Wie oft habe ich als Kind mit einer Taschenlampe unter der Bettdecke herumgefuchtelt und mir gewünscht, jemand würde endlich mal ein ordentliches Leselicht erfinden…
Heute komme ich zwar nur noch selten in Situationen, in denen ich eine Leselampe brauche, da ich weder gerne zelte noch im Auto lesen kann, dafür gibt es aber mittlerweile einige interessante Leselampentypen, von denen ich drei – für alle Fälle – getestet habe.
Zunächst wäre da die klassische Leselampe, die auf dem Foto so ein bisschen wie ein Tacker aussieht. Viele von Euch kennen sie wahrscheinlich schon und wissen, dass sie an die Rückseite des Buches geklemmt wird und zielgenau die Seiten bestrahlt. Der Winkel ist hierbei verstellbar.
Leider bin ich beim Umblättern trotzdem immer wieder mit den Seiten an der Lampe hängen geblieben und musste außerdem feststellen, dass die Lampe wohl eher für gebundene Bücher konzipiert ist. Der biegsame Rücken von Taschenbüchern sorgt nämlich für einen sehr instabilen Halt, so dass die Lampe mir immer wieder verrutschte.
Aus diesem Grund landet der Klassiker, den es mittlerweile auch in einer überarbeiteten Version mit längerem Hals gibt, auf dem letzten Platz. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass zumindest der erste Kritikpunkt bei der neuen Variante wegfällt.
Leselampe Nummer 2 ist eigentlich gar keine wirkliche Leselampe, sondern eine Kopflampe, die normalerweise bevorzugt von Joggern genutzt wird. Das kleine LED-Licht ist an einem Gummiband befestigt, das man sich – logisch – um den Kopf schnallt.
Besonders praktisch ist hierbei, dass das Licht immer genau da ist, wo man gerade hinguckt, da es automatisch mit der Bewegung mitwandert. Ich persönlich empfand das für das Auge angenehmer als ein starrer Strahl, der nur direkt von oben auf die Seiten trifft. Hinzu kommt: Die Lampe sitzt fest, es verrutscht nichts.
Der Nachteil: Man sieht damit ganz schön bescheuert aus.
Außerdem hatte ich das Problem, dass das Gummiband trotz der Größenverstellbarkeit nach einer Weile unangenehm drückte.
Aus diesem Grund geht für mich eindeutig die EarLamp als Testsieger hervor. Sie wird – wie der Name schon sagt – hinter das Ohr geklemmt. Dabei ist sie so konstruiert, dass sie sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite getragen werden kann. Wie bei der Kopflampe bewegt sich auch hier der Lichtstrahl mit und beleuchtet so immer genau die Stelle, die man ansieht. Der Winkel ist hierbei ebenfalls verstellbar.
Einzig die Abdeckung des Batteriefachs hätte etwas kleiner ausfallen können, denn so muss man sich das kleine Hebelchen zur Öffnung des Fachs ins Ohr stecken, was so manch einer vielleicht unangenehm finden könnte.
Ansonsten halte ich die EarLamp für eine super Sache. Und das sage ich nicht etwa, um Karmapunkte gutzumachen, weil ich mit dem ThumbThing desselben Herstellers nichts anfangen konnte, sondern weil die EarLamp eine praktische Leselampe ist, die ich sogar in der Öffentlichkeit tragen würde.
Zu bedenken ist vielleicht noch, dass die klassische Leselampe mit einfachen Batterien auskommt, während die beiden anderen Modelle Knopfzellen benötigen, die zwar etwas teurer in der Anschaffung sind, meines Wissens aber auch länger halten.
Fazit: Leseschnickschnack von der nützlichen Sorte.




[...] ist der versprochene Leselampenvergleich allerdings im Lovelybooks-Blog nachzulesen. Besondere Erwähnung findet natürlich auch die EarLamp, von denen Ihr bis Freitag ein Exemplar [...]
Ich hatte mal ein Reiseleselicht, aber lange mitgemacht hat es auch nicht. Schwaches Licht, wackelig … und schnell kaputt. Nun ja.
