich bin zufrieden und glücklich.
    Dinge, die mich sehr traurig machen, sind, wenn ich an meine verstorbenen Katzen denke, natürlich gibt es bestimmt auch noch andere Dinge, aber die sind hier auch viel zu privat.
    Es ist doch auch schön, wenn man nicht traurig ist, nicht klagen muss? Ich genieße die Zeit!
    Sorry, dass ich nichts traurigeres erzählen möchte – ja, das ist schon traurig…

  10. Solifera

    Mein traurigstes Erlebnis? Als mein Oma gestorben ist.
    Es war 2007. Meine Oma lag schon längere Zeit im Krankenhaus weil sie wirklich richtig richtig krank war (näheres möchte ich hier nicht aufführen, ihr versteht mich sicherlich). An einem Wochenende fuhr ich mit meinen Eltern zu ihr ins Krankenhaus, um sie zu sehen. Ich durfte das erste mal mit, sonst war mein Vater (–> ihr Sohn) immer allein da. Als ich sie gesehen habe, hat es mir die Sprache verschlagen: Sie sah nicht mehr aus wie ein Mensch, sondern fast wie ein Geist. Sie war auch so gut wie nicht mehr anwesen, hat aber dennoch unsere Präsens gespürt. Zuerst ich, dann meine Mutter und mein Vater haben nacheinander einen Weinanfall bekommen, weil es so schlecht um meine Oma bestellt war. Dann fuhren wir nach Hause. Mein Vater erzählte mir, dass auch ihre anderen beiden Kinder mit samt Familie sie besucht hätten. Auf der Fahrt machte ich mir schon so meine Gedanken. “Jetzt hat sie all ihre Familienangehörigen noch einmal gesehen…”
    Der Besuch im Krankenhaus war sonntags. Als dann dann mein Vater am Dienstag (oder Mittwoch, so genau weiß ich es nicht mehr) angerufen hatte, auch noch zu einer Zeit, wo er wusste, ich bin nicht zu Hause, und ich zurückrief und fragte, was denn wäre, sagte er nur “Kannst du es dir nicht denken?”. Und da wusste ich es: Meine Oma war gestorben. Eine ganze Weile lang war ich sprachlos. Ich binn dann zu meiner Nachbarin (und guten Freundin) rüber gegangen, sie machte auf, schaute mich an und fragte nur: Was ist los? Dann musste ich losheulen und sagte was war. Sie hat mich dann erstmal trösten müssen… Dann ging es mir – den Umständen entsprechend – etwas besser. Richtig verarbeitet und verkraftet hab ich es allerdings erst vie viel später … eigentlich bis heut nicht wirklich richtg :-(

  11. Letzten Winter, nachts, an einer einsam verlassenen SBahn Station, es schneite ziemlich stark. Auf der anderen Seite höre ich plötzlich Musik. Ich schau rüber und sehe eine Frau, Alter ungewiss. Sie steht mitten im Schneegestöber und singt den traurigsten Song den ich je gehört habe. Keine Ahnung ob es ein eigener war oder ein mir unbekannter, aber er brach mir das Herz. Die Körperhaltung, die klagende Stimme und das schier endlose Echo unterstrichen ihren Schmerz, den die Frau in diesem Moment ertragen musste. Ich hoffte damals und tu es noch immer, dass ich niemals ein solches Leid erfahren müsse, denn ohne solch ein emotionales Ventil bleibt einem weniger begabten oder weniger leidenschaftlichen Menschen wohl nur der Sprung in den Tod…

  12. [...] { Mai 28, 2010 @ 18:24 } · { Gewinnspiele } …und gewinnt KLICK [...]

  13. ich finds traurig, dass es noch kein hörbuch/hörspiel oder wenigstens einen soundtrack zu Immy And The City gibt!
    wann gibts mimi auffe ohrn? ” )

  14. Traurigstes Alltagserlebnis? hmmm… ich muss das Ganze wohl etwas ausdehnen… auf Wochen… Monate … und wenns ganz dumm läuft… Jahre. Sechs Tage Woche…. Kopf arbeitet weiter wenn der Körper längst daheim auf dem Sofa ist. Morgens aufstehen… funktionieren, sich stressen lassen, blödes Zeug von Wichtigtuern anhören, sich seinen Teil denken, nach Hause dümpeln. Vor lauter Arbeit vergisst man das Essen. Erst um 18 Uhr wenn man daheim ist und einem schwarz vor Augen wird, erinnert man sich, dass man heute noch nichts zu Essen hatte. Mittagspause verkürzt oder gar keine gemacht, weil so viel Arbeit wartet.

    Auf dem Weg nach Hause.. huppen die Leute sich gegenseitig in den Autos wegen bescheuerten Kleinigkeiten an. Revier markieren.
    Gesichter..lange Gesichter… kanns nicht mehr sehen.

    Wenn man sich dann doch dazu aufgerafft hat seinem Magen etwas Verwertbares zu geben.. spitze. Pizza… Nudeln.. was geht am schnellsten. Keine Zeit..keine Zeit. Für nichts… schnell schnell ich muss morgen wieder arbeiten. Kontakte laufen am schnellsten über die modernen Kommunikationsmittel… oh der bekannte Computer. Den kenn ich doch schon auf dem Büro. Den ganzen Tag starrt er mich an und will was.
    Nicht mal daheim lässt er einen in Ruhe. Man loggt sich bei Facebook ein… was gibts Neues. Infos über Infos…. Kopf läuft über… Blick auf die Uhr: schon elf… in ein paar Stunden geht der Wahnsinn wieder los. Schnell noch die Neuigkeiten ansehen. Leute, die sich nicht auf der Straße anhuppen, machen sich verbal bei Facebook fertig. Wieso gewinnt der bei dem Kameragewinnspiel und ich nicht. Da muss doch was faul sein. Neid… Missgunst… Haben will…. Gier… Genug von unserer tollen Welt gelesen. Jetzt muss der Körper über Nacht in den Ruhezustand versetzt werden, auch wenns nichts bringt. Und hoffen tut man auch nicht mehr.

