Die erste Livestream-Lesung im LovelyBooks Gartenhaus

Björn Kern signiert, Mr. Rail schaut

So, heute ist Mittwoch. Die Gäste sind schon länger weg, die Würste sind wieder im Kühlschrank verstaut, das Geschirr ist abgewaschen und der Wein ist…auch…noch da, etwas.

Zeit gehabt, um Gedanken zu fassen zur ersten Livestream-Lesung im LovelyBooks Gartenhaus; Zeit für einen kleinen Rückblick. Björn Kern hat uns beehrt und aus seinem vor kurzem bei C.H.Beck erschienen Roman “Das erotische Talent meines Vaters” im Livestream vorgelesen, natürlich nur Auszüge davon. Die waren dann aber auch besonders gut, passend ausgesucht und vermittelten uns Anwesenden (und natürlich und hoffentlich auch den Zusehern und Zuhörern vor dem Screen) einen gelungenen Eindruck vom Charakter, vom Wesen dieses Buches.

Den Unterschied zum ‘Buch-alleine-lesen’ – die Stimme des Autors (irgendeine Stimme?) im Kopf haben – und einer Livestream-Lesung (Unmittelbarkeit, Interaktivität!) hat uns dieser Abend gezeigt, hat uns gefallen. Wie schön, hautnah, spannend ‘Literatur in Echtzeit’ mit allem Drumherum sein kann.

Vielen Dank auch an das Team von C.H. Beck

Die Anwesenheit, die Präsenz von Björn Kern, die sonore und angenehme Stimme des Autors beim Vorlesen des Textes, haben dazu sicherlich und wesentlich beigetragen. Natürlich auch die tolle Moderation und Interviewführung von Mr. Rail (Danke nochmal herzlich an diese Stelle), die unaufgeregte Neugierde der rund 20 anwesenden Gästen, eure Fragen via Twitter an den Autor und das ruhige, in diesen Stunden ‘entspannte’ Ambiente des Gartenhauses haben den Abend, diese Lesung zu etwas Besonderem und wirklich Tollem für uns werden lassen. Und auch dem Autor hat es gefallen, wie er dem LovelyBooksTeam gemailt hat und wie Björn Kern auch auf seiner Website der LovelyBooks-Gemeinde (= das sind wir alle) mitteilt! Dank zurück! Über die Stunden nach der Livestream-Lesung gibt es nichts zu berichten, nöö, nein, gar nichts eigentlich – deswegen haben wir uns gedacht, wir stellen besser ein paar Fotos online :-)

Wenn jemand die erste Livestream-Lesung mit Björn Kern im LovelyBooks Gartenhaus verpasst hat, hier auf der Lesungseite von Björn Kern kann man sich alles noch einmal ansehen: Wir hoffen, dass es für euch vor den Bildschirmen eine ansprechende und angenehme Unterhaltung war, eine Lesung auf diese Art zu genießen. Anregungen, Wünsche zu den Livestream-Lesungen gerne in den Kommentar.

VERLOSUNG: 2 handsignierte Exemplare von Björn Kerns “Das erotische Talent meines Vaters” verlosen wir unter allen Kommentar-Verfassern.

Lesungsbericht: Kerstin Gier in Düsseldorf

Am Dienstag, den 09.03.2010 las Bestsellerautorin Kerstin Gier in der Buchhandlung ‘Gossens Junior’ in Düsseldorf aus Saphirblau, dem zweiten Band der Zeitreisetrilogie um Gwendolyn und Gideon -  DAS neue Traumpaar der Fantasyliteratur.

Nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Eine Zeitreise.

Um 18 Uhr sollte es losgehen. Dank des obligatorischen Bahnzwischenfalls platzte ich allerdings erst eine Viertelstunde später in die kleine Kinder-/Jugendbuchhandlung in der Luegallee – und geriet prompt in eine Szene, in der Gwen und der Wasserspeier Xemerius sich ein heiteres Wortgefecht liefern, das vom Kichern des überwiegend jungen Publikums begleitet wurde.
Doch auch die älteren Semester bogen sich vor Lachen, als Kerstin Gier in der zweiten Szene mit nasaler Stimme ihren Giordano (nur Giordano!) zum Besten gab und erzählte, dass sie manchmal ganz spät nachts gerne Teleshopping-Sendungen gucken und sich über die Verkaufszahlen von Zimmerbrunnen wundern würde. (An dieser Stelle habe ich mich natürlich nicht gemeldet und gesagt, dass ich jemanden kenne, der genau so ein Ding im Durchgang stehen hat.)

