Leser/Innen des Genre Fantasy dürfen gespannt sein: bei
erscheint in Kürze der Auftaktband einer Urban Fantasy-Reihe “der etwas anderen Art” … ![]()
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»Deine Augen können mich nicht sehen«, hörte er ihre Stimme, tief und dunkel wie der Klang einer sehr großen Glocke. Ihr Bild flackerte vor seinem Blick, es war, als durchliefe sie in rasender Geschwindigkeit tausend Erscheinungsformen. Dann saß ihm wieder der Mensch gegenüber – nein, sie war ein Gargoyle, feine Risse durchzogen den Stein ihrer Haut, und um ihre Finger hatte sich Moos gelegt. »Sie sehen, was sie sehen wollen.« (aus: Grim. Das Siegel des Feuers)
GRIM – Das Siegel des Feuers
„Du kennst sie als Wasserspeier, als Statuen auf Brücken und Kirchen, aber in Wahrheit steckt Leben in ihnen – nachts, wenn kein menschliches Auge sie sieht. Sie fürchten und beschützen uns seit uralter Zeit. Sie sind der kalte Hauch, der in einer warmen Sommernacht deine Wange streift, wenn du schläfst, und sie sind der schwache Duft von Dunkelheit im Morgengrauen. Sie sind die gefallenen Engel unserer Zeit, sie sind – die Gargoyles.“
Paris. Über dem Treiben der Metropole thronen die steinernen Figuren der Kathedrale von Notre Dame. Kein Mensch ahnt, dass sie noch immer im Schutz der Nacht erwachen, wenn kein sterbliches Auge sie sieht. Denn die Gargoyles fürchten und verachten die Menschen und es ist ehernes Gesetz, dass niemals ein Mensch von ihrer Existenz erfahren darf.
Der Gargoyle Grim hat sein Leben der Wahrung dieses Gesetzes verschrieben. Eines Nachts beobachtet er seine alte Mentorin Moira dabei, wie sie sich mit einem jungen Mann namens Jakob trifft und ihm ein rätselhaftes Paket übergibt. Wütend will Grim Moira zur Rede stellen, findet jedoch nur noch ihre versteinerte Leiche vor.
Jakobs Schwester Mia ahnt nichts von den phantastischen Wesen um sie herum, bis der Bruder ihr offenbart, dass sie – wie er selbst – über besondere Fähigkeiten verfügt: Sie ist eine Hartidin, eine Seherin des Möglichen. Als Jakob Mia die verborgene Welt der Gargoyles zeigt, geraten sie in große Gefahr. Nur mit Grims Hilfe entkommen sie ihren Verfolgern. Doch ehe Mia mehr über ihre Gabe erfahren kann, verschwindet Jakob. Die junge Frau muss sich mit Grim zusammentun, um hinter der Geheimnis des Pakets zu kommen. Keiner der beiden ahnt, dass sie sich damit auf eine gefährliche Reise begeben – denn sie sind einem Rätsel auf der Spur, das nicht nur ihr eigenes Leben bedroht, sondern das Schicksal der ganzen Welt … • Leseprobe • Buchtrailer
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*** Gesa Schwartz auf der Leipziger Buchmesse ***
Lesung: So 21.3. um 12h, Fantasy-Leseinsel (Halle 2, G303)
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Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg.Mehr Informationen zu Gesa Schwartz auf ihrer offiziellen Homepage & auf Facebook.
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Auch ein Zirkuswagen in der Nähe von Hamburg ist vor Mails nicht sicher
– und so habe ich …
… für Euch gefragt:
Gesa, Deiner Vita nach hast Du schon sehr früh mit dem Schreiben begonnen. Man würde erwarten, dass gerade in jungen Jahren das Genre Fantasy die größte Faszination für die eigenen Geschichten bietet. Das war bei Dir nicht so …
Nein, seltsamerweise habe ich zwar immer schon Fantasy gelesen, aber lange Zeit geglaubt, niemals selbst eine phantastische Welt erschaffen zu können. Das änderte sich erst, als eines Tages eine ganz besondere Geschichte an mein inneres Stirnzimmer klopfte, die ich unbedingt erzählen wollte – und die sich dann zu einer Fantasygeschichte entwickelt hat.
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LYX führt Dein Buch unter Urban Fantasy. Meinen bisherigen Leseerfahrungen nach sind in dieser Sparte des Genre meist Vampire, Werwölfe und/oder Elfen die Protagonisten. Du hast Dich mit „Grim“ dagegen für einen Gargoyle – einen der steinernen Wasserspeier die seit der Antike in Legion auf Friedhöfen,Brücken, Kathedralen und berühmten Gebäuden zu finden sind – als Hauptcharakter Deiner Geschichte entschieden. Könnten Deine Leser/Innen vielleicht irgendwo eine Steinfigur entdecken der Du „Grim“ nachgebildet hast?
Ich habe auf meinen Reisen sehr viele Gargoyles gesehen und in dem ein oder anderen immer wieder auch Züge meiner Figuren erkannt – auch und besonders von Grim. Aber mein Protagonist ist zuerst in meinen Gedanken erschienen, erst danach habe ich ihn in Ansätzen auch in der äußeren Welt gefunden. Allerdings habe ich keine Figur gesehen, die ihm vollkommen entsprochen hätte – das wäre mir vermutlich auch ein wenig unheimlich gewesen.
Du erwähnst Deine Reisen… waren sie bereits eine Form gezielter Recherche zu „Grim“ oder vielleicht eher noch die Suche nach einer Inspiration für ein Fantasy-Thema?