  15. meine alltagsgeschichte wiederholt sich grade tag für tag. ich haue fleißig bewerbungen raus, lasse auch alle noch mal 3 mal überprüfen und alles, aber seit 3 monaten hat mich kein sonderlich positives feedback erhalten. zwar hatte ich auch schon bewerbungsgespräche, aber deren anzahl kann man an einer hand abzählen. das ganze frustriert mich sehr und liegt mir echt quer im magen. die zeit vergeht und ich hoffe täglich auf eine tolle, überpositive antwort… ich hab sogar schon stresspusteln bekommen. dabei hasse ich pickel!!!! :(

  16. Büchermädchen

    kürzlich erzählte mir jemand, wie er aufgewachsen ist; das war so traurig, so vernachlässigt, mit vielen krankheiten und wenig liebe und geborgenheit, dass ich ganz klein wurde bei dem gedanken, daran, wieviel glück ich doch hatte, obwohl meine kindheit alles andere als rosig war. ich war traurig und dankbar zugleich; auch dass dieser spezielle mensch sich mir geöffnet hat. das hat so einiges geradegerückt bei mir, obwohl es mich auch sehr traurig gemacht hat.

    traurig bin ich oft gewesen, als ich noch allein gewohnt habe. abends nach der arbeit nach hause zu kommen, die tür zu öffnen und da war niemand, der mir zuhörte, der mich in den arm nahm, der einfach für mich da war. nichts! nur stille. damals hatte ich viele traurige momente und fühlte mich sehr alleine……
    allein in einer großstadt….unter vielen vielen menschen….und doch allein.
    etwas trauriges gibt es kaum….

  17. martina400

    Traurigstes Alltagserlebnis? Schwierig, die hab ich jeden Tag. Ich bin Lehrerin in einer Sonderschule (deutsch:Förderschule) und wenn ich da an die Schicksale meine Kids denke, wird mir gleich ganz anders. Wenn ich jetzt beginnen würde meine traurigen Alltagserlebnisse auszubreiten, würde das hier kein Ende nehmen. Das beginnt in den Pausen oder bei Spaziergängen, wo ein Mädchen erzählt, dass sie keinen Kontak mehr zu ihren Eltern will und im Kinderdorf nun ihr Zimmer zusperren muss, weil sonst ihre “Dorfgeschwister” Dinge stehlen oder zerstören. Oder es ist auch traurig, wenn Jungs ihr Aggressionen nicht kontrollieren können und wieder ein Sessel fliegt und man sich nur fragt: “Was musste dein Kinderherz schon alles aushalten?” Ich liebe meinen Beruf und darf an diese Dinge gar nciht allzu oft denken, aber wenn ich mal da sitze und so die Woche durchdenke, dann kann schon eine gewisse Alltagstraurigkeit aufkommen.

  18. bia

    ich habe selbst eine essstörung, naja eigentlich von allem ein bißchen was, bulimie und anorexie gemischt, habe deswegen kaum freunde und jetzt ist meine beste auch noch in einer psychischen anstalt, wo sie wegen ihrer borderline und essstörung und sozialphobie behandelt wird. ich kann sie aber nicht besuchen, weil meine chefin der meinung ist, dass alle anderen weniger arbeiten sollten als ich, anders kann ich mir nicht erklären, dass ich kaum noch frei habe, obwohl ich nebenbei (eh nur noch nebenbei) studieren wollte und gerne meine diplomarbeit endlich beginnen würde. wobei wozu eigentlich – auf einen job hab ich wohl eh keine chance… aber vielleicht werde ich doch noch koch, so wie mein esssgestörter bruder….
    aber eigentlich bin ich nicht gewillt herum zu raunzen, ich finde es nur schade, dass ich das gefühl habe, immer alleingelassen zu werden, wenn ich dringend jemanden brauchen könnte, der mich drückt und umarmt… mein freund hat das nicht mehr ertragen, dass es mir oft so schlecht ging, dass ich nicht rauskonnte…
    klar könnte man sagen, das ist alles selbst verschuldet, aber wie dem auch sei, ich komm einfach nicht weg davon…

    vielleicht doch noch was erheiterndes zum ende:
    ich bin mehr noch kaffee- als comicsüchtig, daher würde ich mich über den becher und ein buch echt riesig freuen
    ein kleiner stern in meiner nacht