Liebe geht durch alle Zeiten (2)

Zwischen den Leseparts plauderte die Autorin immer wieder gut gelaunt aus dem Nähkästchen, zeigte  – teils selbst gemalte – Skizzen und Bilder von der damaligen Mode und bewies eine erstaunliche Belesenheit in Bezug auf die Kritiken ihrer Bücher, die sie mit einem Zwinkern kommentierte.
So wollte sie etwa nicht stehen lassen, dass Gwen sich manchmal ganz schön dämlich anstelle, denn um auf einer Soirée im 18. Jahrhundert nicht als jemand aus der Zukunft erkannt zu werden, »das ist schon nicht ohne, was man dafür lernen muss. Wo es doch schon alleine 14 Arten gibt, einen Fächer zu halten.«
Auch dass Paul hässlich sei, stimme nicht. »Wieso denken das denn alle? Nein, Paul ist schön«, verteidigt Kerstin Gier ihre Figur vehement.

Das Publikum hängt an ihren Lippen.

Für einen anderen Charakter setzt sie sich allerdings nicht so ein. Er/sie wird in Smaragdgrün, das voraussichtlich statt im September doch erst im Oktober erscheinen und definitiv der letzte Teil sein wird, nämlich dahinscheiden. Das stehe fest, obwohl die Autorin regelmäßig Drohbriefe bekomme, in der man sie warnt, sie solle diese oder jede Figur bloß nicht sterben lassen. Und Gwen und Gideon sollen sich natürlich auch kriegen, obwohl viele – insbesondere junge – Leser ja glauben, die beiden wären eigentlich verwandt. »Nee, das sind sie nur sehr sehr sehr sehr weitläufig«, erklärt die Autorin und packt zu Belegzwecken einen eigens kreierten Stammbaum aus. Eine Hochzeit wäre also theoretisch kein Problem.

Im Übrigen stimme es auch nicht, dass in den Büchern, wie oftmals bemängelt wird, nicht viel passiert. Dass die Zeitspanne so kurz ist, liege nur daran, dass ein längerer Zeitraum die Zeitreisethematik, die ja ohnehin schon paradox ist, nur noch komplizierter gemacht hätte. Sogar ein Buch für Quantenphysik habe Kerstin Gier zu Rate gezogen, aber leichter hat es die Sache dennoch nicht gemacht. Vielleicht, weil sie das Buch laut eigener Aussage auch gar nicht verstanden hat.

Ihrer Vorbildfunktion ist die Autorin sich allerdings sehr wohl bewusst. So habe sie sich extra bei ihrer Lektorin erkundigt, ob es in Ordnung ist, dass Gwendolyn sich in einer Szene betrinkt. Denn, »liebe Kinder, Alkohol ist nicht gut! Wenn man erst etwas Süßes beimischen muss, damit es schmeckt, kann das ja wohl nicht richtig sein, oder? Hat dann ja auch viel zu viele Kalorien.« So wurde besagte Szene auch nur erwähnt, aber nicht vorgetragen, auch wenn Kerstin Gier persönlich ja immer noch auf der Suche nach dem richtigen Punsch-Rezept sei…

Im Anschluss durften die Zuschauer noch fleißig Fragen stellen und ihre Bücher signieren und wunderschön silbern bestempeln lassen. Außerdem hatte die Autorin eine ganze Reihe selbstgebastelte Lesezeichen mitgebracht, von denen man sich eines aussuchen durfte. Das Lesezeichen, das ihr Konterfei auf einen antiken Ballkleid (in Größe 38) zeigt, rückte sie allerdings nicht raus.

Dafür erzählte sie noch, dass die Dreharbeiten für die Romanverfilmung erst 2012 beginnen würden und es gar nicht so leicht sei, aus einem Buch einen Film zu machen. Vieles, was im Film vorkommt, gibt es im Buch auch gar nicht. So etwa den Kirschblütenball, eine Idee der Filmemacher, die sie zumindest aber in den dritten Band einarbeiten würde.

Natürlich und gut gelaunt im Gespräch mit ihren Lesern.

Schon spannend, so ein Blick hinter die Kulissen. Und vor allem superlustig, wenn es Kerstin Gier ist, die da erzählt. Wer die Autorin also schon auf Papier amüsant findet, sollte bei Gelegenheit unbedingt eine Lesung von ihr besuchen und sich davon überzeugen, dass ihr humorvoller und spritziger Schreibstil absolut authentisch ist.

Wer also zufällig demnächst in Leipzig ist – hingehen!

Respekt, Senor Marías

Soeben ist Ihr letzter Band der Trilogie „Dein Gesicht morgen“erschienen, die insgesamt sage und schreibe 1600 Seiten umfasst. Und zwar sowohl im spanischen Original wie auch in der deutschen Übersetzung. Das nenn ich mal eine erzählerische Ausdauerleistung!

