Apple startet iBook-Store für das iPad

Spielen, im Web surfen, Bilder anschauen oder vielleicht doch ein Buch lesen?

Gestern Abend stellte Apple-Chef Steve Jobs das iPad vor. Das Gerät ist eine multifunktionale Schnittstelle zwischen Laptop und Handy. Privatanwendern bietet es eine Reihe von Funktionen, die ohne Tastatur und Maus auskommen.

Zudem eröffnet Apple seinen dritten Store für digitale Produkte – den iBook Store. Der Store ist, wie seine Geschwister (App-Store und iTunes Store), ein geschlossenes System, das auch die Verlage und Autoren besser vor Raubkopierern schützt. Neben einigen amerikanischen Buchverlagen hat auch die New York Times schon einen Vertrag mit Apple geschlossen. Neben Büchern könnten auch Zeitungen und Magazine auf dem iPad ein neues „Zuhause“ finden.


Wann werden hier deutschsprachige Bücher stehen?

Das Lesen  auf dem Gerät scheint sehr angenehm zu werden und stellt eine echte Alternative gegenüber der eInk basierenden eBook-Reader dar, die doch sehr statisch in ihrem Funktionsumfang sind.


Mit diesen Verlagen hat Apple bereits einen Vertrag geschlossen. Ob auch deutsche Verlage mit Apple kooperieren werden, wissen wir noch nicht.

Wir haben schon öfter über eBooks geschrieben und wissen, dass es für viele unserer Mitglieder kein Buchersatz wird, dennoch möchten wir euch die neuesten Infos geben. Für Menschen mit einer Sehbehinderung bieten solche Geräte sehr große Vorteile. Zudem wird das iPad nicht nur für Technik-Freaks interessant sein, denn mit seiner „natürlichen“ Bedienweise finden sich sicher auch ältere Menschen schnell mit dem Gerät zurecht.

Die Preise liegen zwischen 500 US-Dollar und 830 US-Dollar. Die Preise des iPads für Europa sind noch nicht bekannt, werden sich aber vermutlich nicht wesentlich von den Dollar-Preisen (ohne Umrechnung) unterscheiden.

Bilder: www.engadget.com

Offizielles Video des iPad http://www.apple.com/ipad/#video

23 Kommentare

  1. …ist mir fast schon zu viel des Guten. Ich möchte wenigstens ein paar Stunden unvernetzt bleiben und richtiges Papier in den Händen halten

  2. *Wölkchen*

    Finde das Design erwartungsgemäß schön und die Funktionen interessant. Für alle, die mit einem eBook-Reader liebäugeln, ist das sicher eine Alternative. Für mich persönlich reichen iPod und Notebook, ein Zwischending brauche ich da nicht noch zusätzlich…

  3. miadonna

    Tja, so wie ich mich kenne, will ich das haben, wenn ich es in Händen hatte. Ging mir beim Iphone auch so. Der Kindle hatte mich bisher nicht angesprochen, das hier schon.

  4. Kossi

    Ich oute mich mal als “altmodisch”.

    Für mich sind diese Dinger nix. Wenn ich ins Internet gehen will, setze ich mich an meinen PC. Wenn ich telefonieren will, nehme ich mein Telefon. Wenn ich eine SMS schreiben will oder von unterwegs aus dringend mit jemandem sprechen will, nehme ich mein recht schnödes Slider-Handy. Einen I-Pod kenne ich nur von Fotos und wenn ich Musik hören will, schiebe ich deshalb eine CD in meinen DVD-Player (würde man die aktuelle Musik noch auf Schallplatten kaufen können, hätte ich mit Sicherheit noch einen Plattenspieler!) ;-)

    Und wenn ich lesen will, muss ich ein Buch in der Hand haben. Ich muss die Seiten riechen können, ich muss mit den Fingern über das Cover streicheln können, ich brauche dieses Gefühl, komplett in die Seiten abtauchen zu können und ich will das Buch nach dem Lesen in mein Bücherregal stellen und nicht als Datei irgendwo ablegen.

    Zum Lesen gehört für mich einfach dieses Ambiente dazu und das kann mir weder ein ipad noch ein Kindle, oder wie sie alle heißen, geben.