Beides. Ich bin ganz automatisch und ständig auf der Suche nach Inspiration und ich habe besonders während meiner Reisen viele Ideen gesammelt für weitere Geschichten. Für „Grim“ waren die Reisen aber in erster Linie bereits gezielte Recherche, da ich die Idee zu dieser Geschichte schon in heimischen Gefilden hatte. Allerdings kann ich die Überfall-Inspirationen nicht verhindern (und möchte es natürlich auch nicht), daher gab es darüber hinaus zahlreiche Anlässe, die mich während meiner Reisen auch unabhängig von der Recherchearbeit zu Grim inspirierten. Ich habe sehr ausgiebig für Grim recherchiert und mich bemüht, die Originalschauplätze der Geschichte zu erkunden – übrigens in Ober- und Unterwelt… Auf meiner Homepage unter „Recherche“ habe ich bereits einige Hintergründe online gestellt (es werden aber noch mehr folgen), um Einblicke in diese Arbeit gewähren.
Deine Geschichte geht von einer Parallelwelt zur Gegenwart aus. Warum ist das für Dich reizvoller gewesen als z.B. eine völlig von der Gegenwart gelöste Fantasywelt?
Eigentlich ist dieser Umstand für mich gar nicht reizvoller, sondern der Geschichte um Grim geschuldet. Wenn ich ihn in meinem ersten Bild der Inspiration, also dem Moment, da ich ihn kennenlernte und beschloss, seine Geschichte zu erfahren und zu erzählen, auf einem Turm aus Mondlicht in einer uns völlig fremden Welt gesehen hätte, dann wäre vielleicht eine High Fantasy Geschichte um ihn herum entstanden. Aber Grim saß nun einmal auf einem Dach inmitten des heutigen Paris – da war für mich klar, dass es eine Phantastikgeschichte werden würde, d.h. eine Erzählung in unserer realen Welt mit einer zweiten, scheinbar real-nicht-möglichen Welt, die sich vor der ersten verbirgt. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, auch einmal eine Geschichte in einer reinen Fantasywelt zu erzählen.
Kannst Du Deinen Lesern/Innen einen kleinen Einblick gewähren welchen “Geschöpfen” Grim und Mia auf ihren Reisen noch begegnen werden? Müssen die Urban Fantasy-Fans ganz auf Vampire, Werwölfe und Elfen verzichten…
?
Nein, das müssen sie nicht. Vampire und Werwölfe kommen bei mir zwar nur als Nebencharaktere vor, aber sie gehören in Grims Welt und haben daher auch ihren festen Platz in der Geschichte. Auch Elfen kommen vor, allerdings habe ich ein etwas anderes Bild von ihnen entworfen, als es mancher Fantasyleser sonst kennt. Ohnehin ist die Anderwelt in meiner Geschichte sehr vielfältig und ich habe mich bemüht, jedem phantastischen Wesen und besonders auch den verschiedenen Völkern eine eigene Vergangenheit und ein möglichst vielschichtiges Innenleben zu geben, um ihrer Mannigfaltigkeit und Besonderheit gerecht werden zu können. Auf jeden Fall tauchen in Grims Welt einige Gestalten auf, die es sonst wohl noch in keiner anderen Geschichte gegeben hat.
Das lässt hoffen, dass auf Grim und Mia nach „Das Siegel des Feuers“ noch weitere Abenteuer in der Anderwelt warten!
Ja, ich arbeite gerade an einem weiteren Abenteuer. Es wird etwas düsterer und actionreicher als das vorige, denn Grim und Mia werden mit überaus gefährlichen Gegenspielern konfrontiert…
Auf der Leipziger Buchmesse wirst Du das erste Mal aus „Grim – Das Siegel des Feuers“ lesen?
Meine Lesung findet am 21. März um 12h auf der Fantasy-Leseinsel statt. Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere Leser Zeit und Lust hätte, vorbeizukommen.
Liebe Gesa, ich danke Dir herzlich für diese “Vorab”-Einblicke in Dein Buch und wünsche Dir und „Grim“ viele, viele begeisterte Leserinnen und Leser. Ich persönlich kann den Erscheinungstermin auf jeden Fall kaum erwarten …


Wow!!
Einfach Klasse BTOYA!
Grim! Ist mir jetzt schon so oft über die Lesenasse gelaufen das ich es mir auf der Messe mal näher anschauen werde. Die Lesung schaffe ich leider nicht…
Danke für diesen tollen Beitrag..
p.s. Tolles Interwiev
Ich habe schon eine Leseprobe von Grim gelesen und fand sie einfach vielversprechend und toll. Lesen werde ich dieses Buch auf jeden Fall!
Die Leseprobe ist wirklich sehr vielversprechend!!! Auch sprachlich angemessen und packend! (nicht so ernüchternd wie mein bisher einziger Ausflug in die sogenannte “Urban Fantasy”) Bin schon gespannt auf das Buch!
Vielen Dank für die Buchvorstellung und das tolle Interview! Ich muss gestehen, ich bin seit Jaaaahren Gargoyle-Fan – alles fing an mit der Zeichentrickserie damals – und warte seitdem darauf, dass jemand mal ein gutes Buch über diese Wesen schreibt.
Entsprechend groß war meine Freude, als »Grim« vorgestern hier eintrudelte. Schade schade, dass ich nicht in Leipzig bin.
Gesa Schwartz ist jetzt auch bei Facebook zu finden und würde sich über jeden Fan freuen
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► Videos “Gesa Schwartz auf der Leipziger Buchmesse” (1. offizielle Lesung & more)