Javier Marías im Literaturhaus Frankfurt

Javier Marías im Literaturhaus Frankfurt

Einen Vorgeschmack dieser Ausdauer habe ich in seiner Lesung bekommen dürfen, die am 09. März im Literaturhaus Frankfurt stattfand. Javier Marías hat jede Frage ausgiebig beantwortet und dabei alle möglichen Themen gestreift. Genau so ist auch mein Eindruck der Trilogie, den ich bei der Lesung gewonnen habe. Marías lebt darin sein eigenes Gefühl von Zeit. Wie er selbst sagte, kann er im Roman den Situationen die Zeit geben, die sie verdienen, während sie in der Wirklichkeit oft zu schnell oder zu langsam vergehen. Ein Kommentar des Moderators illustriert dies wunderbar: Marías beschreibe im 1. Band auf knapp 500 Seiten zwei Nächte,  im 2. Band sogar nur eine einzige, nicht enden wollende Nacht. Der letzte Band trägt den Untertitel „Gift und Schatten und Abschied” und der Verlag beschreibt den Inhalt wie folgt: „… eine philosophisch verspielte Spionagegeschichte, in der Javier Marías voll Spannung und Witz die großen Themen – Freiheit und Verantwortung, Wissen, Macht und Gewalt – erkundet. Und dabei einen kaleidoskophaften Blick auf ein Jahrhundert voller Irrungen und Verheerungen wirft.“

Klingt für mich monumental. Die Bücher scheinen nach ausdauernden Lesern zu rufen, die sich auf die Gedankengänge und das Zeitgefüge des Autors einlassen. Vielleicht hat das schon jemand von Euch gemacht? Ich würde mich freuen zu erfahren, wie es Euch dabei ergangen ist.

Silberlicht: Eine Geschichte trauriger Seelen

Silberlicht von Laura Whitcomb - erscheint am 11.03.2010

Diesen Donnerstag wird das Buch Silberlicht von Laura Whitcomb im Droemer/Knaur-Verlag erscheinen. Ich möchte es allen Lesern empfehlen, die Romantic Fantasy mögen und keine Lust mehr auf die ewigen Vampirgeschichten haben.

In dem Roman geht es um den einsamen Geist von Helen. Sie ist seit Ewigkeiten tot, hat kaum Erinnerungen an ihr früheres Leben und verbringt ihre Tage damit, einen Lehrer und talentierten Hobbyschriftsteller zu begleiten und ihn heimlich zu inspirieren. Er kann sie nicht sehen und weiß nichts von ihrer Existenz. Niemand bemerkt sie, sie ist ganz allein. Bis ein Schüler ihr eines Tages direkt in die Augen blickt…

Silberlicht erzählt von weggeworfenen Leben, von Büchern, der Liebe zur Literatur, von christlichen Werten und von einer wunderschönen Liebe, die, obwohl sie körperlos ist, einen Weg findet, auch irdisch bestehen zu können.

Die englische Originalausgabe A Certain Slant of Light ist schon 2005 erschienen und ist bei vielen Literaturbloggern auf große Begeisterung gestoßen. Nachfolgend, für einen ersten Eindruck, verlinke ich Euch verschiedene Rezensionen; eine davon auch von mir:

Interview mit Lilly Block über ihr Buch “Herrenbegleitung”

Lilly Block

Eine besondere Begegnung mit Lilly Block brachte mich auf ihr Buch „Herrenbegleitung“. Dieses wurde an einem Abend ausgelesen und das gleich zu viert. Die Abendvorlesung zu Steuern des Betriebes im Abendstudium war einfach zu langweilig, es zog uns immer wieder in Lilly Blocks erotisches Buch. Absolutes Genreneuland und ein wahrlich anregendes Buch, was viele Bilder im Kopf der Leser beschert und zudem für jede Menge Gesprächsstoff sorgt.

Lilly Block ist Unternehmensberaterin aus Norddeutschland und schreibt unter  einem Pseudonym.

Zu oder nach diesem Buch kamen nicht nur mir viele Fragen auf, welche Lilly Block gern beantwortet hat.

Hier die erste Rezension zu „Herrenbegleitung“ von Lilly Block und ein aufschlussreiches Interview.

Herrenbegleitung - Ein erotischer Roman von Lilly Block

Wie bist du auf die Idee zu deinem Buch Herrenbegleitung gekommen?

Mein Traummann und ich hatten mal die verrückte Idee, einen Begleitservice aufzumachen. Männer begleiten Frauen, die auf Geschäftsreise sind, nicht nur für Sex, obwohl der nicht ausgeschlossen ist. Ich hab mir solche Begleiter bei endlosen Geschäftsreisen mit langweiligen Abenden allein im Restaurant oder einer Hotelbar oft gewünscht. Das ganze sollte zu “moderaten“ Preisen stattfinden, nicht für die Luxuspreise, die normal für Männerescort zu zahlen sind. Bei diesem Brainstorming kam als Name für das Projekt “Herrenbegleitung“ raus. Die Webseite Herrenbegleitung.de gehört mir, die hab ich mir da reservieren lassen. Das Buch sollte eigentlich nur ein Geburtstagsgeschenk für den Mann werden, der mir während des Schreibens abhanden kam. Freunde, die während der Entstehung mitgelesen haben, meinten dann, dass ich es veröffentlichen solle. Und als Erinnerung an diese Idee hab ich dann das Buch so genannt, denn es war auch ein Weiterspinnen dieser Geschäftsidee.