  19. Cosmopolitan

    Zu meinem “traurigen” Alltagserlebnis gehört nun seit 2 Monaten meine “supertolle” Allergie… Nicht dass ich schon genug gesundheitlichen Scheiß, dieses Jahr hinter mir habe (und ja es ist ja grad erst mal fast nen halbes Jahr rum, mal sehen was noch kommt), Nein die Allergie ist ja wieder da. Erst war es die tolle Birke, wo man im Prinzip den ganzen Tag an Dauerschnupfen oder verstopfter Nase leidet und oh Wunder, kaum hört sie auf zu blühen fangen nun die Gräser an und bald kommt der tolle Roggen dazu…ich bins echt Leid. Meine Allergie ist dieses Jahr so schlimm wie nie, erst vor ein paar Tagen bekam ich nen tollen Asthmaanfall, ein Glück dass meine Mom ihren Spray (ja sie hat auch Allergien) parat hatte, möchte mir gar nicht ausmalen, was sonst passiert wäre…
    Wenn ich in der Vorlesung sitze muss ich mir ständig die Nase putzen, niesen etc. Man kann sich manchmal (trotz Allergietabletten) gar nicht richtig konzentrieren, weil man so mit seiner “Nase” beschäftigt ist. Am jetzigen Wochenende, als die Temperaturen nun endlich die 25 Grad -Marke geknackt haben, hat sich wahrscheinlich jeder gefreut, nur ich nicht. Warum? Weil ich im Garten meines Onkels saß und kaum mehr atmen konnte durch den ganzen blühenden Kram dort.
    Es nervt wirklich und wenn ich daran denke, dass ich im Prinzip nur 4 Mon im Jahr “schnupfenfrei” bin könnte ich heulen…war es doch so schön die Jahre, als noch keine Allergie zum Vorschein kam.

  20. Ich finde es immer sehr traurig, wenn Kinder weinen. Wenn Kinder traurig sind, bin ich auch immer traurig. Ich weiß nicht warum. Vielleicht liegt es daran, dass ich es auch generell traurig finde, wenn Leute weinen. Ich kann das nicht mit ansehen!

  21. maxi

    Mein traurigstes Alltagserlebnis!!!!!!

    was mich jeden Tag wieder aufs neue sehr traurig macht ist, das mein Freund und ich immer solange von einander getrennt sind. Er ist auf Montage und wir sehen uns jetzt erst wieder in 8 Wochen. Ich finde das so unendlich traurig. Wir sind bereits seit 4 Jahren zusammen. Aber wenn man bedenkt wie oft wir uns nicht sehen können kommen wir erst auf ein Jahr. Seine Arbeitsstellen wechseln öfters und sind einfach so weit von zu Hause weg das es sich wegen einem Tag nicht lohnen würde nach Hause zu kommen. Ich sitze oft zu Hause und muß wegen den kleinsten Sachen weinen, wenn mich irgend etwas an Ihn erinnert.
    Diese exrem lange Zeit ist jedesmal eine große Herrausforderung für uns.
    Wenn unsere Liebe nicht so unendlich groß wäre würden wir das sicher nicht packen.
    Jede Stunde die wir mal zusammen sein können ist ein riesengroßes Geschenk für mich.
    Ich vermisse Ihn jeden Tag soooooooooooooooooooooooo sehr.
    Das ist mein tägliches trauriges Alltagserlebnis.

  22. Thomas

    Betrüblich im Alltag finde ich es oft, wenn es manchen Menschen nur um den eigenen Profit geht und nicht der Sache wegen etwas tun. So ist es in der Politik aber leider auch oft im nachbarschaftlichen Umfeld.

  23. Nika

    Das wohl traurigste Alltagserlebnis findet jeden Tag irgendwo statt.
    Täglich, wenn der Weckerton einem aus der Traumlandschaft reißt und zwingt, den Kampf zwischen aufstehen und liegen bleiben zu vollziehen, stirbt, an irgendeinem Ort, eine Menschenseele an Grausamkeit.
    Es ist eine unspektakuläre Tragödie, oft verschwendet man seine Gedanken daran nicht, bis zu dem Zeitpunkt, wo man selbst davon betroffen ist.
    Niemand ist davor gefeit, absolut niemand, ständig müssen Menschen dieses grausamen Schicksal ertragen.
    Helfen Sie! Mit nur einem kaputten Wecker, können Sie die Aktion: “Schlaf für die Welt” unterstützen.

    Natürlich gibt es schlimmere Dinge, aber die sind ja nicht Alltag, sondern ganz einfach Leben. Brutalität der Sonderklasse.
    Und weil ich Leben nicht als traurigstes Alltagserlebnis nehmen wollte, weil es so unveränderbar ist, habe ich die böse Erfindung des Weckers gewählt.
    Im Gegensatz zum Leben, kann man diesen nämlich auch mal ausschalten.

  24. CJCat

    Ein trauriges Ereignis….mhhh……..zu letzt geweint habe ich am Mittwoch abend beim Fernsehen. ;-) . Ich versetzte mich immer zu sehr in die Charaktere, leide mit usw….ich weiß ja das dass dann nicht war ist, aber ich stell mir immer vor , das irgendwo auf der Welt so etwas änliches schon passiert ist. Oder das es mir selbst passiert…….und dann bin ich traurig. Denn diese Geschichten sind nicht immer nur fiktiv…..leider…………
    Ick komme ins Grübeln über alles und jeden. Möchte mich dann verändern, die welt verändern. Und was mache ich schließlich nichts. – und das ist traurig- das ich es nicht schaffe mich zu ändern.

  25. Gosiline

    ganz traurig finde ich immer wieder Menschen, die achtlos ihren Müll wegschmeißen oder Müll produzieren, indem sie diese schrecklichen Einweg-Plastik-Flaschen kaufen – ein Haufen Plastik mit Inhalt…. und keiner macht sich Gedanken, was er wieder gekauft hat. Hauptsache konsumieren…..