    Von daher geht dieses moderne Schnickschnackzeug komplett an mir vorüber. Aber ich kann natürlich durchaus verstehen, dass gerade junge Leute immer mehr zu dieser Technik tendieren. “Technik, die begeistert.” Und mit der ich schlicht und ergreifend überfordert wäre. Auch wenn ich auf Neuerungen stehe, so bleibe ich in diesem Fall beim Altbewährten:

    Beim Buch aus Fleisch, Blut und vor allem PAPIER! :-)

    (P. S.: Ich mag es schon nicht, Leseproben am PC zu lesen. Ich habe festgestellt, dass es sich immer total anders liest, als später in einem Buch)

    Liebe Grüße,
    Kossi

  5. Kossi, deshalb drucke ich immer die Leseproben aus :-) Mir geht es ganz ähnlich, nur das ich wenigstens einen MP3 Player habe :-)

  6. paula 09

    Also ich arbeite seit Jahren auf Apple und ich bin begeistert. Da mein i – book asbach uralt ist und sich ziemlich oft aufhängt habe ich schon mit einem neuen geliebäugelt. Jetzt wo es dieses i – pad gibt bin ich schwer am überlegen ob ich mir das nicht anschaffe. Und zum synchronisieren mit meinen anderen Apple Computern ist es einfach einfacher…..

  7. Martin

    Ich persönlich habe auch keine Verwendung für das Gerät. Natürlich wäre es angenehm so manche Dokumente schnell durchzusehen,…, aber für ein intensives Bearbeiten braucht man ohnehin wieder einen PC bzw. ein Notebook. Für Mp3 Player, Videos,.. gibt es schon genug andere Geräte.

    Und für ernsthafte Leser digitaler Bücher ist es vor allem mit einer nur 10 stündigen Akkulaufzeit, Displaybeleuchtung und Gewicht sehr ungeeignet!
    In dieser Hinsicht haben dedizierte E-Book Reader einen klaren Vorteil gegenüber das iPad. Ein Lesen von diesen Geräten ist sehr angenehm, natürlich etwas anders als von einem Buch, aber dafür überwiegen für mich insgesamt die Vorteile wie das handlichere Format, die Möglichkeit unzählige Bücher gleichzeitig bei sich zu haben, sowie die Möglichkeit Formatierungen vorzunehmen,…

    Ob ein Buch aus Papier ist oder nicht wird meiner Meinung nach zu sehr überbewertet. Schließlich geht es um den Inhalt und ein angenehmes Leseerlebnis kann nicht nur ein Buch aus Papier bescheren, man muss nur offen sein für Neues!

    @Kossi: Dafür wird auch ein hoher Preis für dein schönes Ambiente bezahlt!

  8. Nina

    Wenn ich einen eBook-Reader haben wollte, wäre Apple – wie so oft – meine erste Wahl. Ich bleibe aber definitiv beim guten alten Buch, deswegen stellt sich die Frage für mich nicht.
    Und mit Netbook/Notebook und Internethandy (bald auch iPhone) brauche ich kein Zwischendings. Hübsch ist es aber, das lässt sich nicht leugnen.

  9. Ich bin ja nunmal echt ein Technikfreak!!!!
    Und ich hab da auch genug Schnickschnack … :P
    ABER:
    Ebooks sind nicht mein Ding.
    Daran wird auch Apple nix ändern.
    Es ist einfach eine ganz andere Sache, ein Buch in Händen zu halten.
    Und ich bin ja auch durchaus ein bisschen stolz auf meine Bibliothek! ;)
    Solch eine Bibliothek lebt ja nun mal von den Büchern.
    Daher bin ich mir ganz sicher:
    Das ECHTE Buch wird keine Technik der Welt jemals ersetzen!!!

    P.S.: Gut ausschauen tut’s aber, das iPad! :P

  10. Kossi

    @Thorsten: Und wo ich dich gerade hier sehe: Das “bestempeln” funktioniert mit dem iPad jetzt auch nicht so wirklich hihi

  11. tja, als eingefleischter Buchhändler und Apple Fan schlagen da zwei Herzen in mir.

    Das E-Book geistert ja schon seit einigen Messen durch die Landschaft, ohne wirklich auch nur annähernd “Marktanteile” zu ergattern (im Gegensatz zu den USA). In good old Europa vertraut man (uns vor allem Frau) eben aufs gute alte Papier. Die Hersteller jagen jede Messe das E-Bookschwein durch die Hallen und Journalisten stürzen sich dankbar drauf (als ob es sonst nichts zu berichten gäbe).