Besteht der Gedanke mit der Geschäftsidee heute noch bzw. planst du noch an der Umsetzung?

Nein, diese Projektidee war mal für einige Wochen reizvoll, ist aber längst zu den Akten gelegt.

Wie hat dein Umfeld, deine Familie, deine Freunde auf dein Buch reagiert? Oft ist unsere Gesellschaft recht verschlossen und redet nicht über Bücher, die man vermutlich lieber alleine und verschwiegen unter der Bettdecke lesen sollte, oder?

Die Reaktionen waren sehr verschieden. Ein Teil der Familie weiß es noch immer nicht und wäre schockiert, meine Schwester findet es gut. Bei Freunden und Bekannten waren die Reaktionen auch sehr unterschiedlich. Von Begeisterung bis zu totaler Ablehnung war alles drin: Einige sind peinlich berührt, wenn das Gespräch auf das Buch kommt, andere finden es gut und empfehlen das Buch auch weiter.

Amüsant fand ich die Reaktion eines Bekannten meiner Schwester, den ich ab und zu mal abends in meiner Stammkneipe treffe. Wir hatten uns darüber unterhalten, dass ich schreibe, ich hatte ihm aber nicht gesagt worüber. Er meinte, dass er an meinem Buch nicht interessiert sei, weil er – wenn überhaupt – erotische Literatur lesen würde. Als ich ihm dann bei nächster Gelegenheit das Buch in die Hand drückte, schaute er ziemlich verwundert. Einige Tage später kam dann seine Rückmeldung: „Das Buch hat mich ziemlich überrascht, denn da sind die Männer ja fast die Guten.“

Leider blieb ich ab und an immer mal wieder an Rechtschreibfehlern hängen, hattest du kein Lektorat?

Leider gab es kein Lektorat, meine Freundin und ich haben mehrfach Korrektur gelesen, aber irgendwann ist man blind und die Rechtschreibprüfung von Word erwischt auch nicht alles.

Wieviel Biographie steckt von dir im Buch?

Der Prolog ist eher autobiographisch, der Rest leider nur Phantasie und Wunschträume. Weiter stimmt es, dass ich mich nicht gern fotografieren lasse und meist schlimm auf Fotos aussehe. Wie gesagt, es war mal als Liebeserklärung an einen Mann gedacht und da hab ich Dinge reingepackt, die ich gern mit ihm anstellen würde. Außerdem hab ich mal in einer Frauenhandballmannschaft gespielt, in der sich 5 Frauen innerhalb von 2 Jahren von ihren Männern getrennt haben. Einige Ihrer Traumbilder, die auf Frauenabenden mit viel Sekt diskutiert wurden, hab ich auch reingepackt. Die Szene in Blankenese hat eine Bekannte dann mal mit ihrem Liebhaber nachgespielt, nachdem beide das Buch gelesen hatten – haben sie mir erzählt ;-)

Villa in Blankenese

Gibt es diese Villa im Buch mit diesen vielen unterschiedlichen Zimmern und den außergewöhnlichen Veranstaltungen wirklich?

Ich kenn sie nicht, könnte aber gut sein, dass es sowas in Hamburg gibt. Wunderschöne Villen mit riesigen Gärten gibt es in Blankenese zuhauf.

Lilly Block ist ein Pseudonym, wie bist du zu Lilly Block geworden? Warum schreibst du nicht unter deinem richtigen Namen?

Lilly ist der Name meiner Katze und Block der Geburtsname meiner Mutter. Und meine Oma hat zusammen mit mir meine ersten Des

sous (Strapse) gekauft. Da ich nicht wusste, wie die Reaktionen auf das Buch sein würden, wollte ich lieber erst einmal anonym bleiben. Außerdem liebe ich diesen Nachnamen mehr als meinen eigenen.

Kannst du etwas zu diesem edlen Cover erzählen und darüber, wie lange es gedauert hat, dieses Buch zu schreiben und zu veröffentlichen?

Ich habe etwa ein halbes Jahr lang immer mal nebenbei an dem Buch geschrieben. In dieser Zeit hab ich Vollzeit gearbeitet, oft 50 oder 60 Stunde pro Woche. Schreiben an Herrenbegleitung war in dieser Zeit Entspannung für mich.
Da ich zu feige war, das Buch einem “richtigen“ Verlag anzubieten, habe ich bei Books on Demand veröffentlicht.
Das Cover wollte eigentlich ein Bekannter machen, hat mich dann aber hängenlassen, als das Buch fertig war. Ich bin im Unternehmerinnennetzwerk Webgrrls und hab dort dann über die Jobbörse gepostet: „Eine Freundin braucht Covergestaltung für einen erotischen Roman.“ Es kamen viele Angebote. Interessant war das Angebot einer Frau, die schrieb: “Ich hab noch nie ein Cover gestaltet, habe aber die vollständigen Rechte an vielen Aktfotos.” Ich hab ihr den Zuschlag gegeben und es nicht bereut.
Sie schickte mir Fotos zum Aussuchen und das erste Bild wurde dann auch das Foto fürs Cover.