  26. Marc Aurel

    schön, dass es auch sowas wie immy and the city gibt…an manchen tagen kann man sich wohl eher mit immy als mit carrie, miranda, samantha oder charlotte identifizieren…

    Wollte aber eigentlich sagen, dass es unendlich viel Trauriges gibt auf der Welt. Man weiß ja gar nicht, wo man anfangen soll. Und wenn man die ganze zeit drüber nachdenken würde…dann würde man wohl wahnsinnig werden

    …denke trotz allem, dass es jeder selbst in der Hand hat, ob er zufrieden mit sich ist oder unzufrieden. Jeder ist seines Glückes Schmied. Und ein klein wenig Optimismus und Gelassenheit können da schon viel bewirken.

    Nehmt das Leben nicht zu ernst, wir kommen eh nicht lebend raus

  27. Sophia!

    Mir geht es leider viel zu oft ein bisschen so wie Immy.

    Dann bin ich traurig.
    Verzweifelt.
    Fassungslos.
    Deprimiert.
    Und enttäuscht von mir selbst bzw. meinem Körper.

    Ich bin seit kurzem intolerant. Lactose -Intolerant und das zusammen mit einer sehr sehr unschönen Darmgereiztheit.

    Ich darf all die richtig leckeren Dinge nicht mehr essen: Schokolade, Kuchen, Eis, … alle erdenklichen Sorten Süßigkeiten.

    Besonders schlimm ist das an Feiertagen…
    Weihnachten ohne den Schoko-Nikolaus, Ostern ohne den Schoko- Hasen, Geburtstag ohne den Geburtstagskuchen.

    Dabei würde ich so gerne ein klitzekleines Stückchen Schokolade essen…

    Die traurigste Alltagssituation ist das Einkaufen. Kleidung …..
    plötzlich gibt es das T-Shirt nicht mehr in XS, aber alle anderen Größen sind da.

    Lebensmittel…
    Ich gehe vorbei an tausenden Regalen mit den leckersten Gerichten, die ich alle nicht mehr vertrage. Ständig wird mir das vor Augen geführt. Jeder kann das essen, nur ich nicht. Wenn dann im Radio passend zu meiner verzweifelten Gefühlslage das richtige Lied gespielt wird, würde ich am liebsten weinen. Auf der Stelle. Sofort. Im Supermarkt. Regal 4.
    Mittlerweile hasse ich ihn, den “Super” – markt.

    Aber auch andere alltägliche Situationen sind deprimierend:

    Ein Abend bei Freunden. Sie haben gekocht:
    Leider kann ich wenig oder nichts essen, was bei ihnen zu der Vermutung führt, dass es mir nicht schmeckt oder ich schlecht gelaunt bin, was dann bei mir dazu führt, dass ich wirklich meine gute Laune verliere.

    Und wenn ich dann ab und zu mal das Glück habe, all diese Situationen vermeiden zu können, kommt irgendjemand aus dem Nichts, lächelt mich an, sagt….
    “Hey, hast du etwa abgenommen?” und tut so, als sei das das Beste das mir passieren konnte.

    Wenn er nur wüsste…

  28. Nik75

    Mein traurigstes Alltagserlebnis war, als wir mal nach Amerika fliegen wollten. Wir waren schon am Flughafen in München. Mein Partner hat aber plötzlich eine Art Panikattacke bekommen. Also sind wir zum Brutdruckmessen in die Ambulanz. Die haben uns dann nicht fliegen lassen sondern meinen Partner mit der Rettung nach Freising auf die Intensivstation zur Kontrolle fahren. Ein Urlaub der schon am Flughafen wieder zu Ende war. Am nächsten Tag konnten wir dann aber heim fahren. Gott sei dank.

  29. Aleena

    mein traurigstes Altagserlebniss erlebe ich genau heute.Ich bin echt voll erkältet so richtig mit Fieber,Husten und miesen Schnupfen.Ich liege hier nun schon seit 2 Tagen im Bett und nur weil alle Angst vor Ansteckung haben kümmert sich niemand um mich.Ich liege ganz allein hier rum,der einzige der ab und an mal reinschaut ist mein Sohn,doch der bringt nur Tee und Essen und geht dann wieder.Er wohnt so lange bei der Oma wie ich krank bin.Eigentlich könnte sich mein Freund ja mal um den Abwasch und staub saugen kümmern,aber er macht es nicht.Er wartet schön ab bis ich wieder auf dem Damm bin.schon traurig wenn man sich auf nix mehr verlassen kann.

  30. Steffi88

    Es war ein ganz normaler Arbeitstag, dachte ich zumindest.. bis ein Mann kam, der vor einigen Wochen Konzertkarten für seine Frau + Kinder gekauft hat.. sollte ein Geschenk sein, damit sie als Familie wieder einmal etwas unternehmen.. Doch die Frau ist Krank – Krebs .. Er kam, um zu Fragen, ob er die Karten umtauschen/zurück geben kann.. denn seine Frau ist plötzlich u ganz schnell gestorben .. damit hatten sie alle nicht gerechnet.. natürlich wollte er alleine mit seinen Kindern nicht mehr auf dieses Konzert gehen .. Es war schlimm mitanzusehen.. wie dieser Mann litt .. Ich wusste nicht recht, wie ich mit alldem umgehen soll, was ich zu ihm sagen soll.. aber ich konnte mir denken wie er sich jz fühlt.. traurig, allein, verlassen ..