    Das sich das E-Book bisher in Deutschland und anderen Ländern nicht ansatzweise durchgesetzt hat, hat ganz unterschiedliche Gründe: mangelnde Kompatibilität untereinander (ein Kindl versteht kein Sony …) und die alten Fehler der Musik/Filmindustrie wiederholen, die Nutzer als potentielle Straftäter zu betrachten, die die Daten nur kopieren und weitergeben wollen!

    Ob jetzt Apple mit seinem Ipad dieser riesige Lücke in Europa füllt, bezweifle ich stark. Für gewisse Bereiche könnte ich mir so ein Gerät gut vorstellen, zB. wissenschaftliches Arbeiten mit vielen Büchern. Frage bleibt dann in wie weit man Ergebnisse in andere Programme – zB. Textverarbeitung – übernehmen kann. Da werden sicher noch große “Enttäuschungen” auf uns zu kommen…

    Selbst in den USA macht der Verkauf digitaler Literatur nach Analystenschätzungen gegenwärtig “nur” 1-2% der gesamten Buchumsätze aus. Da müssen sich die verschiedenen Anbieter jetzt warm anziehen! Mit ITunes hat Apple schon mal gezeigt, wie man Musik digital verkaufen kann. Und sie haben den Vorteil, nicht auf Verlage angewiesen zu sein und können so eher benutzerfreundliche Funktionen zulassen. Ein Ipad kann eben mehr als “nur” Bücher”!

    Als Händler aber will ich genau so ein Gerät! Einfach rescherieren im Internet, Mails Rechnungen und Briefe schreiben, bloggen oder einen Film sehen – einfach genial! Und das vielleicht noch in meinem Lieblingscafe vor eine Milchkaffee!

    eindeutig #habenfaktor 10

  12. Grundsätzlich will ich ein Gerät was ALLES kann. Zudem würde es eine Menge an Platz in der Handtasche sparen, von den ganzen Kabeln, Ladegeräten etcp. ganz zu schweigen. Ich liebe Gadgets, absolut, und bin dafür schnell zu begeistern. Aber die Vernunft regiert, und die Frage nach der Sinnhaftigkeit sowieso. Das iPad ist mir schlichtweg zu groß, zu unhandlich, zu klobig! Aber die Idee dahinter, ansich jetzt nicht sooo extrem neu, finde ich schon ganz gut. Dennoch, es muss kleiner werden, kompakter und noch kompatibler, und das wird es im Laufe der nächsten Jahre auch, definitv.
    Ein Buch zu lesen, zu riechen und zu fühlen ist für mich ebenfalls durch nichts ersetzbar. Online lese ich Shortcuts, Blogs, News, alles was nicht Tolstoi Länge hat. ;-)

  13. Moni 3007

    Ich kann mich auch sehr für das iPad begeistern.
    Ich habe einen Ipodtouch und bin auch ein sehr begeisterter Podcasthörer und mag zum Teil auch die sehr sinnvollen und zweckmäßigen Apps. Ich habe darauf auch schon E-Books gelesen. Mal sehen…..

  14. Martin

    Ich sehe im iPad nicht unbedingt einen Reader, zumindest keinen guten.

    3 Gründe:

    1) Akkulaufzeit von nur 10 Stunden (Vergleich zu einem dedizierten Ebook Reader 1-2 Wochen)

    2) Vergleichsweise größer und schwerer

    3) Und für mich wichtigste Grund ist der Bildschirm (Hintergrundbeleuchtung), welche ein ernsthaftes, angenehmes und regelmäßiges Lesen von Romanen ausschließt.

    Es ist mehr oder weniger ein nettes Spielzeug welches einiges kann, aber nichts welches wirklich ernsthaft damit betrieben werden kann.

    In jedem Gerät ist schon mindestens ein Handy, Mp3 Player, Video Player, Browser, Navigationssystem,… integriert, aber diese sind für den mobilen Einsatz gedacht. Dann braucht man natürlich ein Gerät für den “semi-mobilen” Einsatz, also ein Gerät welches neben dem iPhone in der Hosentasche im schicken “iBag” transportiert werden kann um jederzeit einsatzbereit zu sein, falls das andere Gerät den hohen Ansprüchen des Benutzers nicht mehr gerecht werden sollte.