Danach gab es noch eine Schwierigkeit: am nächsten Tag wollte sie mir schon einen Coverentwurf schicken. Ich war auf Dienstreise und mein Internetzugang brach zusammen. In meiner Verzweiflung hab ich meine Freundin angerufen, ihr gesagt, dass die das Cover freigeben soll, wenn es ihr gefällt. Tania hat das Cover freigegeben, einen Klappentext geschrieben, das Manuskript, das grad zur letzten Korrekturlesung bei ihr war, bei BOD eingestellt und das Buch freigegeben. Als ich von meiner Geschäftsreise zurückkam, war mein Buch im Buchhandel lieferbar, obwohl ich selbst noch immer zweifelte, ob ich wirklich veröffentlichen soll.

Gibt es in Zukunft ein weiteres Buch von Lilly Block oder gar eine Fortsetzung zum Buch „Herrenbegleitung“?

Ich schreibe gerade an einem weiteren Buch: eine Sammlung von Szenen, die mir schon lange im Kopf herum schwirren, aber zusammen keine Romanhandlung ergeben. Ich bin dabei, sie als Kurzgeschichten aufzubereiten.
Außerdem spuken zwei weitere Romane in meinem Kopf herum, einer davon die Fortsetzung von Herrenbegleitung. Mir fehlt aber im Moment die Zeit und Ruhe, sie aufzuschreiben. Beim Schreiben muss ich auch in der richtigen Stimmung sein, und das klappt bei diesem langen Winter grad nicht.

Eine Fortsetzung klingt auf jeden Fall sehr gut. Würdest du dieses zweite Buch dann bei einem Verlag anbieten oder wieder über „Books an Demand“ veröffentlichen?

Ich bin mir noch nicht sicher. Im Moment tendiere ich dazu, es erstmal Verlagen anzubieten. Dagegen spricht eigentlich nur, dass ich auch auf dem nächsten Buchcover gern wieder ein Foto meiner Lieblingsfotografin hätte. Entscheiden werde ich es, wenn das Manuskript fertig ist.

Wo schreibst du deine Bücher? Zuhause am Schreibtisch in Ruhe oder in einem Cafe?

Ich bin Kneipen- und Caféschreiber. Mein Schreibtisch ist der einzige Ort, an dem ich nicht schreiben kann. Ich liebe Papier, kaufe mir schöne Notizbücher und schreibe meine Geschichten mit einem Füllfederhalter. Lästig ist das Abtippen hinterher, aber das macht meine Schwester oft für mich.

Wie bist du zu Lovelybooks gekommen und hättest du dir eine Art Lese- und Diskussionsrunde um dein Buch vorstellen können?

Auf der letzten Seite eines Krimis, der mir gut gefallen hatte, war ein Hinweis auf Lovelybooks. Ich habe mich angemeldet, reingeschnuppert und war begeistert. Eine Lese- und Diskussionsrunde kann ich mir gut vorstellen, denn das Schreiben macht mir Spaß und ich kann nur durch Rückmeldungen von Lesern besser werden.

Zu guter letzt würde ich gern noch wissen, welches Genre du am liebsten liest, welche deine Lieblingsbücher sind bzw. welche Bücher du auf jeden Fall weiterempfiehlst.

Ich lese selbst auch gern erotische Literatur, dazu Krimis, historische Romane und Geschichten von starken Frauen, als Biographien und auch in Romanform. Mein absoluter Favorit ist allerdings der Essay „Sibirien ohne Romantik“ von Valentin Rasputin.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei deinen nächsten Büchern.

Testleserunde: Cory Doctorow – Little Brother

BuchcoverDiesmal haben wir ein echtes SF-Highlight für euch: Cory Doctorows Science-Fiction Roman ‘Little Brother‘. In Amerika erschien das Buch bereits 2008, gewann zahlreiche Preise und schaffte es innerhalb kürzester Zeit auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste. Das Buch wurde ein voller Erfolg und verkaufte sich über 90.000 mal. Seit Anfang März ist ‘Litte Brother’ auch in deutscher Sprache erhältlich. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten und bieten 25 von euch die Möglichkeit an dieser ‘Dystopie-Testleserunde’ teilzunehmen.