  31. Es sollte der Tag meines Deutsch Vorabis sein. Ich war schon total aufgeregt und nervös und traf mich extra 10 Minuten früher mit meiner Freundin um zur Schule zu fahren. Es war winter und noch dunkel draußen. Ich hatte vorschriftsmäßig Licht am Fahrrad. Wir fuhren also los. Nach einer Weile kamen wir durch eine Polizei Kontrolle. Meine Freundin hatte kein Licht am Fahrrad und wurde angehalten. Ich musste weiter wegen des Abis. Dann rief mich der Polizist nochmal zurück weil sie keinen Ausweis dabei hatte, um zu bestätigen, wie sie heißt, wobei ihm auffiel, dass mein Rücklicht nicht ging… Hinten sieht man das ja auch so gut selbst. Toll, dachte ich mir. Ich wollte schnell meine Personalien abgeben um weiter zu fahren, denn langsam aber sicher drängte die Zeit. Aber nein wir mussten in den Mannschaftswagen, da war noch einer vor uns dran, und dann ging es im Schneckentempo weiter. Obwohl ich meine Situation schon zwei Polizisten erklärte hatte, ließen sie sich alle Zeit der Welt…
    Ende der Geschichte: Ich kam zu spät und war total durcheinander, so dass ich mich nur schwer konzentrieren konnte (ich war auch ganz schön sauer). Die Note wurde dem entsprechend mittelmäßig.

    Und noch ein Alltagserlebnis: Ich sehe ständige tote Tiere (nein, nicht wie “Ich sehe tote Menschen”^^). Überfahrene Vögel, Hasen, Katzen… Das macht mich echt fertig, weil ich Tiere so liebe. Aber ich kann die dann nicht einfach so liegen lassen. Entweder ruf ich den Förster an oder bei Vögeln, muss ich die selbst begraben. Die Vorstellung, dass ein Auto wieder und wieder über das arme, unschuldige, tote Tier rollt ist so schrecklich… Der Anblick der Tiere verfolgt mich dann noch ewig.

  32. annikki

    Momentan habe ich viel um die Ohren, Stress vor dem Abitur, die Frage was kommt nach dem Abi und viel zu viel daheim zu tun.
    Aber das traurigste ist wohl, dass nach 6 Jahren Freundschaft mit eigentlich meiner besten Freundin ich vor einigen Wochen merken musste das wir uns einfach nichts mehr zu sagen haben. Unsere leben nun auf einmal zu unterschiedlich sind und unsere Freundschaft das wahrscheinlich nicht schaffen wird. Das ist etwas was mich wirklich traurig stimmt.

  33. Das traurigste Alltagserlebnis: Wenn man sich von jemandem für immer verabschieden muss :( Und der schlimmste Fall bei einem Abschied für immer, ist ein plötzlicher, unerwarteter Tod…

  34. Bücherwurm

    So, eigentlich, also “eigentlich” wollte ich mich gar nicht bewerben.
    Mein Alltag ist sooooooooo schon traurig genug, ohne dass ich wieder erfahre, dass ich mal wieder kein Buch bekomme :-( (((.
    Das ist wirklich frustig.
    Dann hab ich den Trailer angesehen… naja, musste lachen, und bewerbe mich jetzt doch *seufz*
    Vor einigen Jahren sah mein Leben hier in Berlin genau so aus, selbständig, keine Freunde, trübselige Wohnung…. dann habe ich mein Leben geändert, und jetzt ist alles viel schlimmer als zuvor.
    Jetzt hab ich nicht mal mehr Bekannte, demnächst vermutlich nicht mal mehr eine Wohnung und -oft genug- nicht mal was zu essen.
    Ist das jetzt vielleicht schlimm genug, um endlich mal wieder ein Buch zu erhalten????
    Gut, dann geht´s noch schlimmer:
    Man steht auf, geht zur Arbeit, erhält kein Geld. Kann Wohnung nicht bezahlen, will wegfahren, geht zum Auto: Roter Punkt an Windschutzscheibe, Reifen durchgeschnitten, geht zurück: Wohnung aufgebrochen, alles wichtige weg, auf Strasse von Mann angequatscht, verfolgt, niedergeschlagen, zusammengetreten, langer Krankenhausaufenthalt, starke Schmerzen, Sehprobleme, da Augen verletzt, Haftbefehl nach Entlassen der Klinik, da Rechnungen nicht bezahlt, Laden geräumt, haufenweise Schulden, Freund weg.
    So, das ist zusammengefasst etwa das, was ich in den letzten Jahren erlebte.
    Aber: Eigentlich bin ich jeden Tag am Lachen, habe genau noch 3 Hosen, in die ich passe, weil ich durch die Medikamente etwa 15 Kilo zugenommen habe, kann aber auch ohne Hose lesen.
    So. Krieg ich jetzt das Buch?
    Ach natürlich, der Bettler an der Ecke -an welcher Ecke gibt es in Berlin noch Bettler????- tut mir natürlich wirklich leid, doch doch, da könnt ich heulen. ;-) ))

  35. Kiritani

    Mein traurigstes Alltagserlebnis hatte ich im Kindergarten, in dem ich arbeite.
    Die Mama, eines der Kinder, die wir betreuen litt an Krebs und ist plötzlich und ohne Vorwarnung verstorben.
    Ich hatte sie sehr gern gehabt, weil sie trotz all ihrem Leid so viel Freude ausgestrahlt hatte und uns immer ein Lächeln ins Gesicht zauberte, mit ihrem Charme und Witz.
    Und an dem Morgen, als ich in die Kita kam und in die Gesichter meiner Kollegen schaute und ihren Ehemann sah – wusste ich, dass sie nicht mehr da war.
    Die Kleine war unglaublich tapfer, weil sie lange darauf vorbereitet war.
    Mir persönlich ging das ziemlich nah und es war fast unmöglich den Tag zu überstehen und als ich die Karte für die Beerdigung in den Händen hielt und die liebevollen Worten über diese tolle Frau las, konnte ich mich nicht mehr zusammenreißen.
    Zumal die Liebesgeschichte zwischen ihr und ihrem Mann unglaublich traurig war. Sie waren vor Jahren zusammen – sie war seine Jugendliebe. Sie trennten sich, weil er beruflich ins Ausland musste und nach 10 Jahren trafen sie sich wieder, da war sie berits schwanger und er heiratete sie. Nur vier Jahre danach starb sie. Manchmal ist das Leben nicht fair, vorallem weil sie so eine wundervolle Tochter hat.
    Es war ein unglaublich schlimmer und harter Arbeitstag, den ich nie wieder erleben möchte.