  15. Erst wenn das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet, das letzte Windrad gefällt und das letzte Wasserkraftwerk stillgelegt wird, werdet ihr merken, dass Technik ohne Strom nur wertloser Schrott ist.
    Bücher dagegen kann man auch bei Kerzenlicht lesen…

  16. @Kossi:
    Da hast du natürlich völlig Recht!!!!! :) )))))))

  17. *Wölkchen*

    :-)
    http://i.imgur.com/Wo27t.jpg

  18. Martin

    @Jens

    Soweit wird es so schnell nicht kommen…bevor das passiert gehen die restlichen Wälder drauf…Dann sitzt du ohne Papier da und wenn der Strom auch noch weg ist, hast du zumindest noch deine Kerze ;-)

  19. Krimimimi
    Krimimimi

    Auch ich liebe handfeste Bücher. Ich mag sie auspacken, anfassen, daran riechen, und daran wird sich sicher nichts ändern. Trotzdem freue ich mich auf das iPad und ich denke, es hat seine Daseinsberechtigung mehr als verdient, wenn sich Verlage und Autoren auf das neue Medium einlassen. Es kann eben viel mehr als nur den gedruckten Buchtext mobil transportieren. Ich stelle mir vor, der nächste Fitzek beginnt statt gedrucktem Vorwort mit einem Video … dunkle Straßenschluchten, spannende Musik, man wartet geradezu auf das Böse. Und verschlingt danach die ersten Kapitel.
    Für mich ist Lesen sowieso wie Kino im Kopf. Und mit dem iPad kann dies noch vielseitiger werden. Ich freu mich drauf.

  20. Ganz nebenbei, apple bekommt evtl. Schwierigkeiten wegen den Namen ipad.
    pad bedeutet eigentlich Schreibblock, was auch passt.

    Aber es gibt noch eine zweite Bedeutung und zwar Tampon oder Damenbinde.
    Und nein, das ist KEIN Aprilscherz!
    Hier der Link zu meiner Info: http://www.sueddeutsche.de/computer/441/501694/text/

    Und Fujitsu stellt einen Antrag auf Namensschutz.

    Also apple wird da noch ganz schön viel Ärger bekommen…

    Onassis

  21. sequencia

    Ich interessiere mich sehr für das Thema eBook-Reader und habe schonmal in einem Geschäft das iPad ausprobiert. Haptisch ganz toll, nur so ganz durchgestiegen bin ich bei allem nicht.
    Was Apple wohl der Konkurrenz voraus hat – Akkulaufzeit und tolle Apps/Widgets – ist wirklich ganz toll. Leider nicht für den Preis.

    Berichtet doch mal über Alternativen… Google möchte ein eigenes Pad rausbringen, hier nicht zu verwechseln mit den zahlreichen anderen Pads, die Google’s (gekaufte Software) “Android” verwenden, hier zB Eken.

    Meine Must-Haves:
    - schöne Optik
    - angenehme Haptik
    - genügend Applikationen, um vielfältig auf dem Pad agieren zu können
    - relativ große Tastatur
    - Möglichkeit, einen Ständer zu nutzen, damit man das Pad in 30-45 Grad Neigung vor sich stehen zu haben und gleichzeitig damit arbeiten zu können
    - genügend Ein- und Ausgänge (USB etc.)
    - lange Akkulaufzeit und problemloses Aufladen
    - integrierter PDF-Reader, um zB Skripte für die Uni lesen zu können und ein Schreibprogramm (mein Gedanke: ersetzt dann mein Netbook)
    - und vieles, vieles mehr :-)

  22. Ich find diese Entwicklung super. Auf Reisen oder auf dem Weg zur Uni schleppe ich mich nur allzu oft mit vielen Büchern ab, so dass ich mir schon überlege, mir den Rentnerporsche meiner Omi auszuleihen. Und für alle Liebhaber des Konventionellen gibt es ja super Notebook-Cases und IBook-Cases im Buch-Design ;-)

  23. Ipad2 ist auf dem Markt: http://www.youtube.com/watch?v=ia1fFQG9fYs

    wird sich das jemand hier kaufen? Ich habe nicht einmal das Ipad eins. Möchte mir das das aber kaufen. Verkauft es hier jemand gebraucht für 200 Euro?

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