Kurz zum Inhalt: Der 17 jährige Marcus alias “w1n5tOn” ist ein begeisterter Gamer. Als Terroristen die Oakland Bay Bridge in San Francisco in die Luft sprengen, sind er und seine Freunde zur falschen Zeit am falschen Ort. Sie gelten als verdächtig und werden von der Sicherheitsbehörde auf eine geheime Insel verschleppt, mehrere Tage verhört, gedemütigt und schikaniert. Als sie endlicher wieder freikommen ist alles anders – ganz San Francisco ist ein Überwachungsstaat. Marcus und seine Freunde wollen sich wehren; sie organisieren sich zu einer “Gamer-Guerilla.” Ihr Plan: Sabotage der staatlichen Überwachung. Ihre Waffen: die Zukunftstechnologien. Ihr Ziel: Sturz der Regierung.

LovelyBooks Mitglied Jester schreibt zum neuen Roman von Doctorow: ‘WAS für eine geiles Buch! Ich habe es fast am Stück verschlungen, bin dabei andauernd zwischen zustimmend nickend und zähneknirschend hin- und hergewechselt und könnte es eigentlich gleich nochmal lesen. LESEBEFEHL!’

Über den Autor: Cory Doctorow ist Science Fiction Autor, Journalist, Aktivist und Blogger. Da er sich sehr für die Liberalisierung des Urheberrechts und Staatskontrolle im allgemeinen einsetzt, drehen sich all seine Bücher um diese Themen…und vorerst wird im der Stoff für neue Bücher wohl nicht ausgehen.

Wenn Ihr dieses Buch lesen wollt, schreibt einen Kommentar, warum gerade IHR dieses hochbrisante Buch lesen wollt. Direkt ein E-Mail mit dem Betreff ‘Cory Doctorow – Little Brother’, mit eurer Adresse, an die wir das Buch schicken sollen und eurem LovelyBooks-Nickname. Mailt an Stefanie.Wimplinger@aboutbooks.de bis einschließlich Mittwoch, den 10.03.2010. Ein kleiner kreativer Beitrag hier im Blog schadet bestimmt nicht und wird bei der Auswahl der Testleserunde-Kandidaten ‘positiv’ miteinfließen ;-)

Info:

Die Teilnehmer werden spätestens am 12.03 per Mail verständigt. Wenn du kein Mail bekommst hats diesmal leider nicht geklappt, aber versuchs beim nächsten mal wieder!

Björn Kern Livestream-Lesung moderiert von Mr. Rail

© Suskia

Wir – das LovelyBooksTeam – sind schon ein wenig aufgeregt, in freudiger Erwartung sozusagen. Die Vorbereitungen laufen, in wenigen Stunden ist es soweit: Montag Abend (8.3., 19 Uhr) geht die erste LovelyBooks Livestream-Lesung aus dem Gartenhaus , dem LovelyBooks Büro im München über die Bühne – besser: vor allem ins Netz, zu euch. Jungstar Björn Kern liest aus seinem soeben bei C.H.Beck erschienen Roman “Das erotische Talent meines Vaters”. Das finden wir toll, aber auch noch etwas anderes: an diesem Abend wird Mr. Rail – seines Zeichens hochaktives LovelyBooks-Mitglied und Blogger hier im LovelyBooksBlog – charmant und eloquent durch den…öhhmm…Abend führen, moderieren und die eine oder andere Überraschung für euch bereit halten.

Wie Ihr vielleicht wisst, haben wir noch eine Vielzahl an Autoren und Autorinnen in naher Zukunft für euch. Da sind spannungsgeladene, unterhaltsame und anspruchsvolle Autoren dabei: Andreas Franz, Jörg Maurer, Stephan Thome, Arno Strobel, Steffi von Wolff und Oliver Dierssen u.v.m. sind – auf Englisch – ‘coming up’.

Du bei einer der nächsten Livestream-Lesungen? Als Gast oder als Moderator/in?

Wenn jemand von euch Lust und Laune hat bei einer der zukünftigen Lesungen zu moderieren, die Programmpunkte bei einer Livestream-Lesung den anwesenden Gästen – online/offline – näher zu bringen, dann zögert nicht Christian vom LovelyBooksTeam (christian.horvath@aboutbooks.de) zu kontaktieren. Das braucht und muss wirklich nicht hochprofessionell sein, sondern soll vor allem Spaß machen und Feunde bereiten. Vielleicht mag das jemand von euch mal bei uns ausprobieren und versuchen?

Natürlich seid Ihr auch als Gäste bei Livestream-Lesungen, sozusagen ‘live’ vor Ort im LovelyBooks Gartenhaus herzlich willkommen. Ihr könnt spontan vorbeikommen, Vorabinfos über euer Kommen nimmt Christian (christian.horvath@aboutbooks.de) aber sehr gerne in Empfang.

Alles gut sortiert oder “Büchereintopf”?