  36. Mein traurigstes Erlebnis? Das habe nicht ich erlebt, sondern eine sehr gute Freundin von mir. Sie ist glücklich verheiratet, sie und ihr Mann sind gesund, beide haben gute Jobs, sie haben ein kleines Häuschen… Alles könnte bestens sein. Zu ihrem Glück gehört eigentlich nur ein Kind, das sich beide auch sehr wünschen. Sie mußten dann relativ lange warten, aber irgendwann wurde Bianca tatsächlich schwanger, und die Freude war riesig! Es war auch alles soweit in Ordnung, bis irgendwann bei einer Ultraschalluntersuchung festgestellt wurde, daß bei dem kleinen Mädchen ein Stück vom Darm ausgetreten war. Sie mußten das Baby per Kaiserschnitt holen, und dann wurde es sofort operiert. Leider stellte sich heraus, daß bereits ein großes Stück vom Darm abgestorben war, so daß die kleine Jasmin erst mal künstlich ernährt werden mußte und irgendwie auch einen künstlichen Ausgang bekam. Dann stellte sich heraus, daß leider auch andere Organe schon in Mitleidenschaft gezogen worden waren, und letztendlich benötigte Jasmin einen neuen Darm, eine neue Niere und Leber oder Magen – das weiß ich nicht mehr genau. Auf jeden Fall war es natürlich so gut wie unmöglich, so viele Organe in dieser Größe zu bekommen, und das Ende vom Lied war natürlich, daß Jasmin noch vor ihrem ersten Geburtstag gestorben ist. Bianca und ihr Mann waren (und sind immer noch) total geschockt und tieftraurig. Es muß einfach schrecklich sein, daß eigene Kind auf diese Weise zu verlieren und es nicht aufwachsen zu sehen!

  37. Das schlimmste Erlebnis für mich war, als mein Opa schon sehr an Krebs erkrankt war und meine Mam ihn jedes WE besucht hat. Sie hatte sich mit ihrem Bruder (meinem Onkel) zerstritten, der mit seiner Familie und mit meinem Opa in einem Haus lebte. Meine Mam hat jedes WE in einem Hotel/Pension etc. gewohnt, weil sie nicht dort im Haus wohnen/übernachten durfte. Einen Sonntag wollten mein Mann (zu dem Zeitpunkt noch nicht) und ich sie abholen und mit meinem Opa und ihr noch schön Kaffee trinken, bis mein Onkel in das Wohnzimmer meines Opas reingestürmt kam, uns beschimpfte, uns bedrohte, wir sollen gleich verschwinden sonst würde er die Polizei rufen… Ich war so entsetzt, ich hätte weinen können :( Mein Mann schaute meine Mutter und mich nur ganz irritiert an und so beschlossen wir in die Eisdiele zu fahren. Das alles macht mich so traurig weil meine Mam jedes WE fast 300km mit dem Zug zu meinem Opa gefahren ist, wir auch 240km damit wir meinen Opa noch mal sehen können und dann kommt mein Onkel und macht mir einen so schönen Moment kaputt und mein Opa war so sehr traurig gewesen das mein Onkel so schlimm reagiert hat! Kurze Zeit später ist mein Opa leider gesorben und ich muss heute immer noch an dieses blöde, unfassbar traurige Erlebnis denken. Wir wollten einem kranken Mann, meinem Opa nur einen großen Gefallen tun, ihn besuchen, einen schönen Tag mit ihm haben und dann wird man so von einem streit- und Rachsüchtigem Menschen des Hauses verwiesen und… Eigentlich fehlen mir nach nun 4 Jahren immer noch die Worte dafür!

  38. Kerstin

    Mein traurigstes Alltagserlebnis in letzter war letzten Freitag. Ich war mit einer Freundin in der Nacht zuvor bei Freunden von ihr und als es morgens hell wurde wollte ich dann endlich nach Hause. Im Dunkeln traue ich mich alleine nicht und Geld für ein Taxi hatte ich keins. Und selbst als es hell war wollte sie noch nicht mit mir gehen. Und weshalb? Wegen eines Typens. :P
    Also musste ich alleine los. Meine Füße taten mir weh. Und was passiert mir dann auch noch? Ich verlaufe mich. So war der Nachhauseweg statt 20 Minuten 1,5 h lang. Morgens früh mit den Schuhen in der Hand, vorbei an Kindern und Jugendlichen, die grad zur Schule gehen, man selber wünscht sich nur noch unter die Dusche und ins Bett, fühlt sich alleine gelassen. Das war der schlimmste Nachhauseweg meines Lebens und ich hab mich sehr verlassen gefühlt und auch ein wenig geweint. :(

  39. emeraldeye

    Hallo,
    “Immy and the City” hört sich wirklich interessant und lebensnah an. “Sex and the City” nervt mich schon, so lange es die Serie gibt. Was für Langweilerinnen!
    Über mein traurigstes Alltagserlebnis brauche ich hier nichts mehr zu schreiben.
    Alles was mich im Alltag unglücklich macht, haben die vielen anderen KommentatorInnen schon absolut zutreffend formuliert. Mit meiner Sicht der Alltagswelt zumindest virtuell nicht allein zu sein, macht mich ein bisschen glücklicher. Auch wenn das bedeutet, kein Fanpaket gewinnen zu können…..