Die EarLamp klingt wirklich interessant. Ich liebäugele schon eine ganze Weile mit dem Herzchen und irgendwann wird es sicherlich noch den Weg in mein Zimmer finden! -lach- Denn mal ganz ehrlich: Eine Tischlampe im Bett ist nicht nur unpraktisch (schnell wegpacken, …), sondern auch unbequem und unsicher (wackelt mehr als alles andere). So eine Jpggerlampe würde ich mir aber auch nich um den Kopf schnallen. x’) Erinnert mich zu sehr an diesen Zahnspangen-”Geschirr”. xD
Die EarLamp finde ich als Idee gut, wäre aber nix für mich, weil ich (zum Glück) keine Segelohren habe. Die bräuchte ich aber wohl, damit EarLamp UND Brille hinter meinem Ohr Platz hätten
Ich klemme an meine Leselotte immer eine Mini-Leselampe. Das Licht ist super und es bedeckt auch beide Buchseiten. Und da die Lampe nicht am Buch, sondern am Umschlag der Lotte klemmt, stört sie auch nicht beim Umblättern.
Danke Nina, dass du alles für uns getestet hast!! Ich würde mich freuen, wenn weitere Tests mit kuriosen und interessanten Buch-Accessoires folgen würden
Liebe Grüße,
Kossi
…ich habe den Klassiker zu Hause und bin sehr zufrieden. Ich rauche die Leselampe aber recht selten, da ich direkt über dem Bett an der Wand eine Lampe habe
)
@ Shiku
Ich habe direkt neben dem Bett eine Nachttischlampe und neben dem Lesesessel eine Stehlampe, deswegen bräuchte ich eine Leselampe höchstens für unterwegs. Hätte ich das nicht, würde ich die EarLamp aber auch regelmäßig nutzen, denn eine Lampe immer mit ins Bett zu nehmen, stelle ich mir echt nervig vor. Und 9,90 € (plus Versand) finde ich eigentlich auch in Ordnung.
@ Kossi
Bei mir zumindest, allerdings ist das sicherlich auch eine Frage des persönlichen Empfindens.
Gut, dass du das sagst! Da ich beim Lesen keine Brille brauche, habe ich da gar nicht dran gedacht. Ich hab’s jetzt allerdings mal getestet und es funktioniert – mit Brille und ohne Segelohren.
Das Licht an die Leselotte zu klemmen ist übrigens auch eine gute Idee. Allerdings, hast du das alte Modell oder das mit dem längeren Hals? Mit dem alten funktioniert das bei mir nicht – zu knapper Winkel.
@ Karin
(Sorry, der Vertipper ist einfach zu süß.) Selbe Frage wie an Kossi: Hast du das abgebildete Modell oder das neue mit dem drehbaren Drahthals? Nur interessehalber, weil ich das dann evtl. auch mal austesten werde.
Ich rauche ja generell keine Leselampen.
@Nina: Ich habe eine Mini-Lampe mit einem laaaaangen biegsamen dünnen Hals. So eine silberne mit blauem LED-Licht. Da klappt das wunderbar. Mit der “Tacker-Lampe” könnte ich an der Lotte wohl auch eher nix anfangen
@Karin: Den Vertipper fand ich auch süß! Ich rauche auch keine Lampen. Ich rauche nur Bücher hihi
LG,
Kossi
@Nina: Ich nochmal. Ich habe diese Lampe: http://bit.ly/cd73lN
ich lese auch ganz stink normal mit meiner Nachttischlampe. Ich mag Kinkerlitzen zwar wirklich gerne und stöbere immer nach neuen ausgefallenen Dingen. Wobei ich die meisten Leselampen zu dunkel empfinde.
@Kossi: du rauchst Bücher? Also wirklich, deine Videorezensionen als Rauchzeichen zu bezeichnen ist jetzt doch etwas tiefgestapelt
*pruuuuust*
kein Wunder das ich sie immer wieder nachkaufen muss! Dabei dachte ich bisher, ich hätte sie nur verlegt.
Ich glaube einfach mein B hängt…, manno
*indieeckegehtzumschämen*
Zu der Lampe wollte ich noch was sagen: Wenn ich abends im Bett lese, lese ich auch mit einer normalen Nachttischlampe. Die kleine Mini-Lampe benutze ich nur, wenn ich abends mal im Wohnzimmer lese, weil ich da kein schönes Leselicht habe. Ist also nur was für “Notfälle”
@Volpina: Bücher sind richtig guter Stoff!!
Danke für den Test! Am praktischsten finde ich ja diese Stirnlampe, aber ich befürchte, meinen Mann würde das zu sehr amüsieren, wenn ich da abends mit einer Grubenlampe neben ihm liege.
[...] auf dem Sektor der „Lesehilfen“ eine absolute Marktlücke, sind doch die handelsüblichen Leselampen deutlich größer als das gelesene Buch selbst und mutet die Verwendung einer Leselotte eher [...]