Einer der Gründe, warum ich damals zu Lovelybooks gestoßen bin, ist die tolle Idee, dass man sich dort virtuell seine eigene Bibliothek zusammenstellen kann. Wenn man schon zu Hause “nur” über ein normales Bücherregal verfügt (und von einer eigenen Bibliothek nur träumen kann), so ist es ein schönes Gefühl, bei Lovelybooks sein eigener Bibliothekar sein zu können. Zudem finde ich es klasse, dass ich auf diese Art und Weise meine Bücher archivieren konnte. Denn es ist mir schon ein paar mal passiert, dass ich mir ein Buch doppelt gekauft hatte und gar nicht mehr wusste, dass ich es schon habe. Erst, als der Inhalt mir beim Lesen bekannt vorkam, wusste ich, woran dies lag. Könnte jetzt an meinem Alter liegen, könnte aber auch an der Tatsache liegen, dass ich hier eben sehr viele Bücher “rumfliegen” habe.

Bei Lovelybooks kann man für die unterschiedlichen Bereiche diverse Bücherregale erstellen und diese mit Leben bzw. mit Büchern füllen. Meine Sortierweise ist dort genauso wie hier zu Hause, denn ich sortiere überwiegend nach Genre.

Spannung

Alle Thriller stehen in meinem realen Bücherregal nebeneinander, genauso wie die lustigen Frauenbücher, Fantasybücher oder die historischen Romane. In dem Genre selber habe ich dann nach Autor sortiert, denn ich mag es gern, wenn die Bücher eines Autors auch alle nebeneinander stehen.

Bücher, die ich keinem bestimmten Genre zuteilen kann, kommen in die Belletristik-Ecke und sind da dann auch entweder nach Autor sortiert oder aber chronologisch in der Zeit, in der ich sie gelesen habe. Und manchmal sortiere ich dort dann auch nach Farbe oder aber so, dass die gebundenen Bücher alle nebeneinander stehen und die Taschenbücher einen eigenen Platz bekommen.

Hier wird's lustig

Schade finde ich es immer, dass es für Bücher keine Normgröße gibt. Ich fänd es toll, wenn alle Bücher die gleiche Größe hätten und sich lediglich durch Cover und Inhalt unterscheiden würden.

Ich habe mich in meinem Leben ja schon mit vielen Leseratten ausgetauscht und war immer wieder erstaunt, nach welchem Prinzip andere Leser ihre Bücher sortieren. Manche tun dies ja auch gar nicht und stellen ihre Bücher ganz wahllos ins Regal. Aber findet Ihr bestimmte Bücher dann sofort wieder? Ich persönlich finde aufgrund meines “Systems” jedes Buch sofort wieder. Es sei denn, ich habe gerade etwas Platz geschaffen und ein weiteres Regal angelegt. Dann muss ich mich natürlich auch erst wieder an den “Stellungswechsel” gewöhnen.

Wie schaut es bei euch aus? Gibts ein Prinzip? Sortiert Ihr auch nach Genre oder aber nach Buchfarbe oder alphabetisch oder chronologisch?

Habt Ihr eine gewisse Ordnung im System oder gibt es bei euch “Büchereintopf”, gewürzt mit einer Prise Chaos?

“Wenn du wiederkommst” von Anna Mitgutsch

Anna Mitgutsch, die zuletzt mit ihren beiden Romanen „Zwei Leben und ein Tag“ (2007) und „Familienfest” (2003) sowohl die literarische Fachwelt als auch ihre Leser überzeugen konnte, legt mit „Wenn du wiederkommst“ ihr neues Buch vor.

Die Autorin, 1948 in Linz geboren, unterrichtete Germanistik und amerikanische Literatur an österreichischen und amerikanischen Universitäten, lebte und arbeitete lange in den USA. 1974 promovierte sie an der Universität Salzburg mit einer Dissertation über die englische Lyrik der sechziger Jahre zum Doktor der Philosophie. Sie ist heute wieder in Linz beheimatet und arbeitet als freie Schriftstellerin.

Kurz bevor die Leipziger Buchmesse ihre Pforten öffnet liegt seit heute der neue Roman von Anna Mitgutsch in den Regalen der Buchhandlungen zum Verkauf aus und wartet darauf, gelesen zu werden.

Einerseits handelt es sich beim nun vorliegenden Werk um eine umfangreiche Reflektion der Themen Tod und Trauer – andererseits ist es ein Buch über das Leben. Es spiegelt Emotionen und weist mehr Wege durch schwierige Zeiten als mancher optimistische und vor positiver Energie sprühende Roman der letzten Zeit.

Jerome und seine Exfrau gehen seit langer Zeit getrennte Wege und leben in unterschiedlichen Welten. Sie haben sich jedoch niemals aus den Augen verloren und sich, verbunden durch die inzwischen erwachsene Tochter, dazu entschlossen, es noch einmal miteinander zu versuchen.