  40. Bima

    Hm… was ich besonders traurig finde, ist, wenn meine Katze mir tote Mäuse mitbringt :( Na toll, ich hatte mal Mäuse und die armen kleinen tot zu sehen ist absolut keine Freude :( Meine Katze ist echt böse :(
    Und außerdem, wenn ich meine Bücher zu lange nicht sehe… klingt doof, aber ich hab 2 Bücher verliehen und die sind schon ein halbes Jahr weg xD Hoffentlich seh ich die bald wieder.
    Und wenn ich mit meiner Mutter streite :S Das artet immer aus udn so will ich das absolut nicht. Schade :(

  41. silverincu

    Oftmals meckert man und “leidet” wegen Kleinigkeiten und Nichtigkeiten. Da regt man sich dann wegen Sachen auf, die es nicht Wert sind. Doch man kommt schnell wieder auf den Boden der Tatsachen, wenn man die Schicksale anderer sieht. Wir haben eine Kundin zB deren Magen komplett entfernt wurde und auch einen Teil des Darms, was bedeutet neben einer riesigen OP auch noch essensmässig eine komplette Umstellung (so wenig Festes wie möglich, viel Flüssiges) Man sah es ihr schon an. Sie war eh schon dünn und schmächtig. Als sie nach 2 Monaten wieder in den Laden kam hat man sie gar nicht mehr erkannt, so dürr wurde sie.
    Da kann man dann eigene Nebensächlichkeiten gerne mal unter den Teppich kehren.

  42. kleineLeseratte

    Oh Mann, wir haben heute ne Mathearbeit zurück bekommen….fragt nicht :( Ich hab die komplette Woche und das Wochenende drangehangen und gelernt gelernt gelernt und was zurückbekommen? Ne 4+ :( Als ob das nicht schon frustrierend genug wäre, hätte ich für eine 2 (oder besser) einen langgehegten Wunsch erfüllt bekommen, den ich schon soo lange habe. Aber den kann ich jetzt auch in die Tonne schmeissen. Ich weiss, es ist kein Drama im Vergleich zu schweren Krankheiten und ähnliches. Aber es ist einfach nur doof und frustrierend und entmutigend. Ohne lernen hab ich auch keine bessere Mathenote bekommen als. pfff *trotzigist*

  43. Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Da ich versuche stets positiv durchs Leben zu gehen, kann ich auch negativen Dingen etwas abgewinnen. Das einzige was mich wirklich, wirklich traurig und auch nachdenklich macht ist meine Oma. Sie wird nächstes Jahr 80 und so langsam merkt man ihr das auch an. Ich war vor einiger Zeit richtig geschockt als ich sie besucht habe und gesehen habe, wie stark sie abgebaut hat. Richtig umgehauen hat mich jedoch, dass mich mit mit falschem Namen angesprochen hat. Ich glaube da ist mir richtig bewußt geworden, dass sie irgendwann nicht mehr da sein wird.

    Klar gibts auch Kleinigkeiten die mich nerven (irgendwelche Geräte defekt oder wenig Gehalt) aber das macht mich nicht traurig in dem Sinne.

  44. Häufig traurige Alltagserlebnisse sind für mich viele Menschen — hupende und rasende Autofahrer, die Stress im Verkehr verbreiten – es geht doch auch entspannter. Verkäufer/innen, die es nicht schaffen, kurz zu lächeln und freundlich zu sein.

    Meckernde ältere Menschen, die einen häufig grundlos anpöbeln – zuletzt hatte ich das beim Einparken, wo eine alte Dame gegen mein Beifahrerfenster hämmerte und sich unheimlich über nichts aufregte (ich stand ja nicht im Weg oder so) …

    Grimmige Gesichter, die einem auf dem Weg entgegen kommen.

    “Drängler” im Supermarkt, die nach zwei Minuten anstehen, nach einer weiteren Kasse verlangen …

    Eigentlich fleißige Angestellte, die keinen Stress haben, sondern ihn sich selbst meist einfach machen … die Arbeit sogar mit nach Hause nehmen … das muss man einfach trennen lernen.

    Für mich ist einfach unverständlich, dass man vieles so schwer und negativ sieht. Ich bin ja überzeugt davon, dass eine ganze Reihe Menschen, ein ganzes Stück glücklicher sein könnten, wenn sie einfach mehr lächeln und sich Dinge, die stressig, nervig, blöd erscheinen, nicht immer gleich so zu Herzen nehmen oder negativ reden. Dafür ist das Leben doch zu kurz – man sollte wieder lernen, es mehr zu genießen!

    Und ich drücke immernoch die Daumen für einen tollen Sommer ;)

  45. Hardcoreleserin

    @HamburgerNane

    Endlich mal jemand, der sagt, dass auch ältere Menschen sich daneben benehmen. Man hat ja das Gefühl, die Jugend wäre nur versaut und böse, wenn man den Medien glaubt. Ich treffe jede Woche auf aggressive, unhöfliche, mürrische ältere Menschen!

  46. Kerstin

    Ich war gestern ziemlich traurig. Ich liebe Pflanzen bzw. Blumen und meine ganze Terasse steht damit voll. Leider musste ich gestern endgültig festestellen, dass meine geliebte Vanilleblume die ich seit Wochen hege und pflege eingegangen ist. Wahrscheinlich zuviel Regen abbekommen?! Ich hasse Regen!! Ich will jetzt Sonne!

  47. Ich finde es immer wieder traurig, wenn ich auf der Autobahn oder der Landstraße ein totes Tier am Straßenrand sehe …
    - und das passiert einfach viel zu oft :-(

  48. Bianca

    Also mein Freund und ich kamen letzten Samstag in der Nacht von ner Party zurück. Er ist gefahren. Und auf der Straße in der Stadt saß auf einmal eine Taube. Er hat gebremst, es war ja keiner auf der Straße und ich bin rausgesprungen.

    Und die kleine hat mich schon richtig traurig angeschaut und mir war klar, dass sie sich wohl zum Sterben dahin gesetzt hat. Aber das konnte ich nicht mit mir vereinbaren, hab mir 2 Taschentücher genommen und die Taube von der Straße getragen. Nebenan war eine Wiese und Gebüsch und da hab ich sie dann hingesetzt. Und das kleine Herz hat erst so doll geschlagen und dann immer langsamer :( Und dann bin ich weggegangen. Das tat mir so leid.

  49. Carriecat

    Ich finde es traurig, das Tierheimhunde Amok laufen…. Kummer, Neurose, wer weiß das schon?
    O. zum Beispiel: Hat sich heimlich leise an der Igelstation vergriffen und den armen kleinen die Füßchen abgenagt. Hat natürlich erst mal keiner gemerkt und dann sind sie elendiglich verblutet :-(
    Dann weiter ins Katzenhaus: Dummerweise hat jemand die Tür offengelassen und einige Katzen waren reif für die Intensivstation!
    Was macht man nun mit ihm? Umbringen? Ist er schuld? So traurig, so sinnlos…
    Einfach zum heulen…

  50. Asmodeus

    hmm.. traurige Alltagserlebnisse..

    obwohl ich mich zurzeit von einer Glückssträhne verfolgt fühle :) , entgehen auch mir die traurigen Schicksalsschläge anderer nicht..

    Vor Kurzem ist der Vater einer ehemaligen Schulfreundin tödlich verunglückt, und als ich sie letztens traf und -von all dem nichts wissend- fragte wie es ihr ginge, stand mir eine weinende Freundin gegenüber..

    ..angesichts solcher Tragödien sind meine traurigsten Alltagserlebnisse:

    tagtäglich beobachten zu müssen, wie sich Menschen über
    die banalsten Komplikationen beschweren,
    aus jeder Mücke einen Elefanten machen und
    anstatt glücklich zu sein, ihre Gesundheit zu genießen
    und Freude am Leben zu haben, es scheint als könnten sie ohne etwas “(Hypochonder-)Unglück” nicht glücklich sein..

  51. isolde

    Bei uns in der Straße gibt es ein sehr runter gekommenes Haus, mit ungefähr 5 großen Katzen. Und jedes Jahr gibt es Nachwuchs. Die alte Frau fühlt sich nicht in der Lage etwas gegen die Geburten zu unternehmen und sagte mir nur, das viele ja eh von den Autos überfahren werden und der Rest stirbt an Krankheiten. Das Tierheim fühlt sich nicht zuständig, so das wir schon auf eigene Faust eine angefütterte Katze kastriert haben. Wir können aber uns nicht um alle kümmern, weil es unseren finanziellen Rahmen sprengen würde. Inzwischen kommen 3 Katzen regelmäßig zum fressen zu uns und es tut mir jeden Tag aufs neue weh wenn ich an dem Haus vorbei fahren muß und das Elend sehe !

  52. marreh

    Mein trauriges Alltagserlebnis:
    Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit mit U- und S-Bahn und abends zurück: die gleichen, langweiligen, nichtssagenden Ausdrücke in den Gesichtern der Menschen, teilweise genervt, abweisend, nur um sich kreisend. Leute, wo bleibt euer Schwung und Lebensfreude, wo eure Motivation, wo euer Zusammenhalt, euer Mitgefühl? Traurig werde ich, wenn ich die vielen heruntergekommenen Obdachlosen sehe, die auf ein paar Cents und den Verkauf der Straßenzeitung hoffen – und auf eine unsagbare Gleichgültigkeit oder Ablehnung stoßen. Bleibt offen, ob die anderen mich nicht genauso sehen, genauso teilnahmslos, genervt, abweisend? Das macht mich traurig.

  53. falls man nicht zu den glücklichen Gewinnern gehört.. wo kriegt man diese “Depresso-to-go”-Tasse her? .. :D Das wäre echt was für mich

  54. Steffi88

    Die Gewinner stehen wohl noch nicht fest .. =/

  55. Leseratte64

    @ Steffi

    zwei doofe, ein gedanke. war auch grad schon am suchen nach den gewinnern ;)

  56. silverincu

    Hm, wurde viell. vergessen vor lauter anderen Gewinnspielen?!

  57. Steffi

    Die Gewinner wurden bereits benachrichtigt, ich hab nur vergessen es hier einzutragen!
    @Tati ich kann dir leider auch nicht weiterhelfen wegen den Tassen, aber versuchs doch mal über eine Buchfrage, vielleicht kann man dir da helfen!

  58. Steffi88

    Aaaaaaaaaaaaaah ich hab gewonnen !! freu mich voll .. =D

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