Sie begeben sich auf die Suche nach einem gemeinsamen Land, einem gemeinsamen Haus und auf die Suche nach dem gemeinsamen Weg, den sie vor langer Zeit verlassen haben. Das ehemals gemeinsame Haus am Charles River in Boston ist nur noch Erinnerung, gleichzeitig aber Vision.

Die Liebe zueinander überstrahlt alle geführten Konflikte und Missverständnisse der letzten Jahre. Unmittelbar nach dem entscheidenden Treffen und kurz vor Beginn des neuen Lebens, endet ein altes. Jerome stirbt überraschend und lässt mehr als nur seine eigene Vergangenheit zurück.

Er hinterlässt eine nicht gelebte Zukunft.

Vor dem Hintergrund des gemeinsamen jüdischen Glaubens beschreibt „Wenn du wiederkommst“ eindringlich das Trauerjahr mit dem intensiven Lernprozess der Ich-Erzählerin, mit Verlust umgehen zu können, dem Organisieren der Trauerfeierlichkeiten, dem Sichten von persönlichen Erinnerungsstücken, der vorsichtigen Annäherung zwischen Mutter und Tochter und dem Auflösen des Haushalts eines geliebten Menschen. Und auf bizarre Weise thematisiert der Roman die Rolle und den Anspruch einer Trauernden, der man durch den Status einer geschiedenen Frau das Recht absprechen möchte, überhaupt trauern zu dürfen.

Es ist das Buch einer komplizierten Liebesgeschichte, eine Erzählung über den gescheiterten Wunsch, gemeinsam mit einem vertrauten Lebenspartner alt werden zu dürfen und ein Spiegelbild jeder Gesellschaft, in der Status die Voraussetzung für die eigene Lebensrolle ist. Anna Mitgutsch lässt ihren Leser nicht los, ebenso wenig wie die Witwe, die sich auf keinen Fall von den Anzügen ihres Geliebten trennen kann, loslassen will.

„Wenn du wiederkommst“ ist die still ausgesprochene Hoffnung auf ein neues Leben, das man gemeinsam zelebrieren sollte um vor aller Welt lieben und trauern zu dürfen. Dabei jedoch zugleich Anklage gegen alle Konventionen, in denen man nur dem äußeren Schein zu genügen hat, um seinen Platz im Leben zu finden.

Anna Mitgutsch liest am 19.03.2010 im Rahmen der Buchmesse Leipzig aus „Wenn du wiederkommst“!

Hier geht es zur Leseprobe und zur ausführlichen Rezension des Romans.

Bibliothek der Woche: elane_eodain

In dieser Woche habe ich – Christian aka pomali – die Freude euch die ‘Bibliothek der Woche’ präsentieren zu dürfen, da Karla (Die Buchkolumnistin) für einige Tage nicht da ist, im Ausland verweilt. Unser Bibliothek-Herz hat diesmal *täterretäää* die Bibliothek vom elane_eodain errungen…und das ohne wirklich extrem viel Bücher ‘drinnen’ zu haben.

Es sind die feinen Regale der fantastischen Literatur, die uns ins Auge gestochen sind. Die zauberhaften Buchstaben zwischen zwei Buchdeckeln von Anne Bishop, Terry Goodkind oder George R. R. Martin. Terry Goodkind wurde durch seinen Zyklus ‘Das Schwert der Wahrheit’ (Erster Teil: Das erste Gesetz der Magie) international berühmt und hat auch im deutschsprachigen Raum viele Fans. Wer Tolkien mag – ohne jetzt vergleichen zu wollen – kann ruhig mal in den ersten Band reinschnuppern und sich in die gewichtigen und aussagekräftigen Rezensionen der LB-Mitglieder zum Ersten Gesetz der Magie vertiefen. Spannend! Wenn Interesse und Lust an Fantasy besteht, dann ist bestimmt die LovelyBooks-Gruppe ‘Freunde der Fantasy’ wertvoll und nützlich für Dich.

Aber nicht nur Buchstaben ‘Aus-anderen-Welten’ habe ich bei elane_eodain entdeckt. Reingeklickt habe ich ins Regal von Herman Hesse, weil ich schon ewig nichts mehr von ihm gelesen habe! (Und bei weitem nicht alles, aber ich erinnere mich gerne an – natürlich – Siddhartha). Und das größere Regal von Stefan Zweig hat wieder einmal meine Aufmerksamkeit angezogen. Warum? Weil mich das dann doch wieder – ’schmerzlich’ – daran erinnert hat, dass ich Maria Stuart noch immer nicht gelesen habe.

Danke übrigens für den Hinweis zu dieser Bibliothek an LovelyBooks Mitglied Zara. Und wenn Ihr also auch über eine wundersame, erwähnenswert – in euren Augen tolle – Bibliothek drüberstolpert, dann lasst es mich bitte wissen. Mail an christian.horvath@aboutbooks.de oder mich einfach über LovelyBooks ‘pomali’ kontakten.